Warum sind die Umfragewerte der SPD derzeit so schlecht?

20 Antworten

Hallo!

Das mag daran liegen, dass Schulz anfänglich von diversen Medien als Messias gehypt wurde & die Leute sich freuten, eine Merkel-Alternative die nicht aus den Reihen der für viele unwählbaren AfD kommt, zu haben. 

Als dann aber bekannt wurde, dass auch Schulz nicht der Erlöser und Heilsbringer dieser Welt ist, ebbte der Hype langsam ab. Die Menschen wurden sozusagen "wach".

Außerdem haben viele noch lebhafte Erinnerungen an G. Schröder, der als "Genosse der Bosse" genau das verraten und zum Teufel gejagt hat, für was die SPD bis dato gestanden hatte -----> auch für mich ist die SPD exakt aus diesem Grund, aber auch aufgrund einschlägiger Erfahrungen mit SPD'lern, die sich bis in die Kommunale Ebene (Gemeinderäte usw.) total falsch aufführen (Wasser predigen und Wein trinken) keine Option. Andere Parteien machen auch Fehler, aber sie reiten nicht so gebetsmühlenartig auf dem "Sozialen" herum ehe sie das Gegenteil davon in die Tat umsetzen.

Ein weiteres Problem ist die Konzeptlosigkeit der SPD. Keiner weiß aktuell, für was die eigentlich stehen -----> und nur ständig auf dem "Sozialen" rumzureiten, kann es nicht sein bzw. das ist der Masse zu simpel!

das sind wirklich durchaus gute, nachvollziehbare Gründe. Danke für Deine Antwort !

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@rotesand

nun bleibt nur noch abzuwarten, ob die Mehrheiten der Deutschen so dämlich sind und Angie wieder zur Kanzlerin wählen. ^^

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Also so wie die Linke und die AFD

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Wie kommst du darauf, dass die Umfragewerte der SPD schlecht sind?
Wie kommst du darauf, dass die Partei jemals gute Umfragewerte hatte?

Die Nachrichten hypen nur fleißig... Wenn immer schön berichtet wird, wie toll und beliebt Martin Schulz ist, dann werden es schon irgendwann alle Dummbatzen glauben und auf dem Hype-Train mit aufspringen... Die Wahrheit ist, Martin Schulz war schon immer umstritten. Nun soll er quasi als Ersatz für Sigmar Gabriel, als neues Gesicht alles wieder für die SPD richten, obwohl er schon seit der Agenda 2004 in der Rot-Grün-Koalition fleißig die Hebel im SPD-Vorsitz mit bewegt hat. Der selbe Martin Schulz, der damals die Hartz4-Reformen mit durchgepaukt hat, spricht heute von sozialer Gerechtigkeit und plötzlich vor seiner Wahl, fällt ihm über ein Jahrzehnt später ein, dass Hartz4 ein Fehler war. Echt jetzt?! Für mich ist er hinten und vorne nicht glaubwürdig und wenn er tatsächlich Bundeskanzler werden sollte, dann soll keiner mehr heulen, wenn er wieder schön verarscht wurde...

Martin Schulz ist ein Dampfplauderer, ohne Inhalte.
Zudem Kanzlerkandidat hin oder her, ohne den rechten Seeheimer Kreis der SPD kann er schwurbeln was er will, nur einen Fuß auf den Boden kriegt er nicht.

Es ist völlig gleich wen die SPD ins Rennen schicken würde, mit der Hypothek des Desasters der Agenda 2010, ist jeder chancenlos.
Mit diesem historischen Fehler hat sich die SPD selbst ins Abseits geschossen.
Das paart sich mit der fehlenden eigenen Machtoption.
Die SPD kann nur eines, eine erneute GroKo eingehen.

Von den letzten 19 Jahren war die SPD 15 Jahre an der Regierung beteiligt und nichts, aber gar nichts gelernt.
Nicht wie Schulz das gern hätte, erst den Vertrautensvorschuss und wieder labern und das nächste Desaster erzeugen.
"Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns ihre Taten sehen"

Da ist aber eben auch Franz Müntefering (SPD) "es ist eine Frechheit die Poliiker an ihren Wahlversprechen zu messen".
Na wenn dem so ist, kann man es auch ganz bleiben lassen, die SPD auch noch zu belohnen. 

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