Warum sind die Ostdeutschen gebildeter und höher qualifiziert?

18 Antworten

Schau nochmal genauer hin und klicke dich mal durch. Es gibt auch in der Bildung beispielsweise beim Hochschulabschluss ein Nord-Süd-Gefälle. Auch im Osten Deutschlands durchaus sichtbar.

Warum im Osten durchaus auch in der DDR bedingt die Bildung durchaus vernünftig war, steht hier ja schon.

Wenn man etwas ablesen will, dann, dass Bildung nach wie vor zu einem Teil am Geldbeutel hängt. Ob nun mehr als früher oder weniger, das kommt auch etwas auf die Betrachtungsweise an.

Diese differenzierte Sichtweise und wodurch die Statistiken auch teils verfälscht werden, das wird auch im Artikel angedeutet.

Man kann es auch anders ausdrücken: Bei kleinerem Geldbeutel wird auch teils mal eine Ausbildung vor Ort bevorzugt und man bleibt tendenziell eher in der Heimat. Zum Studieren zieht es einen aber in die großen Städte und die dortigen Unis. Das muss man sich aber mitunter auch leisten können. Zumindest teilweise.

Die viel spannendere Frage für mich wäre, wie man auch "in der Provinz" Schulen und Ausbildungen fördern kann und in abgehängten Regionen Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen kann. Das dann nur auf Bundesland-Ebene zu betrachten, da kommst du nicht wirklich weit. Die Zeit der großen Gießkanne ist irgendwie vorbei. Und das ist sogar gut so, finde ich.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelang politisch aktiv

Für alle die sich explizit mit der Bildungsfrage beschäftigen, sollte diese Video obligat sein. Der Bestsellerautor Josef Kraus, der ehemalige Vorsitzende des deutschen Lehrerverbands (DL), prangert in seinem neuen Buch "Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt" an: die uneinheitliche und teils unsinnige Struktur unseres Bildungssystems; die Inhalte der Lehrpläne, die eher "Leerpläne" sind; und das Problemfeld "Sprache", die doch das Grundlegende ist, was Schüler überhaupt zum Lernen und Leben befähigt. Ist also alles verloren? Nicht ganz. Laut Kraus gibt es durchaus Möglichkeiten für Politiker, Pädagogen und Eltern, dem Abwärtstrend entgegenzuwirken. Was Bildung braucht, sind Inhalte und Zeit. Eine provokante und praxisnahe Streitschrift, in der es darum geht, wie man heute, online oder offline, Kindern bei ihrem Weg in die Welt beistehen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=kHA6VtA5fsw&list=WL&index=3&t=0s

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sie waren im Durchschnitt speziell ausgebildeter, schon gar nicht gebildeter, und anders und nicht höher qualifiziert. Das lag natürlich am praktisch technischen Unterschied wegen der fortschrittsbremsenden Ideologie des Staatskapitalismus.

Ein erfolgreicher Erfinder im Osten erhielt schneller eine Plattenbauwohnung und einen Trabi, war Vorarbeiter in der stagnierenden Staatsfirma. Im Westen ein Haus und mindestens einen Mercedes, war Chef seines eigenen wachsenden Unternehmens.

Was nun tatsächlich besser ist, ist aus heutiger ökologischer Sicht nicht mehr so leicht zu beurteilen.

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