Warum sieden Flüssigkeiten erst, wenn der Dampfdruck dem atmosphärischen entspricht?

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3 Antworten

Such mal nach "Das Pferd von hinten aufzäumen".

Oder nach der Definition von "Siedepunkt".

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rockglf 25.11.2016, 18:29

Leider konnte ich den Zusammenhang immer noch nicht verstehen, aber das ist bis die beste Antwort mit einem netten Ansatz. Danke dafür. 

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ThomasJNewton 25.11.2016, 19:01
@rockglf

Der Siedepunkt ist ("per definitionem") eben dadurch definiert, dass an ihm der Dampfdruck einem bestimmten anderen gleich wird.

Im Allgemeinen ist das der normale Luftdruck.
Und/aber der Siedepunkt ist ja auch druckabhängig.
Im Mt.-Everest-Basiscamp siedet Wasser dann eben bei 70°C.
Der Tee soll entsprechend schmecken, ich habe da keine persönlichen Erfahrungen.

Das alles weißt du anscheinend auch, wo ich grad deine Frage noch mal gelesen habe.
Um so weniger verstehe ich deine Frage.

Vielleicht denkst du einfach zu kompliziert.
Druck ist ein Zustand, der nicht davon abhängt, worauf er beruht, oder wie er entstanden ist.

In einem offenen Topf kann der Druck im Topf nun mal nicht anders sein als der Umgebungsdruck. Und ein loser Deckel ändert nichts daran, dass er offen ist.

Bei einem Drucktopf ist das anders, da kann der Druck vom Umgebungsdruck abweichen, und auch die Temperatur des Gasgemisches über der Flüssigkeit.
Druck und Temperatur im Innern werdenschon abhängig davon sein, ob du den Deckel vor oder nach dem Entweichen der Luftreste im Topf schließt. Weil im letzten Fall keine Luft mehr da ist, die Druck ausüben kann.

Folgen vor den simplen Tatsachen denken, das nenne ich "zu kompliziert" denken.
Und der Volksmund "von hinten aufzäumen".

Bin optimistisch, dass du den Denkfehler erkennst.
Manchmal ist einfach das Denken der Denkfehler.

P.S. Zu Kräften solltest du beizeiten eine neue Frage stellen, das ist ein Thema, wo man endlos schreiben kann. Und geschrieben hat.

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rockglf 25.11.2016, 19:47
@ThomasJNewton

Mein Problem mit dem Thema ist, dass ichs mir einfach nicht vorstellen kann, weil ich mit dem Thema nie etwas zu tun hatte. 

Ich verstehe einfach den kausal Zusammenhang zwischen Dampfdruck = Luftdruck und Flüssigkeit fängt zu sieden an nicht. 
Dampfdruck ist für mich Druck, der von schon verdampften/verdunsteten Molekülen zusätzlich zum Luftdruck ausgeübt wird. 

Ich sehe da einfach keinen Zusammenhang und das stört mich wahnsinnig, da ich so etwas gerne verstehe und nicht einfach "auswendig lerne". 

Aber vielleicht sollte ich es jetzt einfach so hinnehmen. 
Trotzdem vielen Dank! 

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ThomasJNewton 25.11.2016, 20:04
@rockglf

"Zusätzlich" geht halt nicht, wenn sich Druck ausgleichen kann, also du keinen Drucktopf hast.

Wenn der Druck der normale Luftdruck ist, und der Dampfdruck die Hälfte davon, dann besteht eben die Hälfte der "Luft" aus Wasserdampf.

Man muss Sachen auch erst mal sacken lassen, manches versteht man erst dann, wenn man nicht darüber nachdenkt.
Weil sie so simpel sind, viel einfacher als die komplizierten Gedanken, die man sich darüber gemacht hat.

Komplizierte Gedanken kannst du dir gut machen.
Das ist eine Form der Anerkennung.
Aber das bringt dich gelegentlich nicht weiter.

Ich versuch ja schon lange, deinen Knoten im Hirn zu finden, und finde ihn nicht.
Aber in diesem Fall danke ich dir für die Anerkennung, dass ich es versucht habe.

Konfusius sagt Piece, Alda ;-)

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TomRichter 25.11.2016, 20:08
@rockglf

> Dampfdruck ist für mich Druck, der von schon verdampften/verdunsteten Molekülen zusätzlich zum Luftdruck ausgeübt wird. 

Ja, wenn Du das Experiment im Dampfdrucktopf machst.

Nein, wenn der Topf offen oder normal abgedeckt ist. Da herrscht im Topf derselbe Druck wie außen.

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ThomasJNewton 25.11.2016, 20:23
@TomRichter

Das unterscheidet eben einen Chemiker.

Der sieht natürlich die gleichen Zusammenhänge, die du auch siehst, aber primär, dass der Dampfdruck erst mal eine Stoffkonstante ist.
Natürlich temperaturabhängig.

Ich will ja auch nicht behaupten, dass simples Denken immer die richtige Strategie ist.
Manchmal aber wohl schon.

Über einer Flüssigkeit stellt sich eine bestimmte Konzentration von Teilchen (der Flüssigkeit) ein, und die ist völlig unabhängig vom Druck, oder von anderen Teilchen, die sonst noch in der Gasphase rumschwirren.
Im Gleichgewicht natürlich.

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MERKE : Zu jeder Flüssigkeit gehört ein "Dampfdruckkurve"

Es gibt 3 Phasen , Fest ,Flüssig und Dampf

Beispiel : Wasser ist bei 1 bar und unter 90° flüssig 

In 6000 m Höhe ist ein geringeren Druck und somit kocht das Wassern schon unter 90° Celsius.

Bei Schiffsschrauben tritt Kavitation auf,wenn diese sich zu schnell drehen.An der Schraube herrschen unterschiedliche Drücke.

De Druck kann so niedrig sein,das das Wasser schon bei 5° Celsius dampfförmig wird.

Steigt nu der Druck wieder,dann wird die Dampfphase schlagartig verlassen und das Wasser ist wieder flüssig.

Dieser Vorgang wirkt wie ein Flüssigkeitsbohrer,der die Schiffsschraube zerstört.

An der Oberfläche der Schraube sieht man dann kleine Löcher,wo die Kavitation stattgefunden hat.

Beispiel : Kühlmittel verdampfen schon bei niedrigen Temperaturen 0° und weniger .Mit der Verdampfungsenergie wird dan gekühlt.

FAZIT : Ob eine Flüssigkeit flüssig oder dampfförmig ist,hängt von der Flüssigkeit selber und von den Druck und der Temperatur ab.

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rockglf 24.11.2016, 19:55

Danke für die Antwort, aber ich hab nichts das Gefühl, dass du mir meine Frage beantwortet hast. 

Dampfdruckkurve kenne ich, genauso wie die 3 (4) Phasen. Das eine Beispiel habe ich selber oben hingeschrieben und das andere tut nicht viel zur Sache. 

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Eine Flüssigkeit siedet, wenn ihr Dampfdruck gleich dem auf ihr lastendem Gasdruck ist. Dabei ist es egal, ob du das Wasser auf dem Mount Everest erhitzt oder ob du im Abzug Vakuum auf den Kolben gibst.

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rockglf 25.11.2016, 18:19

Danke, aber das habe ich in meine Text genau beschrieben.

Hat leider nichts mit der Frage zu tun.

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ThomasJNewton 25.11.2016, 20:30
@rockglf

Du hast alles in deiner Frage geschreiben, was zur Beantwortung deiner Frage nötig ist.

Und trotzdem eine Frage gestellt.

Also verzeih', dass sich jemand die Mühe macht, dir weiterzuhelfen.

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