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bHallo DBKai,

Schafe und Ziegen sieht man im Nahen Osten öfter mal auf der Weide zusammen grasen. Wenn es jedoch nötig erscheint, kann der Hirte sie leicht  unterscheiden und auch voneinander trennen. 

Ebenso leicht ist es für den "Menschensohn", Jesus, die von seinem Vater gesegneten Gerechten zu seiner Rechten zu versammeln, die Verfluchten zu seiner Linken. Für den königlichen Richter haben sich diese Menschen durch ihr beständiges Eintreten für "seine Brüder" kenntlich gemacht.

Die Verse lauten nach Mt 25 NGÜ

32 Alle Völker werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie der Hirte die Schafe und die Ziegen voneinander trennt.2  33 Die Schafe wird er rechts von sich aufstellen und die Ziegen links.

Schlachter 2000 übersetzt:


32...Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böckenscheidet,  2gemeint sind Ziegenböcke.


Warum sind die Böcke verflucht?

Die Menschen, die durch die Ziegen(böcke) dargestellt werden, sind von Gott verflucht, weil sie den unscheinbaren "Brüdern Jesu" nicht beistanden. Ihnen ergeht es wie den Israeliten, denen Gott durch Mose erklärte, gemäß 5Mose 30,


19 ..Ich habe dir heute Leben und Tod vorgelegt, Segen und Fluch. Wähle das Leben, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen!  20 Das geschieht, indem du Jahwe, deinen Gott, liebst, ihm gehorchst und ihm treu bleibst. Denn das bedeutet Leben...

Sie wählten den Fluch und den Tod


Und was ist mit dem ewigen Feuer gemeint?

Lies bitte Offenbarung, Kapitel19,und 20 und Markus 9!

Off 19,19 (ELB)Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinen Truppen Krieg zu führen. 

20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet - der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten -, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. 

Off 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit5.....!3 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades8 gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee9. 15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.


Jetzt solltest Du noch einmal betrachten, wer oder was in den Feuersee, der mit Feuer und Schwefel brennt, geworfen wird (ab Vers 19,20):
  • das Tier
  • der falsche Prophet
  • der Teufel, seine Engel (Dämonen)
  • der Tod und der Hades
  • Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

Wenn Du die Liste durchgehst, merkst Du, dass die meisten hier genannten Dinge und Personen in einem buchstäblichen Feuer nicht tangiert würden, da es sich um Geistwesen bzw. um Symbole handelt. So ist auchder Feuersee bzw. das "ewige Feuer" symbolisch: Die Begriffe bezeichnen den zweiten (anderen) Tod, aus welchem es keine Auferstehung gibt.

Es ist ähnlich wie in Markus 9. Dort wird nicht das griechische "hades", das allgemeine Grab, sondern "gehenna" mit Hölle übersetzt.

Beachte bitte, dass auch hier die Sünder nicht ewig leben.

Mk9,43-44 (ELB) Und wenn deine Hand dir Anlass zur Sünde gibt9, so hau sie ab! Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer.10 ....


48 "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt". 

Strong's Exhaustive Concordance

gehenna, hell.

Of Hebrew origin (gay' and Hinnom); valley of (the son of) Hinnom; ge-henna (or Ge-Hinnom), a valley of Jerusalem, used (figuratively) as a name for the place (or state) of everlasting punishment -- hell.


31 »Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommen wird und mit ihm alle Engel, dann wird er in königlichem Glanz auf seinem Thron Platz nehmen. 32 Alle Völker werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie der Hirte die Schafe und die Ziegen voneinander trennt.2  33 Die Schafe wird er rechts von sich aufstellen und die Ziegen links.34 Dann wird der König zu denen auf der rechten Seite sagen: ›Kommt her, ihr seid von meinem Vater gesegnet! Nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch vorbereitet ist. 35 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war ein Fremder, und ihr habt mich aufgenommen; 36 ich hatte nichts anzuziehen, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt euch um mich gekümmert; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.‹ 

37 Dann werden ihn die Gerechten fragen: ›Herr, wann haben wir dich denn hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden bei uns gesehen und haben dich aufgenommen? Oder wann haben wir dich gesehen, als du nichts anzuziehen hattest, und haben dir Kleidung gegeben? 39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und haben dich besucht?‹ 40 Darauf wird der König ihnen antworten: ›Ich sage euch: Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen – , das habt ihr für mich getan.‹ 41 Dann wird er zu denen auf der linken Seite sagen: ›Geht weg von mir, ihr seid verflucht! Geht in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel vorbereitet ist! 42 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben; 43 ich war ein Fremder, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich hatte nichts anzuziehen, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und war im Gefängnis, und ihr habt euch nicht um mich gekümmert.‹ 44 Dann werden auch sie fragen: ›Herr, wann haben wir dich denn hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder ohne Kleidung oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht geholfen?‹ 45 Darauf wird er ihnen antworten: ›Ich sage euch: Was immer ihr an einem meiner Brüder zu tun versäumt habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen – , das habt ihr mir gegenüber versäumt.‹ 46 So werden sie an ´den Ort` der ewigen Strafe gehen, die Gerechten aber werden ins ewige Leben eingehen.«
Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung – Neues Testament und Psalmen


Grüße, kdd

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Das "Schafe- und Böckegericht", von dem Matthäus 25,31-46 berichtet, wird m. E. im Bibelkommentar von Dr. John Walvoord recht gut erklärt:

"Wenn der Herr "in seiner Herrlichkeit" zurückkehren wird, wird er nicht nur das Volk Israel richten (wie im Gleichnis von den zehn Jungfrauen [V.1 - 13] und von den anvertrauten Zentnern [V.14 - 30]), sondern auch die Heiden. Dieses Ereignis ist nicht identisch mit dem Gericht vor dem großen weißen Thron nach dem Tausendjährigen Reich, bei dem nur die Bösen gerichtet werden (Offb 20,13-15). Das Gericht über die Heiden wird vielmehr tausend Jahre früher stattfinden und festlegen, wer in das Reich eingehen wird und wer nicht.

Die Wendung "die Völker" (ta ethnE) ist hier mit "die Heiden" zu übersetzen. Damit sind alle Völker gemeint, die außer den Juden noch die Zeit der Trübsal erleben (vgl. Joe 4,1.2.12). Die Angehörigen der verschiedenen Volksgruppen werden mit Schafen und Böcken verglichen, die der Herr voneinander trennen wird. Die Menschen werden jedoch jeweils einzeln und nicht nach nationaler Zugehörigkeit zusammen gerichtet.

Der König "auf dem Thron" (V.31) wird die zu seiner Rechten - die Schafe - einladen, in das Reich, das Gott von Anbeginn der Welt für sie bereitet hat, einzugehen. Ihr Zugang gründet sich auf das Gute, das sie getan haben, denn sie haben dem Herrn zu essen und zu trinken gegeben und ihn aufgenommen (V.35 - 36). Die "Schafe" selbst werden sich überhaupt nicht erinnern, dem Herrn je so unmittelbar gedient zu haben (V.37 - 39), doch der König erklärt ihnen: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan" (V.40).

Der Ausdruck "diese Brüder" muss sich auf eine dritte Gruppe beziehen, die weder zu den Schafen noch zu den Böcken gehört. Dabei kann es sich nur um die Juden, die leiblichen Brüder des Herrn, handeln. Denn in der Zeit der Trübsal wird das Leben aller gläubigen Juden schwer bedroht sein (vgl. Mt 24,15-21). Die Schergen des Diktators der Welt werden alles tun, um sie zu vernichten (vgl. Offb 12,17). Ein Heide, der in dieser Zeit einem Juden hilft, beweist damit, dass er während der Trübsal zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist. Er setzt mit dieser Einstellung und Handlungsweise sein Leben aufs Spiel. Seine Werke werden ihn zwar nicht retten, aber sie werden zeigen, daß er erlöst ist.

Über die Böcke zu seiner Linken (vgl. V.33) wird der Herr das Gericht verkünden. Ihnen wird gesagt: "Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln" (vgl. "das Reich, das ... bereitet ist"; V.34). Sie werden verurteilt, weil sie dem kleinen Rest der gläubigen Juden in der Zeit der Trübsal keinerlei Erbarmen entgegenbrachten. Sie haben sich nicht um diese Geringsten gekümmert (V.42 - 44; vgl. V.35 - 36), sondern mit dem Diktator der Welt sympathisiert und ihn unterstützt. Dafür werden sie von der Erde vertilgt und in das "ewige Feuer" geworfen (V.41) und müssen dort die ewige Strafe erleiden (V.46). Wenn so nach den verschiedenen Stufen des Gerichts beim zweiten Advent des Herrn alles Böse ausgerottet ist, dann wird das Gottesreich auf Erden beginnen, das nur die Erlösten in leibhaftiger Gestalt bevölkern werden. Auch die verherrlichten Heiligen aus dem Alten Testament und die Kirche, die Braut Christi, werden an der Herrschaft des Königs der Könige teilnehmen."

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Über die Antworten mit Ziegen und Böcken hat sich mein Professor für Neues Testament schon vor Jahren köstlich amüsiert.

Einer der alten Gelehrten ist vor über 100 Jahren ins Heilige Land gefahren, hat dort gesehen, wie Schafe und Ziegen unterschiedlich untergebracht wurden und daraufhin behauptet, es solle nicht "Schafe und Böcke" heißen, sondern "Schafe und Ziegen". (Wörtlich im neuen Testament steht aber klar auf Griechisch: "Schafe und Böcke".) Das hat dann auch Eingang in die Fachliteratur gefunden und schließlich auch in manche Bibelübersetzungen.

Wer sich ein wenig mit Landwirtschaft auskennt, weiß aber, dass es um etwas ganz anderes geht. Aktuell ist das Problem bei den Küken zur Eierproduktion, wenn die jungen männlichen Küken geschreddert werden, weil niemand so viele Hähnchen essen will und die Hersteller nur an den Hennen zum Eierlegen interessiert sind.

Kurz und gut: Die Männchen sind meistens ziemlich unnütze Esser. Wenn sie alt werden, schmecken sie zäh. Sie legen keine Eier, bekommen keinen Nachwuchs, bei Schafen oder Kühen geben sie keine Milch. Man braucht einfach nicht so viele davon. (Außer Lasttiere, aber in diesem Bereich sind sie inzwischen durch Maschinen meist gründlich abgelöst. )

Aber wenn sie jung sind, sind sie ziemlich lecker.

Darum war es auf den alten Bauerhöfen so üblich, dass im Frühjahr die jungen Schafe und Böcke voneinander getrennt wurden. Die Böcke wurde geschlachtet. Die Schafe durften weiter leben.

Dieses Bild benutzt Jesus in seinem Gleichnis. Allerdings will er nicht unbedingt das Gericht beschreiben: Das wäre ja schon allein von der Logistik her zumindest unsinnig.

Worum es ihm stattdessen geht, ist Menschen wachzurütteln, wie sie mit anderen Menschen umgehen, die sie aus welchen Gründen auch immer verachten. Und es geht ihm darum, jene zu bestärken, die nicht auf Menschen herabsehen, die anders aussehen, sprechen, die krank oder gefangen oder arm und nackt sind.

Warum ich der Meinung bin, dass das Gericht so nicht abläuft?

1. Jesus stellt Gott immer als gnädigen Gott dar. Da passt eine solche Gerichtsvorstellung nicht wirklich.

2. In welche Schlange soll man sinnvollerweise eingruppiert werden? Niemand kann allen Kranken, Armen, Gefangenen und Nackten oder sonstigen Minderheiten helfen. Es werden immer welche übrig bleiben. Also wird man wohl doch in die andere Schlange müssen. Wenn man das konsequent zu Ende denkt, merkt man, dass es Jesus um etwas ganz anderes geht:

Nämlich darauf aufmerksam zu machen, dass laut 1. Mose 1 jeder Mensch (männlich wie weiblich) als Gottes Ebenbild geschaffen ist und auch dann noch Gottes Ebenbild ist, wenn er nackt, arm, gefangen, krank ist. Und dass man ihn oder sie so behandlen sollte, als stünde Gott selber vor einem.

Mach Dir als keine Gedanken wegen eines ewigen Feuers.

Aber mach Dir Gedanken drum, wie Du mit Deinen Mitmenschen umgehst. Und zwar gerade mit denen, auf die Du und Deine Mitmenschen so schnell herabschauen.

Alles Gute!

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Eigentlich "Ziegen" statt "Böcke".

Ziegen und Schafe wurden gemeinsam geweidet, aber in unterschiedliche Nachtlager gebracht.

Jesus vergleicht hier das Sortieren der Menschen beim Jüngsten Gericht mit diesem Sortieren von Schafen und Ziegen in der Viehwirtschaft.

"Verflucht" bezieht sich nicht auf die wörtlichen Ziegen, sondern um das "Draußen"-bleiben-Müssen.

(Quelle müsste ich jetzt selbst wieder suchen)

Das Feuer bezieht sich vermutlich auf einen anderen Vergleich - den mit dem Hinnom-Tal, das damals die Müllkippe gewesen sein soll und das entweder absichtlich regelmäßig in Brand gesteckt wurde, um die Geruchsbelästigung in Grenzen zu halten, oder (m. E. wahrscheinlicher) wo sich spontan Schwelbrände bilden (das Klima dort ist ja warm-arid).

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Kommentar von DBKai
29.08.2016, 20:02

In meiner Bibel sind es Böcke. 

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Die Böcke sind nur ein Symbol für böse Menschen.

Jesus ist ja z.B. auch "das Lamm Gottes" und Schafe symbolisieren die guten Menschen.

Das ewige Feuer ist die komplette Vernichtung. Wer da reingeworfen wird, der ist vernichtet.

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Gemeint sind da Schafe und Ziegen(böcke). Sie weiden zwar oft gemeinsam, haben aber getrennte Ställe.

Ein Ziegenbock wurde auch, nachdem symbolisch alle Sünden auf ihn abgeladen wurden, in die Wüste geschickt (3Mo 16).

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Nimm nur den Blödsinn in der Bibel nicht für bare Münze!

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Kommentar von DBKai
29.08.2016, 19:59

Es kann sein, dass da was dran ist... vielleicht aber auch nicht... Warum sich nicht mal näher damit befassen und der Sache auf den Grund gehen versuchen? 

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Kommentar von LadyNDee
21.05.2017, 09:01

Da geht's hier glaub nicht drum. Hier geht's drum, die Bildersprache der Bibel zu verstehen.

Die Bibel lesen schadet jedenfalls nicht, Glauben hin oder her. Bei uns stand sie in der Uni ganz oben auf der Liste der empfohlenen Lektüre für Germanistik.

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