Warum sind in allen Lebewesen Spuren von halogenhaltigen Kohlenwasserstoffen enthalten?

3 Antworten

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Halogenierte Kohlenwasserstoffe sind häufig recht persistent (sie werden in der Umwelt nicht abgebaut) und reichern sich im Fettgewebe von Lebewesen an. Nimmt ein Lebewesen diese Substanzen also z.B. mit der Nahrung auf, verbleiben sie lange Zeit im Fettgewebe. Das zusammen mit der Nachweisempfindlichkeit moderner analytischer Instrumente würde es eher verwunderlich erscheinen lassen, wenn man nicht in jedem Lebewesen Spuren von halogenierten Kohlenwasserstoffen nachweisen könnte.

Was die toxikologische Relevanz dieser Befunde angeht, muss man die gefundenen Gehalte sowie die Toxizität der einzelnen Substanzen berücksichtigen (da gibt es erhebliche Unterschiede). Man müsste die Daten da schon genauer betrachten, eine pauschale Aussage nur aufgrund des Vorhandenseins von halogenierten Kohlenwasserstoffen in unbekannten Konzentrationen ist nicht möglich.

Danke für den Stern ;-)

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Diese Halogenkohlenwasserstoffe sind recht stabil und fettlöslich. Sie werden von Mikroorganismen praktisch nicht abgebaut, wenn sie in die Natur kommen, aber dabei im Fett dieser Mikroben gespeichert. Kleine Tiere fressen sie, die von größeren gefressen werden usw. In allen werden diese Stoffe im Fettgewebe gesammelt, so dass es immer mehr wird.

Sind Halogenkohlenwasserstoffe nicht schädlich?

jupp im allgemeinen sind sie das.... Aber das bedeuted ja nicht, dass sie von Lebewesen nicht aufgenommen werden, oder? Die Dosis macht eben das Gift...

WARUM? WIE KANN DAS SEIN?

Der Mensch hat eben inzwischen genügend davon produziert und sich auch nciht dafür genügend eingesetzt, dass das Zeug sich nicht lustig rundum die erde verteilen kann - so einfach geht das....

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