Warum sind manche Menschen so eingeschränkt in ihrer Wahrnehmung und hinterfragen nichts?

12 Antworten

Solche extremen Lebensweisen entstanden irgendwann in der Vergangenheit aus einer Notwendigkeit heraus und vererben sich weiter ohne drüber nachzudenken. Solche Verhaltensweisen hat quasi JEDER. Die Frage ist nur, wie stark und welche.
Es gibt ein Rattenexperiment zu dem Thema. 10 Ratten in einem Käfig mit 2 Essensbereichen - einer unten, einer erreichbar über eine kleine "Leiter". Sobald eine Ratte nun versucht an das bessere Essen über die Leiter zu kommen, bekamen alle im Käfig einen Stromschlag. Und das wurde über einen längeren Zeitraum so gehandhabt. Irgendwann versuchte keine Ratte mehr dort hochzuklettern. Dann wurde eine Ratte ausgetauscht durch eine Neue die das Ganze nicht kannte. Ihr erster Weg zur Leiter endete damit, dass die anderen Ratten sie quasi "schlugen" um das zu verhindern. Also ging auch diese Ratte nie dort hoch.

Das ging dann mehr oder weniger so weiter und letztendlich waren nur noch Ratten im Käfig die ursprünglich - als das angefangen hatte - nicht dabei waren. Also keiner mehr so richtig wusste WARUM man da eigentlich nicht hoch darf. So ähnlich war dieser Versuchsaufbau. Es zeigt halt deutlich, dass Verhaltensweisen und Dinge durchaus weitervererbt sind. Dass über sie auch nicht mehr nachgedacht wird weil es einem vielleicht nicht einmal auffällt.
Im Grunde ist es nicht einmal dumm so zu handeln und sich somit gleichzeitig der Gesellschaft in der man lebt anzupassen. Es gibt auch immer wieder Menschen die dann "doch" ihr System in Frage stellen und es ändern. Aber wenn das nie passiert, ändert sich auch nichts. Vielleicht besteht auch diese Notwendigkeit noch weil man von der Gesellschaft in dem Dorf sonst ausgestoßen wird oder ähnliches. Fakt ist nur - Menschen setzen sich NIE freiwillig in Käfige. Allerdings vergessen sie gern freiwillig, dass sie in einem sitzen.

Weil sie in ihrem Kaff keine äußeren Stimuli haben und sie Elten auch alles Nachhaken von "innen" sofort niederdrücken. Ich weiß aus Erfahrung, dass es durchaus anders geht. Meine Brüder und ich sind auch mit dem Glauben aufgewachsen, aber wir hatten alle Freiheit, uns mit sämtlichen anderen Perspektiven auseinanderzusetzen. Wir leben nicht hinterm Mond. Trotzdem hat bisher noch keiner von uns seine christliche Erziehung bereut, im Gegenteil.

Ich kann das leider nur aus zweiter Hand wiedergeben.

Eine Freundin von mir, evangelisch, in der Gemeinde engagiert, hat mit dem Pfarrer und einigen GEmeindemitgliedern eine vierwöchige Reise in die USA gemacht und dort auch bei Kirchenmitgliedern gelebt.

Sie sagte, dass es in den USA ja nicht wie bei uns eine starke soziale Absicherung seitens des Staates gibt. Dafür ist letztlich die Kirchengemeinde zuständig. Wenn es also einem Gemeindemitglied schlecht geht und er den Arzt nicht bezahlen kann, wird gesammelt und die Gemeinde hilft dann aus. Wenn jemand z.B. von NY nach Oregon zieht und dort ja niemanden kennt, ist es das erste, sich bei der Gemeinde anzumelden und da dann mitzumache. Die Kirchen leisten also sehr viel soziale alltägliche Arbeit und Hilfe. Gerade in den kleinen Orten.
Man ist dort nicht, wie bei uns, sozusagen als evangelisch oder so registriert. Man kann sich, seine jeweilige Lieblingsgemeinde aussuchen und dann auch  sozusagen den "Glauben" wechseln. Wenn also Familie Miller in der Ortschaft A Baptisten sind, so sind sie dann nach ihrem Umzug in die Stadt B vielleicht Methodisten oder Lutheraner oder...

Ein Amerikaner in einem kleinen Ort kann es sich kaum leisten, nicht in die Kirche zu gehen, weil er dann außen vor ist, wenn er in Not kommt. Wenn er krank im Bett liegt, kommt dann eben vielleicht nicht die Nachbarin und putzt die Wohnung oder kauft für ihn ein. Es ist also sehr, sehr ratsam für Amerikaner sich in seiner jeweiligen Kirche zu engagieren. In den kleineren Orten regelt die Kirche eben das tägliche Miteinander. VomTaufgeschenkt über den Sport bis hin zur Bahre.

In den großen Städten sieht das sicher anders aus. Aber letztlich bestehen die USA ja gerade aus den kleinen Gemeinden.


Vom Religionsunterricht zur praktischen Philosophie wechseln?

Hallo! Ich habe da mal eine Frage: In der Schule bin ich derzeit bei katholischer Religion. Ich habe mir allerdings überlegt zur praktischen Philosophie zu wechseln, weil ich von einigen gehört habe, dass es dort viel interessanter sei. Könnt ihr das bezeugen? Ist Philosophie wirklich interessanter und später nützlicher im Leben als Religion? Besonders religiös bin ich nicht, deshalb wollte ich euch mal fragen. Danke im Voraus!

...zur Frage

Findet ihr es richtig, dass Kinder bereits im jüngsten Alter in eine Religion "gesteckt" werden?

Wie findet ihr es eigentlich, dass unmündige Kinder getauft werden und dass im Kindergarten und der Grundschule bereits Religionsunterricht stattfindet?

Sollte man es nicht jedem Menschen selbst überlassen, im mündigen Alter sich für eine Religion entscheiden zu können oder eben nicht?

Sollte Religionsunterricht aus Schule und Kindergarten verschwinden? Schließlich halten die SPD, der Schützenverein und die Feuerwehr ja auch keinen Unterricht in der Schule ab, um Mitglieder zu gewinnen.

...zur Frage

Religionsunterricht Verweigern/Ablehnen ...?

Mein Sohn ist in der Q1 in der Gymnasialen Oberstufe in NRW und ich möchte nicht, dass er den Religionsunterricht besucht (der Vater des Jungen möchte es auch nicht... aus bestimmten gründen). Nun wird an der Schule das Fach Religion unterrichten und mein Sohn sagt mir dass die Lehrer im gesagt hätten er könne Religion nicht abwählen...? Es wird an der Schule nicht zwischen kath. Und evan. Getrennt und auch Muslime und Schüler anderer Religionen nehmen an dem selben Unterricht im selben Raum Teil es gibt also keine Unterteilung ... oder Alternativen!

Ist das überhaupt alles richtig?

...zur Frage

Rassismus unter Juden?

Was denkt ihr über diesen Artikel https://www.tagesspiegel.de/kultur/70-jahrestag-der-staatsgruendung-israel-ein-einwanderungsland-par-excellence/21185164.html

Vorallem der Satz: Äthiopische Juden kommen in der Schule nicht mit, brechen ihre Ausbildung früh ab, haben eine höhere Kriminalitätsrate, kosten den Steuerzahler rund 100 000 Dollar pro Kopf, mehr als die Hälfte von ihnen bezieht kein regelmäßiges Einkommen, dreiviertel der Kinder leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Integration macht nur langsam Fortschritte. Schuld daran sind auch rassistische Vorurteile innerhalb der Mehrheitsgesellschaft. Was lehrt der Exkurs? Vor allem das: Viele Probleme, die Einwanderung mit sich bringt, sind „ganz normal“, haben wenig mit Religion zu tun, verändern eine Gesellschaft, gefährden aber nicht ihre Substanz..Was lehrt der Exkurs? Vor allem das: Viele Probleme, die Einwanderung mit sich bringt, sind „ganz normal“, haben wenig mit Religion zu tun, verändern eine Gesellschaft, gefährden aber nicht ihre Substanz.

Wie kann es sein, dass Israel 1. Nur Juden aus aller Welt aufnahm und 2. die dann rassistischen Vorurteilen unterzogen wurden, obwohl sie die selbe Religion aufweisen?

Ist das nicht gegen das Judentum?

...zur Frage

Trotz Konfirmation Religionsunterricht wechseln?

Hallo ich mache im Moment Konfirmation doch im evangelischem Religionsunterricht in der Schule ist es langweilig und alle Freunde machen Ethik oder katholisch. Außerdem hab ich gelesen das man ab 14 selber entscheiden kann welcher Religion man angehört. Problem ist halt das Ich mich gerade offiziell zum evangelischen Glauben angehöre.

...zur Frage

Schule will mich nicht aus dem Reli-unterricht lassen?

hallo, ich bin nun in der 9. klasse eines Gymnasiums. Ich habe schon seit der 8. klasse gesagt das ich gerne aus dem Religionsunterricht austreten möchte. Meine Begründung dafür ist, dass ich einfach nicht daran glaube. Damit ist auch jeder in meiner Familie in Ordnung / mein Vater hat auch keine Religion. Jetzt wollte mich meine Mutter an dem Religionsunterricht (evangelisch) abmelden, aber die Schule weigert sich. Sie meinen ich muss einen triftigen Grund haben um dem Religionsunterricht aus zu treten. Aber ich glaube doch kaum dass ich es rechtfertigen muss, dass ich keiner Religion angehören möchte. Was soll ich jetzt machen? Ist so was überhaupt in Ordnung?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?