Warum sind manche Männer homophob aber lesbophil und besteht ein Zusammenhang zwischen Homophobie und Misogynie?

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4 Antworten

Hängt Homophobie mit Frauenfeindlichkeit zusammen?

Nein, das tut es absolut nicht.

Das ist erstens intolerant

Nein ist es nicht, denn sexuelle Vorlieben haben nichts mit Toleranz zu tun.

Fühlen sich diese Männer durch Schwule in ihrer Männlichkeit bedroht?

Das ist leider sehr oft der Fall.

Wir leben in einer Gesellschaft die nicht besonders männerfreundlich ist möchet ich behaupten. Damit spiele ich jetzt nicht auf Gleichberechtigungsbewegungen an, sondern auf die Art wie man als Mann von unserer Gesellschaft erzogen wird.

Von klein auf wird Jungen eingetrichtert dass sie sich ihr Geschlecht verdienen müssten.

"Hör auf zu heulen, sein ein Mann!", oder "Warum willst du dieses Spielzeug? Bist du ein Mädchen?" oder "Sei nicht so feige, lass dir ein paar Eier wachsen." sind nur ein paar Beispiele der Sätze die Jungen und junge Männer ihr ganzes Leben lang zu hören bekommen.

Niemand sagt Mädchen oder Frauen sie sollten sich eine Vagina wachsen lassen, wenn sie sich nicht den Vorstellungen entsprechend verhalten, aber für Männer kommt ein falsches Verhalten dem Verlust des Genitals gleich.

Von klein auf muss ein Mann sozusagen gegen die "gesellschaftliche Entmannung" kämpfen und immer und immer wieder beweisen dass er sein Genital verdient.

Homosexualität wird leider vielerorts noch immer als der Gipfel der "Unmännlichkeit" angesehen. Homosexuelle werden beleidigt und beschimpft und ungerecht behandelt, weil sie in dieser Gesellschaft auf ihr "Privileg des männlichen Genitals" freiwillig verzichten.

Das macht den "männlichen Männern" Angst. Die größte Angst die sie dabei wohl haben ist mit den Homosexuellen in einen Topf geworfen zu werden. Wer sich ihnen tolerant gegenüber verhält, könnte ja selber einer sein und sich von einem solchen besteigen lassen, was ein immenser Verlust der "Männlichkeit" wäre.

Andererseits wird Homosexualität bei Frauen begrüßt, weil diese die Männlichkeit nicht angreift. Wer sich erotische Medien lesbischer Frauen ansieht, kann sich ja noch vorstellen als dritter im Bunde zu sein.

Das trifft natürlich nicht auf alle homophoben Männer zu, aber ich schätze ein Großteil ist das Produkt dieser männerfeindlichen Erziehung.

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Kommentar von Meehriban
09.04.2016, 17:26

Ich habe auch nicht gesagt, dass sexuelle Vorlieben an sich etwas mit Toleranz zu tun haben sondern dass das Nicht-Akzeptieren unterschiedlicher sexueller Orientierungen anderer Menschen etwas mit fehlender Toleranz zu tun hat.

Was du also mehr oder weniger sagst Schwulenfeindlichkeit ist anerzogen. Aber was daran männerfeindlich sein soll, wenn du schreibst es wird als Privileg angesehen ein Mann zu sein und das Wort Mädchen in der Gesellschaft als Beleidigung verwendet wird. Ich finde da werden eher die Mädchen abgewertet... obwohl ich nicht sagen möchte dass es Männer leicht haben in unserer Gesellschaft, die sind oft auch nicht zu beneiden

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  • Ich halte es für einen Denkfehler, sexuelle Vorlieben für die Betrachtung lesbischer Spielereien als Lesben gegenüber positiv eingestellt zu interpretieren. Im Gegenteil werden Lesben in diesem Sine doch als reines Sexualobjekt gesehen und zum Aufgeilen genutzt. Realen Lesben, besonders Emanzen und Kampflesben, schlägt doch nun eher männliche Ablehnung entgegen als Zuneigung.
  • Ich halte es auch für einen Denkfehler, gleich von "in der Männlichkeit bedroht" zu reden. Nein, das trifft nicht zu. Inwiefern sollten Schwule eine Bedrohung der eigenen Männlichkeit sein? Das kann ich nicht erkennen. Nein, ich denke einfach, dass sehr vielen Männern homosexuelle Praktiken einfach widerwärtig und abstoßend erscheinen und sie sich das so absolut gar nicht für sich selbst vorstellen können und gegen Gefühle und sexuelle Vorlieben und Abneigungen kann man einfach nichts machen. 
  • Der dritte Denkfehler besteht darin, patriarchale Einstellungen mit misogyner Grundhaltung gleichzusetzen. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen. Ich kann auch nicht erkennen, dass Homophobie und Misogynie voneinander abhängen. Gewiss kann es so sein, dass besonders traditionelle Ansichten häufig als Paket auftreten und in diesem Sinne Patriarchalismus und Homophobie korrelieren.
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Die forstellung zweier Frauen die miteinander was am laufen haben ist für männer oft heiß da es einfach zwei Fauen sind, da denken sich hald viele Männer #Bang! Jackpot! Wie heiß, Lesb*n, wieder was zum gafen und diesmal hoch 2 # 

Auserdem sind frauen oft viel offener für alles (zum spaß küssen oder gegenseitig zärtlich zueinander sein und das sind wir hald gewöhnt) heist, man sieht zbs. Mädls mit einander Händchen halten oder wie sich sich lange umarmen, aber man schliest nicht automatisch drauf das es Lesb*n sind, oft sinds nur gute Freundininen. 

Wenn jetzt aber zwei kerle sich nur länger in die augen kucken oder Händchen halten denken oder rufen viele Leute ,,Was für schw*chteln!'' weil es einfach seit ewig keitenn als synonym für unmännlichkeit gilt, was ser schade ist den jeder sollte so lieben durfen wie er will. Und weil es ja als “unmännlich“ gilt und da niemand gern seiner Sexualität angezweifelt wird gibt es genug Proleten die sich dadurch besser fühlen wenn sie Schw*le diskriminieren, denn immerhin ist es ja “ total unmännlich“aus ihrer sicht aus. Auserdem brauchen viele Menschen Minderheiten auf denen sie herumtrampeln können nur um sich besser zu fühlen... 

Und wenn man mal mit etwas humor darauf blickt sollte man sich denken das es gensau umgekehrt besser wäre, Lesb*n “klauen“ ihnen ja die Frauen, Schw*le 'jagen' wo anders und somit hätte man als Mann keine Konkurrenz ;))

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Liegt halt wohl einfach daran das es zumindest für mich sehr komisch aussieht wenn sich 2 Männer küssen besonders wenn es 2 gestandene Kerle sind

Und das es die meisten bei Frauen nicht stört liegt daran das es geil aussieht auch wenn das vllt wieder sexistisch ist aber so ist es nunmal

Allerdings ich habe nichts gegen schwule Männer und Frauen soll jeder Leben wie er mag

MfG

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