Warum sind die meisten Vermieter gegen ein Haustier?

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33 Antworten

Durchweg sind die meisten hier der Meinung das Haustiere eher zusätzlichen Ärger bedeutet. Trotz gut erzogener Hunde ist es leider nicht jedermanns Vermieters Vorliebe der Tierhaltung durch den Mieter. Die Toleranzbereitschaft der Tierhaltung ist spätestens bei den Vermieter am Ende der Fahnenstange wenn es halt schlechtere Erfahrungen gab. Betroffen sind eben leider auch die ihre Tiere gut erzogen haben.

Sie sind nicht grundsätzlich gegen Haustiere. Eher gegen die Tierhalter die nicht mit Ihren Tieren umgehen können.

genau so ist es Michel.

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Gegen Haustiere im Allgemeinen sind sie ja nicht bzw. dürfen sie nicht sein.

Nur gegen bestimmte Haustiere.

Dazu gehören vorrangig Hunde und Katzen.

Warum?

Weil kein VM im Voraus weiß/wissen kann ob der Mieter auch darauf achtet das die Tiere keinen Schaden an der Wohnung anrichten. Von Belästigung wegen Lärm rede ich erst gar nicht.

Ich habe da eine Zimmertür auf den Boden stehen. Die zeige ich immer Mietinteressenten auf die Frage warum ich keinen Hund erlaube.

Die Tür wurde von dem Hund eines Mieters, weil er viel zu lange allein gelassen wurde, der Hund, regelrecht zerlegt.

Mit Katzen habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Aber auch die können, wenn wie gesagt, der Mieter nicht drauf achtet, ordentlich Schaden anrichten. Zerkratzte Wände und Türen oder Katzenurin der ewig nicht raus zu kriegen ist.

Aber auch mit anderen Haustieren kann es Probleme geben.

Mein letzter Mieter hatte in einem Zimmer einen wahren Minizoo an Kleintieren.

2 Kanninchen, mehrere Wellis und, man mags kaum glauben, einen Käfig mit ca. 6 - 8 Wachteln.

Der Duft war nicht gerade 4711.

Stimmt, manche Tiere können Krach machen, meine Kleine hier bellt manchmal, weil Hunde das nun mal machen, was soll sie sonst tun, krähen? Aber, ich habe Nachbarn, die sich wie Wahnsinnige aufführen, na ja, eher deren Enkelkinder. Da springen Kinder im Alter von 7-14 Jahren stundenlang vom Bett auf den Boden. Das wird von lautem Gekreische begleitet, sogar die 14-jährige macht das. Da donnert die in dem Alter über Stunden vom Bett (sie ist nicht geistig behindert oder etwas in der Art, sie ist nur bescheuert), die kleineren Kinder machen begeistert mit. Da frage ich mich echt was schlimmer ist, wenn mein Hund zweimal hintereinander "Wuff" macht oder die Bekloppten. Außerdem, meine Hündin wohnt schon seit Jahren hier, sie hat nichts kaputt gemacht, zerkratzt oder beschmutzt. Die Nachbarswohnung, in der keine Tiere gelebt haben, sah nach dem Auszug der Mieter wie ein Trümmerfeld aus. So kann das auch gehen. Übrigens, zwei Kaninchen und ein paar Wellensittiche kann man nicht verbieten, die Wachteln schon.

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Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt mit Urteil vom 20. März 2013 seine mieterfreundliche laufende Rechtsprechung zur Haustierhaltung. Demnach sind generelle Haltungsverbote für Hunde und Katzen in der Mietwohnung unzulässig. Eine entsprechende Klausel im Mietvertrag sei unwirksam, erklärten die obersten Richter in Karlsruhe (Az.: VIII ZR 168/12).BGH-Urteil stärkt Mieterrechte bei der Haustierhaltung

"Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet", heißt es in der Urteilsbegrünung. Im verhandelten Fall hielt ein Mieter trotz vertraglichen Verbots in seiner Wohnung einen Hund von etwa 20 Zentimeter Höhe. Unter Verweis auf das Hunde- und Katzenverbot im Mietvertrag forderte seine Wohnungsbaugenossenschaft ihn auf, das Tier binnen vier Wochen abzuschaffen. Dagegen klagte der Mieter und behielt in höchster Instanz recht.

Die Unwirksamkeit des generellen Verbots führe jedoch nicht dazu, "dass der Mieter Hunde oder Katzen ohne jegliche Rücksicht auf andere halten kann", stellte der achte Zivilsenat des BGH klar. Vielmehr müsse eine "umfassende Abwägung der im Einzelfall konkret betroffenen Belange und Interessen der Mietvertragsparteien, der anderen Hausbewohner und der Nachbarn erfolgen".Steht nichts im Vertrag, darf der Vermieter auch nicht mitreden

Tiere im Haus sorgen immer wieder für Ärger zwischen Mietern und Vermietern. Bei der Frage, ob Tiere in der Wohnung gehalten werden dürfen und zu welchen Bedingungen, kann sich allerdings keine der beiden Seiten auf ein Gesetz berufen: Es gibt nämlich keines, das die Haltung von Tieren in Wohnungen grundsätzlich regelt.

Inzwischen gibt es allerdings viele Gerichtsurteile, die Richtlinien vorgeben. "Generell gilt: Ist im Mietvertrag nichts geregelt, kann der Vermieter auch nicht mitreden, wenn es um die Haltung von Tieren geht. Dabei spielt es keine Rolle, ob das eine zahme Hausratte ist, ein Hund, eine Katze oder ein Zwergkrokodil", sagt Claus Deese, Geschäftsführer des Mieterschutzbundes in Recklinghausen.Vermieter muss Haustier-Verbot begründen

Zulässig sind jedoch Einschränkungen im Mietvertrag. "In den meisten Verträgen ist ein sogenannter Erlaubnisvorbehalt enthalten. Das bedeutet, dass ich den Vermieter erst fragen muss, wenn ich bestimmte Tiere halten möchte", erklärt Deese.

Je nach Formulierung der Klausel muss der Mieter den Wohnungsbesitzer vor dem Kauf eines Tieres lediglich informieren oder ihn sogar um Erlaubnis fragen, ob er dieses Tier überhaupt in seiner Wohnung halten darf. Auch in letzterem Fall hat ein Vermieter aber nicht immer die Möglichkeit, die Haltung zu untersagen.

"Wenn der Vermieter das Entscheidungsrecht hat, darf er das nicht willkürlich anwenden, sondern muss begründen, warum Katze oder Hund nicht gehalten werden dürfen", sagt Deese. Er könne beispielsweise nicht ohne Grund dem einen Mieter die Haltung eines Hundes verbieten und einem anderen erlauben. Will der Mieter aber einen Kampfhund halten, der andere hingegen einen Pudel, kann der Vermieter durchaus die eine Rasse erlauben und die andere verbieten, um die übrige Hausgemeinschaft zu schützen. Kleintiere darf jeder Mieter als Haustier halten

Der Erlaubnisvorbehalt im Mietvertrag gilt aber ohnehin nur für größere Tiere. Grundsätzlich nicht verbieten können Vermieter die Haltung von Kleintieren in der Wohnung. "Zu Kleintieren zählt alles, was in Käfigen, Aquarien und Terrarien gehalten werden kann", fasst Deese zusammen. Goldfische, Ratten, Hamster und Kaninchen darf also jeder Mieter ohne weitere Nachfrage beim Vermieter in seinen vier Wänden halten. Für gefährliche oder ekelerregende Tiere Erlaubnis des Vermieters notwendig

Bei exotischen Tieren wie Vogelspinnen oder Schlangen sollten Mieter allerdings zwei Dinge beachten, schränkt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund ein: Zwar gelte zunächst die Regelung des Mietvertrages bezüglich allgemeiner Tierhaltung. "Unabhängig von der konkreten Regelung im Mietvertrag ist für gefährliche oder ekelerregende Tiere aber immer die ausdrückliche Erlaubnis des Vermieters notwendig", meint Ropertz. "Bei exotischen Tieren ist zudem zu klären, ob sie dem Artenschutzgesetz unterliegen und möglicherweise gar nicht in der Wohnung gehalten werden dürfen." Nicht jede Klausel im Mietvertrag ist rechtsgültig

Ein wegweisendes Urteil zur Haltung von Haustieren in Mietwohnungen hatte der BGH bereits 2007 gesprochen. Seitdem sind generelle Haustierverbote nicht mehr zulässig. Im verhandelten Fall hatte ein Mieter gegen eine Vertragsklausel geklagt, wonach mit Ausnahme von Ziervögeln und Zierfischen jede Tierhaltung – insbesondere die von Hunden und Katzen – der Zustimmung durch den Vermieter bedurfte.

Solche und ähnliche Klauseln gibt es in vielen Mietverträgen. Laut BGH-Urteil sind sie aber unwirksam. Die Richter monierten, dass die Klausel Ausnahmen von der Genehmigungsflicht nur für Ziervögel und Zierfische zul

Habe die Suche nach einer geeigneten Wohnung eigentlich schon fast aufgegeben,weil die meisten Vermieter gegen einen Hund bzw Katze sind. Wie sind eure Erfahrungen?

Das können viele verschiedene Gründe sein:

  • Schlechte Vorerfahrungen mit Mietern, die eine falsche Tierhaltung an den Tag legen.

  • Weil es z.B. schon zu viele Hunde in einem Haus gibt

  • Weil der Vermieter vielleicht generell keine Tiere mag oder er Angst um seine Immobilie hat.

Vieleicht ist jemand in Umkreis Köln oder Bonn hier im GF und kann mir Ratschläge geben,wie ich doch noch das geeignete finden kann.

Wenn man einen Hund hat, sollte man ihn vielleicht zur Besichtigung mitbringen, dann kann der Vermieter einen Eindruck gewinnen.

Manche Vermieter haben in ihren Mietverträgen stehen, dass es der Zustimmung des Vermieters bedarf; als keine generelle Ablehnung, da ist es dann bestimmt hilfreich, wenn der Vermieter sich einen eindruck von dem Tier verschaffen kann.

LG

johnnymcmuff

Punkt 1 und 3 sind KEINE objektiven Gründe welche gegen eine Vermietung an einen Tierhalter sprechen!

Und subjektive Gründe wiederum kann man rechtlich Überwinden.

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@Introvertiert84

Ahja und Nummer 2 ist dadurch Non-Sense weil der Vermieter nicht selektiv aussuchen darf ob er Tierhaltung erlaubt oder nicht, entweder alle oder gar keiner.

Denn wenn der Vermieter dem einen Mieter die Tierhaltung genehmigt, muss er auch den anderen Mietern hierzu seine Zustimmung erteilen.

Amtsgericht Waldshut-Tiengen, Az.: 7 C 59/02

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@Introvertiert84
Denn wenn der Vermieter dem einen Mieter die Tierhaltung genehmigt, muss er auch den anderen Mietern hierzu seine Zustimmung erteilen. Amtsgericht Waldshut-Tiengen, Az.: 7 C 59/02

Und wieder, es ist das Urteil eines klitzekleinen Gerichts, was nicht bindend ist für andere Gerichte.

Zu Deinen anderen Anmerkungen; mag sein dass es objektiv keine Gründe sind, aber ein gewitzter Vermieter wird schon eine Begründung finden.

Er muss nach dem neuen Urteil des BGH die Interessen aller Parteien berücksichtigen aber letztendlich ist es immer noch seine Entscheidung.

Und subjektive Gründe wiederum kann man rechtlich Überwinden.

Wenn man Lust auf Ärger hat und genügend Kleingeld.

Ahja und Nummer 2 ist dadurch Non-Sense weil der Vermieter nicht selektiv aussuchen darf ob er Tierhaltung erlaubt oder nicht, entweder alle oder gar keiner.

Man kann immer einen Grund finden um die Hundehaltung zu verweigern. __________________________________________________________________

Auszug aus dem BGH-Urteil:

Statt dessen müsse in jedem Einzelfall zwischen den Interessen des Vermieters, den Interessen der Hausgemeinschaft und den Interessen des hundehaltenden Mieters abgewogen werden.

Das neue Urteil des BGH bedeutet aber nicht, dass die Hundehaltung in Mietwohnungen jetzt grundsätzlich erlaubt ist. Vielmehr muss in jedem Einzelfall eine umfassende Abwägung der konkret betroffenen Belange und Interessen der Mietvertragsparteien, der anderen Hausbewohner und der Nachbarn erfolgen.

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@Introvertiert84
weil der Vermieter nicht selektiv aussuchen darf ob er Tierhaltung erlaubt oder nicht,

Er kann sich aber aussuchen ob er an Leute mit Hund und/oder Katze vermietet oder nicht.

Ich z. B. frage immer gleich beim 1. Telefonat nach ob ein Hund vorhanden ist. Antwortete der Interessent mit ja hat sich die Sache erledigt.

Übrigens sind Urteile von Amtsgerichten nicht zu verallgemeinern. Wie fast alle Urteile, bis auf die des BGH.

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den hund mitbringen kann Wunder wirken, wir haben immer unsere frisch ausgetobte lady dabeigehabt, so ziemlich alle fanden sie toll und hätten nichts dagegen gehabt. nur zu sagen "wir haben einen großen Schäferhund" ist was anderes als das weiße Flufftier zu sehen ;)

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Ein Haustier muss keinen Ärger in der Hausgemeinschaft bedeuten, aber kein Haustier bedeutet ganz sicher keinen Ärger wegen eines Haustieres in der Hausgemeinschaft.

Wenn kein Hund da ist, der bellen könnte, dann gibt es auch keinen Nachbarn, der sich beschweren könnte.

So gut wie alle Vermieter wollen nur zwei Sachen. Zum einen pünktlich ihre Miete und zum anderen keinen Stress. Da man sich bei der momentanen Wohnungsmarktlage seine Mieter aussuchen kann wird derjenige genommen, der diese beiden Wünsche vermutlich am ehesten erfüllen wird. Das sind nun mal leider kinderlose Singles ohne Haustiere mit gut bezahlter, krisenfester Arbeit.

und die nie zuhause sind! Hast du vergessen.

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weil die meisten Vermieter gegen einen Hund bzw Katze sind.

Aus gutem Grund: Da der Vermieter alle Folgen aus vertragsgemäßer Nutzung der Wohnung mit Mietzins vergütete bekam, würde er mit Duldung jeglichen Beseitigungs- und Ersatzanspruch verlieren und Beschädigungen aus eigener Tasche bezahlen müssen :-(

Wer da die Wahl hat, tut sich das nicht an :-)

G imager761

Such mal etwas ländlicher, da haben viele Leute Tiere und auch den Platz um sie zu halten. Bei uns gabs damals ziemlich viel Auswahl an möglichen Wohnungen mit Hund und Katze. Letztendlich haben wir eine im Oberbergischen genommen, nicht weit von der Autobahn und mitten in der Natur. 100m² für relativ kleines Geld und ein Vermieter der Jahrzehnte lang selber Huskys gehalten hat ;)
Auch rundrum gabs noch Alternativen genug, da hätten zum Teil sicher noch 1-2 Kinder reingepasst. Es ist meistens nicht ganz zentral aber wenn der Mietpreis stimmt kann es sich trotz höherer Autokosten rechnen.

Ich wohne im Oberbergischen, in einem kleinen Ort mit viel Grün, richtig schön. Und ich hatte richtig Stress wegen einem Minihund obwohl hier überall Tiere wohnen die man auch jeden Tag hört.

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@vanillaschote

Auch hier gibts solche und solche, wie überall. Die Chancen sind nur höher wo weniger Gedränge herrscht.

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In unserer Mietwohnung erlauben wir Tiere, nur das Problem ist das einige Menschen mit den Tieren nicht umgehen können oder die Tiere nicht mal einen Pass haben.
Der Boden könnte durch große Tiere auch kaputt gehen je nach dem wie die Wohnung ist könnte es mit Tieren laut werden...

Da wir selber einen Hund und Kaninchen haben wäre das für uns kein Problem, für mich persönlich sollte nur klar sein das dass Tier nicht illegal ist und auch regelmäßig geimpft wird, dann steht nichts im Wege (nicht das unser Hund noch krank wird O.o).

In einem Mietshaus leben nun mal in aller Regel mehrere Mieter, und auf diese muß der Vermieter eben auch Rücksicht nehmen. Wenn er es schon nicht aus persönlichem Anstand tut, dann zumindest aus Druck des Gesetzes. Wohnt etwa in einem Haus ein Hundeallergiker, kann dieser verlangen, daß in dem Haus kein Hund gehalten wird, Gesundheit geht nun mal vor.

Ich reagiere (nachweislich) extrem allergisch auf Zigarettenqualm, mir geht es gesundheitlich sehr schlecht wenn ich Qualm ausgesetzt bin. Und nun?

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@vanillaschote

Hier wird das Nichtraucherschutzgesetz immer mehr ausgedehnt. Einige Gerichte haben schon kuriose Urteile gefällt in Richtung das Rauchen auch in Miethäuser zu verbieten, aber soweit ist es noch nicht.

Denke hier Raucher / Nichtraucher auch die Toleranz gegenüber Tierhalter sollte keinesfalls dazu führen das mehrere Lager bald in" Getto`s " leben sollen.

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@werbon

Ach, so weit ist das noch lange nicht, wenn überhaupt. Ich finde es nur seltsam, dass man eine Tierhaarallergie ernst nimmt, eine Zigarettenqualmallergie dagegen nicht. Beide sind schlimm und können auch schlimme Folgen haben.

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Suche doch gezielt nach einer Whg./Haus/-hälfte mit Terrasse & Garten, denn wirkliche Tierfreunde(Vermieter) finden das Halten von Hund & Katz auf der Etage nicht artgerecht :) auch ist für Kinder Auslauf wichtig!

Wie * YarlungTsangpo* schreibt gebe eine ansprechende Anzeige auf, dann melden sich von vornherein nur Vermieter die ein Interesse an lebendige Mieter haben :))

viel Erfolg ;)h

vermieter sind gegen tiere, da zb die hausmitbewohner sich dann über das bellen beschweren etc. und die tiere bei schlechten tierhaltern die wohnung versauen.. aber man kann auch noch mal mit den vermietern sprechen und dann kannst du sie selber noch einmal fragen

Ich gebe zu, dass ich auch nicht unbedingt Mieter mit Hund haben möchte. Katze stimme ich schon eher zu. Es ist aber leider so, dass man sich mit Tierhaltern manchmal reichlich Ärger einhandelt. (Sorry an alle "seriösen" Tierhalter).Die ziehen mit einer genehmigten Katze ein und zwei Monate später laufen da auf einmal drei Katzen rum. (Nur mal ein Beispiel).

Allerdings hat mich mal eine Mieterin bei einer Wohnungsbesichtigung gefragt: "Haben Sie was gegen Kinder?" Und erzählte mir, dass sie eher eine Wohnung mit drei Katzen als mit zwei Kindern finden würde.......

Weil die Leute eben nicht gut auf ihre Tiere aufpassen/sie nicht gut erziehen!!! Man hört doch echt ständig davon, du sicherlich auch. Wenn mal nachts ein Hund bellt oder die Katze dir auf den Türvorleger pisst...

Heutzutage gibt es oftmals eine beschränkte Anzahl freier Wohnungen (insbesondere in Städten). Dem Gegenüber ist eine grosse Anzahl von wohnungssuchenden Personen. Somit hat der Vermieter die Qual der Wahl. Es liegt daher auf der Hand, dass er jemanden wählt der am wenigsten "Mühe" macht. Ich brauche ja wohl nicht zu erwähnen, dass Personen ohne Kinder/Tiere "einfachere" Mieter sind..Keine schöne Sache, aber aus Sicht des Vermieters durchaus verständlich

Sagen wir es so: Ich würde ungern von meinem Mieter erfahren das der Hund/Katze mehr mals den neuen Teppich/Boden voll uriniert hat.

Manchmal aber auch. Das wenn da ein Hund ist der nur am bellen ist... Das dies vielleicht die Nachbarn verärgert. Ein Freund von mir vermietet Wohnungen... und er hat mir das so ähnlich gesagt und auch mal erlebt.

Es ist ein neues Gesetz rausgekommen, was das Untersagen von Tierhaltung / Hundehaltung in Mietverträgen nichtig macht.

Auch wenn im Mietvertrag ein Satz steht, keine Hundehaltung oder Tierhaltung, kannst du den Vermieter informieren, dass du dir ein Tier anschaffst und gut ist.

Warum viele dagegen sind?

Weil Hunde für Lärm im Haus sorgen können und zu Streit unter den Nachbarn. Wenn Hundehalter den Kot nicht wegmachen oder ein Hund ständig bellt, führt es zu Ärger.

Manche Leute haben Angst vor Hunden, daher würden sie im Mehrfamilienhaus schon von Anfang an gegen Hunde sein können.

Vor allem in meinem Haus haben oft Leute gewohnt, die Schiss vor haben.

MfG

Es ist ein neues Gesetz rausgekommen, was das Untersagen von Tierhaltung / Hundehaltung in Mietverträgen nichtig macht.

Welches? Oder meinst du lediglich das Urteil vom BGH?

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weil sie mehr dreck machen, mehr riechen und sich mehr mitmieter beschweren können, als bei keinem haustier

es bringt einfach keinen vorteil, nur nachteile

das ist alles

ich würde auch keine nehmen, weil die anderen mieter das nicht wollen, habe ich so rausgehört

also warum soll ich mir streß machen?

es gibt auch mieter ohne haustier

wenn ich jetzt froh sein müsste, jemanden zu bekommen, wäre es etwas anderes

Joa leider ist den meisten Vermietern (private, Gesellschaften sind da ansich toleranter) gegenüber Haustieren aus Gründen des Lärms und Drecks (und beides kann man nicht bestreiten) nicht sonderlich positiv eingestellt, jedoch meine ich mich erinnern zu können das es vom BGH oder OHG n Urteil gab das Kleinhaustiere, Katzen und Hunde (jeweils nur einzeln!) bis zu einer gewissen Größe akzeptiert werden müssen, dazu mach dich aber mal bitte beim Mieterbund schlau. :)

Wobei es auch nicht sonderlich schlau sein muss es sich auf so ne Art und Weise mit seinem Vermieter im Vorfeld schon zu verscherzen.

Viel Glück, ich drück dir und deiner Fami die Daumen Christine :)

Vllt kannst du den Vermieter ja auch davon überzeugen das seine Bedenken unbegründet sind wenn du ihn einfach mal mit in deine aktuelle Wohnung nimmst und zeigst das es bei dir nicht drunter und drüber geht mit den Tieren.

Ehm OHG war jetzt die falsche Abkürzung xD Ich meinte schon OGH ^^

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jedoch meine ich mich erinnern zu können das es vom BGH oder OHG n Urteil gab das Kleinhaustiere, Katzen und Hunde (jeweils nur einzeln!) bis zu einer gewissen Größe akzeptiert werden müssen,

Falsch erinnert. Jedenfalls was Hunde und Katzen betrifft.

Wenn Du OGH meinst so ist das der "BGH" Österreichs.

Das Mietrecht von Ö ist dem von D zwar sehr ähnlich, aber nicht in allen Punkten.

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jedoch meine ich mich erinnern zu können das es vom BGH oder OHG n Urteil gab das Kleinhaustiere, Katzen und Hunde (jeweils nur einzeln!) bis zu einer gewissen Größe akzeptiert werden müssen, dazu mach dich aber mal bitte beim Mieterbund schlau. :)

Vom BHG gibt es bis jetzt noch kein Urteil dazu, das steht zu 100% fest und der BGH ist die höchste Instanz.

Immer dieses:

ich hab da mal ... ich glaube....

Fakten und Gerichtsurteile sind da schon besser, aber alle Urteile die nicht vom BGH sind, sind Einzelurteile bzw. Einzelfallentscheidungen, also mit Vorsicht zu genießen.

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weil viele Vermieter meinen die Tiere machen die Wohnung kaputt oder stören die nachbarn

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