Warum sind landstraßen etc. eigentlich kurvig und feldwege nicht?

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3 Antworten

Auch Feldwege waren früher mal Kurvig. Dann kam die sog. Flurbereinigung - und schon waren sie gerade. d.h. Die Ackerflächen wurden dementsprechend neu aufgeteilt, dass sich gerade bzw. relativ gerade Wege ergaben.

Feldwege ist schon beantwortet. Landstraßen folgen häufig sehr alten Wegen die oftmals an das Gelände oder bestimmte Blickwinkel angepaßt sind. Beispielsweise entlang von Hohlwegen oder Hangkanten, da dort eine landwirtschaftliche Nutzung sehr schwierig ist. Auch entlang von Baumreihen, Alleen um im Schatten zu sein. In Bayern oftmals auch so dass man die Kirchtürme bestimmter Ortschaften sehen kann um sich zu orientieren. Früher war die geschwindigkeit ja weniger wichtig. Diese Straßenverlaufe gingen dann irgendwann einmal in Gemeinde oder allgemein Staatseigentum über - sie gehören also im weitesten Sinn dem Staat - die anliegenden Flächen aber Bürgern, welche oft nicht unbedingt erfreut sind, wenn sie Fläcehn z.B. zur Begradigung einer Straße abgeben sollen. Daür gibt es viel Gründe. In zB. den USA sind die Straßen auch nur in den "weiten" gerade, wo früher "Niemandsland" war, da haben die einfach den kürzesten Weg genommen - z. B. auch in Kanada oder dem Osten Russlands. In schon früher dichtbesiedelten Gebieten sind die Strassen auch kurvig.

Immer gerade aus ist langweilig und ermüdend. Außerdem ist in Deutschland das Gelände nicht immer dafür geeignet, eine Straße kerzengeradeaus zu bauen. Oder sind es Grundstücke von Leuten, die nicht möchten, dass da eine Straße gebaut wird, dann wird drumherum gebaut.

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