Warum sind alle so empört wenn ich ihnen sage dass ich keine Kinder kriegen will?

11 Antworten

Weil der Drang sich fortzupflanzen nunmal dem Arterhalt dient und tief im Menschen verankert ist, wie in jedem Tier. Es ist eben die Norm. Du weichst von dieser Norm ab.

Allerdings bist du auch noch sehr jung, deine Meinung kann sich noch ändern. In deinem Alter können sich viele noch absolut nicht vorstellen, überhaupt mal Kinder zu wollen und in den 30ern tickt dann die biologische Uhr plötzlich irre laut. Ja, auch als Mann.

Und wenn es eben dabei bleibt, dann ist das auch so. Wie gesagt, nicht jeder Mensch entspricht der Norm und wir haben eh viel zu viele Menschen. Es muss ganz sicher nicht mehr jeder Nachwuchs zeugen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich habe ein Kind.

Sie können sich nicht vorstellen, daß Du vielleicht einen etwas anderen Weg gehen möchtest.

Meine Wenigkeit ist Mitte sechszig, Single und kinderlos. Was meinst Du denn, was ich mir alles anhören darf: ob ich mich nicht einsam fühlen, wer mir helfen würde. Alle gehen davon aus, ich müsste mich unglücklich fühlen. Aber ich fühle mich ausgesprochen wohl, manchmal habe ich sogar mehr Gesellschaft um mich herum als mir lieb ist.

Alse hören nicht auf diese Sprüche und gehe DEINEN Weg!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Die gesellschaftliche Norm ist in Deutschland immer noch eine Heterobeziehung, aus der ein bis zwei Kinder hervorgehen. Alles, was davon abweicht, also polyamore Beziehungen, gleichgeschlechtliche Beziehungen, Regenbogenfamilien, Alleinerziehende (die übrigens auch oft Singles sind!), Familien mit vielen Kindern oder kinderlose Menschen, werden misstrauisch beäugt, weil sie eben nicht dem heteronormativen Bild entsprechen.

Generell wird vor allem kinderlosen Frauen unterstellt, mit ihnen stimme etwas nicht, da ja jede "normale" Frau sich Kinder wünschen würde.

Ehrlich gesagt habe ich bisher nicht erlebt, dass männliche Singles in gleichem Maße blöd angeredet werden wie weibliche, kinderlose Singles.

Aber das kann natürlich trotzdem passieren.

Sicher, der Fortpflanzungstrieb ist bei den meisten Menschen mindestens mittel ausgeprägt, aber bei manchen eben auch nicht.

Ist halt so.

Hey,

weil Viele Kinder als ihre Lebensaufgabe sehen und für sie eine Familie erst dann perfekt ist, mit Vater, Mutter, Kind(er).

Das sollte Dich aber nicht bekümmern und außerdem gibt es sowieso schon zu viele Menschen auf diesem Planeten, LG. :)

Strohmann-Frage. Während hier die Kinderlosigkeit in Mode ist, explodieren die Geburten in der dritten Welt.

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@Wilhelm689

Das fand ich auch schon stets verwunderlich, dass da extrem viele Kinder gezeugt werden, wo man eigentlich genau weiß, dass man diese gar nicht ernähren können wird, aber das liegt vermutlich einerseits an der noch immer herrschenden hohen Sterblichkeit der Kinder und andererseits an dem Glauben bzw. Ansehen, wer die meisten Kinder hat, ist am angesehensten. Außerdem sollen die Kinder ja mal die Eltern versorgen und da wird m. E. nach dem Überflussprinzip gehandelt, von 9 Kindern, überleben vier.

In den Ländern in denen die Bildung am höchsten ist, gibt es weniger Kinder, hmmm, LG. :-)

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weil die welt fast nur aus familienmenschen besteht und die es nicht verstehen wollen.

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