Warum sind die Menschen im 17.,18 und 19 Jahrhundert nach Amerika ausgewandert?

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2 Antworten

Heute würde man sagen, das waren Wirtschaftsflüchtlinge und Flüchtlinge aus religiösen Gründen (z.B. Quäker, Protestanten).

Es gibt viele Texte zu den verschiedenen Auswanderungswellen, je nach Zeit (Jahrhundert) und Herkunft (z.B. Irland, Deutschland).

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Shiftclick 18.03.2016, 10:17

Eine kleine Randnotiz ist vielleicht der Soldatenhandel unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel im 18. Jahrhundert. Landgraf Friedrich II. verkaufte etwa 12.000 Soldaten an seinen Schwager, den König von Großbritannien zur Verwendung im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, um seine Kasse aufzubessern. Dabei kam es auch zu Zwangsrekrutierungen oder zur Festnahme Durchreisender. Auch Männer, die von ihrer Frau der Trunksucht oder anderer Dinge beschuldigt wurden, wurden kurzerhand rekrutiert und verschifft. Nach Ende des Bürgerkriegs sind dann nicht alle Überlebenden wieder zurückgekehrt.

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Aus England gingen viele, damit sie ihre Religion frei ausleben können.

Der Großteil der Menschen ging, weil ihre Existenzen im Heimatland gefährdet waren. Sie hofften auf ein eigenes Stück Land, welches sie bewirtschaften konnten.

Viele andere wurden als Arbeitskräfte zur Strafe für Missetaten rüber geschickt. Wenn sie nach einer gewissen Zeit ihre Schuld beglichen hatten, waren sie frei und hatten ebenfalls die Chance sich eigenes Land zu suchen.

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