Warum sind die kalkulatorischen Zinsen in der Regel höher, als die angefallenen Zinsaufwendungen?

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3 Antworten

Der Zinsaufwand in der Geschäftsbuchführung (falls ihr die Ergebnistabelle bereits besprochen habt, ist es das, was in Spalte 1steht und deckungsgleich ist mit dem Betrag, der nach GuV geht) ist der Betrag, den die Unternehmung konkret an die Bank oder einen anderen Kreditgeber zahlt.

Die kalkulatorischen Zinsen (Ergebnistabelle Spalten 7 und 6) sind in der Regel deshalb höher, weil der Unternehmer da Zinsen einrechnet für das Kapital (Eigenkapital), das er in die Unternehmung investiert hat. Das sind also keine Zinsen, die er real zahlt, es sind sozusagen "entgangene Zinsen".  Hätte er es nicht in die Unternehmung gesteckt, bekäme er Zinsen. Mal abgesehen davon, dass es im Moment kaum welche gibt. ) Sie möchte er über die Preise hereinholen.

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Kalkulatorische Zinsen fließen insbesondere auch in die Preiskalkulation mit ein. Da müssen mittelfristige Risiken mit abgebildet werden.

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Warum das immer so sein soll, ist mir zwar neu, aber könnte mir vorstellen, dass man lieber etwas schlechter kalkuliert um Risiken zu vermeiden.

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