Warum sind manche Leute so extrem wehleidig?

5 Antworten

Frag das doch bitte mal die vielen User hier auf GF, die wegen eines Pickels am Po gern mit dem Notarztwagen (möglichst noch mit Blaulicht und Sirene) am Wochenende in die Notaufnahme fahren möchten. Die sind beleidigt, wenn man ihnen davon abrät.

Es gibt jede Menge eingebildeter Kranker (Hypochonder), und bei jedem Menschen ist das Schmerzempfinden anders. Da gibt es diese tolle Frage: "Auf einer Skala von 1-10, wie stark ist Ihr Schmerz?", die immer kommt, wenn man von Problemen spricht. 10 ist unaushaltbar, und ich muß gestehen, daß ich manchmal bei mindestens 12 bin. Trotzdem würde ich als chronischer Schmerzpatient nicht für irgendein Pillepalle zum Arzt rennen.

Ich denke, die Leute haben einfach zuviel Zeit. Sie lesen irgendeinen Blödsinn im Internet, denken, sie sind gottweißwie krank, glauben keinem Arzt (weil der sowieso keine Ahnung hat, nur Dr. Google ist gut). Sie konzentrieren sich auf sich selbst, und dann stellen sie fest, sie haben irgendein Wehwehchen (und damit meine ich nicht die Leute, die wirklich krank sind). Wenn ich lange genug nachdenke, stelle ich an mir ganz viele Symptome fest, aber man muß doch nicht  jedes Flohbeißen für eine Krankheit halten. Hier wird dann gefragt: "Habe ich eine Krankheit?". Wenn man sich mit etwas anderem beschäftigen würde, fiele einem so etwas gar nicht aus.

Es ist sicher viel suchen nach Aufmerksamkeit, bedauert werden und nicht zur Schule/zur Arbeit müssen ist toll, meinen diese Leute.

Kommt darauf n wie schlimm die Verletzungen sind.
Manch sind eben empfindlicher als andere.
Wie zB. wenn man Angst vor Spinnen hat dafür können viele ja auch nichts.
Jedoch habe ich zB bloß Angst wenn ich aufwache und mir eine Bremse vorm Gesicht rumschwirrt.
Sonst setze ich die Tiere eigentlich immer draußen aus. Die haben ja auch ein Recht zu Leben ;D.

Bei dem Beispiel mit dem Marathon ist es so, jedenfalls nach meiner Erfahrung, dass es manchen an Motivation mangelt. Ein Freund von mir zB will zwar nen super Körper, aber nichts dafür machen. 

Ich vermute, dass das in gewisser Weise anerzogen ist. Ich habe mich anfangs auch kaum für Sport interessiert, aber als mein Bruder angefangen hat (mein großes Vorbild), habe ich auch angefangen. 

Ich hoffe ich hab die Frage nicht zu sehr verfehlt, bin mir im Nachhinein nicht mehr sicher ^^

Warum möchte ich eine psychische Krankheit?

Ich habe seit ein paar Jahren ein "Problem". Wie ihr vielleicht schon oben im Fragetitel lesen konntet, habe ich das Bedürfnis nach einer psychischen Störung. Am liebsten hätte ich soetwas schlimmes wie Schizophrenie. Ich weiß, das klingt sehr naiv und unbedacht aber ich kann es nicht kontrollieren. Selbst wenn ich mir Beiträge über Leute anhöre/lese die einmal soetwas wie Schizophrenie hatten, die darüber berichten dass es schrecklich für sie war und es nichtmal ihrem schlimmsten Feind wünschen würden, bin ich extrem davon fasziniert und würde alles dafür geben um selbst mal so eine Krankheit zu haben.

Ich lüge auch oft über Sachen für Aufmerksamkeit. Zwei Fälle waren besonders schlimm. Bei dem ersten Fall habe ich mir meinen ganzen Arm und meine ganze Hand aufgekratzt bis sie angeschwollen waren, und an manchen Stellen hat es geblutet. Dann habe ich es stolz in der Gegend rumgezeigt und gesagt das es höllisch weh tut und so getan als ob ich nicht wüsste woher das kam. Ich hab dann den ganzen Tag ein Kühlakku darauf gehalten und gekratzt, als niemand hingeschaut hat. Das finde ich immernoch sinnlos und kindisch, aber das schlimmste ist ja dass ich das immer wieder tun würde für Aufmerksamkeit. Beim zweiten Fall habe ich gelogen und gesagt dass ich fast gekidnapped wurde und gerade noch davon gekommen bin. Wieder für Aufmerksamkeit.

Wie gesagt, ich kann diesen Drang nicht kontrollieren obwohl ich weiß dass ich mich kindisch und undankbar verhalte.

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Ernsthaft krank oder nur Aufmerksamkeit?

Ich habe eine Freundin, deren Freundin sagen wir mal, sich selbst als psychisch krank darstellt. Sie schreibt öffentlich, wenn sie sich selbst verletzt. Schreibt, auch sowas wie: Ich halte es nicht mehr aus. Ich mach es jetzt. Und nunja, das zu mehreren Personen. Auch hat sie desöfteren geäußert, dass sie sich umbringen will. Ihr Essverhalten ist aus ihrer eigenen Ansicht auch nicht mehr "normal". Sie kommt andauernd damit an und redet immer über ihre angeblichen psychischen probleme und wie bescheiden ihr leben ist.

Jetzt wäre meine Frage, da es mich wirklich interessiert. Leidet sie ernsthaft unter Depressionen, Suizidgedanken, SVV und Essstörung? Oder ist das reine Aufmerksamkeit?

So viel ich weiß, und ich hab durch meinen Freundeskreis da schon erfahrungen gesammelt, ist es nicht normal so etwas öffentlich zuschreiben. Wer ernsthaft an svv leidet, schreibt es doch nicht jedem oder? Unter ritz mich nicht so offensichtlich und zeig dann jedem, dass ich blute oder so. das ist meiner meinung nach eher untypisch, aber ich bin ja kein psychologe.

Was meint ihr?

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