Warum sind auch schlechte Schüler im Beruf erfolgreich?

15 Antworten

Hallo Tanker96,

Ich denke, der Grund liegt vor allem in der Tatsache, dass an den Schulen die Schwerpunkte woanders liegen und nicht gerade in den Bereichen, die Schülern wirklich gefallen. Man kann sich nur gut entwickeln, wenn man etwas, was man macht, auch wirklich gerne macht. Nur weil man in der Schule nicht so gut war, heißt es nicht, dass man dann gleich alles nicht auf die Reihe kriegt. Nach der Schule sucht sich jeder Schüler seinen eigenen Schwerpunkt, etwas was ihm oder ihr am besten liegt und nur dann können auch nicht so gute Schüler erfolgreich werden.

Gott-sei-Dank ist das so. Denn schlechte Schulnoten müssen nicht automatisch der Garant für Erfolgslosigkeit im Berufsleben sein. Das Notensystem ist ohnehin umstritten. Jeder bekommt von früh auf eingetrichert, man müsse gute Noten mit nach Hause bringen ansonsten "wird man Müllkutscher"...Abgesehen davon, dass das zunächst mal eine Beleidigung für äußerst fleißige Bedienstete einer Stadt ist, gerät ein erfolgloser Schüler unmittelbar ins soziale Abseits. Die meisten Lehrer machen zudem den großen Fehler schlechte Schüler vor versammelter Klasse vorzuführen. Ein Teufelskreis aus dem so mancher Schüler nicht so leicht wieder rausfinden kann. Erst recht nicht, wenn er dann noch von verständnislosen Eltern umgeben ist. 

Unser System ist so aufgebaut, dass jeder immer noch genügend Chancen hat. Er muss allerdings aber auch wollen !

Im Umkehrschluss bedingt allerdings ein Super-Abschluss in Schule/Studium auch nicht immer unbedingt beruflichen Erfolg: --> http://rescogitans.de/wp-content/uploads/2012/07/philosoph.jpg

DH!

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Schlechte Schüler? In wie fern? Die faulen, oder die eher nicht ganz so gescheiten Schüler? Denn, wenn "schlechte" Schüler dennoch erfolgreich sind, dann lag es eher an der Faulheit und pauschal kann man das auch nicht sagen.

Weil es solche und solche gibt.

Es gibt schlechte schüler dies einfach nicht können und schlechte weil sie faul sind. (So wi ich) - schlecht auf noten bezogen.

Ich war nur faul. Aber jetzt im arbeitsleben ... Tja das ist meine welt. Was soll ich sagen. 

Das ist auch der grund warum ich persönlich nicht bis kaum aufs zeugniss schaue bei einstellungen. (Kommt natürlich auf die branche an)

Bestes beispiel: ich habe tischler gelernt. Wärend meiner lehrzeit kam sich einer vorstellen der notenmäßig ein absoluter vollpfosten war. 2 x durchgefallen, 5er etc. Mein chef stellte ihn trotzdem ein und er wurde ein besserer tischler als ich. Er hatte mehr leidenschaft, talent was auch immer. Ich ging nach 3 jahren , für mich wars nicht genug. Ich habe mich woanders etabliert und ich war alles andere als ein musterschüler.

Weil bei manchen ihr Talent verkannt wurde oder sie einfach Glück hatten

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