Warum sind manche der Meinung, das Tragen eines Kopftuches sei ein Zeichen der Unterdrückung?

Was wären Argumente das es nicht so ist?

Meines Wissens ist das Tragen eines Kopftuches ein Gebot von Allah.

Dir ist aber klar, dass im Koran kein Kopftuchgebot steht?

Dir ist klar, dass du nicht mal Arabisch kannst, um zumindest lesen zu können, was im Koran steht?

Dir ist aber klar, dass ich mit Nutzern, die mir derart, pardon, dümmliche rhetorischen Fragen stellen, nicht weiter inhaltlich diskutiere?

Das ist eine Frage mit einem Zweck. Hast du den Zweck herausgefunden, dann hast du nichts, worüber du diskutieren kannst.

Dass ein Mädchen, das seine Tage nocht nicht bekommen hat, von den Eltern dazu verpflichtet ist, ein Kopftuch zu tragen, ist falsch,

Ist die Frage damit beantwortet?

Falls du meine Frage meinst, dann nicht, weil die, die das Kopftuch als Zeichen der Unterdrückung ansehen, beziehen sich auf Frauen und nicht auf Kinder, die das Kopftuch tragen.

weil die, beziehen sich auf Frauen und nicht auf Kinder, die das Kopftuch tragen.

Personen im gebärfähigen Alter darf man also zwingen?

Von Zwang ist nicht die Rede. Aber es liegt in der Verantwortung(Laut dem Koran und der Sunnah) der Eltern, ihren Kindern zu zeigen, dass das Kopftuchtragen ein Gebot von Gott ist.

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil sie es so bei ZDF, ARD und Bild gehört haben. Und leider sprechen sie dann selten mit den Frauen, sondern nur über sie

Weil es in sehr vielen Ländern per Gesetz ein Muss ist, egal welche Religion man hat inkl. harte Strafen, Aggressionen und offizielle Sittenwaechter, die das überprüfen.

Weil die meisten dazu schon als kleine völlig abhängige Mädchen dazu gezwungen werden.

Es nicht zu tragen, sich nicht zum Islam zu bekennen, zieht massive psychische und körperliche Gewalt der Familie, des Ehemanes, von fundamentalistischen Muslimgemeinde und selbsternannten Sittenwaechtern nach sich bis zum Ehrenmord.

Vor allem ist das Kopftuch arabische Wüstenkultur und hat nichts mit dem Glauben zu tun hat. Aber es dient der Unterscheidung bzw. äusseres Zeichen der völligen Unterwerfung dem Manne und Verzicht auf Selbstbestimmung, die sich damit abfinden bevormundet zu werden, und auf ihre Rechte inkl. sexuelle Selbstbestimmung völlig verzichten- wie gesagt zumeist unfreiwillig mit viel psychischer Gewalt, bis sie gebrochen oder gehirngewaschen oder im Stockholm Syndrom Zuflucht und seelischen Schutz finden.

Hallihallo 🙋🏻‍♀️,

deshalb:

Das „Kinderkopftuch“ als Symbol der Schamkultur 

Ich trage ein Kopftuch, weil ich Angst habe vor Gott. Weil ich Angst habe vor den Männern, die mich komisch anschauen, wenn ich kein Kopftuch trage. Weil es eine Schande ist, kein Kopftuch zu tragen. Weil ich mich sonst schäme.“ Diese und ähnliche Aussagen höre ich immer wieder, wenn ich mich im Rahmen meines beruflichen, aber auch privaten Engagements mit jungen Musliminnen treffe.

Das Mädchen, das mir die oben genannten Begründungen gab, ist zwölf Jahre alt. In der Unterkunft, in der sie lebt, ist sie stets verschleiert. Sobald sie diese, und damit auch die dort lebenden Menschen verlässt, legt sie das Kopftuch ab. Ich habe mich mit ihren Eltern über die Verschleierung ihrer Tochter unterhalten. Sie selbst sind eher liberal und sagten mir, dass sich ihre Tochter frei entscheiden könne, ob sie ein Kopftuch tragen wolle oder nicht.

Ist die Verschleierung bei Minderjährigen eine freie Wahl?

Meiner Meinung nach trägt das Mädchen das Kopftuch nicht freiwillig. Auch wenn ihr niemand das Kopftuch wortwörtlich angelegt hat, so ist dies bildlich, durch den sozialen Druck und die Angst vor den Blicken und der Verachtung der Männer, der Fall. Ich habe das persönlich erlebt durch meine Lebenserfahrung in der syrischen Hauptstadt Damaskus sowie auch in der zweiten größeren Industriestadt Aleppo, wo ich in den letzten fünf Jahren gelebt habe. In einem bestimmten Lebensalter tragen Mädchen wie selbstverständlich das Kopftuch. Innerhalb vieler Familien ist das Kopftuch für die Mädchen kein Diskussionsthema. Das ist ein männlicher Beschluss. Besonders in ländlichen Gebieten sind die Mädchen stark belastet. Sie werden diskriminiert, unter Druck gesetzt und müssen sich komplett verschleiern. Selbst kleine Mädchen dürfen nicht ohne Kopftuch auf die Straße gehen. Das Mädchen-Kopftuch wird in bewaffneten Konflikten in kontrollierten Gebieten/ Ländern von Islamisten oft den Mädchen und Frauen aufgezwungen und mit Terror und Angst vor einer Vergewaltigung begründet. Im Krieg ist die Einhaltung der Rechte von Mädchen und Frauen nicht gewährleistet. Freiheiten für Mädchen und Frauen werden für viele Familien als Luxus angesehen. Daran, dass sich die Eltern bzw. Familien ein Leben lang mit dem Schutz der Familienehre beschäftigen und dass die Frau traditionell als eine Ursache für Schande gilt, sieht man deutlich die extreme Verwurzelung patriarchaler Machtausübung und Unterdrückung von Frauen im Namen von Religion und Tradition. Deswegen werden die Mädchen auch hier in Deutschland viel extremer kontrolliert als in Syrien.

Mädchen, die ich über mehrere Monate hinweg betreut habe, geben an, dass die „arabischen und muslimischen Männer über uns [Mädchen ohne Kopftuch]“ reden würden. Dieser soziale Druck, sonst nicht anerkannt zu werden, verleitet Mädchen und auch Frauen, sich zu verschleiern.

Natürlich gibt es auch Mädchen, die von sich aus sagen, dass sie das Kopftuch freiwillig tragen. Aber diese vermeintlich freie Entscheidung ist in den meisten Fällen lediglich ein unterschwelliger Nachahmungswunsch. So wie manche Achtjährige Lippenstift und Stöckelschuhe tragen möchten, um wie ihre Mütter auszusehen, legen Zwölfjährige ein Kopftuch an, weil sie dies ebenfalls von ihrer Mutter, Tante und Nachbarin kennen. Somit ist es keine selbstbestimmte und freie Entscheidung, sondern die Angst, sonst nicht dazuzugehören.

Wie weit kann Religionsfreiheit gehen?

Ich bin nicht gegen Religion. Ich stehe auch vollkommen hinter dem Artikel vier im Grundgesetz, der allen Menschen die „ungestörte Religionsausübung“ gewährleistet.

Aber meiner Meinung nach ist Religion Privatsache sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Sie ist eine Privatsache und gehört nicht in die Öffentlichkeit. Jedoch ist sie auch nur so lange eine Privatsache, wie sie das Kindeswohl nicht gefährdet. Der Zwang, der viele Mädchen direkt oder indirekt dazu verleitet, ein Kopftuch anzulegen, gefährdet das Kindeswohl, da es häufig gegen den Willen der Mädchen geschieht und diese in ihrer Freiheit einschränkt und Aktivitäten wie das Schwimmen nicht mehr erlaubt. Somit ist das Mädchenkopftuch keine private Familienangelegenheit mehr, sondern eine rote Linie, die überquert wurde und mit der wir uns alle beschäftigen müssen.

Wie können wir zulassen, dass Mädchen, die vor Angst, Unterdrückung und Terror geflohen sind, hier Ähnliches erleben?

Viele geflüchtete Mädchen tragen ein Kopftuch. Das sind Kinder, die in Deutschland sind, weil sie aus Angst, vor Terror, Krieg und Unterdrückung geflohen sind und endlich in Freiheit und Sicherheit leben möchten. Stattdessen geht die Unterdrückung weiter, in dem sie dazu gezwungen werden, ein Kopftuch anzulegen. Dies ist in vielen Unterkünften wie der, in dem das oben zitierte Mädchen lebt, der Fall. Manche Männer, aber auch Frauen, sehen auf die Mädchen herab oder schließen sie aus, wenn sie kein Kopftuch tragen. So verschleiern sich die Mädchen aus dem sozialen Druck heraus, der in einigen Unterkünften herrscht. Dabei sollten die Unterkünfte einen Schutzraum darstellen, frei von sozialer Kontrolle, gesellschaftlichem Druck und frei von Radikalisierung. Diese Freiheit muss durch ein bundesweites Kopftuchverbot für Minderjährige gewährleistet werden.

Wie soll sich ein Mädchen frei entfalten, das seit seiner Kindheit ein Kopftuch trägt?

Wenn Mädchen schon im jungen Alter ein Kopftuch anlegen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie dieses im Erwachsenenalter ablegen, auch wenn sie dann nicht mehr unter dem sozialen Druck ihrer Familie oder ihres gesellschaftlichen Umfeldes stehen. Das Kopftuch wurde in den vielen Jahren, in denen es getragen wurde, ein Teil ihrer Identität, die sie nicht einfach ablegen können. Da sie bereits jung verschleiert wurden und das Kopftuch so schon seit ihrer Kindheit zu ihrem Leben gehörte, hinterfragen es viele junge Frauen nicht. Die fehlende Reflektion über die patriarchale Gesellschaftsstruktur und Schamkultur führt dazu, dass sie auch als Erwachsene weiterhin ihren Kopf, ihre Haare und möglicherweise ihren gesamten Körper bedecken, um möglichst wenig Haut zu zeigen. Diese Entscheidung fällt nicht nach einer freien reflektierten Überlegung. An ihre Töchter und auch Söhne geben sie diese übernommene patriarchale Lebensweise weiter, sodass die Tradition immer weitergeführt wird.

Einem Mädchen, das ein Kopftuch trägt, wird schon früh verdeutlicht, dass es ein Sexobjekt ist, eine Verführerin, die ihre Reize verbergen muss. Ihr wird beigebracht, dass sie sich schämen müsse, sich ohne Kopftuch zu bewegen. Diese Schamerziehung, die das Mädchen seit ihrer Kindheit erfährt, führt dazu, dass es kein natürliches Körperbewusstsein entwickeln kann. Dieses Verständnis lernen viele der Mädchen auch im Sexualkundeunterricht nicht kennen: Das Kopftuch bildet eine Barriere zwischen der Trägerin und der Außenwelt und erinnert sie täglich an ihre Schamerziehung. So traut sie sich auch gegenüber ihren LehrerInnen und MitschülerInnen nicht, sich zu öffnen und für sie ungeklärte Fragen über ihren Körper, Pubertät und Sexualität anzusprechen, die in ihrer Familie nicht thematisiert werden dürfen.

Das Kopftuch erinnert die Mädchen und Frauen tagtäglich daran, wie unfrei sie sind und wie wenig Selbstbestimmung sie haben. Dies nimmt ihnen den Mut, sich selbst zu verwirklichen und sich gegen das Patriarchat und ihre traditionelle Unterdrückung zu wehren.

Wie können wir diese Unterdrückung beenden?

Ein Kopftuchverbot für Minderjährige führt dazu, dass die Mädchen dem sozialen Druck, der sie dazu zwingt, ein Kopftuch zu tragen, nicht mehr ausgesetzt werden. So bekommen die Mädchen Zeit, die Verschleierung zu reflektieren. Als 18-Jährige sind die jungen Frauen weniger finanziell, sozial und psychisch von ihrer Familie abhängig und können so direkt und indirekt weniger von ihrem Umfeld zum Tragen des Kopftuches gezwungen werden.

Ich fordere die PolitikerInnen dazu auf, die Debatte um das „Kinderkopftuch“ ernst zu nehmen und den politischen Islam endlich auf die Agenda zu setzen. Die Argumente aus Achtung vor der Religionsfreiheit und der Kultur, die zur Verteidigung des „Kinderkopftuchs“ angebracht werden, verharmlosen die Auswirkungen, welche die Verschleierung mit sich bringt und die Mädchen ein Leben lang begleiten. Wir brauchen ein Kopftuchverbot für Minderjährige in allen öffentlichen Einrichtungen, vor allem in Schulen und Unterkünften für Geflüchtete, damit die Mädchen endlich so aufwachsen können, wie es alle verdienen und wie es mit einem Kopftuch nicht möglich ist: gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei!

Dr. Abir Alhaj Mawas

TERRE DES FEMMES Referentin Flucht & Frauenrechte

https://www.frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/gleichberechtigung-und-integration/aktuelles/archiv/2541-das-kinderkopftuch-als-symbol-der-schamkultur

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lG 🕊🇺🇦🕊🇺🇦🕊🇺🇦🕊🇺🇦🕊🕊🕊☮️

Da wo von einem Gebot zu einem Kopftuch die Rede sein soll ( die Schriften welche das angeblich fordern kann ich nur in der Übersetzung nicht aber im Original lesen)

ist immer von Frauen ( weiblichen Personen im gebärfähigen Alter) die Rede.

Welche Sinn machen Kopftuch und Burkinis bei 3 oder 4 -Jährigen?

Gutachten sieht Kopftuchverbot für Kinder als rechtlich möglich

tagesspiegel.de/politik/debatte-um-kopftuecher-an...

Debatte um Kopftücher an Schulen : Gutachten sieht Kopftuchverbot für Kinder als rechtlich möglich. Trotz Religionsfreiheit: Der Staat könnte…

Kopftuchverbot: Schützt die Kinder vor diesem Tuch! | ZEIT ONLINE

zeit.de/gesellschaft/2018-04/kopftuchverbot-kinder...

Seite 2 — Das Kopftuch markiert die Frau als Teil einer Community; Ein Kopftuchverbot für Kinder unter 14 Jahren ist richtig. Denn Eltern oder…

Keine Probleme mit Burkinis an Halveraner Schulen

come-on.de/volmetal/halver/keine-probleme-burkinis...

„Zwei Mädchen haben einen Burkini mit kurzen Ärmeln und Hosen“, sagt Petra Schreiber, Leiterin der Grundschule Auf dem Dorfe, zum Thema Burkinis…

Klage abgewiesen – Burkini zumutbar: Schwimmunterricht in der Schule ..

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Nach Giffeys Äußerung: Burkinis im Schwimmunterricht sorgen für ...

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2 Min. I n der Debatte um Burkinis im Schwimmunterricht schlagen die Wellen hoch. Frauenrechtlerin Seyran Ates erklärte am Montag, Burkinis seien im…

Weißt du, dass, im Islam, das Mädchen eine Frau wird, wenn es seine Tage zum ersten Mal bekommt. Es gibt kein festgelegtes Alter für das Erwachsensein.

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@Jarra002

Dass ein Mädchen, das seine Tage nocht nicht bekommen hat, von den Eltern dazu verpflichtet ist, ein Kopftuch zu tragen, ist falsch, weil es dazu nicht verpflichtet ist, da es nach dem Islam noch keine Frau ist.

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Weil Frauen in ihren Heimatländern das nicht frei entscheiden dürfen, hier bei uns dürfen sie das, aber auch hier gibt es Familien die einen religösen Zwang auf ihre Töchter ausüben.

Andererseits sollte es dennoch gestattet sein überall sein Kopftuch tragen zu dürfen.

Nein, weil 90% dazu gezwungen werden.

Und solange das so ist muss Kopftuch hier verboten werden, denn es ist ein Zeichen für eine völlig gebrochene unterworfene Frau und damit gegen die Verfassung.

Sowas können wir hier weder dulden noch ist das im Sinne unserer Gesellschaft, denn daraus entstehen grosse Problem und soziale Kosten.

Ganz abgesehen von der Gleichberechtigung die du direkt rauchen kannst ich meine völlig gebrochene bevormundete Frauen, hier? Ein no go, kann nicht geduldet werden.

Ist Kopftuch verpönt oder verboten, gelingt es der Frau sich zu integrieren und sich Richtung Freiheit und Selbstbstimmung freizustrampeln. Mit Kopftuch, bleibt sie isoliert und im Gefängnis. Das Kopftuch ist entscheidend.

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@Nazgul89

Wenn eine Frau das mit 30 Jahren oder älter tragen will werde ich es ihr nich verbieten genauso wenig wie ich einem Typ seine cappi verbiete

Oder ne Wollmütze

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