warum sind in wässrigen salzlösungen ionen enthalten?

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3 Antworten

hey (: die chemische Bezeichnung für Salz (Kochsalz) ist Natriumchlorid. Es gibt aber noch andere Salze. Natriumchlorid besteht aus Natrium-(positiv geladen) und chloridionen (negativ geladen) die in einem Gitter angeordnet sind (positive und negative Ladung wechseln sich ab, kannst du ja mal aufmalen). So wenn du das Kochsalz nun in Wasser schmeißt brechen diese Bindungen auf, da das Wasser ein Dipol ist ( Der Sauerstoff ist partial negativ geladen, da er die Elektronen durch seinen großen positiven Kern etwas mehr zu sich zieht. Daraus folgt, dass der Wasserstoff im Molekül partial positiv geladen is, weil diese Elektronen ihm "fehlen"). Das Wasser bildet nun eine Hydrathülle um die geladenen Ionen, indem sich der Sauerstoff im Wassermolekül an die positiven Ionen (Natrium) anlagert und viele Wassermoleküle so eine Hülle bilden. Bei den negativ geladenen Ionen (CHlorid) is es andersrum. Die etwas positiv geladenen Wasserstoffatome im Wassermolekül lagern sich daran und bilden mit mehreren Wassermolekülen eine Hydrathülle.

achso du kannst bei google bilder zur veranschaulichung Hydrathülle eingeben und dann siehst du ein paar bilder dazu^^

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Salze bestehen aus geladenen Teilchen (+ und -). Wassermoleküle sind auch ein wenig geladen, und zwar unterschiedlich am O(-) und an den H(+) Atomen. Darum quetschen sie sich zwischen die Ionen und wenden ihnen die jeweils angezogene Seite zu. So umhüllen sie die Ionen völlig, und diese schwimmen frei umher (mit ihrer Hydrathülle). Viel Glück beim Chemietest!

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