Warum setzt Deutschland auf Elektro?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Wasserstoff 39%
Beides gleich gut 26%
Elektro 19%
Beides ist scheiße 16%

19 Antworten

Beides ist scheiße

ich hab mal ein wenig provoziren wollen:

wasserstoff ist für den PKW keine gute lösung weil die technik dahinter einfach sehr aufwändig ist, was den wagen unnötig groß, teuer und schwer macht. die hohe energiedichte allerdings und natürlich das schnelle tanken sind ein segen für nutzfahrzeuge, ins besondere schwwere nutzfarhzeuge wie LKW etc.

für kleine, leichte pkw sind batterien eine recht probate lösung. für schwere nutzfahrzeuge macht es keinen sinn, weil einfach viel zu viel kapazität verloren geht d.h. mit einem 7½ tonner, der derzeit mit verbrenner noch knapp 2 tonnen zuladen kann, wären das mit eienm entsprechenden batterieelektrischen vehikel wohl eher unter einer tonne, wenn es entsprechend reichweite haben sollte. und selbst höchstleistungsladegeräte, die das netz entsprechend belasten brauchen ihre zeit, um das ding wieder voll zu kneulen.

unterm strich müssen wir uns breiter aufstellen

  • batterielektrisch
  • wasserstoff
  • erdgas (später ersetzbar durch H Gas)
  • eFuels

lg, anna

Elektro
Die fortschrittlichsten Länder wie zb. Japan setzen alle auf Wasserstoff

Die von Fukushima und schlechter öffentlicher Meinung gebeutelte Atomlobby in Japan setzt auf Wasserstoff, um ihren Reaktoren noch eine Existenzberechtigung zu geben.

Und ist damit noch genauso weit wie hier und produziert den Wasserstoff aus Kohle.

Das Angebot an Wasserstoff-PKW ist in Japan gerade einmal halb so groß wie in Deutschland (also 1).

Wasserstoff ist doch nur ein weiterer Energieträger dessen Herstellung, Transport und Endverbrauch zu geringerer Energieeffizienz führt. Es ist wirkungsvoller einen eine Akku direkt mit Strom zu laden, als erst mit Strom in Wasserstoff zu speichern und ihn dann zu verwenden. Angesichts der drohenden Stromknappheit kann Wasserstoff nur eineErgänzung sein, niemals die lösung.

Elektro

Ein wasserstoffbetriebenes Auto ist auch nur ein Elektroauto mit einem (kleineren) Akku. Die Herstellung von Wasserstoff ist zudem ein äußerst energieaufwendiger Prozess, der die Effizienz von Wasserstoffautos massiv drückt: wenn man grünen Wasserstoff mit Hilfe von Ökostrom erzeugt, hat ein Wasserstoffantrieb einen Gesamtwirkungsgrad von vielleicht 30%. Füllt man gleich Ökostrom in den Akku, ist der Wirkungsgrad etwa 70 bis 80% (lt. Quelle Volkswagen oder hier).

Ganz abgesehen davon haben wir schon eine Infrastruktur für elektrischen Strom, die natürlich erweitert werden muss. Wir haben aber keine Infrastruktur für Wasserstoff.

Elektro

Wasserstoff klingt nach einer tollen Idee... Brennstoffzelle statt Batterie, schnell tanken, wenig Gewicht pro Energie und man kann sogar alte Dieselmotoren umrüßten.

Aaaber: Wir haben keinen Grünen Wasserstoff und kein Verteilungsnetz. Der Wasserstoff im Tank ist also (im Moment) eine dumme Idee.

Warum sich alle so auf Batterien versteifen? Weil das JETZT funktioniert und grüne Energie verwendet und... Tesla kopieren halt.

Wo haben wir denn ausreichend "grüne Energie"???

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@MISTERM3

Über das ausreichend kann man vielleicht streiten, aber ich kann in unter 10 Minuten einen Stromvertrag abschließen der 100% Grün ist und mein Auto aus der Steckdose laden.

Wo bekämst Du heute Abend grünen Wasserstoff für ein Auto her?

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@matmatmat

Klar, blöd nur das der Strom trotzdem aus Kohle usw kommt wenn Vorort zu wenig grüner Strom produziert wird 😉

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@matmatmat

Gerade das: "mein Auto aus der Steckdose laden", so wie wie wir es heute kennen, ist weiterhin der grosse Nachteil von Elektroautos. Der Wasserstoff wird grosse Rolle spielen als Energiespeicher. Die Entwicklung der äusserst effizienten Fotovoltaik wird in den nächsten 10 -20 Jahren diese Entwicklung beschleunigen.

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@RefaUlm

Meiner nicht. Der kommt vom Dach und wenn da nix los ist trotzdem 100% Erneuerbar.

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