Warum sind hübsche Mädchen meistens solche Zicken und haben einen schei.ß Charakter?

18 Antworten

ironie des schicksals das ist (fast) immer so und wenn du wirklich wie deine freunde denkst wirst du vielleicht i-wann ne hübsche freundin haben aber wirst mit ihr nie wirklich glück lich sein eigentlich ist ja jeder schön manche nun mal aussen und manche innen so spielt das leben

Die hübschen sind nett, die zicken sind Fett. (ich will damit keinen angreifen) ES ist doch so: der Charakter entscheidet doch eigentlich ob man hübsch oder hässlich ist ... Naja, so sehe ich das ;)

Vorweg: Das sind Grundsätze. Ausnahmen bestätigen die Regel. ;)

Da steckt eine große und komplexe Sozialisations- (aber auch Erziehungs-)kette dahinter.

Sozialisation: Frauen bekommen automatisch von der Gesellschaft vermittelt, dass sie, wenn sie hübscher sind, sich keinen guten Charakter aneignen müssen. Sie kommen einfacherer durchs Leben, denn Charakterentwicklung ist ein echt hartes Brot. Um so etwas muss sich eine aufgetakelte Frau nicht scheren. Studien belegen, dass so etwas schon im Kindesalter beginnt. Weibliche Kinder bekommen auf Grund ihres Erscheinungsbilds mehr Aufmerksamkeit, Liebe, Bestätigung, etc. Später geht das im Reifealter (von Teenager bis Männersuche) weiter. Nur spätestens ab hier fallen weniger hübsche Mädchen heraus. Sie müssen eine Entwicklung durchmachen, die hübsche Menschen eben nicht durchstehen müssen. Das o.g. Zuviel an die Hübschen lässt sie an vielen Lebensproblemen einfach vorbeiziehen. Und das wissen diese bewusst oder unterbewusst. Heutzutage wohl eher bewusst. Denn an den Medien, die diesen "Wert" vertreten kommt man kaum vorbei. Das sei aber mal dahingestellt. Jedenfalls entdecken auch Männer immer mehr diesen Vorteil. Soweit man es einen Vorteil nennen kann. Andere würden es eine Verschandelung des Kollektivcharakters nennen.

Erziehung: Auch die Erziehung ist auf die sozial-emotionale Ungleichbehandlung ausgelegt. Wobei diese auch wieder eine Folge aus Sozialisations- und Erziehungsverwirrungen ist. Soweit muss hier aber nicht zurückgegangen werden. Es ist problematisch in einer sich angleichenden Gesellschaft, dass Mädchen von Anfang an bevorzugt als beschützenswürdig gepredigt werden, je älter sie werden, umso mehr öffnet sich die Schere. Die Härte des Lebens holt ein Männchen schneller ein. Eine Frau vielleicht sogar niemals, oder erst gegen Ende ihres Lebens, wenn sie verwelkt. Auch im späteren Verlauf wird die Entpflichtung zur Charakterbildung fortgeführt, durch die Triebe der Geschlechter. Männer fixieren sich triebhaftig bewusst oder unterbewusst auf Schönheit. Frauen haben den Trieb nach einem sicheren Nest und Kindertendenz, der durch die Schönheitsfixation schneller befriedigt wird. Folge: Frühere Kinder, aber verspätete Charakterentwicklung.

Man könnte das Ganze noch ein ganzes Stück weiter führen. Aber das würde dann wohl ausarten. Der Einblick in die Problematik wurde vermittelt.

Ändern können das nur Menschen, die versuchen vewusster zu leben. Das wollen bzw. können Menschen aber meist nicht. Unsere Leistungsgesellschaft zwingt andere Prioritäten auf. Und die Ablenkungsindustrie ist zu verführerisch, als dass jemand Bock hätte gegen seine Triebe zu kämpfen und seinen Charakter zu formen. Wir streben nach Glück. Und am einfachsten glücklich macht eine hübsche Umgebung. ;) Harte Charakterarbeit dauert und dauert, bis sie zum Glück führt. Es ist eines jeden Entscheidung durchzubrechen oder nicht. Es wahr habenzu wollen oder nicht. Was machst du?

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