Warum sind Hungersnöte, Armut, Krieg in islamisch geprägten Ländern wie Syrien, Irak, aber auch Afrika und Indonesien so hoch ausgeprägt?

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17 Antworten

Gründe:
- meist keine aktive Lebenseinstellung, sondern eher passiver Schicksalsglaube ("So Allah will")
- Energie geht in den religiösen Bereich (Beten, Ramadan)
- keine Freiheit der Forschung, der Wissenschaft, des Erfindens
- keine politische Freiheit, keine Meinungsfreiheit
- sehr kleine aufgeklärte Mittelschicht
- 50 % des menschlichen Potentials, die Frauen,  werden durch die patriarchalischen Regeln lahmgelegt oder behindert, sehr viele werden auf das Haus beschränkt

Nicht einmal die islamischen Petrostaaten schaffen es, aus dem unverdienten Reichtum eine langfristige Entwicklung zu machen. Sie verbrauchen den Reichtum und wenn das Öl alle ist, sind sie genauso arm wie zuvor, 

ProRatione 28.06.2017, 11:25

Sie verbrauchen den Reichtum und wenn das Öl alle ist, sind sie genauso arm wie zuvor, 

Dieser letzte Punkt stimmt leider nicht. Recherchiere mal wie viele Firmen weltweit (oder allein in Deutschland) ihnen ganz oder teilweise gehören.So ist Katar z.B. der größte Einzelaktionär der Deutschen Bank.

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hutten52 01.07.2017, 14:35
@ProRatione

Das stimmt. Aber das wird den Ländern am Golf nicht helfen. Die islamische Finanzelite wird woanders leben, und am Golf werden sie wieder auf Kamelen reiten. 

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Es gibt viele Faktoren die da mit rein spielen.

Das Hauptproblem sehe ich in fehlende oder fehlgenutzte industrielle Infrastruktur. Fehlende nicht korrupte staatliche Strukturen.

Und auch die kulturelle Entwicklung der Länder. 

Auch sicherlich eine negative Haltung gegen die Industriestaaten und vor allem Kriege und andere innere und äussere Konflikte.

Nicht alles trifft auf alle Staaten zu aber so einiges auf die meisten.

Auch denke ich das religiösität im allgemeinen einer vernünftigen Entwicklung entgegensteht. Insbesondere dann wenn die macht von der Religion aus geht.

Ein gutes Beispiel ist dafür Europa im Mittelalter. Ich bin der Meinung das wir schon weiter wären wenn die Kirche nicht so stark gegen den Fortschritt gehandelt hätte.

Ansegisel 28.06.2017, 11:38

Grundsätzliche Zustimmung meinerseits, aber der letzte Absatz trifft meines Erachtens nur bedingt zu:

Gerade die Kirche und ihre Klöster war es, in denen im Mittelalter überhaupt so etwas wie Forschung und Wissenschaft möglich war. Praktisch nur dort wurden z.B. über Jahrhunderte die antiken Texte aufbewahrt und konnten gelesen werden. Nur im Rahmen der Kirche gab es so etwas wie Bildung im heutigen Sinne. Und nur die relative Versorgungssicherheit des kirchlichen Lebens oder eines christlich-adeligen Mäzenatentums ermöglichte es überhaupt, sich losgelöst von Hunger und schwerer körperlicher Arbeit mit wissenschaftlichen Fragen zu beschäftigen.

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Mit der Religion hat der Hunger erstmal nichts zu tun. Sonst könnte man ebenso fragen, wieso unter den reichsten Länder der Erde denn so viele islamische Staaten sind.

Die Lage in Syrien und dem Irak hängt offensichtlich mit den aktuellen und vergangenen Kriegen zusammen, die man nicht unwesentlich auf die europäische Kolonialpolitik des letzten und vorletzten Jahrhunderts zurückführen kann.

Gleiches in Afrika. Hier entscheidet nicht die offizielle Staatsreligion eines Landes über Wohlstand oder Armut, sondern die politische Lage. Es gibt auch genügend christliche Länder in Afrika, in denen die Menschen hungern. Auch in Südamerika - allen voran Venezuela - , das absolut überwiegend katholisch geprägt ist, gibt es gerade ernsthafte Hungerprobleme.

Ich weiß nicht, was genau die Frage ist aber Hungersnöte sind grundsätzlich immer schlimm. In diesen Ländern kommt erschwerend noch dazu, dass es wesentlich weniger Wasser gibt. Die "üblichen" Kriegsländer sind meist diejenigen mit den meisten Bodenschätzen. Jeder will sie haben und es wird darum gekämpft. Mit Religion hat das eher weniger zu tun - das ist nur eine schöne Ausrede. WENN würde ich die Schuld bei den europäischen und amerikanischen Staaten suchen, die dort Kriege bezahlten, fördern und für ihre eigenen Zwecke nützen.

Hallo AlterHallunke
 
Weil dort die Frauen keinen grossen Stellenwert haben. Sie erhalten dort vielmals auch keinen Zugang zu Schulen. Dadurch können sie die Entscheidungen ihrer Männer nicht mit beeinflussen. Männer neigen mehr zu Auseinandersetzungen. Vor allem zu körperlichen.
 
Einfaches Beispiel:
Deutschland, Mann sagt: Ich gehe jetzt rüber und schlage dem schlechten Franz den Schädel ein.
Frau sagt: Beruhige dich erst mal, so schlimm ist der doch gar nicht, der hat doch auch Frau und Kinder... Mann bleibt zuhause.
 
Afghanistan, Mann sagt: Ich gehe jetzt rüber und schlage dem schlechten Faruk den Schädel ein.
Frau sagt: Beruhi... Klatsch, schon hat sie eine. Mann geht zu Faruk, Krieg.
 
Je besser und ausgewogener das Verhältnis zwischen den Geschlechtern desto besser geht es den Menschen. Das Buch Wissen versus Glauben setzt sich übrigens mit genau diesen Problematiken auseinander.

Lieber Gruss

Für Afrika einige Denkanstöße:

Afrika hatte am Anfang des 20.Jdht. etwa 300 Millionen EW. Und jetzt ?.Rate mal ?.

Zerstörung der traditionellen Landwirtschaft, eine durch und durch korrupte politische und wirtschaftliche Oberschicht, Rückgang der Kindersterblichkeit in den letzten Jahrzehnten trifft auf eine immer noch, in meinen Augen verantwortungslose, hohe Geburtenrate.

Familienplanung und 1-2 Kinderfamilien werden zudem auch von der RKK bekämpft.Auch der Islam begrüßt den Kinderreichtum.

Finanzmittel für die Entwicklungshilfe sollten eingestellt werden und alle NGOs, die nur ihr gutes Gewissen beruhigen wollen, sollten aus diesen Ländern ausgewiesen werden.Schaden mehr als sie nützen.

Also wie gesagt:Nur ein paar Denkanstöße


Seh dir das Wetter in den Regionen an, die Muslimisch geprägten Gebiete sind heutzutage größtenteils komplette Wüstengebiete. Früher waren diese es auch schon jedoch nicht so heiß wie heute durch den klimawandel das ist einer der Faktoren.

Willst du uns weismachen, nur in islamisch geprägten Ländern herrsche Armut, Hunger, (Bürger-)Krieg? Verfolge mal die Nachrichten und setzt die islamfeindliche Brille ab. Schon merkst du, dass diese Missstände nicht grundsätzlich von der Religion hervorgerufen werden (wie du in deiner Frage nahelegst). 

Dass die Welt nicht so funktioniert, wie man es wünschen würde, hat vielerlei Gründe uns sind nicht mit einer einfach Antwort erklärbar.

AlterHallunke 28.06.2017, 10:23

Bin kein Islam Feind. Aber zurzeit, werden halt Frauen unterdrückt und beschnitten.

Natürlich gibt es in anderen Ländern der Welt auch Hungersnot

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Schuhu 28.06.2017, 10:34
@AlterHallunke

Auch die Beschneidung von Frauen ist keine islamische Angelegenheit, sondern eine Tradition, die auch in christlich geprägten Gegenden Afrikas durchgeführt wird.

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Menshcen die verzweifelt sind, reagieren heftiger als die denen es gut geht. Ebenso lassen sie sich leichter verführen einem falschen Ziel zu folgen, wenn es ihre Situation verbessern soll.

Wegen dem Kapitalismus. Normalerweise gibt es mehr als ausreichend Ressourcen und Geld (in welcher Form auch immer, Rohstoffe, Gold, Diamanten etc.) für alle Menschen auf der Welt. Aber wegen des Kapitalismus ist es schlecht aufgeteilt. Und die Reichen haben viel zu viel, mehr als sie brauchen und sind geizig. Gucke dir Erdogan sein Palast an und schau mal auf die Straßen und Häuser in der Türkei in den Dörfern. Da sieht man den Geiz ganz deutlich. Kapitalismus ist ein großes Thema. Da musst du dich sonst selber drum informieren.

Das ist die Strafe Allahs dafür, dass ihn die Moslems seit  gut 1400 Jahren täglich 5 mal mit den selben Texten langweilen.

weil in diesen gebieten ausreichend Trinkwasser fehlt , bzw. das vorhandene system zerstört ist .

die bevölkerung sich [ sinnlos ] vermehrt .

Das liegt an der Radikalen Prägung des Islams und in Afrika an uns. 

Banzai247 28.06.2017, 09:28

das in nah-ost die radikalen Islamisten überhaupt so viel einfluss erhalten haben, liegt aber auch "am Westen" und Russland.

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Hungernot muss nicht nur in islamischen Ländern passieren.

Syrien und Irak und Jemen sind nur Kriegsgebiete. 

In Afrika wird es seit Jahren gegen Hungersnot bekämpft. Oft kommen die Spenden auch nicht wirklich an. Es gibt Korruption.

Wenn man immer nur damit beschäftigt ist, Krieg zu führen, wo und wer soll dann die Äcker und Felder bestellen? Fanatismus macht nicht satt.

die menschen brauchen diese plagen, um innerlich zu erwachen

Weil christliche Länder diese Länder kolonisiert haben und bis heute ausbeuten.

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