Warum sind Menschen homophob?

14 Antworten

Dies liegt hauptsächlich an zwei Dingen, die sich je nach Person überschneiden oder nicht. Diese beiden Dinge sind Religion und Vorurteile.

 So ziemlich jede große Religion verurteilt Homosexualität und nennt sie einen Greuel gegen die natürliche Ordnung oder etwas in diesem Sinne. Während die meisten Anhänger einer Religion bestimmte Passagen ihrer religiösen Schrift zugunsten anständiger Menschen übersehen können, werden Wort-für-Wort-Anhänger dies nicht tun. Sie werden alles, was die Schrift sagt, als die Wahrheit betrachten, und es gibt nur wenige Möglichkeiten, sie davon zu überzeugen, dass dies nicht der Fall ist. Ganz einfach, viele sind einfach durch religiöse Überzeugungen homophob.

 Hier ist jedoch noch ein weiterer Faktor zu berücksichtigen: Vorurteile. Nun fragen Sie sich wahrscheinlich: "Wie unterscheidet sich das von der durch die Religion hervorgerufenen Intoleranz?" Nun, lassen Sie mich erklären.

 Wenn ich die Geschichte betrachte und wie der lange Grabenkrieg zwischen Sozialliberalismus und Konservativismus über die Jahrhunderte gewütet hat, glaube ich, dass wir immer eine vorurteilsvolle Spezies sein werden. Eine völlig egalitäre Gesellschaft ist nicht möglich. Ich glaube zwar, dass wir jede Form von Diskriminierung, die Geschlecht, sexuelle Orientierung, Rasse, ethnische Zugehörigkeit oder andere solche Merkmale betrifft, irgendwann überwinden werden, aber wir werden Vorurteile niemals vollständig beseitigen. Es wird immer eine Gruppe geben, die wir als überlegen und eine Gruppe, die wir als minderwertig betrachten, und ich glaube, die menschliche Natur verlangt, dass dies so ist. Ohne einen gesellschaftlichen Status wäre für den Menschen nicht so viel anzustreben, daher ist eine überlegene Gruppe erforderlich, um als Maßstab für die persönliche Leistung zu dienen. Und damit einher geht unweigerlich eine minderwertige Gruppe, die ganz unten sitzt, die absolut niedrigste Gruppe, in der sich niemand traut.

 Wie hängt das mit Homophobie zusammen?

 Denk darüber nach: Schwule denken in Bezug auf sexuelle Anziehung nicht wie die Mehrheit der heterosexuellen Bevölkerung. Daher unterscheiden sie sich in dieser grundlegenden Eigenschaft von der Norm. Da die Norm von der Gesellschaft als die richtige Art und Weise angesehen wird, um zum Zweck des Fortschritts zu handeln, weist ein Überschreiten der Norm auf soziale Minderwertigkeit hin, wodurch schwule Menschen unter heterosexuelle Menschen gestellt werden.

 Nun, wie gesagt, ich habe das Gefühl, wir werden das klären, aber bis dahin wird die Gesellschaft zu einer anderen "minderwertigen" Gruppe übergehen - Menschen mit psychischen oder neurologischen Störungen, Mexikanern; vielleicht sogar Aliens ,mit der Geschwindigkeit, mit der wir das Problem der Homophobie gerade beheben.

 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Homophobie auf Religion und auf das menschliche Bedürfnis nach gesellschaftlicher Struktur zurückzuführen ist.

 Hoffe das beantwortet deine Frage.

"im Grundgesetz ist die Ehe auf Mann und Frau festgelegt"

das Argument greift sowieso nicht, wenn auch aus lustigen Gründen.

das Grundgesetz schützt in Artikel 6 einfach die Ehe und Familie und die Autoren und Politiker hatten damals vor >70 Jahren wirklich an nix anderes als M+W gedacht bei dem Thema. nur hielten sie es für so selbsterklärend, dass sie "nur Mann und Frau sind auch Ehe" nicht mit reingeschrieben haben.
das erlaubte uns nun Jahrzehnte später, ganz ohne GG_Änderung, die Ehe im BGB zu definieren als "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen...." in §1353 BGB

der Zug ist also längst abgefahren. :)

Hallo, nach meiner Erkenntnis entsteht Ablehnung, ob es jetzt gegen Homosexuelle oder andere "Normabweichungen" geht durch Unverständnis den "anderen" Menschen gegenüber und auch dadurch, dass man das bei sich selbst nicht tolerieren würde, z.B. homosexuell zu sein. Und das kommt meist durch Eltern und Umfeld, d.h. man hat mit Menschen zu tun (gehabt), die diese Ablehnung vorgelebt haben und man möchte daher, um sich in Sicherheit zu wahren, nicht abgelehnt werden, man möchte es nicht zu schwer haben, sich im Leben zu orientieren und man möchte sich vielleicht mit anderen gegen etwas stark machen, um sich dazugehörig zu fühlen. Auch ist das scheinbar selbstbewusste Auftreten mit einer starken Meinung für oder gegen etwas oft der Ausdruck von Geltungsbedürfnis.

Die 4 menschlichen psychischen Grundbedürfnisse (nach Klaus Grawe) sind, das Bedürfnis nach Bindung, das Bedürfnis nach Kontrolle und Orientierung, das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung und das Bedürfnis nach Lust bzw. das Vemeiden von Unlust und Schmerz.

Diese Grundbedürfnisse hat jeder Mensch, nur werden sie unterschiedlich ausgedrückt und nicht selten wird nach "falscher" Ersatzbedfriedigung gesucht, wenn es irgendwo mangelt. Eine Ablehnung Homosexuellen gegenüber kann das starke Bedürfnis sein, Aufmerksamkeit zu erhaschen (z.B. Selbstwerterhöhung durch Erniedrigen anderer), als auch Kontrolle und Orientierung zu bekommen. Auch das Bindungsbedürfnis kann durch, wie oben erwähnt, befriedigt werden, weil man vielleicht versucht sich auf eine Seite mit jemandem, der einem nahe steht, zu stellen. Fehlende Empathie durch zu wenig Aufmerksamkeit und Liebe durch Bindungspersonen sind sehr oft Auslöser für extreme Abneigung was auch immer gegenüber.

Meine Religion toleriert keine Homosexualität, da sie sich gegen die Natur der Menschen richtet. Man kommt auf die Welt mit seinen Neigungen, sollte aber lernen von seinen Neigungen immer mehr abzusehen und sich seiner grundmenschliche Natur zu öffnen. Keiner sagt, dass das leicht ist, sich zu fühlen, als würde man etwas in sich leugnen müssen, aber das Selbst ist wichtiger als das Ego, nach dieser Erkenntnis würde es dann auch kein Leugnen mehr sein müssen, sondern ein Akzeptieren wie man ist. Jeder hat seine eigene Verantwortung für sich zu tragen und auch für seine Mitmenschen mehr oder weniger. Leben und leben lassen hört sich toll an, ich befürchte, es ist etwas zu einfach. Es reicht mir nur für den simplen Alltagsgebrauch, aber nicht um Menschen "in Ordnung" zu halten.

Wir Menschen sind Tieren in vielen kognitiven Bereichen überlegen und wir haben eine höhere Entscheidungskraft (ich möchte jetzt nicht freien Willen sagen, das ist ein strittiges Thema), wir können also bezüglich unserer Natur nicht so einfach verglichen werden. Wenn es Homosexualität im Tierreich gibt, ist es höchstens eine Bestätigung, dass es da auch diese Neigungen gibt, aber nicht, dass es "richtig" ist. Es gibt ja auch Pädophile, die können nichts für ihre Neigung, aber was ist wichtiger? Sich seinen Neigungen hingeben oder Eigen- und gesellschaftliche bzw. soziale Verantwortung übernehmen? Auch wenn es ein harter Vergleich ist, aber letztendlich sind beides Neigungen und nicht einfach "Natur" und folglich legitim. Ich kann verstehen, wenn Intoleranz Homosexuellen gegenüber sehr falsch rüberkommt, ist es meiner Meinung nach auch, gegenüber Homosexualität jedoch nicht. Dass Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen immer respektvoll miteinander umgehen, ist wohl eine Utopie. Dafür haben wir alle mehr oder weniger egoistische Neigungen in uns.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Inwiefern übernimmt man keine Verantwortung, wenn man seine Homosexualität auslebt? Das mit Pädophilie zu vergleichen, finde ich sehr grenzwertig, denn wenn z.B. zwei Männer sich lieben, miteinander schlafen etc., beeinträchtigt das niemanden. Beide stimmen dem zu. Bei Pädophilie stimmen nicht beide zu. Das sehr ich als wichtigen Unterschied an.

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Weil die bhd sind und nicht checken dass mensch mensch ist. Aber dann sind sie gegen rassismus... mensch ist mensch egal welche religion,hautfarbe,Sexualität etc aber die checken es nd bzw wollen davon nichts wissen

Bist du auch bhd weil du den Leuten keine eigene Meinung zugestehst?

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@Fidreliasis

Nein, weil es kein gescheit formulierter Satz ist und du "behindert“ schreibst und oben drauf auch noch, das Wort abkürzt.

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@Lamanini

Und? Wenn ich durch die Straßen gehe sehe ich viele Leute die ne schieß Meinung haben, egal ob die Meinung dazu welche Klamotten sie anziehen, was sie essen oder wie sie unsere Politik finden, jemanden der nur eine Meinung hat zu denunzieren nennt sich diskriminieren.

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@Fidreliasis

Du beschwerst dich, dass du diskriminiert wirst, weil nicht akzeptiert wird, dass du halt andere Menschen runtermachst und diskriminierst?

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@Vampire72552

In deiner Antwort da du Leute als behindert bezeichnest nur weil sie eine Meinung haben die deiner nicht gleich ist.

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@Lamanini

Nein, ich beschwere mich das man Leute diskriminiert weil man deren Meinung nicht teilt und und fordert sie sollen andere nicht diskriminieren.

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@Fidreliasis

Nein. Du beschwerst dich darüber, dass du angeblich für deine Intolleranz und Diskriminierungsversuche diskriminert wirst.

Du beschwerst dich darüber, dass andere Leute angeblich etwas mit dir machen würden, was du bei anderen Menschen machst.

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@Lamanini

Wer diskriminiert mich denn hier? Wenn diskriminiere ich denn hier?

willst du mir jetzt vorwerfen das ich homophob bin?

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@Fidreliasis

Intolleranz muss nicht tolleriert werden. Die "Meinung", dass Homosexualität schlecht ist, ist ok, aber die Meinung, dass diese Meinung bs ist, die ist diskriminierend?

Was du von Homosexualität hälst, musst du sagen. Das kann ich dir nicht sagen.

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@Lamanini

Es ist doch Intoleranz nicht zu tolerieren das es Homophobe Menschen gibt.

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@Fidreliasis

Homophobie ist keine meinung genau so wie rassismus. Da gibts nichts zu diskutieren. Man muss ja nicht unterstützen oder sonst was aber akzeptieren muss drin sein. Denn angespuckt zu werden nur wegen Sexualität oder hautfarbe ist „behindert“ und verdammt nochmal KEINE MEINUNG! So das wars jz

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@Vampire72552

Du bist also der Meinung das alle homophoben Personen draußen jeden bespucken der nicht Hetero ist, na ein Glück weißt du nicht das es Misanthropen gibt.

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@Vampire72552

Es machen nicht viele, bei geschätzt 24Mio Menschen in D die Homosexualität als unnatürlich empfinden, also homophob sind gab es nur etwa 200-300 Fälle von Gewalt gegen Homosexuelle, du verurteilst also 24Mio Leute pauschal. Dann sind ja eh alle Deutschland lebende Mörder, Vergewaltiger und Brandstifter, da kommt es auf die Homophobie dann allerdings auch n ihr mehr drauf an.

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Das hat nichts mit Erziehung und schon gar nichts mit Rassismus zu tun, wie hier einige meinen. Schon im Vorschulalter haben mich Mädchen mehr interessiert als Buben, habe aber etwas später eher den Kontakt vermieden, um nicht als "Madlesfetzer" (fränkisch, einer der den Mädchen nachläuft) zu gelten! Dass Männliche und Weibliche zusammengehören, dazu hat man ja im Normalfall seine Eltern als Vorbild. Ich habe nichts gegen Homosexuelle, nur sollten sie ihre Neigung nicht in der Öffentlichkeit zeigen, denn das wirkt, auf mich jedenfalls, peinlich. Wundern muss ich mich schon, dass sich Schwule sogar selbst so nennen, wo es doch für schwül, schlüpfrig oder so ähnlich steht?

also meinst du, heterosexuelle dürfen ihre Sexualität in der Öffentlichtkeit ausleben, Homoseuelle aber nicht? Was ist denn daran peinlich? Soetwas würde ich defintiv als Diskriminierung definieren.

Doch, das hat etwas mit der Erziehung zu tun. Wenn dir deine Eltern von klein auf beibringen, dass Homosexualität etwas komplett normales ist, wirst du wohl später kaum homophob, da du verstanden hast, dass LGBTQ einfach genauso normal ist wie hetero und cis.

Schon im Vorschulalter haben mich Mädchen mehr interessiert als Buben, habe aber etwas später eher den Kontakt vermieden, um nicht als "Madlesfetzer" (fränkisch, einer der den Mädchen nachläuft) zu gelten!

Was genau willst du mir damit sagen? Ich versteh nicht, auf was du hinaus möchtest.

Ich habe nichts gegen Homosexuelle, nur

immer dieses ich hab nichts dagegen, ABER ... Wenn du doch etwas einzuwenden hast, kannst du gleich sagen, dass du etwas dagegen hast.

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@Koala98

"LGBTQ+" Diese neumodischen Abkürzungen verstehe ich als alter Mann nicht mehr. Und wenn Du mich nicht verstehst, dann liegt es vielleicht daran, dass Du dich nicht in eine heterosexuelle Person hineinversetzen kannst? Ich versuche es nochmal: Vor der Pubertät wollte ich mich, wie wohl die meisten Buben, in einen Helden wie Siegfried, Beowulf, Tarzan und dergleichen versetzen und kein Weichling sein, wie eben ein "Madlesfetzer". Das änderte sich dann natürlich in der Pubertät und Burschenalter.

Für seine Veranlagung kann niemand, aber auch nicht für seinen Geschmack. Und wenn Du dann im Alltag hörst: "Der ist vom anderen Bahnsteig", oder "...von der anderen Feldpostnummer...", dann kann man sich dieser Ironie kaum entziehen!

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@Kuppelwieser

nein, mir geht es nicht darum, dass ich mich nicht hineinversetzen kann. Ich verstehe nur nicht, weswegen du mir das erzählst, was du damit aussagen möchtest. Okay, du hast dich für Mädchen interessiert, wolltest aber kein Madlesfetzer sein, aber inwiefern hängt das damit zusammen?

Für seine Veranlagung kann niemand

Eben!!, warum sollten dann nur heterosexuelle Personen ihre Sexualität in der Öffentlichkeit ausleben dürfen?

Und wenn Du dann im Alltag hörst: "Der ist vom anderen Bahnsteig", oder "...von der anderen Feldpostnummer...", dann kann man sich dieser Ironie kaum entziehen!

Ich versteh auch da nicht, was du meinst. Könntest du es mir bitte erklären in Bezug auf die Frage nach dem Grund von Homophobie, warum Homosexualität nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden sollte, was an Homosexualität peinlich ist und warum Homophobie nicht mit der Erziehung zusammenhängt. Tut mir leid, aber ich kann dem Ganzen nicht ganz folgen.

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@Koala98

Was da noch zu erklären wäre, verstehe ich wieder nicht. Mensch und Tier sind zweigeschlechtlich zum Zweck der Fortpflanzung von der Evolution erschaffen worden und Homosexuelle sind ja nicht als Spezies unfruchtbar angelegt worden um etwa einer Übervölkerung entgegenzuwirken, sondern haben auch die Organe für die Fortpflanzung! Und um mal drastisch zu werden was die Organe betrifft: Der Anus ist da um die Abfallprodukte der Verdauung auszuscheiden - und nicht zum penetrieren durch einen Penis oder sonstigem.

Und das mit der Erziehung ist Unsinn! Das Thema Sexualität war in meiner Familie bis in mein Mannesalter tabu. Das einzige was mir dazu einfällt ist ein Heftchen, welches mir wahrscheinlich meine Mutter in den Kleiderschrank gelegt hat!

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@Kuppelwieser
Der Anus ist da um die Abfallprodukte der Verdauung auszuscheiden - und nicht zum penetrieren durch einen Penis oder sonstigem.

Heterosexuelle Paare haben auch Analsex. Und da stört es dich nicht? Nach der Logik wäre lesbisch sein in Ordnung, schwul zu sein nicht. und hetero auch nicht. denn bei schwulen und hetero Personen kann es zu Analsex kommen.

Und das mit der Erziehung ist Unsinn! Das Thema Sexualität war in meiner Familie bis in mein Mannesalter tabu. Das einzige was mir dazu einfällt ist ein Heftchen, welches mir wahrscheinlich meine Mutter in den Kleiderschrank gelegt hat!

Man merkt es. Hätte sie dir beigebracht, dass Homosexualität und alle anderen Sexualitäten genauso normal sind wie Heterosexualität, hättest du vermutlich eine andere Einstellung. Deswegen spielt die Erziehung meiner Meinung nach definitiv da mit rein.

Außerdem: inwiefern beeinträchtigt es dich persönlich, wennauch andere Sexualitäten existieren? Gar nicht, denn es ist nicht dein Leben. Niemand stört dich mit seiner eigenen Sexualität.

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@Koala98

Wie ich schon sagte, beeinträchtigt mich das Dasein von Homosexualität überhaupt nicht. Für mich ist das eine Laune der Natur, für das die Betroffenen nichts können. Und ich kann auch nichts dafür, dass ich Analverkehr eklig finde, selbstverständlich auch bei Heteros. Und nochmals zur Erziehung: Du wirst mir doch nicht erzählen wollen, dass es normale Eltern gibt, die einem Kind beibringen dass es Homosexualität gibt und dass das normal ist?

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@Kuppelwieser
normale Eltern

Was meinst du jetzt mit normal?

Und natürlich, waeum sollte ich meinem Kind erzählen, dass es das gibt und dass es normal ist? Zum einen möchte ich doch ein tolerantes Kind mit guten Werten und zum anderen fällt es dem Kindso leichter, sich mir gegenüber zu outen, wenn es nicht hetero ist. Überleg mal, du sagst deinem Kind, dass das nicht normal ist und es merkt irgendwann im jugendlixhen Alter, dass es homosexuell/ bisexuell etc ist, es wird den Fehler bei sich suchen, sich nicht gut genug fühlen, sich nicht trauen, sich bei dir zu outen. Wilkst du das wirklixh einem Kind antun? Weißt du, was das für ein Schmerz ist?

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@Koala98

Der Normalfall ist, jedenfalls in meiner Familie war das so, dass über Sexualität bis zur gereiften Pubertät nicht gesprochen wurde. Man sollte von selbst darauf kommen dass nicht der Storch die Kinder bringt und bei mir war das auch so, hat also mit Erziehung nichts zu tun! Heutzutage durch das Internet, wissen die Kinder schon im Vorschulalter über die kleinsten Details der Sexualität bescheid, was aber nichts daran ändert dass sie sich so entwickeln wie sie veranlagt sind!

In meinem Verein ist eine ältere Ehefrau, die einst im engeren Kreise klagte dass sie einen schwulen Sohn haben. Dieser verhält und kleidet sich ganz üblich, hat so viel ich weiß keinen "Freund" und ist in der Vorstandschaft von einem Fußballverein. Außer dass sie halt keine Enkelkinder haben können, bräuchten sie nicht klagen, doch ist es halt einfach so, dass heterosexuellen Eltern ein ebensolches Kind angenehmer ist, bei aller Liebe!

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@Kuppelwieser
Der Normalfall ist, jedenfalls in meiner Familie war das so, dass über Sexualität bis zur gereiften Pubertät nicht gesprochen wurde.

Naja, das ist aber nicht bei jedem so, über Sexualität allgemein sprechen glaub sehr viele Familien mit ihren Kindern. Zu einem gewissen Zeitpunkt wollen viele Kinder wissen, wo sie eigentlich herkommen.

was aber nichts daran ändert dass sie sich so entwickeln wie sie veranlagt sind!

Seh ich auch so, aber man kann sich eben auch homosexuell entwickeln, wenn man so veranlagt ist. Ich sagte nicht, dass die Erziehung etwas an der Veranlagung/ Sexualität ändert. Nur an der Einstellung gegenüber allem außer hetero.

Dieser verhält und kleidet sich ganz üblich, hat so viel ich weiß keinen "Freund" und ist in der Vorstandschaft von einem Fußballverein. Außer dass sie halt keine Enkelkinder haben können, bräuchten sie nicht klagen
  1. wer sich nicht "üblich" kleidet, ist nicht gleich schwul und wer sich "üblich" kleidet, ist nicht gleich hetero. Das ist ein Vorurteil, das die meisten haben, weil eben nur die Schwulen aufallen, die sich nicht "üblich" kleiden. Im Gegenzug gibt es aber auch Heterosexuelle, die sich so kleiden. Klamotten haben nichts mit der Sexualität zu tun, das ist einfach oberflächlich, soetwas zu behaupten. Du unterstellst, dass alle homosexuellen Männer gleich wären. Und dass sie nur in Ordnung sind, wenn sie sich "heteromäßig" anziehen und verhalten. Hä?
  2. Dasselbe gilt für Hobbies.
  3. Also meinst du, sie könnte sich beklagen, wenn er einen Freund hätte (warum in Anführungszeichen?)? Sie will doch, dass er glücklich ist, oder? Und wenn er eben nur mit einem Mann und nicht mit einer Frau glücklich werden kann, sollte sie sich doch freuen, wenn er glücklich ist (mit einem Mann).
  4. Warum sollte sie sich beklagen dürfen, wenn er sich anders kleidet als die Norm, wenn er andere Hobbies hat? Mit wäre es egal, was mein Sohn in der Richtung mag. Ich liebe ihn ja als Person und nicht wegen seiner Hobbies oder seines Aussehens. Wieso sollte ich mich darüber beklagen, wenn er sich nicht "üblich" anzieht?
  5. Enkelkinder kann es geben, denn es gibt Adoption.
doch ist es halt einfach so, dass heterosexuellen Eltern ein ebensolches Kind angenehmer ist, bei aller Liebe!

Wenn man diese Ansicht hat, sollte man kein Kind bekommen. Man sollte das Kind für das, was es ist lieben, bedingungslos, da ist die Sexualität egal. Wieso sollte mir ein heterosexuelles Kind lieber sein? Es ist doch am wichtigsten, dass es glücklich ist, und das ist das einzige, was zählt. Ob es das mit einem Mann, einer Frau, einer diversen Person oder von mir aus auch alleine ist, ist mir dabei doch egal. Und Enkelkinder kann es bei beiden geben oder nicht geben. Nur weil ich hetero bin, heißt es nicht gleich, dass ich ein Kind bekomme, so stellst du es gerade dar, es gibt Menschen, die keine Kinder wollen und auch Menschen, die keine Kinder bekommen können. Im Gegenzug - nur weil ich nicht hetero bin, heißt es nicht gleich, dass ich keine Kinder bekomme. Es gibt Adoption und - für Frauen - künstliche Befruchtung.

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@Koala98

Dass heterosexuellen Eltern egal sein könnte wenn sich ihr Kind als schwul erweisen würde, das glaub ich nicht!. Ich bewundere durchaus, was gerade Homosexuelle auf künstlerischem Gebiet leisten. Aber gerade das ist eben auch ein Zeichen, dass sie nicht dem genormten Bürger und seiner Weltanschauung entsprechen. Da kann die Aufklärung noch so weit fortschreiten, unter Heteros und das ist ja zum Glück der weitaus der größere Anteil der Menschheit, wird Homosexualität immer als Exzentrizität betrachtet werden. Tut mir aufrichtig für die Betroffenen leid!

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@Kuppelwieser

was heißt hier zum Glück? Ist doch scheißegal, wieviele welche Sexualität haben. Aber hieran merkt man, dass du nicht in der Minderheit sein willst. Du widersprichst dir hier ein bisschen selbst. Wenn dir die Betroffenen leid tun und du froh bist, in der Mehrheit zu sein, kannst du dir bestimmt vorstellen, wie es ist, homosexuell zu sein und damit in der Minderheit. Du möchtest nicht in dieser Minderheit sein, du möchtest nicht als unnormal angesehen werden. Genau aus diesem Grund sollte einfach eine Normalität für jede Sexualität erreicht werden, eine richtige Gleichberechtigung, die auch in der Gesellschaft durchgesetzt wird, niemand möchte als unnormal betrachtet werden. Denn durch die Normalität wäre es überhaupt nicht schlimm, sich in dieser Minderheit zu befinden, denn es macht dann keinen Unterschied mehr. Dann müssten dir homosexuelle Menschen auch nicht leid tun.

Homosexuelle entsprechen vielleicht nicht dem genormten Bürger, aber wer tut das schon? Jeder weicht etwas ab. Deswegen sollte man diese Norm verändern. Denn was ist schon normal?

Und doch, jedem Elternteil sollte es eigentlich egal sein, bei wem das nicht so ist, der sollte seine Entscheidung, Kinder zu bekommen, nochmal stark überdenken. Man sollte sein Kind so lieben, wie es ist, und da ist es egal, welche Haarfarbe/ Religion/ Sexualität etc. pp. es hat. Es ist das eigene Kind. Ich will nur, dass mein Kind glücklich ist, das ist die Hauptsache. Und ja, ich kenne sehr viele Heteros, denen das egal wäre, denn wo würde denn das Problem liegen? Inwiefern geht es dich an, ob dein Kind mit einem Mann, einer Frau, jemand anderen oder mit niemandem schläft? Gar nicht, es ist nicht dein Leben.

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@Koala98

"Dann müssten dir homosexuelle Menschen auch nicht leid tun."

Mir tun nicht diese Menschen leid, die bestimmt auch nicht bedauert werden wollen, sondern ich bedaure, dass es diesen Zwiespalt überhaupt gibt! Und was Eltern betrifft: Die haben bestimmt gern ein üblich ausgestattetes Kind und weniger ein mongolides oder verkrüppeltes, bei aller künftigen Liebe!

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@Kuppelwieser

also meinst du, dass jeder, der nicht hetero und cis ist, verkrüppelt ist? wow.

Nein, nur homophoben Menschen ist das nicht egal.

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@Koala98

Was "cis" ist, weiß ich schon mal nicht. Es gibt Mongolide, Verkrüppelte und Homosexuelle. Diese Begriffe stehen alle für sich! Wieso vermischt Du das schon wieder?

Ich glaube es wird Zeit den Disput hier zu beenden!

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@Kuppelwieser

Ich vermische hier nichts, wenn dann hast du dich nicht deutlich ausgedrückt. Wer bei einer Diskussion darüber, ob Eltern heterosexuelle Kinder lieber sind, schreibt, dass Eltern keine "verkrüppelten" Kinder wollen, liegt es nahe, dass es so rüberkommt, als ob du damit die homosexuellen Kinder meinst. Außerdem, was heißt hier schon wieder? Ich muss mich nicht von dir als dumm verkaufen lassen, so stellst du mich gerade dar.

cis ist das Gegenteil von trans

Ich glaube es wird Zeit den Disput hier zu beenden!

Das glaube ich auch. Reicht jetzt.

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