Warum sind manche depressiven Menschen so "überfleißig"?

14 Antworten

HAllo!

Das ist eigentlich ganz verschieden. Viele Betroffene ziehen sich zurück, igeln sich ein und machen ihr Mauseloch zu, schalten auf stumm und warten bis der Tag zur Neige geht und der nächste beginnt.

Aber ich kann schon was dazu sagen: Mancher Depressive, der vielleicht auch gar nichts von seiner Erkrankung weiß, ertränkt seinen gesammelten Frust und seine Unzufriedenheit in besonders viel Arbeit, um sich abzulenken -----> er glaubt eventuell, dass es ihm wieder besser ginge, wenn er besonders viel arbeitet und versucht seine negativen Gedanken zu verdrängen. Das habe ich schon an Leuten aus meinem engsten Umfeld erlebt; die waren dann buchstäblich bienenfleißig, weil sie einfach versuchten, alles zu verdrängen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Man hat in all den Jahren einiges erlebt.

Ich kenne solche Menschen auch, und eine Person davon kenne ich sehr lange und sehr gut. Ich werte diese Störung wie touchy999 als bipolare Störung. Zwar treten gelegentlich depressive Phasen auf, aber der Grundtenor sind langanhaltende hypomanische Phasen, in denen die Person einen ständig überquellenden Terminkalender hat und über sich hinauswächst, bis sie unter der Belastung zusammenbricht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Depressionen können sich verschieden äußern.

Ich hatte auch mal so eine. Da bin ich durch die Gegend gehetzt, als wenn ich auf der Flucht wäre, weil mich jemand verfolgt.

Bei meiner letzten Depression war es dann das ganze Gegenteil - da war ich eher phlegmatisch.

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