Warum sind die Beamten bei den Behörden / Ämtern meistens so unfreundlich (vor allem den Ausländern gegenüber)?

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10 Antworten

Es stimmt, man sollte nicht alle Menschen über einen Kamm scheren, nur weil man mit einer bestimmten Bevölkerungsgruppe schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig das sein kann, wenn man immer wieder schlechte Erfahrungen macht, immer wieder mit Respektlosigkeiten und Unverschämtheiten konfrontiert wird.

Es wird wohl so sein, dass beide Seite noch eine ganze Weile damit leben müssen, dass es Vorurteile gibt und dass man nicht unvoreingenommen aufeinander zugeht.

Genauso wenig wie alle Beamten Ausländern gegenüber mit schlechter Laune begegnen, verhalten sich auch nicht alle Ausländer resktlos und unhöflich und sind auch nach Jahrzehnten in Deutschland noch nicht in der Lage, eine Konversation auf deutsch zu führen...

Bleiben wir also dran und bemühen uns weiterhin um ein gutes Miteinander, trotz aller Hindernisse auf beiden Seiten!

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 10:17

Das stimmt. Es gibt solche und solche.

Ausländer, die gar kein Deutsch lernen wollen. Aber ich meinte ja wirklich die, die sich bemühen und dann trotzdem so angegriffen werden. In anderen Ländern werden Ausländer mit Freundlichkeit behandelt, wenn sie sich bemühen, die fremde Sprache zu sprechen.

Aber es kommt wahrscheinlich auch immer wieder auf die Regionen an, wo man sich gerade befinden.

Es gibt solche und solche.

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Deine Frage ist provokant und meiner Meinung nach stimmt sie auch nicht (nein, ich bin keine Beamtin).

Jeder von uns hat bestimmt schon auf Behörden mit schlecht gelaunten Menschen zu tun gehabt. Das aber auf die Nationalität des "Gegenüber" zurückzuführen halte ich für völlig daneben.

Ich selbst wurde schon von Beamt(inn)en sehr nett oder auch schon mal patzig oder überheblich behandelt, wobei die "Netten" eindeutig in der Mehrheit sind. Bei diesen Beamten waren auch einige "eingedeutschte" Menschen dabei die auch nicht alle akzentfrei gesprochen haben.

Soll ich mich jetzt, wenn ich von einem Beamten der mit Akzent spricht unfreundlich abgefertigt werde über Diskriminierung beschweren (obwohl: ich spreche auch manchmal mit Akzent wenn man Dialekt dazu zählt)?

Selbst ist man ja auch nicht jeden Tag "gut drauf" und manche lassen ihre schlechte Laune leider mehr an ihren Mitmenschen aus als andere. Das gibt es aber nicht nur in Behörden, das hast Du überall. Im Betrieb, im Restaurant, Busfahrer, Krankenhaus, Supermarkt und auch im eigenen Umfeld (Familie, Freunde) triffst Du immer wieder auf schlecht gelaunte Menschen.

Es ist schon seltsam, die schlecht gelaunten und miesepetrigen Leute behält man im Gedächtnis und es waren ja sooooo viele. Die vielen anderen die zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit waren und sind, werden einfach vergessen und diese sind, finde ich, zum Glück immer noch in der Mehrheit.

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 10:28

Ok, das war wirklich nicht meine Absicht, so provozierend rüberzukommen. Tut mir leid. Ich hatte halt immer nur den Eindruck, der mir von vielen Menschen auch bestätigt wurde.

Aber vielleicht waren das dann wirklich immer nur solche Situationen, wo die dann die Nummer Zehn waren. Und die anderen neun Leute vorher wurden normal behandelt, egal wo sie herkamen.

Es gibt nette und hilfsbereite Menschen auf Ämtern, ja, aber es könnten auch mehr sein.

Und du hast Recht, dass man sich meistens nur die unfreundlichen merkt.

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Die sind nicht nur Ausländern gegenüber so.

Ich war ein paar mal zur Unterstützung für meiner Schwester mit beim Amt und die Damen waren meist total unfreundlich. Beispielsweise hat sie was ausgedruckt, man konnte sie wirklich nicht verstehen, ich habe noch mal nachgefragt und sie total zickig: hören sie doch mal richtig zu, ich will das nicht tausend mal erklären! Dabei stand der Drucker direkt neben uns und dir Frau hat leise weite geredet.

Gut war auch eine Frau in der Jobberatung (für Schüler) die meiner mathematisch und handwerklich extrem unbegabten Freundin immer den Job als Kauffrau im Großhandel oder Tischlerin andrehen wollte. Dabei hat sie mehrfach gesagt, dass sie wirklich eine Null in Mathe ist (immer schlechte Noten, in der Oberstufe immer knapp an 0 Punkten vorbei) und daher in der Schule immer große Probleme hatte, zudem gar nicht handwerklich begabt ist. Als sie dann wieder meinte, die zwei Berufe wären aus eben diesen Gründen nicht für sie wurde die Frau total zickig, was sie denn da möchte, wenn sie es doch nicht hören will. Dabei meinte meine Freundin mehrfach, ob sie ihr nicht mal andere Job vorstellen könnte, was diese aber nicht wollte. 

Ich habe aber auch schon Damen erlebt die einfach (weder begeistert noch genervt) ihren Job gemacht haben und welche, die sogar sehr nett waren.

Ich habe das Gefühl, dass sie genervt sind sobald sie nachfragen müssen oder man selber nachfragt.

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 17:17

Danke für deine Antwort. So hatte ich mir das vorgestellt. Dass einfach jemand ähnliche Erfahrungen schreibt. Ich wollte mit meiner Frage ja in keiner Weise provozieren.

Ich habe das auch schon paar mal gehört, dass die versucht haben, jemanden zu vermitteln, an Berufe, die gar nicht für einen gemacht sind. Man könnte vermuten, dass diese Leute für solche Dinge dann eine Prämie bekämen.

Aber wie schon gesagt. Es gibt solche und solche Leute. Nur die schlechten bleiben einem meist in Erinnerung.

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Frag gleich nach einer unfreundlichen Handlung konkret den betreffenden Beamten sachlich und freundlich, warum er sich so verhält.

Alles andere - vor allem deine Frage mit ihrer plumpen, provokativen Pauschalisierung - kannst du vergessen.

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...ich glaube nicht, dass deine frage provokant ist, wie hier in antworten anbemerkt wird, auch weiss ich nicht, ob diese beamten, bestimmt nicht alle,  auch ausländern gegenüber ,ungehobeltet sich verhalten. ich habe aber genau dieses gefühl auf meinen behördengängen, als deutscher, fast immer erleben müssen. oft musste ich feststellen, dass beamte, oder auch bedienstete, einfach ihren eigenen frust abliessen, und dazu noch ihre, von amtswegen zuerdachte macht über ihre mitmenschen ausspielten, meist so, als wenn es um ihr eigenes geld ging!...das scheint aber ein globales-phänomen zu sein!!

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 11:40

Danke, deine Antwort kommt meinen Gedankengängen bisher am nächsten. Ich hatte halt auch sehr oft den Eindruck, dass sich Leute rausgesucht werden, an denen dann der Frust abgelassen wird. Das sind dann meistens Leute, die der deutschen Sprache nicht 100% mächtig sind.

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Jeder ist irgendwo Ausländer. Und ich denke nicht, dass es in irgendeinem Land einfach ist Behördengänge ohne Beherrschung der Landessprache zu bewältigen.

Gerade bei den Behörden mit Kundenverkehr sitzt das Wartezimmer während der Öffnungszeiten voll mit Bürgern, die ein Anliegen haben.

Wenn jetzt aufgrund fehlender Sprachkenntnisse gewisse Personengruppen bevorzugt sehr viel mehr Zeit bekommen, bedeutet das, dass die anderen länger warten müssen und ungeduldig werden.

Jeder kann sich vorab zu seinem Termin im Internet schlau machen, was er benötigt und was er dazu mitbringen muss. Die Ämter sind nicht dafür da, lange Beratungsgespräche zu führen.

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 09:47

Ja, das verstehe ich. Aber was ich eigentlich meinte ist, dass dann einige Kunden wirklich mies behandelt werden. Man darf gar nicht mal versuchen, zu erklären, welches Anliegen man hat.

Ok, vielleicht versteife ich mich da zu sehr auf gewisse Ausnahmesituationen. Aber wie gesagt: Mit sind solche Geschichten jetzt schon mehrmals zu Ohren gekommen.

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das ist ein Klischee und Stereotyp was du verbreitest.

Wenn mal ein Beamter nett und freundlich ist dann wird das auch nicht erwähnt. das Bild ist damit also verzerrt.

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 09:41

Das stimmt schon. Aber meine Frau macht meistens nur schlechte Erfahrungen und auch einige Kollegen von mir machen fast nur schlechte Erfahrungen. Ich habe das auch schon oft mitbekommen und verstehe nur nicht, warum es so scheint, dass die Leute oft überfordert sind mit dem Ansturm der Menschen.

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Beamte sein ist hart. Man muss lernen mit der Langeweile umgehen zu können. Das schaffen nicht alle. 

Ich habe gemerkt das Beamte auf dem Land viel besser drauf sind. Vielleicht machen sich da kürze Öffnungszeiten und mehr frische Luft bemerkbar. Wahrscheinlich auch das die gleich mehrere Stellen auf einmal füllen und so mehr Abwechslung haben. 

Kopf hoch, ich glaube in Deutschland haben wirs da noch einigermaßen gut. Wenigstens muss man niemanden bestechen um an seine Unterlagen zu kommen. ;-) 

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 09:44

Das stimmt wohl. Ich finde das halt nur komisch manchmal. Ich glaube nämlich schon, dass auch die Berufe sehr stressig sind und einfach oft nur von falschen Leuten besetzt sind. Und andere, die wirklich helfen wollen, bekommen keinen Job...

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wie kommst du den auf so was ???  woraus stützt sich den diese provokate aussage ?  wieviel Tage / wochen hast du den jeden Tag dabei gegesessen und hast alles mitgehört ??

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Kommentar von Noidea333
20.07.2016, 10:22

Vielleicht steigert man sich in gewisse Sachen einfach rein, wenn man von vielen Leuten immer nur die schlechten Erfahrungen mitgeteilt bekommt.

Ich wollte in keiner Weise etwas pauschalisieren. Aber ich denke auch, dass in Städten der Stress ganz anders ist, als auf dem Land. Zu viele Leute, zu wenig Hilfe und Verständnis.

Neun von zehn Leuten werden wahrscheinlich "normal" behandelt und die Leute, von denen ich immer schlechte Erfahrungsberichte bekommen, waren halt immer die Nummer Zehn ... Kann schon sein.

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Kompletter Unsinn und nicht mehr als die Erfindung eines agent provocateur, um mal wieder eine Ausländer- und Asylantendiskussion vom Zaun zu brechen.

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