warum sind manche versicherungen pflicht und nicht freiwillig?

13 Antworten

Damit bei einem Schaden in diesen Bereich nicht die Allgemeinheit dafür zahlen muss. Die Alternative wären höhere Steuern oder eben Kranke oder Alte die nicht selber vorgesorgt haben einfach sterben lassen (oder jeweils einen reichen Sponsor für den Kranken oder Alten zu suchen). Bei hohen Risiken wie Auto und gewerblichen Risiken soll der Geschädigte geschützt werden. Sonst überfährt Dich einer und Du bleibst auf dem Schaden selber sitzen.
Aus meiner Sicht sollte es z.B. im Baugewerbe noch mehr Pflichtversicherungen geben - heute kann es passieren, dass Dir ein Bauunternehmer eine Ruine hinstellt und beim Schadensersatz sich Pleite meldet und einen Monat später mit neuem Namen weitermacht.

Das liegt noch an dem Bismakischen Gesetz, so wurde die getzl. Renten / Kranken / Unfallversicherung "per Kraft Gesetz" eingeführt und zur Pflicht gemacht und das ist auch heute noch so..das PflichtversichGesetz wurde nach dem 2 Weltkrieg geschaffen, nach dem Boom der Autos und damit immer mehr verbundenen Schäden aufkam..alles andere ist in der Regel freiweillig ..HG DerMakler

Pflichtversichert bedeutet, dass seit der Gesundheitsreform 2008 jeder dazu verpflichtet ist, sich gesetzlich versichern zu lassen. Wenn du 'ne bestimmte Geldsumme verdienst, kannst du dich privat versichern lassen oder du bleibst in deiner gesetzlichen Versicherung und das heißt dann freiwillig versichert.

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