warum sind mehr deutsche nach namibia als in andere kolonien ausgewandert?

4 Antworten

Die Deutschen in Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) wurden im Gegensatz zu den anderen Kolonien ab 1920 nicht von der Mandatsmacht verjagt, sondern im Land belassen: Die Mandatsmacht für Deutsch-Südwestafrika war Südafrika und inSüdafrika herrschte die Apartheid. Deshalb wurde es als Vorteil angesehen, dass schon zahlreiche Weiße im Land waren um die "Neger" zu kontrollieren. Außerdem waren die südafrikanischen Buren gegenüber den deutschen tradtitionell freundschaftlich gesinnt weil Deutschland, wenn auch nur indirekt, die Buren in den Burenkriegen gegen die Briten unterstützt hatte.

Namibia (Deutsch-Südwestafrika) war, soweit ich weiß, die älteste deutsche Kolonie. Hier gab's auch einen mehr oder weniger regelmäßigen Liniendienst von Passagier-/Frachtschiffen hin. Das könnte ein Grund dafür gewesen sein.

DH! sehr gute Antwort!

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1.Namibia (Deutsch-Südwestafrika) war erste Kolonie des Deutschen-Kaiserreichs

2.Namibia wurde als Siedlungskolonie genutzt, damit wollte man die Massenabwanderung nach Nordamerika stoppen, die ja die Amerikanische Sprache und Kultur sehr beeinflusst hat.

3.War sie durch die Woermann-Linien leicht zu erreichen

4.Propaganda durch das Vaterland

5.Angenehmstes Klima in den deutschen Afrikakolonien

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