Warum sind intelligentere Menschen oft Einzelgänger?

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11 Antworten

Hi, Entire, dafür gibt es sehr gute Gründe:

Intelligentere Menschen können Risiken - auch solche, welche innerartliche Kontakte mit sich bringen - deutlich effizienter abschätzen, was zu gewissen Vermeidungsstrategien führen muss. Eine bessere "Erfahrungsverwertung" und Lernfähigkeit kann zudem dazu beitragen, dass sich solche Strategien bis hin zum "Individualisten" verfestigen, insbesondere dann, wenn sich das Prinzip der "Feindvermeidung" subjektiv bestätigt findet.

Bezeichnend ist, dass dieses Verhaltensmuster sehr oft als Überheblichkeit, Arroganz etc. missverstanden wird, da eine höhere Bildung und rhetorische Fähigkeiten nicht generell respektiert, sondern häufig als "Besserwisserei" abgetan werden.

Intelligente Menschen sind weniger geneigt, sinnentleerte und oberflächliche "Beziehungen" einzugehen, was in einer höheren, aber seltener bestätigten Erwartungshaltung begründet liegt. Dennoch gemachte Negativerfahrungen können schließlich zu einem "Abkapseln" führen - bis hin zum Einzelgänger.

Zudem werden von intelligenteren Menschen favorisierte Gesprächsthemen nicht immer und vor allem nicht überall als wünschenswert empfunden - so wie aus der Sicht des Intellektuellen vordergründig spaßorientierte oder gar niveaulose Unterhaltungen als wenig nachvollziehbare Zeitverschwendung abzulehnen sind.

Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass die auch (oder gerade unter) Intellektuellen verbreiteten Egoismen und Standesdünkel nicht selten einer engen freundschaftlichen Beziehung im Wege stehen. Bereits auf gleicher Ebene sind die Tendenzen zur Anpassung oder aber zur aufgezwungenen Isolation (Rückgrat) sehr schnell erkennbar.

Nun, deine Frage ist hiermit sicherlich nicht umfassend beantwortet - allein der Begriff "Einzelgänger" lässt ja genügend Spielraum für Interpretationen.

In diesem Sinne - liebe Grüße und gute Nacht!

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Hallo!

Ich kenne einen, der sich selbst als "den Intellektuellen zu volkstümlich und den Volkstümlichen zu intellektuell" bezeichnet & das trifft es oftmals besser als man es vllt. denken kann --------> Intelligenz ist manchen unheimlich oder mit Untugenden wie Arroganz, Überheblichkeit usw. verbunden, für manche außerdem eine Art Neidfaktor.. erst recht wenn jmd. etwa durch seine Intelligenz eine besondere gesellschaftliche oder berufliche Stellung innehat und/oder gewissen Wohlstand, den man vielleicht selbst nicht hat.

Daraus resultiert dann dass solche Leute von der Mehrheit gemieden werden. Manchmal kapseln sich "intellektuelle Individualisten" aber auch selbst ab und halten sich gelinde gesagt für "was Besseres", dem das ihrer Ansicht nach aus Obergurken bestehende Umfeld nie im Leben das Wasser reichen könne. Habe ich auch schon immer wieder erlebt.

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Zum einen , weil Intelligenz meistens als etwas Angeberisches angesehen wird. Das Wort "Streber" wird ja auch als Beleidigung benutzt, was ich echt nicht verstehen kann. Intelligente Menschen sind also daher öfters Einzelgänger, da die anderen bloß eifersüchtig darauf sind und es ihnen einfach nicht gönnen wollen/können. Daher kann auch keine Freundschaft enstehen. 

Zum anderen aber auch, da intelligente Menschen auch Unterhaltungen führen wollen auf ihrem Niveau. Also sind sie, was Freundschaften knüpfen angeht, sehr wählerisch. 

Stimmt jetzt aber nicht auf jeden zu. Kann man nicht allgemein sagen. 

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Seh ich persönlich anders. Intellektuelle sind oft Einzelgänger da sie häufig arrogant sind. Ich meine, wer will schon Zeit mit jemandem verbringen der andauernd alles besser weiss und immer meint behaupten zu müssen dass alle Anderen im unterlegen sind.

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Kommentar von GottMeister
03.02.2017, 02:25

Der wahre Überlegen behauptet nicht nur überlegen zu sein. Sondern beweist es indem er die Primitiven im intellektuellen Duell zerstört.

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Ich denke nicht das das an der Intelligenz liegt, evt. eher an der Persönlichkeit. Denn eigentlich ist der Umgang mit Intelligenten Menschen  sehr viel interessanter als mit dummen Menschen, da sich viel mehr Gesprächsthemen bieten. 

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Weil sie keinen Wert darauf legen, mit anderen Menschen sinnlose oberflächliche Beziehungen ("Freundschaften") zu pflegen.  

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Weil diese Menschen eben viel nachdenken und das alleine. Wenn man nie nach Hilfe fragen muss, in der Schule schon als Nerd ausgeschlossen wird und dann zB auch noch selbstständig erzogen wird, kann das die Persönlichkeit prägen.

Das ist sicherlich nicht immer so, aber zumindest manchmal.

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Weil gleiches sich gerne zu gleichem gesellt. Viel intelligente Menschen haben auch das Problem dass sie sehr verkopft sind und es vielen anderen Menschen eben keinen Spaß macht, die ganze Zeit über abgehobene Themen zu reden, sie wollen eher lachen und Spaß haben.

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Stimmt nicht, sie sind wählerisch und suchen nach Menschen mit dem selben Nivau

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Wenn es so ist, wie deine Frage unterstellt, dann ist der Grund wohl der, dass die "Dümmeren" sich einfach ungern belehren lassen wollen und darum intelligenteren Menschen gerne aus dem Weg gehen.

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Intelligenz macht Persönlichkeit

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