Warum sind die Planeten um die Sonne " hintereinander" aufgereit?

10 Antworten

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Ganz einfach daher weil alle Planeten und die Sonne, aus einer Materie-Scheibe entstanden. Damals existierte also eine Region die aus Materie und Gas bestand. Sie rotierte. Die Gravitation sorgte dafür das sich Regionen verdichten konnten. Materie zieht sich durch die Gravitation an. So verschmelzten Materie Ansammlungen zu immer größeren Gebilden. Durch die Rotation wirkte die Zentrifugalkraft auf die Platte(oder Ring um den damaligen Schwerpunkt im Zentrum). So sammelten sich die schwereren Materialien, mehr im Zentrum und an den äußeren Bereichen die leichteren Materialien. Die Rotation sorgte also für eine Scheibe. Im Zentrum entstand so, die Protosonne. Dahinter zogen sich die schwereren Materialien zu den Gesteinsplaneten. Merkur, Venus, Erde und Mars. Dahinter, die leichten Materialien aus denen die Gasplaneten entstanden. Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Mach mal ein einfaches Experiment. Wenn du noch einen Schallplattenspieler haben solltest, nimm mal eine Faust voll mit feinem Sand. Leg sie in die Mitte der rotierenden Platte. Bevor die Platte anfängt sich zu drehen, ist also ein Haufen vorhanden. Nun stell die Platte an. Sie dreht sich und der Haufen entwickelt sich zu einer planen Ebene. Der Haufen ist weg, und eine Sandscheibe wird zum Vorschein kommen. Das ist eben die Zentrifugalkraft die durch die Rotation entsteht. Daher stehen auch heute noch alle Planeten auf einer fast ebenen Fläche um die Sonne. Sie stehen nur gering, über oder unterhalb dieser unsichtbaren Ebene. Das hängt eben mit der Entstehung aus der damaligen Materie Scheibe zusammen. Im Netz findest du bestimmt auch Animationen. Schau sie dir mal an. Dann verstehst du das besser.

Spektrum der Wissenschaft brachte vor kurzem einen interessanten Artikel. Unsere Gasriesen könnten auch in größerer Sonnennähe entstanden sein und wanderten erst im Laufe der Zeit nach Außen. Dies würde auch eine Art Erklärung für den zu klein geratenen Mars liefern.

Wenn Du magst kann ichs gerne mal raussuchen.

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@Hellstorm

Immer gerne. Ich denke, der Artikel entstand nach den Erkenntnissen, das es einige Exoplaneten gibt die ein ähnliches Muster aufweisen. Also Gasplaneten, sehr nahe an ihren Sternen?

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weil nur so das system stabilisiert wird. in einem von dir beschriebenen system wärs nicht soweit gekommen, dass du dich entwickelst und dir die frage stellen kannst. die gravitationsinterferenzen würden dazu führen, dass das system katastrophal kolabiert oder systemisch instabil wird, indem einzelne elemente sich verabschieden. stell es dir so vor: du hast eine kugel und aussenrum magneten. würde sich ein magnet aber um eine andere achsenscheibe drehen, bspw. um 90 grad geneigt, würde das eine "unwucht geben" die dazu führt, dass die anderen magneten aus ihrer bahn geworfen, oder langsamer oder schneller würden usw usw. es gibt sonnensystem wo das so ist, die halten aber nicht sehr lange. nichtsdestotrotz gibt es eine kleiner abweichung in den rotationsscheiben, die ist aber relativ gering

DH - wirklich korrekte Antwort.

Über längere Zeit stabile Bahnen ergeben sich nur, wenn die meisten Teilnehmer fast in der gleichen Ebene kreisen. Abweichler werden nach einer gewissen Zeit aus ihrer Bahn abgelenkt, solange bis sie auch in der Ebene der anderen Kreisen, bzw. sie werden sich nach dem Schwersten ausrichten, was in unserem Fall Jupiter ist.

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Tatsächlich HABEN die Planetenumlaufbahnen einen bestimmten Winkel zueinander. (z.b Merkur und Erde umlaufbahnachse sind zueinander geneigt.

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