Warum sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland so hoch?

6 Antworten

Was hat das Lohnniveau mit der Kaufkraft zu tun?

Warum glaubst du das die Schweizer ihre Lebensmittel am liebsten in D kaufen oder die Franzosen ihre Elektroartikel und Möbel?

Es ist nicht die Frage der Lohnhöhe sondern wie lange du arbeiten musst um 1 Brot zu kaufen, oder 1 Liter Benzin, oder 1m² Wohnraum mieten kannst.....und hier ist D sehr gut aufgestellt. Nur die Mietforderungen ufern zur Zeit unangemessen aus.

Ich weiß ja nicht, woher Du Deine Informationen hast. Ichhabe festgestellt, dass die Lebensmittel zumindest in Deutschland preiswerter sind, als in fast allen Nachbarländern. In Dänemark sind die Lebensmittel wahnsinnig teuer. Auch in den Niederlanden bringen sich die meisten Urlauber ihre Lebensmittel aus Deutschland mit. In den Niederlanden ist nur der Kaffee billiger, weil der dort nicht besteuert wird.

In den Statistiken der Lebenshaltungskosten sind natürlich die Mieten enthalten und die sind in Deutschland recht hoch. In den meisten Nachbarländern ist es aber auch gar nicht üblich, eine Wohnung zu mieten. Die meisten Wohnungen sind dort Eigentumswohnungen. Wenn die einmal bezahlt sind, schlagen die bei den Lebenshaltungskosten nicht mehr zu Buche.

Sie schlagen schon zu Buche, bei der Begleichung der Schulden und bei den Hausgeldern, aber die werden in der Statistik nicht erfasst.

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Nachbarländer wie Österreich die Niederlande Dänemark oder auch Luxemburg so wie nordische Staaten haben nicht nur ein deutlich höheres Lohnniveau, sie haben auch deutlich höhere Lebenshaltungskosten. Wir stehen da nur im Mittelfeld bei den Lebenshaltungskosten, gerade einmal 4,3 Prozent über dem Durchschnitt. Dafür aber mit deutlich mehr Lohn als viele Länder in Süd oder Osteuropa. Wir stehen also richtig gut da.

https://www.focus.de/finanzen/news/lebenshaltungskosten-die-grosse-europa-uebersicht-wo-das-leben-viel-billiger-ist-als-in-deutschland_id_10861013.html

Also im Verhältnis zum Einkommen leben wir hier sehr billig. Es geht ja nicht nur um den Lohn, sondern auch darum wieviel man davon ausgibt.

Wir geben z. B. nur 10% des Einkommens für Lebensmittel aus, das ist weltweit einer der niedrigsten Stände.

Z. B. in Afrika leben Menschen, die müssen 50% ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben.

Also du jammerst hier auf sehr hohem Niveau.

Dafür geben wir aber mitunter am meisten für Wohnen aus

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@AmajaSier

In den 50ern und 60ern gaben wir etwa 50% unseres Einkommens für Lebensmittel aus und etwa 10% für Wohnen. Jetzt ist es einfach nur umgekehrt, das Geld ist auf jeden Fall weg.....

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Das Essen ist sehr billig, aber die Deutschen sind oft Mieter und keine Hausbesitzer.

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