Warum sind die Polizisten in den USA so gewalttätig?

15 Antworten

Die USA haben ein massives Gewaltproblem. Das hat übrigens nichts mit der Waffengesetzgebung zu tun, sondern mit deren "Sozialsystem", das den Namen nicht verdient.

Über 15 % der Menschen dort (immerhin 50 Millionen) sind so arm, dass sie nicht mal regelmäßig für 3 Mahlzeiten am Tag sorgen können. Und das in einem der reichsten Länder überhaupt. Solche Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten, auch was die Chancen im Leben angeht, führen eben zu Wut, Verzweiflung und Gewalt.

Die Wahrscheinlichkeit als Polizist auf einen Gewalttäter zu treffen ist also viel höher als in Deutschland. Zusammen mit der schlechten Ausbildung der Polizei dort, die manchmal nur 6 Monate dauert und eher eine militärische Grundausbildung ist, führen dann zu vielen Todesfällen in Verbindung mit der Polizei.

Und dann verwechsle nicht die USA mit Deutschland. Dank Hollywood und der vielen Berichterstattung denken wir Deutschen, so groß könne der Unterschied zwischen uns und den Amerikanern nicht sein. Aber da gibt es einen gewaltigen Unterschied. Das ist ein ganz anderer Menschenschlag, der nicht ähnlicher wird, nur weil wir auch Coca Cola und McDonald's haben.

Deren Justiz beruht auf Rache. In keinem Land der Welt sitzen so viele Menschen, pro Einwohner gerechnet, im Gefängnis wie dort. Nicht mal Nordkorea hat so viele Gefangene.

Menschenleben zählen dort nicht so viel. Das erkennt man vor allem auch an der Außenpolitik.

Letztendlich alles Symptome einer kaputten und ungerechten kapitalistischen Gesellschaft, die am Ende ist. Der Lebensstandard in der DDR war höher, als der heute in den USA.

Aber das sagen einem nicht die Medien, da muss man sich selber durch die Statistiken wühlen :-)


Ich will das Verhalten der Polizisten jetzt keinesfalls gut heissen, aber man muss halt einfach sehen, dass es in den Staaten viele sehr arme Menschen gibt, die wenig Chancen im Leben haben und das sind vor allem Dunkelhäutige. Und so was wie Hartz IV gibt es dort nicht. Daher führt für solche Menschen, die da schon rein geboren werden, oft der We schon früh in Gangs und Banden, sie werden schon früh kriminell und sind extrem gewalttätig, das sind mafiaähnliche Organisationen. Dann kommt dort ja jeder ohne Probleme an jede Art von Waffen.

Für die Polizei bedeutet das, dass sie bei ihrer Arbeit quasi jeden Tag in Lebensgefahr schweben, da nicht jederzeit schussbereit zu sein, ist tödlich, der vermeintlich kleine Junge kann Gangmitglied sein und blitzschnell eine Waffe ziehen und schiessen. Und dieser Stress jeden Tag bringt einem wohl auch sehr schnell dazu, die Situation falsch einzuschätzen und einmal zu schnell ab Abzug zu sein oder zuzuschlagen.

Das ist einfach ganz andere Bedingungen wie bei uns, auf diesen Strassen herscht Krieg und da verliert manch einer einfach mit der Zeit seine Menschlichkeit. Das ist nicht okay, was da passiert, aber der Polizei alleine die Schuld zu geben, ist auch nicht richtig.

Die sind von Natur aus aggressiv. Viele von denen waren ja auch vorher bei der Army oder den Marines! Da wird nicht lange gefackelt! Vielleicht haben sie auch was gegen `Schwarze´! Es macht ihnen einfach Spaß zu schießen, dann brauchen sie nicht so lange zu reden! Fragen kann man ja hinterher immer noch! Sie können dann auch immer sagen, dass sie sich bedroht gefühlt haben! Sie haben dabei fast immer 100%ige Rückendeckung von der Justiz, weil sie ja gegen `kriminelle Elemente´ vorgehen. Oder die haben sich gerade der Verhaftung widersetzt! Also meiner Meinung nach, haben die alle ein Kriegstrauma, dass sie mit neuer Gewalt abbauen wollen bzw. die Angst vor dem eigenen Tod so entgegentreten wollen, indem sie andere töten!

Wieso schauen Polizisten einen immer so grimmig an?

Ich habe das "Glück" mehr oder weniger direkt nebst einer großen Polizeidienststelle zu wohnen. Das kurioserweise Negative dabei ist, dass ich praktisch täglich mehreren Streifenwagen begegne. Sicherheitsgefühl kommt dabei allerdings nicht auf (was es ja eigentlich sollte), sondern eher Unbehagen. Der Grund: 90 Prozent der Beamten, nicht übertrieben, neben denen ich täglich im Auto an der Ampel stehe, haben einen Blick drauf, als würden sie einen gleich töten wollen oder in mir eine potentielle Straftäterin vermuten.

Auch wenn man (wie ich jedenfalls) nichts zu verbergen hat, ist das sehr unangenehm und macht einen teilweise wütend - mit der Konsequenz, dass man grimmig zurückschaut und sich in Gefahr begebt, ein Stück seiner kostbaren Zeit bei einer "routinemäßigen Verkehrskontrolle" einbüßen zu müssen und sich noch mit schlecht gelaunten, teilweise aggressiven (als hätten sie Aufputschmittel genommen) Beamten rumärgern zu müssen (auch schön passiert), weil man ja so komisch geschaut hätte.

Die Frage daher: Wieso ist das so? Wie ich auch auf dieser Plattform lesen kann, ist das ja kein Einzelfall. Sehen die Herren (und Damen) in jedem einen Straftäter, stehen viele tatsächlich oder Medikamenteneinfluss (Schichtarbeit, habe auch mal ne Studie darüber gelesen), verdienen die zu wenig (dann hätten sie ja auch was anderes lernen können, wenn der Job sie nicht erfüllt) oder ist es alles nur eine Art "Schauspiel", um die Menschen einzuschüchtern. Aber wenn letzteres der Fall ist, verfehlt die Polizei m.E. ihre eigentlich Aufgabe.

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