Warum sind Männer oft stärker als Frauen?

15 Antworten

Männer sind im Durchschnitt größer als Frauen. Un dadurch auch schwerer. Um Kraft zu vergleichen ist das Gewicht halt entscheidend. Deswegen gibt es ja in den meisten Sportarten, die mit Kraft zu tun haben auch Gewichtsklassen.

Aber, selbst bei gleichem Gewicht haben Männer mehr Muskelmasse. Das ist hormonell bedingt. Und daher sind sie stärker - im Durchschnitt.

Im Durchschnitt Deshalb, weil du musst halt immer Vergleiche unter gleichen Voraussetzungen durchführen. Bedeutet nimm dir die Ergebnisse von Meisterschaften im Sport und vergleiche sie.

Im Einzelvergleich kann es immer zu anderen Ergebnissen kommen. Wenn die Frau trainiert, der Mann nicht, natürlich ist sie dann stärker.

Hi.

Ist n biologisches Ding. Der männliche Körper ist einfach mehr für Schnellkraft gebaut und der Weibliche für Dauerhaftigkeit. Ihr werdet ja auch n paar Jahre älter durchschnittlich (zieh die Hälfte ab, weil Männer mehr Risiken eingehen - auch Dumme!).

Ich fand das selber im Kampfsport so krass. Ne Frau, die genauso gut war wie ich, hatte keine Chance. Klar, ich hatte mehr Reichweite und mehr Gewicht, aber das war noch mehr. Heißt nicht, dass ne richtig Gute mit mir nicht den Boden aufwischen konnte, aber die musste dann deutlich besser sein als ich.

Ist heute noch so: meine Freundin ist echt regelmäßig fleißig, joggt, mach Aerobic, ... . Und ich bin faul. Bisschen Yoga und ab und an körperliche Arbeit (Handholzen). Und beim Wandern ziehe ich sie meistens trotzdem noch ab.

Männer sind im Durchschnitt 10%größer und 20% schwerer als Frauen. Solche Unterschiede im Körperbau finden sich bei fast allen polygamen Tieren, also auch dem Menschen.

Bei uns hat dieser Unterschied jedoch schon sehr lange keine biologische Sinnhaftigkeit mehr und war nur noch ein evolutionärer Überrest der durch Kultur und Gewohnheit beibehalten wurde.

Als wir noch mehr Affen als Menschen waren, half der Unterschied vermutlich Rangordnungen festzulegen und Feinde einzuschüchtern, was jedoch als wir immer menschlicher wurden, sinnlos wurde.

Und so nebenbei: In der Frühzeit der Menschheit machte jede/r was er/sie am Besten konnte. Es waren nicht alle Frauen Sammlerinnen und nicht alle Männer Jäger. Eine solche Aufteilung hätte zum Aussterben der Menschheit geführt. Wer gut darin war sich um Kinder zu kümmern, tat dies, wer gut darin war zu sammeln, tat dies und wer gut darin war zu jagen, tat dies, ungeachtet des Geschlechts, Alters oder sozialen Ranges.

Bei uns hat dieser Unterschied jedoch schon sehr lange keine biologische Sinnhaftigkeit mehr und war nur noch ein evolutionärer Überrest der durch Kultur und Gewohnheit beibehalten wurde.

So lange ist das nicht her, das die Mehrheit der Männer in körperlichen Kriegen, bei Zweikämpfen oder bei Überfällen umgebracht wurde.

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@diderot2019

Das sind alles bereits kulturelle Auswirkungen. Auch Frauen haben in Kriegen und Zweikämpfen gekämpft. Erst vor kurzem hat man das Grab einer Wikingerin gefunden. Einer Kriegerin die mit allen Ehren und Grabbeigaben bestattet wurde, die man ansonsten nur bei Männern gefunden hat.

Die Keltin Boudicca hat nicht nur gekämpft, sie war eine Heerführerin.

Die Geschichte der Menschheit ist voll von weiblichen Kriegerinnen.

Biologisch hat der Größenunterschied schon sehr lange keinerlei Auswirkungen mehr auf uns.

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@Andrastor

Man kann die Augen natürlich immer aus feministischer Ideologie vor historischen Tatsachen verschliessen. Es geht doch nicht um einzelne Sonderfälle. Es geht darum, wie die Mehrheit gelebt hat.

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@diderot2019

Das ist keine feministische Ideologie. Das sind die Fakten. Und wie gesagt, dass in Kriegen mehrheitlich Männer gekämpft haben, ist kulturell bedingt. Meine Beispiele zeigen dass es durchaus Kulturen gab in denen das anders war. Wenn du vor diesen Fakten die Augen verschließt, ist das nicht mein Problem.

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@Andrastor
Das sind alles bereits kulturelle Auswirkungen

Nein, das liegt auch in den Genen. Beziehungsweise in der Evolution.

Sinn der Männer ist biologisch ja lediglich ein Durchmischen des Erbguts.

Dadurch dass Frauen die Kinder gebären kann man sich es nicht leisten, die Frauen in gefährliche Situationen zu schicken. Daher wurden die Männer in Kämpfen "verheizt". Zunächst, in der Frühzeit mit direkt Nützlichem. Die Familie / Stamm beschützen und ein Mammut jagen. Später hält durch Kriege. Man kann es sich leisten, den Mann zu verlieren. Die Frau nicht.

Ist auch eine ganz einfache (biologische) Rechnung. Wenn ich in einem Stammesverband lebe, mit 20 Familien. Ein Mann reicht für den Fortbestand der Sippe aus. Er kann alle Frauen schwängern. Eine Frau reicht nicht für den Fortbestand der Sippe aus. Also kann man 19 Männer opfern. Also können die halt auch mehr Risiko eingehen.

Das zieht sich bis in die heutige Zeit. Genau das ist nämlich typisch männliches Verhalten. Begründet u. A. im Testosteron.

Und das Prinzip mit dem Männchen, dass das Weibchen beschützt hat sich halt evolutionär durchgesetzt.

Ich würde sagen, erst in den letzten 80 Jahren ist es sinnlos geworden.

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@Andrastor
dass in Kriegen mehrheitlich Männer gekämpft haben, ist kulturell bedingt

Es ist nur deshalb kulturell bedingt, weil es biologisch und evolutionär sinnvoll war. Die weiblichen Krieger sind nun mal die Ausnahme. Ich kann dich nicht anhand von Jeanne d'Arc auf die Teilnahme von Frauen an Kriegen des Mittelalters schließen. Du findest für alles Beispiele. Es geht aber um die Mehrheit der Fälle. Und da sind nunmal die Männer die, die die Waffe in der Hand haben. Ich finde das auch nicht toll, ist aber so. Insbesondere wenn man sich überlegt, dass die Natur das so eingerichtet hat mit den Hormonen, dass Männer nur das Kanonenfutter sind.

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@ozz667

Nein und nein.

Wie gesagt: Unsere Vorfahren hätten mit einer derart sexistischen Rollenverteilung nicht überleben können. Von wichtig oder unwichtig im Bezug auf Biologie wussten unsere Vorfahren nichts und nebenbei: Lange lange Zeit wussten unsere Vorfahren nicht was für eine Rolle Männer in der Fortpflanzung spielten.

Man hat gegenseitig auf einander aufgepasst. Jede/r hat jede/n verteidigt wenn das nötig war. Rücksicht genommen wurde höchstens auf Kranke, Schwache, Kinder und Schwangere.

Was du als "typisch männliches" Verhalten deutest, ist bereits durch deine kulturelle Erziehung verklärt. Du deutest unsere Vorfahren nach den heutigen Standards und dem heutigen Wissensstand.

Wie gesagt wussten unsere Vorfahren lange Zeit nicht das Männer für Fortpflanzung benötigt werden. Von 19 Männer Opfern damit einer alleine alle Frauen schwängern kann, kann also niemals die Rede sein. Jedes Opfer war eine Tragödie und jedes Individuum musste alles in seiner Kraft stehende tun um das Überleben der Gruppe zu sichern.

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@Andrastor
Unsere Vorfahren hätten mit einer derart sexistischen Rollenverteilung nicht überleben können. Von wichtig oder unwichtig im Bezug auf Biologie wussten unsere Vorfahren nichts

Es ist eine biologische Erklärung für Verhaltensmuster in der Vergangenheit. Die Wertung übernimmst du jetzt. Davon mal abgesehen, dass ich als Mann es jetzt nicht so toll finde, wenn ich daran denke, entbehrlich zu sein. Männer kann man halt abschlachten ohne das eine Gefahr für die Art besteht.

Und offensichtlich hat sich das System ja evolutionär bewährt.

Das Wissen darum spielt ja wohl keine Rolle. Die Geschichte zeigt, dass Naturwissenschaften auch gelten, wenn man nix davon weiß. Gravitation gab es schließlich auch schon vor Newton.

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@ozz667

Nein, das ist keine Erklärung weil die Verhaltensmuster bereits falsch sind und deinem verklärten Weltbild entsprechen. Man hat sich damals nicht so verhalten, also musst du dieses Verhalten gar nicht biologisch erklären. Du baust einen Strohmann auf einer Falschaussage auf.

Die evolutionäre "Bewährung" ist, wie gesagt, ebenfalls nicht gegeben. Als wir Menschen waren, standen wir bereits diesbezüglich lange über der Evolution.

In diesem Fall spielt das Wissen eine Rolle, denn laut deiner (falschen) These hätten die Menschen damals wissen müssen dass man auf viele Männer zur Erhaltung der Art verzichten könnte, was man damals eben nicht wusste und deshalb hat man Männer auch nicht entsprechend ihrer Rolle in der Fortpflanzung, sondern entsprechend ihrer Rolle für die Gruppe bewertet.

Fazit: Du irrst in absolut allen Punkten und baust deine Ansicht zur Vergangenheit auf dem aktuellen, durch Sexismus verklärten Weltbild auf.

Wenn du das nicht einsiehst, hat eine weitere Unterhaltung mit dir keinen Sinn, weshalb ich mich nicht weiter mit dir befassen werde.

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@Andrastor
Du irrst in absolut allen Punkten

Gibt es dafür auch einen Beweis? Allein die Tatsache, dass du sowas schreibst, heißt ja noch lange nicht, dass du auch richtig liegst.

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Weil das evolutionär biologisch so ist. Männer haben grundsätzlich mehr Muskulatur als Frauen und können auch mehr zusätzlich aufbauen. Das ist so, wril Männer früher Jäger und beschützer waren wofür man mehr Kraft braucht frauen waren sammler und für den Nachwuchs zuständig da braucht man nicht viel Kraft für und Weniger Muskulatur ist da sogar besser um mehr Ausdauer zum fliehen zu haben bzw schneller zu sein wenn man es braucht

frauen waren sammler und für den Nachwuchs zuständig da braucht man nicht viel Kraft für und Weniger Muskulatur

Dafür aber stärkere Nerven 🤣🤣🤣

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Ist genetisch so angelegt, was aber natürlich nicht heißt, dass es keine Frau gibt die Stärker als ein Mann ist.

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