Warum sind gerade so viele gegen den Islam und gegen Muslime?

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22 Antworten

Ja klar es gab Anschläge und so...

Ja, die gab es, und sie richteten sich erbarmungslos gegen unschuldige, wehrlose Menschen, was besonders widerlich ist. Und das "und so..." können wir auch an einer ganzen Reihe von grausamsten Bluttaten und rücksichtslosen Menschenrechtsverletzungen in etlichen muslimischen Ländern näher betrachten. Tatsache ist: alle diese Verbrechen werden von Muslimen begangen! Daher sollten sich die gesamte muslimische Welt nicht darüber wundern, dass in der außermuslimischen Welt die Sympathien für den Islam und seine Bekenner insgesamt sehr gering sind.

aber das muss ja nicht heissen dass der Islam schlecht ist und dass es überhaupt die Schuld vom Islam Ist

Man kann so argumentieren. Man kann es aber auch anders sehen.

1. Ob eine Religion gut oder "schlecht" ist  -  an welchen Kriterien will man das festmachen? Im Prinzip haben gerade die monotheistischen Religionen alle einmal Zeiten durchgemacht, in denen die Auslegung dieser Religionen zu Intoleranz und Gewalttaten den Anlass gegeben haben. Insofern sind alle Religionen mehr oder weniger gut oder schlecht, das Judentum und das Christentum ebenso wie der Islam. Wenn man allerdings die heutigen Zeiten betrachtet, die Anschläge, Verbrechen gegen die Menschlichkeit usw., die von Muslimen begangen werden, dann gibt es ohne Zweifel etwas im Islam, das auch "schlecht" ist.

2. Im Grunde aber sind es nicht die Religionen an sich, die man positiv oder negativ beurteilen sollte, denn diese sind wie sie sind: aus Antike und Frühmittelalter überliefert und in ihrem Wortlaut nicht veränderbar. Aber sie sind eines ganz sicher: interpretierbar. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass es auf die Menschen ankommt, die an die jeweilige Religion glauben, wie sie sie auslegen, interpretieren. Wenn man nach "Schuld" sucht, dann muss man sie bei den Menschen suchen, die das Gute oder das Böse in den Religionen sehen und sich entsprechend für das Gute oder das Böse entscheiden!

3. Folglich: die muslimischen Verbrecher, die mit Attentaten und anderen Verbrechen glauben, die angeblichen Gebote ihrer Religion zu erfüllen, haben sich für das Böse entschieden! Was in der außermuslimischen Welt gegen den Islam und die Muslime spricht, sind zweierlei Erscheinungen: einmal die Tatsache, dass soviele Muslime den Weg des Bösen gehen wollen; zum anderen wird übel vermerkt, dass die übrigen Muslime so sehr zögerlich auf ihre verbrecherischen Glaubensschwestern und -brüder reagieren, sich nur zu kleinen Teilen deutlich von ihnen distanzieren, überwiegend gleichgültig ihnen gegenüber sind oder zu Teilen auch wenigstens heimlich den Verbrechen zustimmen oder den Verbrechern sogar Zuflucht und Unterstützung gewähren, wie man zuletzt nach den Attentaten in Frankreich und Belgien feststellen musste. Dass in vielen undemokratischen muslimischen Staaten große Gegendemonstrationen gegen Verbrechen im Namen des Islam ausbleiben, ist noch zu verstehen, weil die nicht selten diktatorischen Regime in diesen Ländern gefürchtet werden. Aber dass die Muslime in Europa ebenso zögerlich sind, sich von ihren verbrecherischen Glaubensschwestern und -brüdern öffentlichkeiswirksam zu distanzieren, obwohl sie das Recht zu friedlicher Demonstration haben, und dass es unter ihnen viele Muslime gibt, die den Verbrechen heimlich oder sogar aktiv Unterstützung gewähren, das schafft großes Misstrauen allen Muslimen gegenüber! Gewiss, die große Mehrheit der Muslime ist friedlich und gegen Gewalt, davon bin ich überzeugt. Aber man sieht diese Einstellung den meisten Muslimen weder äußerlich noch ihrem Verhalten an. Kurz: die Muslime besonders in Europa sind gefordert, ihre friedliche und gewaltlose Einstellung und ihre Bereitschaft zur umfassenden Toleranz deutlicher sichtbar zu machen, um bei der nichtmuslimischen Bevölkerung Ängste und Misstrauen abzubauen!

Noch eine Bemerkung: Die Zeit ist gekommen, dass auch die muslimische Welt einen aufgeklärten Weg beschreitet, je eher desto besser.

MfG

Arnold

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Kommentar von Roquetas
16.04.2016, 17:22

Du sprichst mir aus der Seele!

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Kommentar von Pfannkuchen61
16.04.2016, 17:25

Schöne Worte ...aber laut den letzten Berichte die von England oder Schweden zu uns kamen , haben Muslime nicht das geringste Interesse sich zu ändern , sogar lt Umfrage sympathisieren 30 % der Muslimen zur IS.

Noch Worte ?

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Kommentar von DreiGegengifts
17.04.2016, 11:46

alle diese Verbrechen werden von Muslimen begangen! Daher sollten sich die gesamte muslimische Welt nicht darüber wundern, dass in der außermuslimischen Welt die Sympathien für den Islam und seine Bekenner insgesamt sehr gering sind.

Die seit Jahren brutalste und umfänglichste politische und terroristische  Gewalt erleben wir von Rechtsextremisten.

Ich adaptiere nun deine Ansicht:

..alle diese Verbrechen werden von Deutschen begangen! Daher sollten sich alle auf deutschem Gebiet nicht darüber wundern, dass in der außerdeutschen  Gebieten die Sympathien für das Detuschsein und seine Bekenner insgesamt sehr gering ist.

Rassismus pur.

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Kommentar von SiroOne
19.04.2016, 10:24

Du hast in deine Argumentation den politischen Islam völlig außer acht gelassen, auch das der Islam sich noch in Gruppen aufteilt Shiiten und Sunniten um die Wichtigsten zu nennen.
Gegen eine Richtung zu demonstrieren ist schwierig, es gibt viele Demonstrationen in den Islamischen Ländern, die beziehen sich aber nur auf eine gewisse Richtung also Shiiten werden unterdrückt dann fangen Shiiten an zu demonstrieren,  Shiiten werden Militant und es enstehen erst kleine Demonstrationen dann geht das bis zum Krieg.
Es gibt auch viele Mosleme die gegen den Daesh (IS) sind und es kämpfen auch sehr viele Moslems gegen den Daesh, also bekennen sich viele Moslems gegen die Aggression, nur auf eine andere Weise als du denkst.
Glaubst du das der IS nur von Russen besiegt wurde?
Nein viele Gruppen aus zum Beispiel Libanon oder den Iran oder den Kurden, die teilweise Moslems sind kämpfen zur Stunde gegen den (IS).
Des Weiteren darf man auch nicht die Angst der Mosleme auch hier in Deutschland nicht vergessen, der IS und andere Millitärischen Einheiten spielen auch mit den Islam und sagen sie wollen die Sharia einführen, das ist so mit den moslemischen Glauben verzweigt, das die Moslems schlicht Angst haben ihren Glauben zu verraten, wenn sie sich pauschal dagegen stellen.

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Hallo,
ich muss vorausschicken, die vorangehende Antworten nicht wirklich gelesen oder nur teilweise überflogen zu haben.
Und: Was ich hier schreibe ist meine persönliche Meinung!
Aber nun zu Sache:

Die Antwort ist einfach und schwierig zugleich.

Erst der einfache Teil:
Durch die Vorkommnisse der letzten Monate mit den vielen muslimischen Flüchtlingen in Europa kommt man mehr oder weniger erstmalig in Kontakt mit dem Islam. Vorher war alles schön weit weg. Da brauchte man sich nicht wirklich Gedanken machen. Aber wenn es heisst, eine Million Muslime kommen nach Deutschland fühlen sich ängstliche und nicht aufgeklärte Menschen bedrängt. Das Empfinden dieser Leute sagt, eine fremde Religion, die für viele Greueltaten verantwortlich ist, kommt massiv in unmittelbare Nähe. Da ist es einfacher, das Fremde abzulehnen, abzuweisen oder am Besten wieder zu vertreiben. Die Alternative, sich auf einen Dialog einlassen, Werte zu vermitteln und die neuen Mitbürger zu integrieren kostet nicht nur Zeit und Geld sondern auch Überwindung, sich mit etwas Neuem und Fremden zu befassen. Und dann würde man feststellen, dass die ganz überwiegende Mehrheit der Muslime ihre Religion als Frieden stiftend betrachten und Gewalt ganz deutlich ablehen.
Rufen wir uns in Erinnerung: Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Kontakt zwischen zwei benachbarten Dörfern mit unterschiedlicher Konfession in unserem schönen Deutschland fast undenkbar war. So wie wir es geschafft haben, diesen Zustand durch Aufklärung und guten Willen zu überwinden wird es uns auch gelingen, die Muslime zu akzeptieren und zu integrieren. Wobei ich einschränken möchte, das die Trennung von Kirche und Staat hierfür ein ganz wichtiger Aspekt für das Gelingen war und dies unbedingt als Voraussetzung vermittelt werden muss.

Der schwierige Teil:
Wenn man sich Geschichten anhört, wie das Leben in vielen islamischen Staaten vor 100 Jahren war, glaubt man im falschen Film zu sein. Dort war man teilweise aufgeklärter und moderner als in Mitteleuropa, zumindest aber auf einem vergleichbaren Niveau.
Erst durch die unglückliche Politik verschiedener sogenannter Großmächte (Das wahren mehrere, nicht nur eine!) bekamen reaktionäre und radikale Strömungen im Islam Aufrieb. Vom "Westen" wurde immer "in Bester Absicht" gehandelt aber ohne an die Folgen zu denken. Wobei die "beste Absicht" auf einen sehr begrenzten Kreis bezogen war, zum Beispiel die Öl- und Rohstoffindustrie. Was dort im einzelnen gemacht wurde, kenne ich nur von verschiedenen Berichten, Dokumentationen und Enthüllungsbeiträgen. Ich war also nicht dabei. Aber wenn ich das alles, was ich mitbekommen haben, zusammenzähle, wurde dort, absichlich oder aus Ignoranz, eine Politik gemacht, die die islamischen Länder und damit auch den Islam ganz gewaltig in Miskredit gebracht haben und letztendlich den Boden für die gewalttätigen Auswüchse, die heute zu beklagen sind, bereitet hat. Und damit sind wir wieder beim ersten Teil meiner Antwort. Diese Gewalt haben wir bei uns, zum Glück, einigermaßen überwunden. Der Terror der RAF ist vielleicht dem einen oder anderen noch in Erinnerung. Aber das ist auch schon eine ganze Zeit lang vorbei und wir lebten in Ruhe und Frieden und konnten uns um wirklich wichtige Dinge wie "Katzenviedeos und das Liebesleben von Sophia Thomalla" (Zitat Böhmermann) kümmern. Spaß beiseite - was ich sagen will: Wir haben uns in den vergangenen Jahrzehnten in einer Art und Weise gesellschaftlich, kulturell, wirtschaftlich, in der Wissenschaft und Philosopie weiterentwickelt, wie es nur möglich ist, wenn wir uns nicht um das tägliche Brot und unser Überleben sorgen müssen. Jetzt werden wir aber mit genau diesen Ängsten, die vom größten Verbrechen im 20ten Jahrhundert, dem zweiten Weltkrieg, noch vielen in Erinnerung sind, wieder konfrontiert.
Da fragt man nicht nach den tieferen Ursachen sondern greift den Erstbesten an, von dem die Gefahr auszugehen scheint, um sich vermeintlich zu verteidigen. Das dafür nicht der Islam an sich verantwortlich ist, sondern die Verhältnisse in den Ländern mit überwiegend islamischer Bevölkerung spielt dann bei diesen Akteuren (von denen ich mich distanziere) keine Rolle mehr. Eben diese Verhältnisse haben die verschiedenen radikalen und radikalste Gruppierungen hervorgebracht. Und dabei darf man nicht vergessen, dass diese Verhältnisse zu einem nicht unerheblichen Teil durch misglückte Großmachtpolitik in der Vergangenheit (mit) verursacht wurden.

Puh, kein einfaches Thema, aber ein wichtiges in heutiger Zeit.

Ich hoffe, mit diesem Beitrag etwas vermittelt zu haben und den Fokus weg vom Islam als Religion, hin zu den Verhältnissen in den islamischen Staaten und den radikalen Gruppierungen als Ursache gelenkt zu haben. Auch wenn die Religion Islam immer wieder als Ursache zitiert wird, sehe ich sie nur als Transportvehikel das für die Taten der verschiedenen radikalen Gruppen missbraucht wird.

Danke fürs Lesen.

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Ich wäre schon immer froh gewesen, wenn es so etwas wie Religion gar nicht gäbe. Früher gab es da halt selten Diskussionen zu diesem Thema. Ich habe da auch meine Meinung zum Besten gegeben, aber da gab es eine Frage zum Islam pro Tag. Mittlerweile kommen jeden Tag mindestens 50 Fragen und eine ist meistens in den Top 3 Fragen des Tages.

Hier kommt evtl einmal in der Woche die Frage eines Christen ob ihm seine Religion dies oder das erlaubt. Zum Thema Islam schlagen jeden Tag welche auf, die wissen wollen ob dies oder das Haram ist. Ich kann solche Leute auch nicht wirklich ernst nehmen. Was für ein Glaube besitzt man denn bitte, wenn man bei einer (nicht religiös orientierten) Internet Community nachfragen muss, ob einem sein Glauben etwas erlaubt? Da fragt man einen Imam oder einen Priester (je nach Glaube).

Kurz und gut - ich glaube es waren schon vor 10 Jahren sehr viele der Meinung, dass die Welt ohne Religion ein besserer Ort wäre, aber es wurde nicht soviel darüber geredet wie gerade.

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Arnold Gehlen hat einmal geschrieben:

Der Mensch ist als Mängelwesen zu sehen, dem die Verhaltenssteuerung durch eine weitgehende Instinktsteuerung fehlt; er ist gerade darauf angelegt, diesen Mangel der Natur durch Kultur auszugleichen, d.h. durch gesellschaftlich erzeugte und tradierte Verhaltensmuster“,die so möchte ich hinzufüge allerdings eben gerade diesen Mängel entspringen."

Signifikant ist, das der Mensch und v.a. der Mensch in der Gruppe die ethischen, moralischen und ästhetischen Prinzipien seiner Religion (das trifft i.B. auf die sog. Buchreligionen zu) oftmals nur prospektiv und abstrakt im Schallraum seiner/ihrer religiösen Landschaften gleichsam in einen Sonntagsausflug stecken, das aber was  Erlösung, ewigen Leben oder ein wie immer auch geartetes Feindbild und Überlegenheitsgefühl erzeugt sich an das tagtägliche Revers hängen oder noch schlimmer das Kreuz (oder andere Symbole) zur Waffen schmieden - man könnte subtil argumentieren manchen Gläubigen ist dieses Leben und die Lebenden ein "Dorn" im Auge.



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Ich vermute, das hängt damit zusammen, dass sehr viel Auf-und Erklärungsarbeit bzgl. des Islams betrieben wird,

--- von allen möglichen Seiten---

und viele Menschen Einblicke in die Lehren des Islams bekommen... 

...und zunehmend erkennen, dass praktizierende Mosleme letztlich gar nicht anders können, als das Ziel zu haben, die bestehende fdGO nach und nach abzuschaffen und durch die Sharia zu ersetzen.

Das wollen eben die meisten hiesigen  Menschen nicht haben, dass ein System Einfluss gewinnt, das gegen den bestehenden Staat arbeitet.

Viele Mosleme tun dies friedlich und geduldig, andere Mosleme sehen es halt anders...

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Es ist für mich ein Unterschied, ob jemand gegen den Islam als soziales, politisches, rechtliches und gesellschaftliches Lebensystem ist, oder gegen Mosleme als Menschen.

Die Abgrenzung mag teils schwierig sein, vor allem dann, wenn jemand für sich in Anspruch nimmt, quasi den Islam zu verkörpern. Aber das sind ja nur wenige Fanatiker.

Die allermeisten Mosleme können ja auch nichts dafür, dass sie Mosleme sind, sie sind eben so erzogen und aufgewachsen...

UND dabei gibt es große Unterschiede im Zugang zum Glauben, und im alltäglichen (Aus)Leben.

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Für mich ist der Islam keine anstrebenswerte Lebensgrundlage. 

Deswegen nenne ich den Islam nicht "schlecht".. oder "schuld". 

Man kann sich darüber informieren, genauso wie z.B. über Kommunismus, Hinduismus..etc...und dann entscheiden, ob man nach solchen Vorstellungen und Ideen leben will, oder nicht.

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Kommentar von Jessy74
17.04.2016, 09:04

Ich stimme Dir in allem zu aber :

Die allermeisten Mosleme können ja auch nichts dafür, dass sie Mosleme sind, sie sind eben so erzogen und aufgewachsen...

Man sollte sich seine Religion selbst aussuchen und an etwas glauben was man selbst befürwortet.

Die Weitergebung dieser Religion wie ein Gen ist mehr als merkwürdig.

LG

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Kommentar von DreiGegengifts
17.04.2016, 19:27

...und zunehmend erkennen, dass praktizierende Mosleme letztlich gar nicht anders können, als das Ziel zu haben, die bestehende fdGO nach und nach abzuschaffen und durch die Sharia zu ersetzen.

Hier lebende Muslime passen sich ziemlich fix den kulturellen Background an. Die meisten Muslime im Westen leben einen liberalen und aufgeklärten Islam. Eigenschaften, die man von manchen Eingeborenen wie Pegida & Co leider nicht behaupten kann ;-)

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Auch das ausüben eines friedlichen (und fundamentalistischen) Islams, in dem alle Vorschriften und Dogmen der Religion peinlich genau eingehalten werden, ist natürlich letzten Endes eine Flucht in eine religiöse Scheinwelt, für deren Wert oder gar Wahrheit es nicht die Spur eines akzeptablen Beweises gibt.

Der Islam steht da nach meiner Einschätzung anderen Religionen, die das Zeitalter der Aufklärung bereits (großenteils) hinter sich haben, noch ein gutes Stück nach. Höllenglaube, Unterwerfung an einen angeblich unfehlbaren Gott, glauben an die Worte eines (nach meiner Meinung) psychopathischen Propheten – alle diese Dinge sind im fundamentalistischen Islam immer noch weit verbreitet.

Es gibt allerdings auch im Islam hin- und wieder aufkeimenden Fortschritt, und ich hoffe, dass die Religion langsam im 21. Jahrhundert ankommt.


Mit dem Terrorismus hat meine Sicht wenig zu tun.






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Das Problem liegt wohl darin begründet, dass man davon ausgeht, dass alleine der Islam die richtige Religion sei und alles was in deren Schriften niedergelegt ist, Gültigkeit hat. Wer anders denkt, einer anderen Religion angehört ist eben ein Ungläubiger. Es fehlt an Toleranz gegenüber Andersgläubigen. Wenn eine junge Muslima im Internet schreibt, sie muss ihrem Bruder helfen, weil ein Mädchen aus seiner Klasse gerne Kontakt mit ihm haben möchte, sie ihn aber davor warnen muss. Der Bruder ist nicht ihr leiblicher Bruder, sondern wird im Islam als Bruder bezeichnet, also ein fremder Mensch. Diese Muslima gibt offen zu, dass es nicht passend sei,westliche Musik zu hören, oder gar mit einer Person Kontakt zu haben, welche nicht dem Islam zugehörig ist. Wenn sich schon in jungen Menschen diese Einstellung festigt, wen wundert es da, wenn viele gegenüber dem Islam eine eher zurückhaltende Rolle einnehmen. Es ist eben eine andere Lebenseinstellung, basierend auf Voschriften des Koran, die nicht in unsere Gesellschaftsordnung passen. Bei uns herrscht Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Davon ist der Islam weit entfernt. Wenn ein Hallenbad einmal in der Woche für Muslimas reserviert wird und sonst niemand Zutritt hat, das trägt sicher nicht zu einem besseren Verständnis bei. Muslimas in den Schulen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen, weil es die Eltern eben verbieten. Zwischen beiden Gesellschaften liegen Welten, deshalb kann der Islam niemals ein Teil Deutschlands sein oder werden. Zudem bildet sich eine Parallelgesellschaft in unserem Staat, die wohl niemand haben möchte.Gehe du mal in einen islamistischen Religionsstaat und willst dort so leben, wie du es aus deinem Land gewohnt bist, Disco besuchen, mal ein Glas Bier oder Wein trinken, dich mit dem Bikini an den Strand legen, was denkst du, was dort die Sittenpolizei mit dir macht. Man könnte mir jetzt entgegnen, dass ich wissen müsste, was in so einem Land verboten ist und ich es deshalb zu unterlassen habe. Dem könnte ich jetzt entgegnen, dass die Züchtigung der Frau bei uns als Körperverletzung gilt, in der Sure 34 jedoch als Möglichkeit für den Mann erlaubt ist. Schächtung der Tiere, was bei uns gegen das Tierschutzgesetzt verstösst. Ein Moslem darf bis zu 4 Frauen heiraten. Wird bei uns als Bigamie bestraft. Viele der strenggläubigen Moslems akzeptieren nur die Scharia und nicht die deutschen Gesetze. Wie soll das alles im Rahmen einer Integration unter einen Hut gebracht werden ? Keiner der strenggläubigen Moslems wird sich jemals unserer Gesellschaftsordnung unterordnen. Er wird sein Leben so leben, wie es ihm der Koran vorschreibt und nichts anderes.

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ganz einfach da einige wenige fanatiker ihn missbrauchen und somit alle in ein schlechtes licht rücken.was fehlt ist ein chef aus den eigenen reihen der sagt was richtig oder falsch ist und eine mehrheit der moslems die das verurteilt.solange das nicht passiert können sich die spinner austoben

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Korrekt, die Menschen haben Angst, und alles was sie in letzter Zeit hören sind Terrorismus, Islam, AfD, Flüchtlinge, Erdogan

Alle diese Themen haben mehr oder weniger mit dem Islam zu tun, aber in den Medien wird der Islam deshalb auch oft mit negativen Themen verbunden.

Und natürlich ist es nicht die Schuld vom Islam, denn den Islam gibt es nicht. Wie beim Christentum gibt es hunderte Verschiedene Strömungen, und ebensoviele Auslegungen der heiligen Schrift. Natürlich sind auch schlechte Taten im Namen des Islams begangen worden, aber ebenso im Namen des Christentums, des Buddhismus, oder eigentlich jeder anderen Religion. Und damit meine ich nicht "damals" und "vor langer Zeit", sondern hier und jetzt. (z.B. Kony, der in Afrika im Namen vom christlichen Gott Tausende tötet. Im Jahr 2016!) Das Problem ist nur, dass solche Themen nie in den Medien auftauchen und den Menschen deshalb auch nicht bewusst sind.

PS: Ich empfehle die Sendung: Die Anstalt.

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Nicht die Schuld vom Islam? Ein Buch, dass man so auslegen KANN (auch wenn man es anders auslegen kann), dass man damit die abscheulichsten Verbrechen rechtfertigen kann, ist durchaus 'schuld'. Ein Gott müsste doch in der Lage sein, sich so klar auszudrücken, dass man seine Worte nicht missbrauchen kann. Sogar Menschen schaffen das. 

Aber es geht ja nicht nur um ISIS, Anschläge usw. Es geht auch um Staaten, die auf islamischem Recht basieren. Warum gibt es keinen, der den Menschen grundsätzliche Rechte zugesteht? Warum hat die OIC statt dessen 1990 die "Kairoer Erklärung der Moslemsrechte" erstellt, die die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" verspottet?

Weisst du, dass Saudi Arabien 2015 mehr Menschen geköpft hat als ISIS? 

Und jetzt nicht sagen "das sind die Regierungen, nicht die Menschen" - in diesen Ländern stehen auch grosse Teile der Bevölkerung zu dieser menschenverachtenden Politik. Siehe "private" Lynch- oder Ehrenmorde für "Verbrechen" wie Homosexualität oder Apostasie. Und gemäßigte Politiker werden gern entsorgt, wie die pakistanischen Politiker Taseer und Bhatti, die Partei für die wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilte fünffache Mutter Asia Bibi ergriffen und die Todesstrafe für Blasphemie abschaffen wollten. Und ihre Mörder wurden von zehntausenden hysterischen "Gläubigen" gefeiert. 

Das alles passiert in islamischen Ländern, aber hat nichts mit dem Islam zu tun?

So ein Zufall aber auch!

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Kommentar von DreiGegengifts
17.04.2016, 11:40

Ein Gott müsste doch in der Lage sein, sich so klar auszudrücken, dass man seine Worte nicht missbrauchen kann.

Autor der Bibel und des Korans ist nicht das Göttliche. Schon daher ist die Aussage unsinnig.

dass man damit die abscheulichsten Verbrechen rechtfertigen kann, ist durchaus 'schuld'

Dann ist die Demokratie, das Christentum, der Atheismus, die Wissenschaft, die Musik, die Kunst und überhaupt alles Schuld.

Denn in absolut alles kann der Mensch seine Probleme, seine kulturellen und politischen Spannungen und seine Konflikte  projizieren.

"Verbrechen" wie Homosexualität

Klar haben solche Vorstellungen etwas mit Religion zu tun.

Das kennen wir ja zur Genüge. Im praktisch vollständig missionierten Uganda, mit fast 100% Christen, wird in den Zeitungen zum Mord an Homosexuellen aufgerufen. In Russland ist die orthodoxe Kirche die reibende Kraft hinter der staatlichen und gesellschaftlichen Verfolgung von Homosexuellen. In den USA sind Namen wie Matthew Shepard nur ein Ausdruck eines weit verbreiteten und religiös aufgeheizten Hasses gegen Homosexuelle.

Die Frage ist nur, in wie fern Religion dafür Verantwortung übernehmen muss, was fundamentalistische  Anhänger in ihrem Namen machen. Letztendlich drücken sich darüber auch wieder nur kulturelle Vorstellungen oder Probleme aus, die ohne Religion nur anders kanalisiert werden würden.

Ich hätte  kein Problem damit zu sagen - "ich bin Christ". Und ich empfände es als gesellschaftliche Verfolgung und Ausgrenzung, wenn ich mich für mein Christsein überall rechtfertigen müsste, nur weil die Kirchen jede Menge Unheil über die Welt bringen und es zahlreiche gewaltbereite Fundamentalisten gibt. Denn das Christentum ist genauso heterogen wie der Islam. Menschen, die diese Tatsache ignorieren und gegen Weltanschauungen und Kulturen hetzen und sie in ein fatalistisches Licht rücken, sind für mich Feinde der Demokratie, die nichts begriffen haben.

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Der Islam ist an sich ja auch keine schlechte Religion. Allerdings gibt es kein islamisch geprägtes Land, das sich vernünftig verhält. In Saudi-Arabien beispielsweise werden Leute öffentlich hingerichtet. Diese drakonischen Strafen werden dann mit dem Islam bzw. der Scharia begründet, und es entsteht der Eindruck, das nicht die grausamen Machthaber an der miserablen Menschenrechtslage schuld sind, sondern der Islam. 

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Kommentar von BEKIIIR
16.04.2016, 17:05

Du lebst in einem Land (sofern es Deutschland ist) welches Beziehungen zu Saudi Arabien und Qatar unterhält, weitreichende Beziehungen ..

Du lebst in einem Land welches Verbündet mit der USA ist, die zahlreiche Menschenrechtsverletzungen begehen. Jene Verbündete die im Kampf gegen den Terrorismus unzählige Zivile Opfer im Form von Kolleteralschäden bei Bombardement´s verursachen ..

Und du willst nun andere Länder in Sachen Menschenrechtslage anprangern?

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Kommentar von DreiGegengifts
17.04.2016, 12:02

Saudi Arabien steht unter dem Einfluss der Wahhabiten. Eine fundamentalistische Strömung ähnlich den Evangelikalen in den USA. Nur dass der politische Einfluss sehr viel weiter geht.


Allerdings gibt es kein islamisch geprägtes Land, das sich vernünftig verhält

Solche Aussagen sind doch unsinnig. Welcher Staat auf der Erde verhält sich denn deiner Meinung nach vernünftig. Alle Staaten haben den unterschiedlichsten Dreck am Stecken und alle Staaten stecken in den unterschiedlichsten Problemen.

Saudi Arabien ist derzeit übrigens unserer Verbündeter, den wir mit Waffen beliefern. Die USA steht ebenfalls auf der Seite Saudi Arabiens.


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Ich würde ja auch gar nicht sagen,der Islam ist schlecht. Soll jeder glauben was Er/ Sie will. Es ist der IS,der schlecht ist,weil es Terroristen sind.

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Kommentar von GreenWorldPeace
16.04.2016, 16:45

Ja aber trotzdem wird der ganze Islam schlecht gemacht

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Kommentar von Zicke52
18.04.2016, 12:47

@silberwind58: nur der IS ist schlecht? Was sagst du dann dazu,  dass kein islamischer Staat sich zur vollen Anerkennung der allgemeinen Menschenrechte durchringen konnte? Dass in keinem dieser Länder Religionsfreiheit herrscht? Dass sie, zum Teil barbarische, Strafen für "Verbrechen" wie voreheliche Beziehungen, Homosexualität, Religionskritik anwenden? Und selbst für wirkliche Vergehen, wie Diebstahl, die auch bei uns zu Recht bestraft werden, finde ich Handabhacken einfach unmenschlich. Aber ist ja auch nicht menschlich, sondern göttlich.

Alles nur Zufall?

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Ja klar es gab Anschläge und so...aber

In welcher Traumwelt lebst Du? Es wird auch weiterhin Anschläge im Namen Allahs geben. ..

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SAgen wir es so: die Attentäter sind nun mal Muslime. Derzeit hat der Islam leider eine schlechte Presse.

Natürlich sind vermutlich 99% aller Muslime gesetzestreue, friedliche Bürger, und es sind zur Zeit ja Muslime, die auf der Flucht vor den Extremisten sind.
Allerdings halten sich leider viele dieser friedlichen Muslime auch sehr bedeckt. Vielleicht aus Angst. Sie gehen wegen ein paar blöder Karikaturen auf die Straße, aber wegen der Anschläge in Paris und Brüssel herrscht halt weitgehend Schweigen.

Und das kommt einfach nicht gut an.

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Kommentar von DreiGegengifts
17.04.2016, 12:05

die Attentäter sind nun mal Menschen

Also sind die Menschen Schuld sprach E.T.

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Nun ja, die Terroristen beziehen sich auf den Islam und begründen ihr Handeln mit ihrer Auslegung des Koran. Da muss man sich nicht wundern, wenn nicht alle Menschen den Islam für friedfertig und erstrebenswert halten.

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Kommentar von DreiGegengifts
17.04.2016, 13:17

Mich wundert es sehr, wenn Menschen in Sippenhaft genommen werden. Ähnliche Argumentation gibt es bei jeder Form von Rassismus.

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Anschläge verüben Extremisten und die stehen auch niemals für den Rest einer Religion. Egal ob das jetzt Christen, Muslime, links- oder Rechtanhänger sind. Also haben die Extremisten nicht wirklich was mit der eigentlichen Religion zu tun und repräsentieren auch nicht die anderen Menschen dieser Religion richtig.

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Kommentar von Ontario
17.04.2016, 17:25

Man könnte ja auch sagen, dass z. B. die ISIS sich darauf beruft, dass alle, die  keine Moslems sind als Ungläubige gelten und deshalb zu vernichten sind. Es soll ja bei Entscheidungen über Leben oder Tod schon vorgekommen sein, dass diejenigen überleben durften, die Verse aus dem Koran aufsagen konnten, die anderen wurden umgebracht. Da wird die Religion regelrecht missbraucht. Was ich vermisse ist die Tatsache, dass Moslems nicht auf die Strasse gehen und gegen das Morden der IS protestieren. Das wäre doch ein Zeichen, dass man die Taten, die im Namen der Religion verübt werden, verurteilt.

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Hallo,

natürlich ist es die Schuld vom Islam.

Der Islam ist eine sehr schwammige "Religion", eher Ideologie, die sich jeder auslegt wie er will.

Der Islam passt nicht in eine zivilisierte Welt, weil dieser ganz einfach nicht haltbar ist.

Der Islam kostet vielen Menschen das Leben, aber nicht nur das.. es reicht ein Blick in die Islamischen Länder und du wirst überall grundlegende Probleme in sachen Menschenrechte finden.

Dies ist aber alles leicht zu erklären, wenn man denn die Geschichte des Islams kennt. Mohammed war nämlich nichts anderes als ein Kriegsherr welcher über 27 Angriffskriege führte, mordete und Menschen aus ihrer Heimat vertrieb nur um seinen Willen durchzusetzen. Genau dies tut heute auch die IS.

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Kommentar von SiroOne
17.04.2016, 17:01

Aha klar und der Westen sind Übermenschen, zivilisiert, wie viel Kriege führt der Westen gerade 20 oder so.
Ok, ist ja nur gegen die Moslems, die haben ja angefangen und sind Babaren, da darf der Westen eh alles, weil der Westen so zivilisiert ist, was für einseitige hohle Frasen du da von dir gibst, da kann man nur den Kopf schütteln.

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Leider gibt es viele Leute die aber so denken.Natürlich hat der Islam nicht daran Schuld aber das ist den meisten egal 

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Kommentar von Synovest
17.04.2016, 22:56

Durchaus schon, das "Danke" war ausversehen^^

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An deiner Fragestellung sieht man das du den Islam nicht wirklich begriffen hast.
Der Islam ist nicht nur eine Religion, die einfache Gläubige hat, so wie die Christen, nein, der Islam regiert, der Islam ist somit eine Idiologie ein System, in dem über 1 Milliarde Menschen  aufwachsen, etwa so wie unsere Kapitalsmus und wenn du das erst erst mal begriffen hast, müssten sich viele Fragen von selbst erledigen.

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Weil Religionen gemeinhin verpönt sind in der heutigen Zeit. Ich bin selbst Anhänger einer Religion, praktiziere aber nicht intensiv, weil ich mein Leben nicht nach meiner Religion gestalten will. 

Zwar muss der Islam und die Muslime in den heutigen Tagen am meisten einstecken aber das liegt nicht zuletzt an den Anschlägen, die meistens von islamischen Terrororganisationen kommen.

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