Warum sind einige gegen den Bau von Kanal Istanbul, der vorrausichtlich 2023 fertiggestellt werden soll?

 - (Politik, Wirtschaft und Finanzen, Wirtschaft)

7 Antworten

Wenn sich das Experten als Erfolg vorher ausgerechnet hatten, die Notwendigkeit vorliegt, dann ist das doch in Ordnung solch ein Bauwerk in der Tuerkei zu realisieren.

Es gibt immer Gegner, weil andere Interessen vorliegen, bzw. strategische Bedenken anmelden wollen/

Uebrigens der Panamakanal soll auch einen Bruder bekommen, in Nicaragua.

Die Chinesen wollen den bauen, nun rate einmal wem diese Idee ueberhaupt nicht passt?

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/firmen-aus-china-sollen-nicaragua-kanal-fuer-40-milliarden-dollar-bauen-a-904262.html

Woher ich das weiß:Recherche

Für die Umwelt ist dieser Kanal eine Katastrophe.

Man umgeht den Vertrag von Montreux (1936), wo die Meerengen Dardanellen und der Bospurus ohne Erhebung von Gebühren seitens der Türkei zum internationalen zivilen Schiffverkehr freigegeben werden muss implizit mit besonderen Regelungen für Kriegschiffe anderer Staaten.

In der Tat. Jedoch sei angemerkt, dass der letzte Staat, der eine Meerenge für die westliche Welt gesperrt hat, Ägypten mit dem Suez-Kanal war. Es hat nicht lange gedauert, bis Großbritannien und Frankreich die Invasion gestartet haben.

Eigentlich hast du den Hauptgrund schon genannt, nämlich die mögliche (und wahrscheinliche) Umgehung des Abkommens von Montreux. Also Hauptgrund für den Bau (neben einem weiteren Erdoganistderbestesultanallerzeitenbauwerk) als auch dagegen, vielleicht abgesehen von den Russen, die das finazieren und davon profitieren wollen.

Worin soll denn der "Meilenstein" bestehen? Da wird ein paar Kilometer neben dem Bosporus aufwendig für viel Geld massiv in die Natur und Umwelt eingegriffen nit hochspekulativen Effekten.

Die international Seeschiffahrt kann immer noch kostenlos den Bosporus passieren. Allenfalls ein teil könnte über diesen Kanal etwas abkürzen. Das rentiert sich lediglich, wenn der Preis niedriger ist als der eher kleine Umweg...

Geopolitisch und militärisch sehe ich da auch keine nennenswerten Vorteile.

Verlink doch mal eine seriöse Kritik an dem Projekt...

 durch den neuen Kanal spart man Zeit, weil viele Schiffen mehete Tage warten müssen am Bospurus und das kostet sowie die Sicherheit für den Schiffverkehr wird gesteigert 

Auch können viel grössere Schiffe den Kanal Istanbul befahren, was nur beim suez Kanal möglich ist.

Montreux bezieht sich nicht auf künstlich erzeugte Meerengen

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@Ertone

Soweit deine positive Annahme. Und was sagen die Kritiker?

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@atzef

nur Umwelt und Erdbeben das war's

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@atzef

eine Kritik zugunsten der Türkei 😉 genau wie in meinem Text. Lies doch auch wiki unter Kritik

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Ich kann dir dazu viele Gründe nennen.

1. Umweltzerstörung und der Kanal kann in einer erdbebengefährdeten Stadt große Probleme verursachen.

2. Es ist nicht notwendig, da man für die anderen Kanäle viel weniger zahlt und freien Zugang hat.

3. Es stellt den Vertrag von Montreux in Frage. Ein Vertrag, das den Gewicht von den Schiffen und die Zeit, die die Schiffe am schwarzen Meer haben um dort bleiben zu dürfen, begrenzt. In diesem Vertrag wird Kanal Istanbul nicht einbezogen sein und dieser Vertrag wird möglicherweise abgebrochen, d.h. dass US-Kriegsschiffe im Kriegsfall unbegrenzt im schwarzen Meer bleiben dürfen. Deswegen kann man davon ausgehen, dass nicht Erdoğans Ziel, sondern das Ziel der USA ist, da der Montreux sie am meisten stört.

4. Wurden Grundstücke am Kanal Istanbul an Katar verkauft, viele nennen es deswegen auch Katar Istanbul. Wie soll Türkei Geld verdienen, wenn die Grundstücke dort an das Ausland verkauft werden?

Bildung wäre besonders wichtig, bevor man sich über sowas Gedanken macht.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobby = Bildung

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