warum sind alle gegen Atomkraft, ich bin dafür?

10 Antworten

Weil 99,5 % der Bevölkerung sich nur rudimentär mit der Kernkraft mit der Materie auskennen. Nun ist es so das der Mensch immer nur vor Sachen Angst hat von denen er nichts versteht. Dazu kommt das viele Leute aus unterschiedlichsten Beweggründen diese Angst weiter voran treiben.

Das so wenig Wissen vorhanden ist sieht man schon an den verwendeten Begriffen. Atomkraft ist nicht wirklich der richtige Begriff, eigentlich muss es Kernkraft bzw. Kernenergie heißen.

Auch für die Endlagerung wird es technische Lösungen geben, die Politik ist nur nicht bereit die gesetzlichen Regelungen zu schaffen das effektiv danach gesucht werden kann. Das Ganze ist eigentlich ein großes Trauerspiel. Vermutlich muss erst großflächig der Strom mal ausfallen damit einigen Leuten bewusst wird was sie für Mist bauen.

das ist genau meine Meinung! aber ich würde nicht sagen, dass sich jeder der diesen Begriff verwendet (Atomkraft) nicht auskennt !Jeder verwendet dieses Wort es ist nun einmal der allgemeine Ausdruck!

0

So einfach kann man die Sache nicht betrachten.

Alles hat sein Für und Wider.

Mittelfristig kommen wir ohne die konventionelle Energieerzeugung nicht aus, da die alternativen Enrgien derzeit nicht grundlastfähig sind.

Erst wenn eine Grundlastfähgkeit besteht, dann kann man ernsthaft von der Ablösung der konventionellen Energieversorgung reden.

Dazu bedarf es aber umfangreicher Umbauten technischer Systeme hinsichtlich Erzeugung und Betrieb der Netze.

Irgendwelche flachen Kostendiskussionen gehen am Thema vorbei.

Günter


Da hast du auf jeden Fall recht! die Umstellung ist noch nicht Möglich aber trotzdem wird es versucht! Und ich bin ja auch für die alternativen Energiequellen wenn sie besser erforscht sind und wettbewerbsfähig! Noch ist das nicht der Fall erst ein mal ist die Kernspaltung das beste, doch schon in ein paar Jahrzehnten wird sie von der Kernfusion Übertroffen sein! und in vielleicht ein paar hundert Jahren ist die alternative Energie dann besser ( für den Fall, dass man viel daran Forscht!)Möglicher weise sogar schon früher aber JETZT noch lange nicht!

0
@pfrofessor

Die Umstellung der Energieversorgung von einem Schwerpunkt auf den Anderen ist ein Prozess, der über Jahrzehnte geht.

Weil das so ist, wird man sich nur in kleinen Schritten dem formulierten Ziel nähern.

Ich persönlich habe etwas gegen Schwarz/Weiß-Malerei oder Formulierungen wie entweder oder.

Garade im Energiemarkt muss man auch in ferner Zukunft Szenarien entwickeln, wie man Energie erzeugt, wenn mal gerade die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht in einer lauen Sommernacht mit ausgeprägte ortsfesten Hochdruckwetterlage.

Auch müssen diese Systeme in der Zukunft regelbar bleiben, da Elektroenergie nur in dem Maße ins Netz geschoben werden darf, wie auch gerade die Abnahme herrscht. Das wird zu unserem größten Problem sich entwickeln, da sich daraus ganz andere Strukturen der Netzsteuerung ergeben.

Daraus folgt, dass die Energiewirtschaft über ein abgesetztes Kommunikationsnetz verfügen muss, da hier Datenmengen ungeahnten Ausmaßes SICHER  in nahezu Echtzeit transporttiert werden und vor Angriffen Dritter geschützt werden muss.

Gerade in diesem Punkt haben wir derzeit keine mir bekannten Grundstrukturen. Im Gegenteil: Wenn ich nicht irre, war eine Zeit lang der das Frequenzband von 450 MHz bis 470 MHz (bisherige militärische Nutzung) im Gespräch, für die Energiewirtschaft zu reservieren.

Hier ist es verdächtig ruhig darum geworden. Wahrscheinlich will man Geld sparen, welches man Ausgeben muss, um dieses Filetstück bei der Bundesnetzagentur zu ersteigern, was sich aber noch bitter rächen wird.

Günter

1

es sind nicht alle gegen atomkraft, die meisten sind gegen die atompolitik. so auch ich. ich verstehe z.b. nicht, warum man noch lauffähige kraftwerke abschalten und durch stinkende, die umwelt verseuchende kohlekraftwerke ersetzen müssen, ob wohl wir die AKWs und den Brennstoff noch haben und der brennstoff ja auch ungenutzt noch strahlt...

jedenfalls bin ich nicht dafür. den teufel mit dem belzebub auszutreiben.

lg, Anna

Was möchtest Du wissen?