Warum sind die Herr der Ringe Bücher so genial?

8 Antworten

Der Autor hat nicht einfach nur viele wichtige Elemente des Fantasygenre geprägt.

Das was Herr der Ringe ..., die ganze Geschichte von Mittelerde so gut macht, ist die Komplexität und die logische Ausarbeitung der Wirkung bestimmter Geschehen auf spätere Epochen von Mittelerde. Sozusagen die logische Entwicklung von Legenden und Mythen basierend auf einem wahren Kern, der auch schon in vorherigen Geschichten von Mittelerde verpackt wurde. 
Die verschiedenen Völker sind keineswegs oberflächlich, sondern mit Eigenheiten und nicht nur böse / gut dargestellt worden.
Nicht zu vergessen die "dazu" entwickelten Sprachen.

Man spürt einfach, wenn man die Bücher ließt, dass dahinter eine ganze Welt steht, die nicht nur eine Epoche lang ist, sondern gleich eine ganze Weltengeschichte beinhaltet.

UND: Ich glaube was die Geschichte auch noch so besonders macht, ist die Herangehensweise von Tolkin.
Er war ja ein Sprachenforscher (o.ä.). Zu mindestens hat er sich mit vielen Sprachen auseinander gesetzt und hatte sich als Aufgabe gestellt eine „phonästhetischen“ klingende Sprache zu erstellen. Ihm war schon früh bewusst, dass die Sprache eine Sprachgeschichte benötigen – die Sprachen können nicht im leeren Raum stehen, sondern müssen auf anderen Sprachen beruhen -  und so hat er zu den Sprachen die Geschichte um Mittelerde entwickelt.

Der einzige Nachteil ist, dass es recht langatmig geschrieben ist. Aber wenn man weiß, dass es ursprünglich auch nicht als Roman gedacht war, ... kann man es verkraften.

  (^_^)  Skyla

Tolkien war kein Autor, der wegen eines Honorares Bücher geschrieben hat. Er hat sich Zeit gelassen (über 20 Jahre). Und er hat die Geschichte zu seinem eigenen Vergnügen geschrieben. Das führt streckenweise zur Langatmigkeit, insgesamt aber zu einem dichten, lebendigen Werk voller Geschichten in der Geschichte.

Ich habe sie irgendwann weggelegt ........sooo laaaangweilig !!

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