Warum sind die Episodenspiele von Telltale Games so erfolgreich?

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3 Antworten

Der Unterhaltungsfaktor liegt wohl darin, dass man eine Geschichte "spielt/sieht", die man beeinflussen kann. Nicht ohne Grund, nimmt sich Telltale bekannte Marken und drückt diese in ihr Episodenkonzept. Spieler kennen die Universen und wollen eine neue Geschichte darin erleben und diese beeinflussen können. Nicht ohne Grund ist Telltale ja auch erst mit The Walking Dead an ihre Fanbase gekommen. 

Vorher gab es zwar bereits Sam & Max und Monkey Island, aber die große Masse haben sie erst mit dem größten Franchise (TWD) erreicht. 
Spielerisch ist man sich wohl einig, dass da nicht viel passiert. Es ist eher die Art und Weise, wie die Story vorangetrieben wird und die Entscheidungen, die man in seinem Lieblingsfranchise (ob nun TWD oder Game of Thrones oder Borderlands) treffen kann.

Eher eine interaktive Miniserie, als ein wirkliches Spiel also

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Kommentar von Flimmervielfalt
14.04.2016, 13:19

Gut, aber würdest du sagen, dass da wirklich eine Interaktivität geboten wird? Mir kommt es immer so vor, als würde jede Entscheidung ohnehin auf das gleiche hinauslaufen. Oder täusche ich mich da?

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Kommentar von Flimmervielfalt
14.04.2016, 13:24

Die sogenannten Entscheidungen in TWD bestehen ja immer nur daraus, dass jeweils immer zwei Leute gleichzeitig in Gefahr sind und ich mich für eine Person entscheiden muss. Aber irgendwie ändert das den Verlauf der Ereignisse gar nicht.

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Mit TWD und GoT klappert man ja recht bekannte Franchises ab. Ich glaube den Spielern gefällt es einfach eine Art interaktive Geschichte spielen zu können.

Eine etwas moderene Variante wäre dann wohl "Beyond two Souls" oder "Heavy Rain", die ja beide recht erfolgreich waren.

Ich bemerke bei mir auch, dass ich zu mehr schon zu träge geworden bin. Richtige Point-and-Click-Adventures wie man sie aus dem Hause Lucasfilm oder Sierra kennt/kannte, kann ich heute nicht mehr spielen, obwohl ich sie früher geliebt habe. Edna habe ich mal versucht und bin vor Langeweile gestorben :-).

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Kommentar von Flimmervielfalt
14.04.2016, 19:01

Edna und Harvey finde ich auch doof. Aber zum Beispiel Adventures wie Syberia oder Moment of silence finde ich persönlich chilliger, weil sie mich nicht mit dem Knüppel durch die Story jagen.

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Da muss man schon ein Fan von sein. Entweder mag man die spiele oder nicht. Fakt ist, das Preis/Leistungsverhälltnis ist oft nicht das beste. Die spiele gefallen mir trotzdem. Gerade The Walking dead und der Minecraft story mode gefallen mir sehr. Bei Steam ist die Ressunanz auch mehr positiv, als negativ. Grob 70% finden die spiele gut.

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Kommentar von Flimmervielfalt
14.04.2016, 13:07

Ja, das habe ich ja verstanden. Aber was konkret findet man an diesem anspruchslosen Konzept gut? Worin definiert sich der Unterhaltungsfaktor?

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Kommentar von Flimmervielfalt
14.04.2016, 13:12

Ich sage nicht, dass es mir nicht gefällt. Thematisch ist ja für viele Geschmäcker was dabei, aber mir gefällt nicht, dass die Spiele von sich behaupten Adventures zu sein, was sie definitiv nicht sind.

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Kommentar von Flimmervielfalt
14.04.2016, 13:15

Und es ist halt ein ambivalentes Gefühl in mir, rund 25 bis 30 Euro für ein vermeintliches Spiel zu zahlen, das nicht mehr als ein ruckeliger Film ist.

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Kommentar von Flimmervielfalt
14.04.2016, 18:57

Nee, ich spiele die ja alle auf Konsole

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