Warum sind die Augen so?

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2 Antworten

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Glubschaugen – der umgangssprachliche Ausdruck für hervortretende Augen (med.: Exophthalmus) – sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Steht der Augapfel weit aus der Augenhöhle hervor oder scheint zu groß geraten zu sein, stecken fast immer ernst zu nehmende Erkrankungen dahinter. Nur selten handelt es sich bei einigen Menschen um eine gesunde anatomische Variante. Die „Glubschaugen“ müssen fachärztlich behandelt werden. Lesen Sie hier, wie es zum Exophthalmus kommt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Glubschaugen: Beschreibung

Das Hervortreten der Augen, welches im Volksmund umgangssprachlich besser als „Glubschaugen“ bekannt ist, wird medizinisch korrekt als Exophthalmus oder Protrusio bulbi (Hervorwölben des Augapfels) bezeichnet. Glubschaugen

Glubschaugen: Augen- und Gesichtsmuskulatur

In der knöchernen Augenhöhle des Schädels, der Orbita, ist normalerweise ausreichend Platz, um den Augapfel samt Muskeln, Nerven und Fettpolster zu beherbergen. Die knöcherne Höhle lässt aber keine weiteren Größenzunahmen zu. Kommt es also infolge von Entzündungen oder Krankheiten zur Schwellung des sich darin befindlichen Gewebes, kann der Augapfel nur nach außen ausweichen.

Wenn im Verlauf eines Krankheitsgeschehens das Auge aus der Augenhöhle nach vorn gedrückt wird, so hat das nicht nur ästhetische Konsequenzen – meistens resultieren aus den „Glubschaugen“ noch andere ernste Beschwerden:

Durch den unvollkommenen Lidschluss trocknet das Auge, und hier insbesondere die Hornhaut, aus (Xerophthalmie).

Augenentzündungen und Einrisse der Hornhaut sind häufig.

Sehstörungen in Form von Doppelbildern (Diplopie) können durch die Verformung des Augapfels, die Streckung der Augenmuskeln oder Schädigung des Sehnervs entstehen.

Die „Glubschaugen“ können, je nach Ursache, einseitig oder beidseitig auftreten. Bei systemischen Erkrankungen kommt es meistens zu einem gleichmäßigen Auftreten der Erkrankung, wobei beide Augen betroffen sind. Weist hingegen nur eine Seite einen Exophthalmus auf, kann dies Anzeichen für einen Tumor, eine Entzündung oder eine Verletzung sein.

Um überhaupt ein stärker hervorstehendes Auge objektiv festzustellen, gibt es ein spezielles augenärztliches Gerät, das Exophthalmometer. Mit ihm wird der Abstand zwischen der Hornhautebene des Auges und dem vorderen Rand der Augenhöhle ermittelt. Der Mittelwert für Frauen liegt zwischen 15 bis 17 Millimetern, der für Männer bei 16 bis 18 Millimetern. Individuelle Schwankungen muss der Arzt jedoch mit berücksichtigen. Werte über 20 Millimeter oder eine Seitendifferenz über zwei Millimeter gelten als krankhaft und bedürfen der weiteren medizinischen Abklärung des Exophthalmus.

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Die Liedfalten nehmen das, was man gerade sieht auf und schicken es ins Gehirn weiter wo es zu einem Bild verarbeitet wird. :)

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kleinewanduhr 28.03.2014, 17:37

@ophelia12301, danke für diesen Hinweis. Bisher hab ich geglaubt, dass sich auf der Netzhaut das Bild spiegelverkehrt abbildet und dann über den Sehnerv zum Gehirn geschickt wird. Aber so kann man sich irren, gelle?

http://www.youtube.com/watch?v=8yusUU0xQxk

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