Warum sind modernen Kinder von heute oft so verzogen?

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14 Antworten

Hallo!

Man darf die Jugend von heute bzw. die Kiddies zwar nicht über einen Kamm scheren, aber ich habe das auch schon beobachtet.

Das liegt einerseits an "coolen" Eltern, die den autoritäreren Stil mit dem sie erzogen wurden sich zum Teufel wünschen und damit indirekt eine späte Rebellion gegen ihre eigenen Eltern durchführen, indem sie den eigenen Nachwuchs "laufen lassen" & andererseits an einem allgemeinen gesellschaftlichen Werteverfall der mir ganz krass erstmals in der zweiten Jahreshälfte 2001 aufgefallen ist als ich in die Realschule wechselte. Oft werden den Kindern keine Grenzen mehr gesetzt, weil man Angst hat etwas falsch zu machen oder sie zu beeinträchtigen.. oder weil man eben aus der eigenen Vita schlechte Erfahrungen damit machte.

Es wird dahingegend immer weniger Wert gelegt auf Tugenden wie Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Zufriedenheit mit dem was man hat, Pünktlichkeit oder einen gepflegten bzw. halbwegs normalen Umgangston. Ich möchte die Gesellschaft nicht verdammen aber es fängt schon im Kindesalter an, wo viele "frei wählen" dürfen was sie tun und die Kiddies dadurch nie lernen, dass man auch mal etwas MUSS und man mit Rosinenpickerei nicht wirklich weit kommt. Ich wurde von meinem Opa immer so erzogen, dass man auch mal was MUSS und nicht alles ein Honiglecken ist, man aber durch den Staub zu den Sternen kommt & Optimismus bei allem hilft ... und ich bin auch ein absoluter Optimist :)

Anderes Thema: Die Schulen mit oftmals sehr jungen und unerfahrenen bis hilflosen Lehrkräften, die gegen die Kinder oft quasi machtlos sind & mehr belächelt oder als "lässiger Kumpel" oder "pubertäres Mädchen" wahrgenommen werden, sind auch keine Hilfe.. klar kann man von ihnen nicht verlangen, die Versäumnisse des Elternhauses auszumerzen, aber andererseits ----> wenn ich an meine Grundschulzeit (1997 bis 2001) zurückdenke und an die Realschulzeit (2001 bis 2007), dann hatten wir fast ausschließlich ältere Lehrer, die recht seriös mit Strickjacke und weißem Hemd auftraten udn vor denen man einfach Respekt hatte, auch weil man vorher daheim gesagt bekam, dass man es zu haben solle. Wir wären nie drauf gekommen, so jemanden vorzuführen oder zu veralbern, auch weil wir wussten -----> es gibt Zusatzaufgaben, Klassenbucheinträge & Nachsitzen bzw. je nach Schwere des Vergehens zehn- bis zwanzigminütigen "Pausenarrest", wie unser Lehrer der 4. Klasse, der damals knappe 60 war, es nannte. 

Das erste was mir mein Opa etwa vor dem Schuleintritt sagte war, dass man mit Erwachsenen außerhalb Familie und engem Freundeskreis/enger Nachbarschaft grundsätzlich per Sie ist. Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist..

Ich wurde von meinem Opa erzogen (er war ein 1925er, ich wurde 1990 geboren) ------> er hat das sehr konservativ gemacht, aber trotzdem gab es weder den "Klaps auf den Hintern" noch drakonische Strafen. Er war sogar in vielem deutlich lockerer als etwa junge, hibbelige Eltern die immer Angst hatten was falsch zu machen, etwa was Partys anging.. was mir total gut getan hat. Dafür hat er auch ganz klare Grenzen gesetzt & mir war klar: Dagegen kommst du nicht an, diese Grenzen hat der Opa festgelegt und du musst dich dran halten -------> hat mir nie geschadet & half mir auch dabei, dass ich Wert auf gewisse Dinge lege, die als konservativ gelten aber mir im Alltag viel ermöglichen oder mir erst meinen relativ schnellen beruflichen Aufstieg ermöglichten.

Oft wurde ich belächelt, Eltern von Mitschülern aus der Realschule hassten meinen Opa und mich nicht nur wegen unserer Herkunft (Jugoslawien) oder unserem Lebensstil, der sich zwischen Schlagermusik, Mercedes 230E, Mehrfamilienhaussiedlung und Kurpark/Tankstelle/Minigolfplatz abspielte chronisch und wir waren die Zielscheibe des "Mobbings" junger, cooler ELtern die sich was auf den Skiurlaub, den neuen Passat-Kombi und den Bungalow in der "Feinere Leute-Siedlung" am Krankenhaus einbildeten.

Und es gibt Leute, die ein Problem damit haben, dass an mir vieles offenbar an den Umgangston der Generation erinnert, die in den 90ern in Rente ging (ich bin fast gänzlich in diesem Umfeld groß geworden, das färbte eben ab) ------> aber mittlerweile kommt das bei manchen wiederum sogar gut an und es gibt durchaus einige auch in meinem Alter, die mich wegen meiner bewussten Wahl meiner Mittel wieder loben oder Leute von ca. 40-50, die das für sehr aufmerksam halten und mich drauf ansprechen oder herumerzählen, ich sei ein "ungewöhnlich reifer, herzlicher Mensch" (was mir mal einer berichtete) oder "nicht so oberflächlich wie viele junge Leute" (das hat mir eine Sekretärin aus dem Betrieb anvertraut, in dem ich arbeite, was ihr wiederum eine Freundin von ihr sagte, die ich zufällig kennen lernte ohne von dieser Freundschaft zu wissen^^). Es kommt alles zurück!

Nette Anekdote zum Schluss, die m.E. ganz gut das zusammenfasst, um was es hier geht: Eine Frau, ca. 40 Jahre, sagte im Sommer letzten JAhres so zu mir, dass sie nix gegen mich persönlich hätte, aber mit mir einfach nicht kann, weil an mir als Mensch und an meiner Art/meinem "Duktus" so viel unfassbar an die 90er, ihr spießiges Elternhaus und ihren kleinlichen Lehrherrn erinnere ;) 

Hacker48 24.01.2017, 21:19

Gute, interessante Antwort.

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Schon Sokrates behauptete, das sie Jugend immer schlimmer wird.

Ich bin OHNE Schläge erzogen worden, dafür aber mit Konsequenzen. Mit solchen, die einhaltbar waren.

Viele Eltern "drohen" heute nur, teils mit aberwitzigen Dingen, die sie natürlich nicht einhalten können. Was auch die Kinder merken. Und dann eben tun, was sie wollen. Passiert ja eh nichts.....

NOch dazu kommt, das eben heute das Einzelkind Standard ist und die Eltern es verwöhnen WOLLEN. Zumindest solange es noch klein ist. Daran das das KInd dann eben von selber so vernünftig ist, wenn es älter wird diese oder jenes nicht (mehr) zu tun, das sehen viele Eltern nicht. Klar ist es süß. wenn eine 2jährige in erwachsenem Tonfall sage: Mama Ruhe, jetzt rede ich. Bein einer 8 jährigen nicht mehr. Nur: Wie soll die das wissen und von der liebgewonnenen Art lassen wenn sie das über Jahre durfte?

Warum sollte ein 7jähriger sein Kinderzimmer alleine aufräumen, wenn er es nie gelernt hat und Mama es dann irgendwann doch eh macht?

Warum sollte ein 10jähriger auf sein Fahrrad achten, das es nicht kaputt geht, wenn dann doch bald für Ersatz gesorgt wird? 

Usw und so fort.

Konsequenz wäre eben auch noch heute ein gutes ERziehungsmittel, wird aber nicht mehr so effizient eingesetzt.

Ich kann das immer wieder beobachten.

zippo1970 23.01.2017, 21:25

Was du Konsequenz nennst, nenne ich Verbindlichkeit. Ja heißt Ja....Nein heißt Nein.....verbindliche Regeln....verbindliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung....letztendlich heißt es nichts anderes wie Verlässlichkeit....Kinder müssen sich in allen Belangen auf die Eltern verlassen können.....Das bringt Kindern mehr, als jeder Schlag....

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Nordseefan 23.01.2017, 22:08
@zippo1970

Schon richtig.

Aber manchmal musst du trotz aller Bestehenden Regeln auch "drohen" bzw es muss klipp und klar sein, was auf den Regelverstoß folgt.

Und das wiederum muss eingehalten werden, auch wenn das Kind noch so sehr heult und bettelt.

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zippo1970 23.01.2017, 22:14
@Nordseefan

So seh ich das auch...das Kind muss sich darauf verlassen können, das was man sagt, auch eintritt.....Konsequenz in den Entscheidungen...und Freiheit innerhalb der gesetzten Grenzen....

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rotesand 25.01.2017, 08:33

Zimmer aufräumen, im Haushalt mithelfen, mein Fahrrad reparieren oder sich ein Neues durch Nebenjobs zu verdienen, Führerschein und erstes Auto (ein oller Audi 100 für 500 Euro) selber bezahlen, Konzertkarten selber kaufen usw. waren für mich Standart. Ebenso habe ich, sobald ich in der Lehre Geld verdiente, regelmäßig den Wocheneinkauf übernommen.

Dadurch lernte ich auch, auf mein Zeug aufzupassen und nix vergammeln zu lassen sowie mit dem Geld umzugehen. Mir kam es außerdem nie wie eine lästige, vom Opa auferlegte Pflicht vor, sondern als sinnvolle Methode um Wirtschaften zu lernen.. 

Aber es kommt auch immer drauf an, wie es einem gezeigt wird ------> mein Opa hat es nicht als "Strafe" oder "Muss" tituliert, sondern mir mal gesagt, dass auch er sein Zeug selber kaufen musste, alles einen gewissen Wert hat & man darauf aufzupassen hat, um lang Freude dran zu haben.. weil man das auch darf und soll, wenn man sich etwas kauft.

Heulen oder betteln gab es bei uns nie.. was aber auch an der herzlichen, unbedrohlichen Art lag, mit der mein Opa mich und den Alltag lenkte. Was er sagte klang nie böse oder bitter, sondern einfach nur ehrlich & hatte den bestimmten aber trotzdem gutmütigen Unterton von wegen "du lernst das schon und ich vertraue dir".

Auch den bereits erwähnten über 20 Jahre alten Audi habe ich im Sinne meiner Erziehung nicht runtergewirtschaftet, sondern pfleglich behandelt und hatte tatsächlich noch einige Jahre Freude dran.. auch wenn die Pflegemaßnahmen vllt. mehr kosteten als er tatsächlich wert war, jährliche Inspektionen waren auch als Azubi für mich absolut Selbstverständlich.. zumal ich es sah, dass mein Opa seinen uralten Mercedes 230E genauso behandelte & damit fast 300000 störungsfreie Kilometer zurücklegte bis er mit 88 kein Auto mehr fahren wollte.

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Nordseefan 25.01.2017, 22:00
@rotesand

und zum Beispiel eben genau DAS wird den Kindern in der heutigen Wegwerfgesellschaft nicht mehr beigebracht.

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Ich bin "erst" 25 und finde es ebenfalls erschreckend.

Meine Tante arbeitet seit 30 Jahren im Kinderheim und meint auch, dass es die letzten Jahre furchtbar geworden ist. Aber nicht nur die Kinder, auch die Eltern der Kinder sollen sich extrem zum negativem verändert haben. Also auch in der Erziehung. Aufgrund von gemütlichkeit lässt man den Kindern einfach viel mehr durchgehen. Außerdem werden die Kinder heute extrem verwöhnt. Aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, das die Kinder trotzdem ängstlicher geworden sind. Raufereien unter Kindern wird extrem hochgespielt, was früher eigentlich normal war, trotz härtere Erziehung. Und ja, es wurde immerschon so gesagt und war vllt auch immer schon so, aber die Spirale dreht sich scheinbar immer schneller und eine Verrohung ist nicht zu leugnen.

Warum es so gekommen ist. Ich denken Fernsehn, Musik tragen ihren Teil dazu bei. Eventuell auch die "amerikanisierung". Also dicke Sprüche, eine "coole" Maske aufsetzen und sich dann dahinter verstecken.
Aber es wäre aber falsch alles darauf zu schieben, außerdem ist das alles nur Spekulation. Uns geht es im Endeffekt einfach zu gut, Solidarität und Emphatie sind nicht mehr notwendig und werden auch immer seltener beigebracht.
Allgemein wird Gier und Aufmerksamkeitskomplexe komischerweise immer
weniger als solche erkannt und auch so ein Verhalten als normal
angesehen.

Außerdem, WIRKLICH ohne die Einheimischen kränken zu wollen, Deutsche gelten nicht umsonst als unhöfliches (NICHT VERWECHSELN MIT UNFREUNDLICH, das sind zwei verschiedene Sachen) Volk. Was auch von vielen Einwanderern bestätigt wird (Aber es gibt meiner Meinung nach auch noch schlimmere Völker was das angeht)




Es ist eine Frage der Erziehung, und letztlich der "Erfolg" der Medien. Ich bin der festen Überzeugung, daß die vernachlässigten Exemplare ihr ganzes Sozialverhalten inzwischen in den Seifenopern und Reality TV erlernen - also ausgerechnet dort, wo schlechte Schauspieler mit noch schlechteren Drehbüchern kollidieren.

Früher sind die Kinder weggerannt, wenn die Bäuerin den kleinen Sonnenschein beim Apfelklau erwischt hat. Heute werden sie frech und verdreschen die Bäuerin. Nicht immer, aber immer öfter. Früher undenkbar.

Nein, die Erziehung ist nicht weichgespült. Wenn der "Klaps" so harmlos war und nichts bewirkt hat, warum war er dann "notwendig"?

Gibst du Erwachsen auch einen "Klaps",wenn sie nicht tun, was du willst? 

Gewalt ist nie eine Lösung und Gewalt gegen Kinder ist nicht zu rechtfertigen.  Respekt und Manieren kann man nicht in Kinder prügeln, das erlernen sie durch Vorleben. Eltern, die von ihren Kindern nicht respektiert werden haben einiges falsch gemacht, mit Schlägen könnte man das auch nicht gerade biegen. 

Im übrigen finden ältere Menschen die jüngere Generation immer frech oder unerzogen,das ist subjektives empfinden. 

Leute, die behaupten "es habe ihnen nicht geschadet", haben sehr wohl mindestens einen Schaden davon getragen.

Nämlich den, dass sie nichts daraus gelernt haben und ihr eigenes Innerstes mit dem Spruch verleugnen.

Du kannst dich gerne in die lange Reihe der "es wird ja immer schlimmer mit den Kindern"-Lamentierenden einordnen.

Meine Kinder sind nicht verzogen. Und ich habe sie gewaltfrei erzogen. Ich war auch nicht verzogen. Und ich wurde noch regelmäßig mit Gürtel und Holzlatte geprügelt.

Was sagt uns das jetzt? Sagen nicht immer irgendwelche Leute einer älteren Generation: "Die Jugend von heute ist schlecht. Keinen Respekt, unhöflich und verzogen"!? Das sagen sie schon seit Menschen Gedenken......

Gewaltfreie Erziehung, erfordert natürlich einen größeren Aufwand. Mehr Zeit, mehr Kompetenz, mehr Argumente. Zeit die meine Eltern sich gespart haben.

Wenn du mich fragst: Schläge bewirken nichts positives! Jeder Schlag eines Elternteils für ein Kind, zerstört ein Stück Vertrauen.

Wenn du den Eindruck hast, Kinder sind verzogener als früher, ist das ein subjektiver Eindruck, oder es liegt daran, dass Eltern nicht die nötigen Kompetenzen und/oder Zeit, für eine adäquate Erziehung haben.

Kinder erzieht man heute zu selbstbewussteren Persönlichkeiten. Das bedingt auch die Leistungsgesellschaft, in der wir heute leben. Kinder die durch Schläge klein gehalten werden, sind sicherlich nicht optimal vorbereitet, in unserer heutigen Gesellschaft zu bestehen.

Die Erziehung ist nicht "weichgespült". Kinder zu schlagen, ist Hilflosigkeit und somit eine Schwäche. Von daher sind die Schläger weichgespült, und können ihre Erziehung nicht anders rüberbringen.

Darüber zu diskutieren ist aber eh unnötig. Kinder haben mittlerweile das gesetzliche Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Und Leute wie ich, mit meinen persönlichen Erfahrungen, haben keine Hemmungen, die Polizei zu rufen, oder selbst einzugreifen, wenn man mitbekommt, dass einem Kind Gewalt angetan wird.

DieBohne123 23.01.2017, 21:05

Natürlich versucht man ersteinmal eine Erziehung nach Maßstäben mit
Konsequenzen,Verboten und guten Worten zu erreichen,das streitet kein
Mensch ab,aber wir sprechen hier von den "Härtefällen",denn es gibt
nunmal Kinder,die schon von Natur aus einen Charakter haben,da helfen
auch keine Worte,Verbote und Konsequenzen,die tanzen einen trotzdem auf
der Nase rum und tyrannisieren ihre Eltern,schon oft genug erlebt und das einem da schonmal die "Nerven durchgehen" finde ich,kann man niemanden Übel nehmen,auch Kinder können echt grausam sein mit ihren Verhaltensweisen und Eltern sind auch nur Menschen mit Gefühlen

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zippo1970 23.01.2017, 21:12
@DieBohne123

Ich weiß nicht, wie viele Kinder du hast. Ich habe drei. Und ich weiß, dass sie einen zur Weißglut treiben können. Ob mit 2 Jahren, aber auch noch mit 20.

Natürlich kann ich nachvollziehen, wenn einem die Hand "ausrutscht". Aber da kann nicht das Verhalten des Kindes als Entschuldigung her halten. Denn Schuld haben nur die Unzulänglichkeiten eines Erwachsenen, der es hätte besser wissen müssen.

Aber es gibt nie, niemals einen Grund, ein Kind, in welcher Form auch immer zu schlagen.

Und da unser Gesetzgeber das genauso sieht, gibt es auch keinen Grund, darüber zu diskutieren.

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DieBohne123 23.01.2017, 21:22
@zippo1970

Quelle : Eigene Beobachtung ,da brauche ich keine fremden Quellen,aus dem Netz : )

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DieBohne123 23.01.2017, 21:26
@zippo1970

Nur weil der Gesetzgeber etwas so sieht,wie er es sehen will,heisst das noch lange nicht,dass es auch immer das "einzig richtige" ist,denn der Gesetzgeber sind das Thema Erziehung nicht als individuell an und geht in der Regel davon aus,das jedes Kind mit ein und den selben Erziehungsmaßnahmen,denen Instituten wie Erziehungsberatern ect zur Verfügung gestellt werden,auch etwas bewirken,was aber je nach Einzelfall mehr,bis weniger,bis sogar auch gar nichts bewirken können

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zippo1970 23.01.2017, 21:30
@DieBohne123

Jedes Kind braucht seinen auf seine Persönlichkeit angepassten Erziehungsstil....da bin ich bei dir....aber keine Kinder Persönlichkeit braucht Schläge....und Eltern die zu diesem Mittel greifen, haben Defizite in ihrer eigenen Persönlichkeit....und die werden sie oftmals, mit solchen Erziehungmethoden auf die Kinder übertragen....

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DieBohne123 23.01.2017, 21:59
@zippo1970

Das kann auch sein,dass es wiederrum "einige" mehr oder weniger Kinder gibt,die durch den (jedenfalls noch damals ganz normal und unbestrittenen) Klaps auf den Hintern "Hypersensibel" oder halt empfindlich reagieren,aber es gibt genug Beweise (die älteren Generationen),dass diese Menschen trotz dessen,zu vernünfigen ,nicht immer mit psychischen Schaden aufgewachsenen,herranwachsende Menschen geworden sind.

Was ich daraus schlussfolgere ist,das Maßnahmen individuell angepasst werden müssen auf die Erziehung,also kann das eine so wie das andere eben bei der Erziehung helfen,nicht helfen oder halt komplett versagen und es kein "richtig oder falsch" gibt,auch wenn der Gesetzgeber das alles anders sieht.

Nur weil der Gesetzgeber die GEZ Zwangsgebühren einführte,denke ich nicht,dass es den meisten Menschen nach wie vor als "richtig" erscheint und viele diese einfach nur begleichen,um Ärger zu vermeiden

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zippo1970 23.01.2017, 22:08
@DieBohne123

Um das jetzt hier mal abzuschließen...wie gesagt....ich weiß was es heißt, geschlagen zu werden.....und Ja, aus mir ist was geworden, und ich bin geistig gesund....soweit ich das beurteilen kann.... ;-)

Aber gerade in der Pubertät stand es auf der Kippe. Ich habe es aber geschafft, meinen Platz im Leben zu finden.Nicht wegen der Schläge, sondern trotz....

Früher durfte der Ehemann noch seine Frau schlagen....damals hielten Ehen auch länger....war das dann deswegen besser?

Schlag deine Kinder bitte nicht...was Worte, Verbindlichkeit und Liebe nicht vollbringen, wird nicht von Schlägen besser...

Und solltest du deine Kinder doch schlagen....Lass dich besser nicht von mir dabei erwischen.... ;-)

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DieBohne123 23.01.2017, 22:19
@zippo1970

Und solltest du deine Kinder doch schlagen....Lass dich besser nicht von mir dabei erwischen.... ;-)

Bitte,ist Gewalt jetzt etwa doch eine Lösung ?;)

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zippo1970 23.01.2017, 22:22
@DieBohne123

Nein, aber ich zeige dich ohne Skrupel an, verständige das Jugendamt, und tue alles was notwendig ist, dich davon abzuhalten...

Aber ich bin auch nur ein Mensch mit Emotionen...und Eltern die ihre Kinder schlagen, bringen meine Halsschlagader zum Platzen.....was selbst mein Sohn mit 5 nicht geschafft hat, wenn er sich Samstags im Supermarkt, auf den Boden geschmissen und geschrien hat..... ;-)

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eostre 23.01.2017, 22:26
@DieBohne123

Natürlich gehen Menschen manchmal die nerven durch aber die natürliche Reaktion darauf ist nicht wildes um sich schlagen. 

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Hacker48 23.01.2017, 22:27
@DieBohne123

Ach Bohne, du verstehst es einfach nicht ...

Wenn ein Erwachsener etwas tut, was dir nicht passt, haust du ihm dann auch eine rein? Natürlich nicht. Und warum? Weil du davon augesehen musst, dass du eine zurück bekommst. Bei Kinder musst du nicht davon ausgehen, weil du ihnen überlegen bist. Und was lernen die Kinder daraus?

Das Recht des Stärkeren.

Oh, und natürlich lernen Sie, dass du feige bist. :)

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eostre 23.01.2017, 22:29
@DieBohne123

Dein ernst? Es sind auch nicht alle Soldaten psychisch geschädigt aus dem Krieg gekommen und trotzdem ist Krieg sche**e. Nur weil etwas nicht schadet heißt es nicht, dass es nutzt. 

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DieBohne123 24.01.2017, 23:30
@Hacker48

Lieber Hacker

Ich haue so lange niemanden eine rein,solange ich mit erstmals gutgemeinten Worten etwas an der Sache ändern kann,alles andere wäre tatsächlich unnötig.

Merke ich aber,an einen Menschen geraten zu sein,wo auch Worte keine Wirkung mehr zeigen,müssten andere Methoden her und dann ist es leider nunmal so,dass manche Menschen und da gehören Kinder auch zu,keine andere Sprache verstehen.

Und bitte lieber Herr Hacker,ich höre hier ständig das Wort "schlagen" wäre äußerst lieb von Ihnen,wenn man von einem "Klaps auf den Hintern" nicht die Worte eines Fragestellers insoweit verdreht,wie es einem lieb ist und daraus das Wort "schlagen" zaubert,denn davon kann man in so einem Fall definitiv noch nicht ausgehen.

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eostre 25.01.2017, 12:50
@DieBohne123

"Klaps" und Schlag sind ein und das selbe. 

Kinder verstehen keine andere Sprache als Schläge?  Schon mal dran gedacht, dass DU die falsche Sprache sprichst?

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zippo1970 25.01.2017, 13:27
@DieBohne123



wenn man von einem "Klaps auf den Hintern" nicht die Worte eines Fragestellers insoweit verdreht,wie es einem lieb ist und daraus das Wort "schlagen" zaubert,denn davon kann man in so einem Fall definitiv noch nicht ausgehen.


Jetzt habe ich da noch mal eine Frage an Dich, DieBohne123.....

Wer definiert den den Unterschied, zwischen Klaps auf den Hintern, und schlagen? Jeder für sich selbst? Oder gibt es da eine offizielle Version einer allgemein gültigen Definition?

Mit einer persönlichen Definition ist das nämlich so eine Sache....mein Vater hat mich, aus meiner Interpretation, öfter mal "zusammen geschlagen"....er nannte das allerdings, eine "kleine Abreibung".....

Und genau so, kann man auch "Klaps auf den Hintern" unterschiedlich interpretieren.....

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Hacker48 25.01.2017, 20:09
@DieBohne123

Liebe Bohne,

Gut gemeint ist nicht gut umgesetzt. :)

Ich verfolge jetzt mal einen anderen Ansatz:

Was ist dein Ziel in der Erziehung? Deinen eigenen Willen durchsetzen, koste es was es wolle und nach dir die Sintflut? Dann ist Gewalt tatsächlich ein probates Mittel. Aber aufgepasst, wunder dich nicht, wenn dein Kind irgendwann zurück schlägt. Sei es nun verbal, physisch oder auf dem Rechtsweg. Oder Depressionen bekommt und sich das Leben nimmt. Aber ich kann mir deine Meinung dazu schon gut vorstellen. Oder irgendwann Amok läuft. Gewalt liefert immer nur kurzfristigen Erfolg. Oder anders gesagt:

Was man mit Gewalt bekommt, kann man auch nur mit Gewalt behalten. :)

Und während dein Kind in den ersten Jahren von dir abhängig ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich das umkehrt ...

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Moderne Kinder von heute.

Hast du nicht bemerkt, daß sich unsere gesamte Gesellschaft veränderte? Das ist gelebte Demokratie. Man muß weder vor der Polizei, noch vor den Ärzten, und schon garnicht vor den Lehrern kuschen. Erst mal seinen Anwalt konsultieren, dann wird das schon.

Es wird viel gefordert und wenig gefördert. Fördern kostet Geld. Bildung kostet Geld. Fordern ist kostenlos. Taten bleiben ohne Konsequenzen. Wen juckt es?

Nur dich.

Das Problem hier liegt meist dabei, dass sich Kinder von Baby aus verwöhnt werden und dies sich nicht gut auf das Verhalten der Kinder abträgt. Die Eltern kauften vielleicht alles in der Kindheit und kennen vielleicht nicht "Geduld" oder so. Früher waren die Eltern meist viel höher im Rang als die Kinder. Hoffe konnte helfen!

Das hat bis jetzt jede Generation für sich beansprucht. Hat sogar mal Sokrates gesagt. Wird die nächste jetzige Generation über die nächste sagen und wird wahrscheinlich nie enden.

Nur weil es bei dir nicht geschadet hat, heißt das lange nichts. Woran willst du das auch festmachen? Mein Großvater wurde noch Preußisch in harter Disziplin erzogen wurde Arzt er fand das aber auch schrecklich und hat meinen Vater nicht geschlagen, mein Vater wurde Kieferorthopäde. Heißt das jetzt die wurde gut erzogen? Ich habe Medizin abgebrochen weil es mir nicht gefallen hat und Jura angefangen, vielleicht hätte ich auch geschlagen werden müssen, damit aus mir was wird..

Hacker48 23.01.2017, 20:47

Yay, Wette gewonnen. xD

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ValentinDupree 23.01.2017, 20:54
@Hacker48

ach jetzt sehe ich deinen Kommentar unten. Ich habe mich gerade wirklich gefragt was genau du meinst. :-)

Tja wie der alte Mann schon über die Generation nach sich schimpfte so zog es sich durch die Zeit.

Was war der Einsatz? Ich schenk dir ein Kompliment! ;-)

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WarumDumm 23.01.2017, 20:55

Meistens haben die Alten gemeckert, dass die neue Generation faul und verwöhnt sei (Wie mein Vater). Jetzt geht es um unhöfliches und empathieloses Verhalten, bei dem zum Beispiel generationsübergreifend mein Großvater, Vater und ich selbst uns darüber einig sind. Auch bei Personen in meinem Alter.

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Hacker48 23.01.2017, 20:59
@WarumDumm

@WarumDumm

Auch damals ging es um respektloses Verhalten. Und du magst mit deiner Antwort durchaus richtige Punkte ansprechen. Aber das Problem liegt sicher nicht in der gewaltlosen Erziehung begründet. Oder möchtest du mir erzählen, ein Klaps auf den Po lehrt Empathie?

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ValentinDupree 23.01.2017, 20:59
@WarumDumm

Du willst mir also sagen, dass eine ganze Generation weniger Empathie zeigt und unhöflicher ist? Ey komm das ist wirklich schwach. Das ist so wie folgendes:

wo ist Hacker48 er soll auf Nationalsozialismus wetten. Das kommt als nächstes. 

War die Generation die weggesehen hat (waren natürlich auch alle, pauschal ist immer gut) also nur zu höflich und wo war dann die Empathie?...bitte...

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Hacker48 23.01.2017, 21:07
@ValentinDupree

@ValentinDupree

Das wäre dann Godwin's law. xD

Aber ich denke, man kann durchaus eine Verrohung feststellen. Denk an die Frau, die die Treppe runtergetreten wurde. Oder der Typ, der seine Ex-Frau am Auto festgebunden und durch die Straßen geschleift hat. Mit dem Sohn auf der Rückbank. Oder hier:

https://www.youtube.com/watch?v=4oUjma6euI0

Ob es sowas früher auch schon gegeben hat?

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ValentinDupree 23.01.2017, 21:14
@Hacker48

Genau das meinte ich! ;-)

Ach das ist alles etwas problematisch das so zu Verurteilen. Verfügbarkeitsheuristik - das wirkt so, weil wir einfach viel mehr Möglichkeiten haben solche dinge zu erfahren. Medien arbeiten weltweit und veröffentlichen im Sekundenbruchteil, vorverurteilen und sprechen Meinungen an. Dann kommt dazu, dass heute solche Dinge im Internet wie du zeigst über YouTube verbreitet werden. Das alles gab es früher nicht.

einfach weil wir den Zugang zu diesen Infos haben und es uns leicht ins Gedächtnis gerufen werden kann, denken wir es würde häufiger auftreten.

Früher gab es auch viele Fälle, die einfach nicht öffentlich wurden oder nicht weiter als bis zur Stadtmauer reichten. Damals musste man noch für Telefonate die in die nächste Stadt gingen Fernzuschlag bezahlen, da hat keiner mal eben Oma Erna angerufen und hat erzählt das Klaus wieder besoffen seinen Bruder die Heutreppe runtergeworfen hat.

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Hacker48 23.01.2017, 21:20
@ValentinDupree

Ich verstehe deinen Punkt, aber das ist ein Totschlagargument. Weil, dass es diesen Effekt gibt, kann keiner leugnen. Aber allein die Tatsache, dass dieser Effekt existiert, sag nichts darüber aus, in welchem Ausmaß er wirkt. Und da wird nicht wissen, was es früher alles gab, werden Befürworter sagen, dass es früher sogar schlimmer war, während die Gegner sagen, dass der Effekt viel schwächer wirkt. Und beides kann man nicht beweisen.

Aber ich denke, dass man zwar keine Zunahme der Gewalt prinzipiell, aber durchaus eine Zunahme der Grausamkeit beobachten kann. Das lässt sich durchaus belegen, beispielsweise über die Verrohung, die mit durch die Medien ausgelöst wird oder durch die Killerspiele. Und ja, die spiele ich selbst. Und ja, die Ursache ist eine anderen. Aber die Spiele haben einen Einfluss. Genauso wie Filme. Warum raucht bspw. Lucky Luke nicht mehr? Wegen der Vorbildfunktion.

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ValentinDupree 23.01.2017, 21:23
@Hacker48

Oh ja durchaus richtig, ich habe da natürlich wie kein anderer Zahlen um irgendwas zu belegen. Aber ich glaube einfach, dass viele da mit völlig falschem Arbeitsmaterial rangehen.

Vielleicht ist es sogar tatsächlich so, dass diese Generation die schwarze Generation ist und der Beginn von zunehmender Grausamkeit.

Aber das sich die Vorgängergeneration als eine bessere Generation ohne wirkliche empirische Beweise aufspielt kann ich auch nicht leiden. :-)

Zumal es viel zu komplex ist um hier allgemein zu sprechen, ich mache es trotzdem.

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ValentinDupree 23.01.2017, 21:32
@Hacker48

Lucky Luke raucht nicht mehr? SKANDAL! Das wusste ich ja gar nicht. Das ist hier doch das größere Problem wieso traut man den Bürgern nicht mehr zu selber zu entscheiden.

Ich mache nur Witze...zumindest halbwegs. :-D Bitte keine Diskussion.

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Hacker48 23.01.2017, 22:19
@ValentinDupree

Keine Diskussion, nur die Information, dass Kinder von solchen Helden stark beeinflusst werden. Erwachsene übrigens auch, es heißt nicht umsonst, dass sich Eheleute mit der Zeit immer ähnlicher werden. Warum macht den Bürgern nicht mehr zutraut selbst zu entscheiden? Schau nach Amerika ...

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ValentinDupree 23.01.2017, 22:27
@Hacker48

Ach nein, das war nur als spaß gemeint. ;-D Wir liegen hier ja auf gleicher Länge. Du hast da vollkommen Recht! 

Ach das Wahlsystem der Amerikaner ist einfach anachronistisch falls du das meintest.

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eostre 23.01.2017, 22:37
@Hacker48

Ähm, gladiatorenkämpfe, Hexenverbrennung, judenverfolgung, sklavenhaltung,etc.pp. 

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Hacker48 23.01.2017, 22:50
@eostre

@eostre

Das ist lange her. Heute bezeichnen wir uns als zivilisierte Gesellschaft. Klar, auf die Geschichte gesehen, sind wir heute nicht grausamer als früher. Aber auf die letzten Jahrhunderte gesehen, kann man das aus meiner Sicht schon sagen ...

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ValentinDupree 23.01.2017, 22:55
@Hacker48

Ah. Ich weiß nicht,»Krieg und Frieden« beschreibt zwar eine schöne zivilisierte Adelswelt aber der napoleonische Krieg war schon hässlich.

Das letzte Jahrhundert hat mit dem ersten und zweiten Weltkrieg Vietnamkrieg, Golfkriege, Kalter Krieg, usw. dann schon einen faden Beigeschmack wenn man zivilisiert sein will und weniger grausam. :-P

Wie schon diskutiert ich kann das einfach so nicht wirklich entkräften aber ich kann auch nicht glaube, dass es wirklich so sein soll. aber deine persönliche Sicht darauf kann das natürlich sein. Ich hab die Gott sei dank nicht ich fühle mich sehr sicher. :-)

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Hacker48 23.01.2017, 23:02
@ValentinDupree

Grausamkeit im Krieg und Grausamkeit im Alltag sind zwei verschiedene Dinge, die man nicht vergleichen kann. Im Krieg kamen schon immer die hässlichsten Seiten am Menschen zum Vorschein. Aber wir leben im Frieden, es geht uns gut et cetera und trotzdem geschehen solche Dinge. Das ist nicht das Gleiche.

Ich fühle mich auch sicher. Zumindest da, wo ich wohne. Würdest du in einem Viertel wohnen, in das die Polizei nicht mehr kommt, weil sich dort regelmäßig irgendwelche Gangs gegenseitig verprügeln bzw. abstechen, würde sich auch das schnell ändern.

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ValentinDupree 23.01.2017, 23:13
@Hacker48

Nur als Nachfrage was meinst du mit »das ist nicht das Gleiche« also auf was bezieht sich das genau? Bzw. was ist mit solche Dinge gemeint darauf bezieht sich das sicher. :-)

Ja mir persönlich fällt es wirklich sehr schwer zu sagen die Gesellschaft würde zur Zeit eine so starke negative Wandlung vornehmen. Ich weiß nicht ob die nicht vielleicht auch schon immer da war nur nicht offensichtlich, wie ich oben geschrieben hatte.

Das müssten mal die Soziologen angucken. Ich glaube der Standart wird einfach immer höher und dadurch wirkt es so wenn etwas unter diesen Standart fällt als sei das ein gewaltiger Rückschritt. Aber wie schon gesagt ich erkläre hier auf rein subjektiver Grundlage und die ist selten gut. ;-) 

Mich erinnert das alles bisschen an Freakonomics mit dem Kapitel über die Verbrechensrate. Jeder sagt es liegt an der Polizeiqualität und der Autor stellt einen ganz anderen Zusammenhang mit der Legalisierung der Abtreibung her, das dadurch die Kinder nicht geboren wurden, die in den 1980ern dann mit großer Wahrscheinlichkeit kriminell geworden wären.

Ich glaube auch alles ist komplexer und ist nicht so wie es auf den ersten Blick erscheint, dass doch etwas ganz anderes »kausal« ist. Wie eben dies mit den Abtreibungen und doch nicht die Polizeipräsenz.

Na ja aber hier haben wir beide einfach zwei verschiedene Eindrücke. Keiner ist falsch keiner ist richtig. wahrscheinlich liegt es irgendwo in der Mitte. :-)

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eostre 24.01.2017, 09:01
@Hacker48

Auf die letzten jahrhunderte?

ähm, da waren 2 große kriege, serienmörder wie Hamann, etc.  

Wir bekommen heute einfach mehr mit aber brutal war der Mensch schon immer. 

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Meiner Meinung nach ist die Erziehung nicht “weichgespült“. “Klapse“ können traumatisierend sein, das hängt ganz vom Kind selbst ab. Ich denke es gibt andere Möglichkeitern zu erziehen, mit Verboten und Konsequenzen. Der zu frühe Einfluss der Medien auf Kinder und Jugendliche ist essenziell. Durch ein zu frühes Smartphone bekommen Kinder Zugriff auf Dinge die sie nicht verstehen. Zum  Beispiel kommt es bei einem Handyverbot zu regelrechten Tobsuchtanfällen - ein Resulat der entstandenen Abhängigkeit. Junge Menschen kommen nicht mehr ohne so etwas aus, da sie nicht gelernt haben ohne es zu leben. Meine Meinung ;)

DieBohne123 23.01.2017, 20:54

Natürlich versucht man ersteinmal eine Erziehung nach Maßstäben mit Konsequenzen,Verboten und guten Worten zu erreichen,das streitet kein Mensch ab,aber wir sprechen hier von den "Härtefällen",denn es gibt nunmal Kinder,die schon von Natur aus einen Charakter haben,da helfen auch keine Worte,Verbote und Konsequenzen,die tanzen einen trotzdem auf der Nase rum und tyrannisieren ihre Eltern,schon oft genug erlebt.

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Seine Kinder zu schlagen deutet nicht auf gute Erziehung hin, ganz im Gegenteil. Wenn Eltern nicht in der Lage sind ihre Kinder ohne Gewalt zu Kontrollieren sind es einfach schlechte Eltern. 

Und das die jüngere Generation schlecht und unerzogen ist sagen die jeweils älteren Generation schon seit hunderten von Jahren. 

DieBohne123 23.01.2017, 20:47

Also ich wurde als Kind immer wieder von allen Seiten her von den Erwachsenen gelobt,dass ich ein wohl erzogenes liebes Kind gewesen sein soll und das,obwohl ich öfter schonmal eine drauf bekommen habe,wenn ich mich mal daneben benommen habe bei meinen Eltern.

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Hacker48 23.01.2017, 20:48
@DieBohne123

Klar, wenn du widerspruchslos alles tust, was man von dir will, nichts infrage stellst und alles mit dir machen lässt, wirst du gelobt. :)

Ob dir die Erziehung geschadet hast, wirst du merken, wenn du mal jemanden hast, der dir in jeder Hinsicht aufgeliefert und unterlegen ist und dich dennoch jeden Tag auf's Neue herausfordert ...

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ZIzIZakg 23.01.2017, 20:50
@Hacker48

Ich habe doch auch nie gesagt das Kinder die geschlagen werden schlechte Kinder sind, ich habe gesagt das Eltern die schlagen schlechte Eltern sind. 

Weder ich noch eines meiner vielen Geschwisterkinder wurde je geschlagen und wir wurden auch oft gelobt wie gut erzogen wir sind und wie schön wir bitte und danke sagen. 

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DieBohne123 23.01.2017, 21:00
@Hacker48

richtig und zwischen den Eltern zu gehorchen bzw sich leiten zu lassen,denn diese sind nunmal Vorbild und für mich jedenfalls Autoritätspersonen und mit sich alles machen zu  lassen,liegen Unterschiede.

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Hacker48 23.01.2017, 21:12
@DieBohne123

Nicht alle Eltern sind Autoritätspersonen. Und noch weniger Vorbild.

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DieBohne123 23.01.2017, 22:09
@Hacker48

Wir sprechen ja gerade auch von Kindern mit unangemessenem Verhalten.

Das auch Eltern ihre Kinder zu "Tyrannen" erziehen können,das ist klar,das gibt es auch zu genüge,da müsste ich auch die Kinder in Schutz nehmen,denn diese haben ihr "Fehlverhalten" einfach nicht anders beigebracht bekommen von ihren "Inkompetenten Eltern".

Aber das ganze gibt es auch umgekehrt,auch Kinder kommen schon mit einem gewissen angelegten Temprament zur Welt,das ganz unabhängig,ob diese nun "gute" vorbildliche Eltern haben oder halt nicht und da sind auch Kinder,auch wenn das von der Gesellschaft beinahe überall angenommen wird,ganz unschuldig,denn es gibt nunmal auch schon Kinder im Kleinkindalter,die sehr unangenehme Charaktere sein können,da können sich die Eltern noch so mit ihrer Erziehung anstrengen,bei einigen Kindern kann man sich da die Zähne ausbeissen und diese tun und machen was sie wollen und reagieren auf keinerlei Strafen oder auf diese mit noch mehr Trotz und Tyrannerei

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Hacker48 23.01.2017, 22:22
@DieBohne123

denn es gibt nunmal auch schon Kinder im Kleinkindalter,die sehr unangenehme Charaktere sein können

Oh, und ich dachte immer, dass Kleinkinder noch dabei sind ihren Cahrakter zu entwickeln. Davon abgesehen, dass es natürlich Kinder gibt, die aufgrund einer Störung / Behinderung "schwierig" sind, aber ob Gewalt da ein probates Mittel ist - ich wage ich zu beweifeln.

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kiniro 24.01.2017, 12:09

Unerzogen? Du meintest wohl unGEzogen.

Und das die älteren Generationen über die Jüngeren jammern, zeigt doch, dass keine Form der Erziehung wirklich das Zusammenleben für beide Seiten einen positiven Effekt hat.

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Du hast sowas von recht ich (m,27) finde das auch extrem erschreckend 

Falsche Erziehung oder garkeine gehabt

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