Warum sind (Mittel)hamster so beliebt?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Erst einmal, Danke, dafür das du dir Gedanken machst. Das "Problem" Hamster ist, er ist billig in Unterhalt und Anschaffung, niedlich ect.

Aber- es ist ein Nachttier und KEIN Kuscheltier

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von imago
12.10.2010, 03:44

Hei, brauchst dich nicht zu bedanken, das ist bei mir selbstverständlich ;-)

Aber so billig ist das doch gar nicht. Ich meine ein Eigenbau kostet locker mal 200€, da ist noch kein Whodent Weel und hamstergerechte Ausstattung wie Röhren und Häuschen und artgerechte Klettermöglichkeiten enthalten. Die Kosten finde ich im unterhalt auch nicht so billig, dürfte sicherlich auch so bei 30€ im Monat liegen. Ich vergleiche mit meinen 5 Ratten, die verbrauchen kostenmäßig nur TroFu, hin und wieder zusätzliches Eiweis und pro Tag eine kleine Ration Obst/Gemüse, das ist jeden Tag was anderes. Eingestreut wird nur mit Zeitung, das ist kostenlos.^^

Nein aber ehrlich, ein Hamster ist (eigentlich) sehr teuer. Nur Liebhaber nehmen diese Kosten in Kauf (würde ich auch nicht wollen, daher hab ich ja Ratten). Außerdem... Sie suchen Futter und rennen rum und das zu Zeiten wo tagaktive Menschen nicht zuschauen können. Kinder reißen ihre Hamster zumeist aus dem Schlaf oder stören sie mit Musik/ lautem Gekicher wenn Freundinnen da sind oder oder. Arme Hamstis. -.-

0
Kommentar von imago
12.10.2010, 03:53

Also ich suche aber immer noch eine gute Begründung, warum Eltern nicht vorher im Internet oder so nach seriösen Infos über die potentiellen Mitbewohner suchen. Wie gesagt, den Kindern kann man sowas ja nicht unbedingt auftragen, aber die Eltern müssen einfach dafür sorgen... Hat es was damit zu tun, dass die Eltern zwar ein Tier fürs Kind für die Kindesentwicklung vlt gut finden, aber es muss möglichst wenig kosten und keinen Aufwand machen? Also so, dass der Anspruch des Kindes auf eine "artgerechte" Entwicklung den Bedürfnissen des Haustieres vorgeschoben wird?

Bin selbst keine Mutter und froh drum. Aber wenn mein Kind ein Haustier haben wöllte, dann kein eigenes, ich würd es lieber in ein Tierheim fahren und mit ihm (wenn es jünger ist) gemeinsam die Tiere versorgen helfen und wenn es sich eingewöhnt hat, alles kennt und klar kommt, dann auch mal allein mit den Betreuern dort lassen. Das finde ich viel sinnvoller und kostet auch nicht mehr als ein eigenes Haustier. Es ist sogar besser, wenn das Kind mit mehreren Tieren dort in Kontakt kommt und sich nach und nach an alles gewöhnen kann.

Ach ja, sooo billig ist ein Hamsti nicht (artgerechter Eigenbau, Einrichtung, monatliches Reinemachen, immer wieder neue Einrichtung und gutes gesundes Futter...)

0

Ich meine ein Kind muss ja schon wissen was es alles machen kann, sonst will sie/er ihn ja auch nicht. Aber ich denke ist ja interesant sich mal am Abend sich vor den Käfig zu setzen und schauen was der macht und " leise" erzählen was los ist und solala, ich denke das dies ja noch nichteinmal so uninteresant ist. Ein Hamster ist ja knuffig klein süß. wegen einem Mittelhamster hm... warscheinlich teddyhamster weil er längeres fell hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja was artgerecht ist und was nicht, das ist ja bei etlichen net bekannt. Man sieht das ja auch bei Meeris und Kaninchen, also die werden zb zusammen gehalten oder nur ein Tier und dnan in zu kleinen Käfigen usw. ... Was dann auch immer sehr traurig is für die Tierchen. - Kinder finden Tiere niedlich und sie und die Eltern informieren sich nur selten über artgerechte Haltung! Ich finde, Man sollte sich mehr über das Tier informieren, bevor man es kauft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von imago
12.10.2010, 03:28

Recht hast du, nur mich beschäftigt das wirklich, warum manche Eltern sich keine Platte machen, wenn die 12jährigen Kinder nach einem Hamster fragen. Ich war 10, als ich mein erstes Kaninchen bekam. Ich weiß also, dass man als Kind nur nimmt, was man bekommt und nicht nachfragt was gut ist und was nicht. Kaninchen waren vor 10 Jahren noch absolute Schmusetiere, die man in kleine Plastikkäfige setzt (einzeln natürlich) und mit Trockenfutter und Heu vollstopft. Dieses Kaninchen wurde damals dennoch 7 Jahre alt, bevor er an einem Hirntumor starb. Erst danach begann ich, mich richtig mit der Haltung zu befassen und lernte sehr viel dazu.

Es ist also offensichtlich, dass die richtige Anleitung im Umgang mit Tieren das A und O ist. Nur warum tut das keiner? Eine bekannte hatte mich gefragt, ob sie für ihren damals 3jährigen auch ein Kaninchen kaufen solle, damit er rangeführt wird. Er hat meine Zwerge im Sommer öfter im Auslauf auf der Wiese beobachten können. Aber da er nicht mit ihnen spielen konnte, waren sie schnell langweilig für ihn. Gut so. Hab der Mutter natürlich alles ausgeredet. Aber muss denn immer erst ein "Experte" ran, damit die Eltern mal zuhören?

0

Es hat einen Vorteil. Ein Hamster leidet unter dem alleinsein und dem nicht sehr um ihn kümmern weniger als ein Hund.

Er braucht sicher keine Erziehung und ist keine Gefahr für dir Mitwelt.

Aber Stofftiere wären natürlich für solche Leute noch besser.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tut mir leid, wegen der Rechtschreibfehler, ich hatte mich mehr auf den Inhalt als auf die Orthografie konzentriert. schämen geht Aber wer Fehler findet, darf sie auch gern behalten ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?