Warum sind Katholiken anders?

10 Antworten

Zumindest wäre die Bezeichnung Protestanten grammatisch richtiger als "Evangeler".  Das ist übrigens keine Beleidigung, sondern ein Begriff seit der Reformation, durch die nun mal ein Teil der Christen sich von der kath. Kirche abgespalten und eigene Glaubensgemeinschaften gegründet haben. Ansonsten spricht man von evangelischen Christen oder bei Freikirchen von Evangelikalen.

Dass Katholiken in irgendeiner Weise ev. Christen "gemein" behandeln sollen, habe ich noch nie gehört oder erlebt. Das ist eine subjektive Wahrnehmung von dir. In kath. Krankenhäusern wird grundsätzlich nach der Konfession gefragt, weil praktizierende Katholiken in Todesgefahr einen Priester und die Sakramente wünschen. Dann weiß die jeweilige Station Bescheid und kann im Notfall ohne zeitverlustiges Nachfragen handeln.

Wenn du eine ungerechte  Behandlung im Krankenhaus erfahren hast, hast du die Möglichkeit, dich danach zu erkundigen. Die Regel ist das jedenfalls nicht und es kann auch andere Gründe geben, warum jemand früher an die Reihe kommt.

In diesem unserem Lande, und da kann ich nur für Deutschalnd sprechen, aber in anderen deutschsprachigen Ländern dürfte ich es nicht anders sein, würde ich vermuten, dass deine Kopfwunde noch nicht verheilt ist.

So einen Unsinn gab es nicht mal in meiner Kindheit, und ich bin wohl ein halbes Jahrhundert älter als du.
Oder nur Schleifspuren des Unsinns, eine Klassensprecherwahl, wo ein Junge und ein Mädchen gewählt werden sollten, und ein Kathole und ein Evangele. Nur wusste keiner, wer Kathole oder Evangele war. Weil es keinen interessierte.

Die selbe Klassenlehrerin fand am Zweiten Weltkrieg auch nur eines schlecht, dass wir ihn verloren haben. Und dass sie ihren Pelzmantel auf Links drehen musste, während der Flucht.

Bleib dort, und heirate irgendwen, sind alle sowieso ein Ergebnis jahrhundertelanger Inzucht. Oder werd' erwachsen und ergreif' die Flucht.

Ich frage mich erst einmal wo es das noch geben soll, zumindest im öffentlichen Raum. Das kleine Dörfer erz katholisch sind und evangelische Mitbürger ausgrenzen ist mir zumindest aus der Vergangenheit bekannt, ähnliches bei evangelischen Gemeinden in denen dann katholische Neuzugänge geschnitten wurden. Ansich ist es aber im öffentlichen Raum völlig egal, dort dürfte es den Unterschied nicht geben.

In der Regel hat auch niemand was gegen den jeweils anderen. Das sind wenn die sehr konservativen Lager beider Seiten. Die evangelische Kirche entstand nun einmal durch die Thesen von Martin Luther der sich gegen die katholische Kirche stellte und dementsprechend auch "rausgeschmissen" wurde. So entstand aus einen Handeln gegen die Kirche eine neue Glaubensgemeinschaft neben der katholischen. Wer nun eben extrem konservativ ist, lehnt (auf beiden Seiten vorhanden) die andere Glaubensgemeinschaft ab und so gibt es noch Zeitgenossen die ein 2. Klassen Denken haben.

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Das kleine Dörfer erz katholisch sind und evangelische Mitbürger ausgrenzen ist mir zumindest aus der Vergangenheit bekannt

Ja, so habe ich das als Kind auch erlebt. Doch seit vielen Jahren habe ich, außer mit einem Priester, keine Probleme mehr mit gläubigen Katholiken gehabt. Die jungen Katholiken sind auch nicht mehr so extrem "kirchengläubig"

Auch mit Ausbildung und Anstellung in einer katholischen Einrichtung gab es bei meiner Tochter nie Probleme - Ihr Arbeitgeber hat nachgefragt, weil sie sich unter "Konfession" als Christ geoutet hat - aber es hatte keine Folgen, nachdem ihre damaligen Chefin erfuhr, dass sie keiner Kirche angehört.

lg

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