Warum sind die Jugendlichen, die mehr auf dem Kasten haben, als andere, so "assig"?

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5 Antworten

Intelligenz ist ein Fluch, kein Segen!

Was Anthraxxx schreibt:


Schulischer Erfolg, gutes Gedächtnis =|= Intelligenz du Schlaumeier

stimmt schonmal garnicht. Ein gutes Gedächtnis ist das eine, aber das gelernte auch anwenden zu können, etwas ganz anderes. In unserem System sind die angepassten Mitläufer mit gutem Gedächtnis leider oftmals am
erfolgreichsten. Aber intelligent sind sie deswegen noch lange nicht
zwingend.

Intelligenz verleitet dazu zu hinterfragen, sich seine eigenen Gedanken zu machen, auch mal völlig quer zu denken. Aber auf einem Gymnasium ist das das Gegenteil einer Erfolgsgarantie.

Und dann werden diese intelligenten Menschen "erzogen", zurechtgestutzt und
müssen sich an ein völlig unlogisches Wertesystem anpassen, in dem sie
mit ihrer Querdenkerei von vorneherein zum Misserfolg verdammt sind.

Tja, und dann kommt noch die Pubertät dazu und dann wird gegen alles was
"Establishment" ist angestunken- und das volle Kanne. Da die
Lebenserfahrung fehlt  (und vor allem auch Bestätigung und Aufmunterung)
und leider eine behutsame Lenkung der Energien, richten solche
Jugendlichen ihre Intelligenz oft gegen sich selber indem sie sich
zudröhnen, weil sie die Ungerechtigkeit nicht mehr ertragen können- und
sich zu Recht völlig missverstanden fühlen!

Kommt dann noch Hypersensibilität mit dazu, ist der Abstutz vorprogrammiert.

Dadurch gehen unserem Systen seit vielen Jahrzehnten die fähigsten Köpfe verloren!



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Das liegt daran, dass Intelligenz keineswegs mit einer stabilen Persönlichkeit einher geht. So ist z.B. die gute Arbeitshaltung, d.h., die Fähigkeit, sich unter erheblicher Anstrengung langfristig mit aufwändigen Arbeiten zu beschäftigen, die keineswegs nur Lustgefühle hervorrufen, durchaus eine eigenständige Tugend. 

Man sollte nun denken, dass ein intelligenter Mensch aus Einsicht doch für sich schließen sollte, dass er sinnvollerweise sein Talent ausnutzen und fleißig zu höhreren beruflichen Erfolgen streben sollte, doch leider, leider sind diese beiden Fähigkeiten nicht positiv korreliert (treten nicht per se immer zusammen auf).

Der Verlockung Drogen oder übermäßig Alkohol zu konsumieren, unterliegen praktisch alle Menschen, die eine leicht depressive Persönlichkeitsstruktur haben. Manchmal reicht aber auch eine schlichte Versuchungssituation oder eine Verführung, um sich "probeweise" mal bestimmten stark psychogen wirkenden Drogen gegenüber zu öffnen, und dann gelangt man sehr leicht in Abhängigkeiten, aus denen man auch mit einer guten intellektuellen Einsicht nur äußerst schwer wieder herauskommen kann.

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Zum Glück sind die meisten intelligenten schüler anders gestrickt, sonst würde ja niemand sein Abitur machen. Du sprichst von einer kleinen Minderheit. allerdings fallen diese Jugendlichen besonders auf, weil sie so viele Möglichkeiten haben ihr Leben zu gestalten - und dann die schlechtesten wählen.

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Kommentar von Midnight1999
08.03.2017, 19:18

In meinem Umfeld sind diese Jugendlichen leider deutlich in der Überzahl.

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Kommentar von Anthraxxx
08.03.2017, 22:11

Schulischer Erfolg, gutes Gedächtnis =|= Intelligenz du Schlaumeier

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Kommentar von riverbelow
11.03.2017, 00:52

Bitte was? Denkst du, das Abi wär der Sinn des Lebens? Und wer bist du, darüber zu urteilen, welcher Lebensentwurf gut und welcher "schlecht" ist? Selten so viel Arroganz und Ignoranz konzentriert in zwei Sätzen gelesen..

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Jugendlichen, die echt schlau waren/sind, mit Leichtigkeit das Abi schaffen könnten, aber dann z. B. ständig schwänzen oder Drogen nehmen.

Ein Widerspruch in sich - wenn sie tatsächlich schlau wären, würden sie sich von Drogen fernhalten.

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Kommentar von Midnight1999
08.03.2017, 19:49

Einer von denen ist in der 6. Klasse innerhalb von 10 Minuten darauf gekommen, dass 1/8 125/1.000 sind, als wir Dezimalzahlen hatten. Also hatte er in kurzer Zeit raus, dass die 8 weder in die 10, noch in die 100 passt & dass 1.000 durch 8 125 sind. Und das OHNE Taschenrechner & IM KOPF.

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Kommentar von puravida01
08.03.2017, 23:15

Intelligent Menschen neigen eher dazu Drogen zu konsumieren.

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Die Leute, die ich kenne, die intelligent sind, denken zu viel nach. Folge: man ist angeekelt von der Gesellschaft, kann sich nicht damit identifizieren und wird zum Misfit.

Die Sinnlosigkeit des Lebens ist nicht mehr zu verdrängen, man fällt in einen Nihilismus und in eine Depression, Pflichten wie Schule werden irrelevant-- denn alles ist irrelevant, und um endlich etwas zu spüren abgesehen von Apathie, Hass und Taubheit, konsumiert man.

Und die Folgen sind egal, alles ist egal, denn das Leben ist so kurz, und in paar Generationen wird es so sein, als wäre man nie da gewesen.

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