Warum sind Arbeitslosigkeit und Inflation heute nicht mehr invers verknüpft?

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1 Antwort

Ich habe dazu keine Beleg, aber ich kann mir vorstellen, dass in früheren Zeiten die Ausweitung der Geldmenge bzw. steigende Preise einhergingen mit einer echten Zunahme an tatsächlicher wirtschaftlicher Aktivität (Realwirtschaft), was in sofern Sinn ergibt, als dass steigende Preise zu mehr Produktion anregen (hey, die Preise sind hoch, lass mal was produzieren und es den Leuten verkaufen) bzw. zusätzliche Geldmenge z.B. aus Kreditvergaben tatsächlich in den Aufbau von Produktionsmitteln gesteckt wurde, was automatisch zur Anstellung von Arbeitskräften geführt hat. -- Wenn das Geld aber zu großen Teilen auf den Finanzmärkten nur hin- und hergeschoben wird, um Kursschwankungen und Zinsunterschiede auszunutzen, dann wird halt mit dem zusätzlichen Geld nichts produziert und es entstehen keine neuen Arbeitsplätze, da ja die Computer den größten Teil des Hin- und Herschaufelns übernehmen.

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