Warum sind Männer meist behaarter als Frauen?

3 Antworten

Männer haben einen höheren Anteil von androgenen im Körper, es gibt aber auch behaarte Frauen. Das dir Frauen immer so "unbehaart" vorkommen liegt daran das Frauen sich meistens schon rasieren wenn das erste Haar mehr als einen halben Millimeter lang ist xD glaub mir das ist so, bin schliesslich en Mädchen xD

Rasierst du dich immer und wo? Überall oder nur Beine, Achseln und Oberlippe?

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Die Ursache der meist stärkeren männlichen Körperbeharrung ist der höhere Anteil von Androgenen (männliche Geschlechtshormone; bekannt ist vor allem Testoteron). Die Körperbehaarung ist ein Rest vom Fell der Säugetiere und diente dem Schutz und der Temperaturregelung. Ein wenig von dieser Funktion ist an schweißdrüsenreichen Stellen geblieben.

Eine Reihe von Überlegungen stehen bei http://www.stern.de/wissenschaft/natur/522833.html?nv=ct_cb&eid=501586.

Über das genaue Leben der Geschlechter in der menschlichen Frühzeit ist wenig bekannt, ob die Frauen wirklich soviel weniger draußen waren, ist überhaupt nicht sicher. Früchtesammeln und später Ackerbau haben auch eine Rolle bei der Ernährung gespielt. Zuerst wäre zu klären, welchen evolutionären Vorteil der Rückgang der Körperbehaarung beim Menschen hatte. Dies ist ein Thema der Art, wo immer wieder einmal Theorien aufgestellt werden. Nach einer neuen Überlegung war dies ein Gesundheitsvorteil, um weniger an Parasitenplagen zu leiden. Dann wären die Frauen auf diesem Weg stärker vorangekommen.

Die Parasitentheorie ist ein interessanter Aspekt.

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Also, dass europide Männer in unseren Breitengraden mehr Körperbehaarung als Frauen haben, hat mit den Hormonen zu tun. Die Körperbehaarung ist ein sekundäres Geschlechtsmerkmal.

Wie der Mann/Frau-Unterschied evolutionär erklärbar ist, weiß ich jedoch nicht, da es Völker gibt, wo auch die Männer kaum Körperbehaarung aufweisen, und diese kann man nicht einmal so einteilen, dass man sagt: die Völker mit geringer Körperbehaarung sind in wärmeren Gefilden zu finden und jene mit mehr Körperbehaarung in kühleren Breiten. Denn auch Eskimos gehören sind mongolide Völker mit wenig Körperbehaarung.

Ansonsten ginge die Erklärung vermutlich schon in Richtung von Kabarks Aussage. Frauen haben eben mehr Zeit am Herdfeuer verbracht als der Mann, der doch häufig für längere Zeit auf der Jagd war.

Allerdings gibt es neben dem Aspekt des Wärmens auch noch den Aspekt der Rivalität: Es sind ja nun immer die Männchen gewesen, die um die Weibchen warben. Das Aufstellen der Haare, so Mann welche hat(te), ließ den Mann im Kampf gegen einen potentiellen Rivalen größer, voluminöser, bedrohlicher (und für die Frau beeindruckender ;)) erscheinen.

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