Warum sind manche Leute peinlich berührt, wenn man ihre Mütter ins Gespräch bringt (s.D.)?

12 Antworten

Ich glaube nicht das es war weil du die Mutter ins Gespräch gebracht hast sondern weil du den richtigen Punkt getroffen hast.
Und sie hatte kein Argument was sie dagegen bringen konnte. Hätte sie nein gesagt hätte sie zugegeben das sie unfreundlich mit den Patienten umgeht und hätte sie ja gesagt hätte sie sich zusätzlich noch die "Schande" aufgetragen das sie gegenüber ihrer eigenen Mutter unfreundlich ist.

Und in der Regel betrachtet man seine Eltern mit Respekt ( und auch mit Liebe) Je nachdem wie aufgewachsen ist und/oder Anstand hat.

Ich glaube auch nicht, dass das mit der Mutter etwas zu tun hat. Die war nur einfach verdutzt, weil sie so was nicht kennt. Alle fügen sich und da wagt einer zu widersprechen. Sehr ungewöhnlich in ihrem Arbeitsalltag.

Solche Arzthelferinnen hatte ich auch schon. Manche sind nicht nur unhöflich und kurz angebunden, sondern regelrecht saufrech. Habe auch schon erlebt, dass eine schrie und Schnappatmung kriegte, als wenn sie in die Psychiatrie müßte.

Wenns zu schlimm wird, dem Arzt eine Info geben. Allerdings gibts auch die umgekehrten Fälle, dass der Arzt frech ist. Und die Angestellten zu leiden haben.

Allerdings glaube ich nicht, dass dieses Phänomen nur bei Frauen zu finden ist. Wenn es männliche Sprechstundenhilfen gäbe, wäre dies nicht anders.

Psychologen sagen: Wenn die Angestellten sich schlecht oder neurotisch benehmen, dann liegt das an ihrem schlechten Chef. Stellt man sich in einer Firma vor, bei der man sieht, wie die Angestellten duckmäuserich den Gang entlang huschen und wenn man fragt, antworten sie kurz angebunden und/oder frech, dann fange bei der Firma nicht an, denn dort sitzen in der Chefetage schlechte Menschen.

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Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass männliche Pfleger in Heimen oder Krankenhäuser meist ruhiger und empathischer handeln, als weibliche Kolleginnen. Das mag aber auch täuschen.

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@MarkusAusBY

möglich. Ich habe keine Infos zu Krankenhäusern. Aber ich habe hier im Supermarkt gemerkt, dass die männlichen Angestellten netter sind als die weiblichen. Woran das wohl liegt? Ich denke, die bleiben nicht lange und werden besser bezahlt.

Übrigens zu Krankenhäusern: Neulich war eine Umfrage hier. Es wurde gefragt, wo Frauen und Männer sich zuvorkommend und gleichberechtigt behandeln. Die Antwort war: In Krankenhäusern.Somit bräuchte die Frau dort auch nicht frech werden.Oder?

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@MarkusAusBY

Die Erfahrung habe ich aber auch gemacht, das Pfleger in der Regel freundlich und auch oft behutsamer mit den Patienten umgehen. Auch bei Ärzten konnte ich das "Phänomen" beobachten. Ausnahmen gibt es natürlich.

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Weil die Symbiose mit der eigenen Mutter besonders hoch ist.

Ich habe mich schon in der Grundschule mal sehr deutlich bei einer Leherin darüber beschwert, als sie mich "unerzogen" genannt hat. Ich habe gesagt, dass sie mich durchaus "frech" oder "unaufmerksam" oder allenfalls "ungezogen" nennen könnte, wenn sie aber "unerzogen" sagt, beleidige sie damit meine Mutter.

Aber in Deinem Fall würde ich eher die Frage stellen, warum der Arzt dieser unfreundlichen, patientenvergraulenden Empfangsdame nicht schon längst durch eine Entlassung eine Karriere außerhalb seiner Praxis ermöglicht hat.

Schwiegermutter bietet allen etwas zum Essen an, nur der Schwiegertochter nicht! - TEIL 2

Hallo an Alle!

Ich habe den folgenden Text gestern hier reingestellt. Aufgrund der Antworten (vieln Dank dafür) und daraus resultierenden weiteren Fragen schreibe ich heute noch mal die Frage mit Ergänzung hier rein. Vielleicht fällt Euch noch was ein?

TEXT VON GESTERN (03.06.2012) Stellt Euch vor, Ihr habt eine Schwiermutter (mit der Ihr sonst gut auskommt), die z.B. einen Kuchen (oder ähniches) ihren Sohn, der Tochter und meist allen anderen hinstellt, nur Ihr werdet nichtmal gefragt. Und das passiert fast jedesmal! Etwas zum trinken bekomme ich immer, aber Essen nur bei spez. Einladung (1x jährlich an Weihnachten). Obwohl ich ihr immer extrem viel gebe, helfe und anbiete. Mir geht’s nicht ums Essen, ich würde meist eh’ ablehnen (sie hat mich aber von Anfang an nie gefragt). Mir geht’s nur darum, dass ich nicht wie Luft behandelt werden möchte. Mein Mann soll ihr auch nichts sagen, denn wenn sie mir etwas nicht gerne anbietet, will ich’s nicht! Heute hat mein Mann sie gefragt, ob sie nicht noch ein Stück Kuchen für mich hätte (er will mir auch immer was von seinem Stück abgeben), aber sie sagte nur zu ihn: „Nein, iss!“ Langsam empfinde ich es als Beleidigung und ich möchte bald nicht mehr hingehen! In Süd- und Osteuropäischen Ländern wäre das ein Grund diese Person nie wieder anzusehen... Was haltet Ihr davon?

ERGÄNZUG VON HEUTE (04.06.2012) –> Aufgrund der Antworten

Zur Rede stellen möchte ich sie nicht, denn dann würde ich von ihr gar nie mehr etwas annehmen wollen, da ich das Gefühl hätte, sie gibt mir nur was weil ich (oder mein Mann) ihr was gesagt habe(n). Zudem würde sie sich bestimmt rausreden, wie in etwa: „Sie kann doch was haben, wenn sie will“. Desweiteren gibt es meiner Meinung nach keine einzige passende Erklärung / Entschuldigung für dieses Benehmen. Oder fällt Euch ein sinnvoller Grund für dieses Verhalten ein?

Hinzuzufügen ist noch, dass es zwar bei mir am extremsten ist, sie aber auch mal bei Anderen das Anbieten auch mal „vergisst“ (nein, sie hat kein Altsheimer :-)). Gestört hat mich das immer, allerdingsIch dachte ich dass ihr Mann (mein Stiefschwiegervater) mit Schuld daran ist. Denn er hat sie oft niedergemacht und er war sehr geizig. Aber ihr Ehemann ist nun seit einigen Monaten tot und die Schwiegermutter hat sich nicht geändert. Auch nach der ganz offensichtlichen Situation von gestern mit dem Kuchen reicht es mir jetzt endgültig.

DANKE FÜR DIE ANTWORTEN!

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