Warum sind die Leute in den USA so patriotisch?

7 Antworten

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Die spinnen, die Amis! Die sind so stolz auf ihre Geschichte... dabei haben die die Kürzeste von allen!!

Klingt beeindruckend, ist aber falsch. Australiens Geschichte z.B. ist viel "kürzer".

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@Urbanessa

Dann haben die eben im Vergleich zur europäischen Geschichte die Kürzeste! Wen interessiert Australien??^^

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@Kakarott

Kakarott, Du sitzt auf einem ganz schön hohen Ross. Die Amis spinnen aufgrund ihrer kurzen Geschichte und Australien interessiert sowieso keinen. Ganz schön arrogant. Warst Du schon mal in einem der beiden Länder? Dann würdest Du vielleicht ein bisschen anders denken. Wieso sollten die Amis nicht stolz auf Ihr Land sein? In kurzer Zeit (im Vergleich zur europäischen Geschichte) zu einem global player aufgestiegen. Und Australien: Von einer Sträflingskolonie zu einem modernen Land. Auch nicht schlecht.

Gesunder Patriotismus kann nicht schaden. Lass die Amis doch den 4. Juli mit Feuerwerk geniessen. Oder beim Super Bowl die Nationalhymne singen und fleißig Flaggen schwenken. In Deutschland wird das doch nur aufgrund der Vergangenheit des 2. Weltkriegs nicht gemacht. Wir haben doch Angst vor dem Patriotismus. Außer es ist WM. Schade, aber in Deutschland herrscht bei vielen zu viel Neid, alles wird negativ gesehen und Schuld sind sowieso nur die Anderen. Wie soll da Patriotismus aufkommen? Wir haben doch gar kein WIR-Gefühl im positiven Sinne. Leider... Ein bisschen Zusammenhalt und WIR-Gefühl könnte in Krisenzeiten recht hilfreich sein. Patriotismus hat nicht nur mit Geschichte zu tun, sondern meiner Meinung nach auch mit Fortschritt. Und Patriotismus heißt nicht: Wir sind sowieso besser als Ihr, sondern lasst es uns gemeinsam anpacken, dann haben wir auch jedes Recht der Welt darauf stolz zu sein. So sehen es auch viele Amis. Wenn man nur die Geschichte betrachtet um Patriot zu sein, dürfte man überall auf schwarze Flecken auf der weißen Weste stoßen: USA (Sklaverei, Vertreibung Native Americans, Vietnam), Deutschland (2. Weltkrieg), Italien (Mussolini), Spanien (Inquisition, Franco-Regime), Japan (Pearl Harbor), England (Unterwerfung von Ureinwohnern überall in den Kolonien), Irak (Saddam Hussein), Russland (Stalin), ... Aber wenn man aus der Vergangenheit die richtigen Lehren zieht und sich weiterentwickelt, darf man in jedem Land Patriotismus zeigen.

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Die USA ist 1776 entstanden (trotzdem ohne geschichte). Sie entstand aus einer Fusion englischer Kolonien. Später kamen auch spanische Kolonien hinzu.

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@fussballfan95

Die Spanier waren vor den Engländern in Nordamerika. Und vor den Spaniern und den Engländern waren schon die Wikinger da. Aber das nur am Rande.

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@Urbanessa

Oh, ich meinte Briten (england nur teilstaat). Aber trotzdem. Die meisten Kolonien, aus den die geschichtslose USA entstand war, waren britisch.

Auch wenn du meintest, das die Spanier schon vor den Briten da waren.

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@fussballfan95

Die USA als "geschichtslos" zu bezeichnen, das ist schon ein Witz, oder?

Zuerst schreibst Du in Deiner Frage, dass sie "viele Urvölker (Indianer) ausgerottet" haben, dann kehrst Du das gleich unter den Tisch, indem Du behauptest, die USA hätte keine Geschichte vorzuweisen.

Übrigens habt Ihr die Franzosen vergessen, die einen großen Teil Nordamerikas ihr Eigen nannten. Schlag doch mal "Louisiana Purchase" bei Google nach. Aber wart mal, das kannst Du ja gar nicht gewusst haben! Du hast ja selber zugegeben, dass Du keine Ahnung hast...

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@fussballfan95

Die Spanier und die Wikinger waren auch vor den restlichen Briten da.

Beim nächsten Mal am besten erst informieren, dann antworten. Dann klappt's auch mit dem Nachbarn. ;-)

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Deinem abgeänderten Zitat nach solltest Du Dich in "Obelix" umbenennen.

Bevor Du unqualifizierte Antworten gibst, solltest Du Deine Fakten prüfen. Nur ein Beispiel: Frankreichs Verfassung existiert seit 1789/1793, die Verfassung der USA seit 1776. Nun überleg mal, wer hier die "kürzere Geschichte" hat, wenn das überhaupt eine Rolle spielen sollte.

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@user8743

nur weil man schon länger eine verfassung hat, hat man doch noch lange nicht die längere geschichte

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fussballfan, auch von diesem Thema weißt Du zu wenig. Es geht bei geringerem Patriotismus in Deutschland nicht nur um den 2. Weltkrieg, sondern auch um den ersten Weltkrieg und vor allem aber die Ermordung von ca. 6 Millionen Juden während der Naziherrschaft.- Welche Kriege "macht" die USA denn im Augenblick? Es stimmt, dass in den USA kaum noch Urbevölkerung vorhanden ist, aber schon vor der weißen Besiedlung war die Zahl der "Indianer" - Native Americans nennt man sie übrigens richtig! - klein: Amerika war sehr dünn besiedelt. - Der Stolz Amerikas ist u.a. durch die frühe Demokratie begründet. Die USA waren bereits im 18. Jh. ein demokratisches Land mit fast allen Freiheiten, als in Auropa noch überall Feudalismus (ich hoffe, Du weißt, was das ist) herrschte. Nicht umsonst ist einer der Lieblingssätze der Amerikaner: "This is a free country." Selbstverständlich kommt einem der am. Patriotimus manchmal übertrieben vor (z.B. FAhnen in jedem Klassenraum), aber so einfach, wie Du es Dir machst, sollte man es sich nicht machen.

Und was ist mit dem Bombenwurf der Amis auf Japan ?

Oder dumme Kriege gegen die Irak, nur weil sie an das Öl kommen wollten ?

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@fussballfan95

Wenn Du Hiroshima und Nagasaki meinst, dann solltest Du wissen, dass dies im 2. Weltkrieg war. Den 2. Weltkrieg aber haben nicht die USA, sondern Deutschland und Japan begonnen, und sowohl Deutschland als auch Japan waren im 2. Weltkrieg brutalste Kriegeverbrecher. Wären die "Amis", wie Du sie nennst, nicht im 2. Weltkrieg eingeschritten (mit schwersten Verlusten an Menschenleben, und dabei hätte sich Amerika auch aus dem 2. WK heraushalten können), dann hätten wir möglicherweise immer noch die Nazis in Deutschland und Europa, und DU wärst bestimmt nicht hier. - Und dann noch zum Thema Irak: Hast Du schon mal etwas vom Diktator und Massenmörder Saddam Hussein gehört?

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@Bswss

War Saddam Hussein zu toeten die Loesung? Im Irak gibt es ja jetzt gar kein Problem, oder? Wow sind das Helden.

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@Bswss

So ist es. Und dem Eingreifen der USA in den zweiten WK war zudem der direkte Angriff Japans auf Pearl Harbor vorausgegangen. Im Grunde muss man den Japanern dafür als Deutscher aus heutiger Sicht wirklich dankbar sein, denn ohne diese direkte Attacke auf die USA hätte Amerika wohl nie in den Krieg eingegriffen - und die Deutschen würden wohl heute noch den rechten Arm zum Gruße nach vorn recken.

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@Kommy

Huch? Wer hat Sadam getötet? Mir war so als ob es einen Prozess und eine Verurteilung durch ein irakisches Gericht gab. Ebenfalls wurde die Hinrichtung durch Iraker durchgeführt. Täusche ich mich da?

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@azschalter

Ich habe nicht davon gesprochen, wer ihn getoetet hat. Fuer Amerika war das aber doch die perfekte Loesung, danach haben die sich doch wie richtige Helden gefuehlt. Ich war gerade in New York als der erste Golfkrieg beendet wurde, im Madison Square Garden bei einem NHL-Spiel.Die Reaktion der Leute war unvorstellbar und fuer mich auch unbegreiflich. Ich habe gedacht, ich bin im falschen Film

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@Bswss

Das seh ich anders, Deutschland wollte Lebensraum im Osten, es war nicht geplant die westliche Welt anzugreifen. England und Frankreich haben wegen fadenscheinigen Bündnisverträgen aus einem Regionalkonflikt zwischen Deutschland und Polen, wobei Deutschland nur seine verlorenen zurück haben wollte, einen Weltkrieg verursacht. Und Stalin hätte Europa früher oder später sowieso angegriffen.

Schon mal was von Holodomor gehört, wo die Russen 6-11 millionen Ukrainer ermordet haben? Oder von den 30 millionen toten Indern durch britische Kolonialpolitik? Oder von Maos Übergriffen? Oder was Belgien im Kongo getan hat (11 millionen Tote)?

Der Holocaust war nicht das Schlimmste was je passiert ist, aber weil wir verloren haben, konnte man uns jahrzehntelang verteufeln und schlecht machen, während kein anderer sich zu seinen Verbrechen bekennt.

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Aufgrund des uebermaechtigen Patriotismus habe ich aber auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Viele fuehlen sich als Herrscher der Welt und treten in deutschen Institutionen mit einer Arroganz auf, die fuer mich nicht akzeptabel ist. Bis zum 2. Golfkrieg hatte ich eine bessere Meinung von Amerika. Nach vielen persoenlichen Kontakten hat sich diese leider deutlich veraendert, teilweise auch in Mitleid.

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M.E. die Sternchenantwort.

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Bswss, mir wird schlecht, wenn ich den Quatsch lese, den Du absonderst. :-(

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Ich glaube schon, dass die Deutschen auch sehr patriotisch sind - es gibt ja auch genpgend Dinge in Deutschland, auf die man stolz sein kann. Von technischen Errungenschaften über eines der besten (vielleicht das beste) Sozialsysteme der Welt, Wohlstand, ein insgesamt sicheres, schönes und sauberes Land mit einem hohen Bildungsstandard (obwohl mal Letzteres bei einigen Fragen hier bei GF.net beinahe bezweifeln muss...), etc. Die Deutschen zeigen ihren Patriotismus nur anders, dezenter, und das ist einfach eine Mentalitätsfrage. Lautstark seinen Stolz in der Gegend rumzukrakeelen wie das bei vielen anderen Völkern (nicht nur den Amis) gang und gäbe ist, ist einfach "undeutsch". Bescheidenheit und Dezentheit sind dagegen "typisch deutsch". Aber ob jemand patriotisch ist oder nicht, das zeigt sich nicht darin, ob er sich eine Landesfahne vors Haus hängt, sondern es zeigt sich in seinem Einsatz für sein Land.

Und wenn ich mir anschaue, in welchem guten Zustand Deutschland insgesamt ist, dann sind die Deutschen offenbar ein sehr patriotisches Volk - nur sind sie es eben im Stillen und sie zeigen ihren Patriotismus durch Taten und nicht durch Landesflaggen und Lippenbekenntnisse; und das ist in meinen Augen eine viel ehrlichere Form des Patriotismus.

Patriotismus gibt es in vielen Laendern. In Deutschland hat es leider einen schlechten Beigeschmack bekommen seit dem 2. Weltkrieg. Ich denke, ein gesunder Nationalstolz ist nicht schlecht. Ob das, was in den USA passiert, noch gesund ist, weiss ich nicht so genau. Ich wuerde mir diese Ausmasse fuer Deutschland nicht unbedingt wuenschen. Allerdings wuerde etwas mehr Deutschland nicht schaden und das nicht nur zur WM.

Ich bin ja auch einer, der Patriotismus mit Deutschland hat.

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das ist ein Kommentar, dem ich mich voll anschließen kann. 3xDH

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Die Amerikaner wachsen damit auf, dass ihnen staendig gesagt wird dass alles in den USA besser sei als im REst der WElt. Da die wenigsten Amerikaner auch mal aus den US raus kommen (nur 11 Tage Urlaub im Jahr un d ein grosses und schoenes Land), haben sie auch gar keine Erfahrung, dass es woanders auch schoen ist und sogar manches besser ist als in den USA. Bestimmt nicht alles, vieles ist in den USA schoen und gut, aber es fehlt ein gesunder Vergleich.

haha, 11 Tage? du hast keine Ahnung mein Lieber

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