Warum seid ihr Nicht-Gläubig?

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15 Antworten

Ich finde es erschreckend, wie wenig Du über die christliche Religion weißt und wie Du Dir dann trotzdem ein Urteil darüber bildest.

Ich würde Dir empfehlen, Dich mal intensiv über "den Glauben und die Religion" zu informieren. Vielleicht werden Dir gewisse Sachen dann klarer. Wenn Du dann immer noch nicht glauben willst - auch gut. Aber das, was Du oben schilderst, könnte ich auch nicht verstehen!

Ich habe gehofft, dass mir hier jemand etwas erklären kann. Ich weiss wenig darüber, weil ich aus einem nicht religiösen Elternhaus komme. Dafür kann ich nichts. Jetzt versuche ich wenigstens, es zu verstehen. Aber ich sage ja, ich bin Agnostiker, d.h. ich sage nicht "Es gibt keinen Gott". Ich weiss es nicht. Ich erlaube mir kein Urteil. Das sind einfach die Fragen, die ich mir stelle

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@Alex247

Ein nicht-religiöses Elternhaus ist aber keine Entschuldigung dafür, sich nicht zu informieren. Und "verstehen" kann man den Glauben sowieso nicht. Und die Fragen, die Du Dir stellst, gehen von völlig falschen Grundlagen aus. Deshalb sage ich ja - erst informieren, dann drüber nachdenken und dann erst Urteil bilden.

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@ErsterSchnee

ich informiere mich doch hier. ich habe in der bibel gelesen. was soll ich denn noch machen, wenn ich es nun mal nicht verstehe. und wie gesagt, ein agnostiker leugnet die existenz gottes nicht, er ist nur skeptisch. ich habe mir also noch gar kein urteil gebildet

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@Alex247

Man kann das nicht in drei Sätzen erklären. Aber legen wir mal zugrunde, was Du oben geschrieben hast:

warum musste Jesus sterben, dass wir leben können?

Er mußte nicht sterben, damit wir überhaupt leben können, sondern zur Vergebung der Sünden, damit es nach dem Tod weitergeht.

Warum gerade er?

Weil niemand anderes in der Lage wäre, die Sünde der Welt auf sich zu nehmen und zu verzeihen.

Was wäre passiert, wenn er nicht gestorben wäre?

Nichts, dann wäre es nach dem Tod zuende.

Warum hat er uns dann überhaupt so sündig geschaffen?

Er hat uns nicht sündig geschaffen, das war der Gott des Alten Testaments und die "Sünde" wurde von den Menschen eingebracht, nicht von Gott mitgegeben.

Und was ist mit Leuten, die nicht in Sünde leben? Gibt es ja auch.

Wenn es die gibt, brauchen die auch keine Vergebung.

Wenn Jesus nicht gestorben wäre, wäre dann die Welt untergegangen und sie wären auch mitgestorben obwohl sie unschuldig sind?

Warum sollte die Welt untergehen, und vor allem wohin? Sterben müssen alle, egal ob gut oder böse. Die Frage ist halt nur, was danach passiert.

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@ErsterSchnee

Wer an den Unsinn mit Jesus glauben möchte, kann genau so gut an die Existenz vom Osterhasen glauben.

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Der Gottglauben hat nur den Sinn und Zweck die Menschen zu unterdrücken. Jahrhundertelang hat das gut funktioniert, bis die Kirche die Macht verloren hat !

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Das ist auch gut so, denn sonst würden bestimmt noch Menschen mit einer eigenen Meinung als sogenannte Ketzer verbrannt werden !

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Der Islam toppt das ganze noch, in dem im Koran ganz offen geschrieben steht, das jeder der nicht an den Koran glauben will, getötet und gejagt werden soll !

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Solche Lebensphilosophien sind unmenschlich und glücklicherweise ist die Kirche keine Staatsmacht mehr hier in Deutschland !

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@Indigo

@ Indigo: Ich bin lieber gläubiger Christ als intoleranter Nichtgläubiger...

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@ErsterSchnee

@ErsterSchnee: Und ich bin lieber ein Nichtgläubiger, der Gläubigen mit intolerantem Glauben, keine ewige Hölle prophezeit, weil sie nicht so zu glauben gewillt sind, wie ich es tue.

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Hallo Alex! Ich bin zwar nicht nicht gläubig, aber ich ich will gern versuchen, dir zu antworten und zu sagen, warum ich gläubig bin.

1.)Die Gefühle taugen nicht für das Registrieren Gottes, so wie die Augen nicht dafür taugen, Musik zu hören. Gott registrierst du mit dem Geist = mit deiner Person, deinem innersten Herzen, dem Kern deines Wesens, deinem Gewissen, deinem Vertrauen. Was im Geist vor sich geht, kann sich in den Gefühlen widerspiegeln, muss es aber nicht immer. 2.)Gott hat Mitleid, aber da er die Menschen frei geschaffen hat, und weil er ihre Freiheit achtet, kann er niemanden zwangsbeglücken. Der Mensch ist deshalb eingeladen zu bitten, wenn er etwas von Gott will. - Ich persönlich habe schon viele Gebetserhörungen erfahren. 3.)Gott ist der Gute schlechthin. Wir können mit Gott keine Gemeinschaft haben, wenn in uns auch nur ein Schatten von Bösem ist. Und es ist erwiesen, dass auch der heiligste Mensch sündigt. Jesus hat unseren Tod vorweg genommen, der die Folge unserer Sünden gewesen wäre. Ich meine nicht den irdischen Tod, durch den wir alle müssen, sondern den ewigen Tod. (Wenn Gott das Leben ist, und wir durch unsere Taten Gott den Rücken kehren, wo gehen wir denn dann hin? Wenn wir vom Leben weggehen, dann gehen wir in den Tod). Wenn Gott einfach gesagt hätte: Ich vergebe euch! Dann wären wir gleich geblieben und könnten dennoch mit ihm keine Gemeinschaft haben. Jesus hat unsere Sünde übernommen und die ganze Schuld bezahlt. So hat er uns erlöst, und wenn wir unsere Schuld zugeben und die Erlösung annehmen, dann sind wir unschuldig und können mit Gott Gemeinschaft haben. 4.)Jesus ist der einzige, der die Schuld aller Menschen bezahlen konnte, weil er nicht nur Mensch, sondern auch Gott ist. Wäre er nicht gestorben, hätten uns unsere Sünden auf ewig von Gott, vom Guten und vom Leben getrennt. 5.)Gott hat uns nicht sündig geschaffen, sondern frei. Wir sind frei, unserem Gewissen zu folgen oder nicht. 6.)Die Welt wäre vielleicht nicht untergegangen, wenn Jesus nicht gestorben wäre. 7.)Es gibt zwar Leute, die nicht „in Sünde“ leben. Dennoch sündigt jeder Mensch, auch der gerechteste. 8.)Bei jeder Katastrophe sterben auch viele, die weniger sündig sind, und das ist schrecklich. Wir sind verpflichtet, Leid und Katastrophen zu vermeiden (gerechte Aufteilung der Güter, Klimaschutz, usw.). Dennoch ist das irdische Leben im Vergleich zur Ewigkeit, die unvorstellbar herrlich ist, kurz.

Was ein Unsinn ! Geh mal davon aus das es gar keinen Gott gibt, denn dafür gibt es gar keine Basis !

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Dann lies mal was du da geschrieben hast !

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Wenn du das geschafft hast, schau noch mal wie die Frage lautet.

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@Indigo

Hallo, lieber Indigo! Vielleicht ist dir aufgefallen, dass Alex eine Menge Fragen gestellt hat,die nur jemand beantworten kann, der an Gott glaubt. Und vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass meine Antwort an ihn gerichtet war und nicht an dich. Es liegt also in seiner freien Entscheidung, ob er meine Antwort ernst nimmt oder nicht.

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Erst mal ein Sternchen für die Frage. Ich habe Verständnis für dich Alex247 !

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Die vielen Fragen die sich einem Menschen im Zuge der eigenen Philosophie stellen, führen einen sicherlich auch an diversen Glaubensrichtungen vorbei. Interessant ist es zu sehen, was für einen Unsinn da als Lebensmaxime in diversen Glaubensgemeinschaften gelebt werden !

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Die armen Moslems machen sich zu Marionetten und lassen sich regelmässig ohne Widerworte geben zu dürfen gegen andere aufhetzen ! Da wird gepredigt, das man an bestimmten Tagen nicht mehr bei Aldi einkaufen darf, weil die Aldi-Brüder Juden sind und diese bestimmten Tageseinnahmen nach Israel spenden. Hintergrund ist dabei, das man dann bei dem Moscheeshop einkaufen soll ! Geld soll man spenden um den Kampf des Islams gegen die Ungläubigen zu unterstützen ! Denn schliesslich vertraut man nicht auf Allah, sondern nimmt als gläubiger Moslem selber das Schwert in die Hand und jagt die Ungläubigen !

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Wer jetzt meint als Christ in der besseren Kirche zu sein, irrt natürlich und verdrängt das auch in der Kirche keine Widerworte erwünscht sind wenn der Pastor von der Kanzel predigt und die Gemeinde ermahnt das richtige zu wählen. Aber das ist ja alles harmlos, im Gegensatz zu den Aktionen der Kirche als sie noch das Sagen hatte ! Als sie mit der Inquisition jeden Widerstand gegen die Kirche grausam bekämpft haben. Freidenken war verboten !

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Das ist glücklicherweise vorbei. Um so erstaunlicher, das heute Menschen denen man eigentlich etwas Verstand zutrauen würden, so einen Unsinn immer noch ernsthaft glauben wollen. Dabei dürfte jedem klar sein, das die Grundlage des Glaubens, die Bibel und die Behauptung das ein Gott die Erde und die Sonne erschaffen haben will, völliger Unsinn ist, denn jeder dürfte mittlerweile wissen, das sich die Sonne eben nicht um die Erde dreht !

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Von daher Alex247, sind deine Zweifel und dein Leben als Agnostiker völlig berechtigt ! Lass dir von diesen Pseudogläubigen kein schlechtes Gewissen einreden und geniesse dein Leben !

Wo ist dein Problem? Glauben heißt doch, gerade das als Tatsache anzunehmen, was du nicht sehen oder begreifen kannst. Der Glaube, gleich welchem man nun anhängt, ist nichts, was man wissenschaftlich nachweisen kann.

Außerdem - um mal zumindest einen Fehler in deiner Theorie aufzugreifen - hat "er" uns nicht sündig geschaffen: Eva (ja ja die Frauen...) nahm vom Baum der Erkenntnis die verbotene Frucht (den Apfel) und gab sie Adam. War wohl nix, von wegen "sündig geschaffen". Allzu weit her, ist es mit deinen Kenntnissen ja offensichtlich nicht und da maßt du dir ein Urteil über den Glauben an sich an...

Adam und Eva.. genau lol

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Es ist keine Theorie. Ihr versteht mich falsch. Ich will Euch nicht ärgern. Das sind die Fragen, die ich mir einfach stelle. Ich bin Agostiker, kein Atheist.

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Weil religiöse Erklärungen unlogischer und unnötiger werden, je mehr man von Wissenschaft versteht.

Manche Gläubigen nehmen z.B. das Beispiel, dass wenn man so etwas komplexes wie ein Flugzeug in der Wüste sieht, dass man dann doch nicht glauben, dass das zufällig entstanden ist, sondern man sollte glauben, dass dieses Flugzeug einen Schöpfer hat. Ist nur leider ein beschissenes Beispiel.

Wenn ich z.B. einen Bergsee sehe, dann denke ich an tektonische Plattenbewegungen, die den Berg und ein Tal erschaffen haben, dass Regen nunmal von oben nach unten fällt und dadurch das Tal füllt, dass zu dem entstandenen See Pollen fliegen, sich niederlassen und zu Pflanzen wachsen, dass dann Tiere kommen ...

Der Religiöse sieht einen Bergsee, und denkt, dass Gott ihn halt da hingesetzt hat.

nein, das ist ein wenig pauschal gesagt. ich kann durchaus gläubig sein und trotzdem nicht alle Dinge, die in der Natur vorkommen, stupide als Gottes Schöpfung bezeichnen. das ist auch keine ungeklärte wissenschaftliche Annahme, sondern eine Tatsache. der Glaube beschäftigt sich eher mit essenziellen Dingen, auf die auch die Wissenschaft keine Antwort findet...

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so geht es mir auch. trotzdem respektiere ich den religiösen glauben, und ich wundere mich, dass hier gleich alle so aggro sind obwohl ich nur ein paar fragen gestellt habe. kann ich was dafür, dass ich das nicht als kind gelernt habe

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@waquo

wie oft muss ich noch schreiben, dass ich kein atheist bin?

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Und wie erklärst Du Dir die tektonischen Plattenbewegungen? Die machen das ja nicht aus lauter Langeweile, da steckt ja auch irgendwas hinter. Wenn man wirklich weit genug zurückgeht und nachdenkt, dann kommt man irgendwo an den Punkt, wo einem die Wissenschaft nicht mehr weiterhilft sondern nur noch Glaube. Ob man dann an Gott, eine universelle Macht, den Urknall oder sonstiges glaubt, ist letzten Endes egal, weil jeder Glaube an sich unlogisch ist (sonst müßte man ja nicht glauben sondern könnte einfach wissen).

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@ErsterSchnee

Ja, wenn man weit genug denkt, kommt man irgendwann an den Punkt, wo es keine Anhaltspunkte mehr gibt, nach denen man unterscheiden könnte, ob etwas stimmt oder nicht. Ob es Gott gibt der nicht. Ob Buddha jetzt im Nirvana ist oder nicht. Ob Mohammed der Prophet Allahs ist oder nicht. Was alles Sünde ist, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, und wer einen da für die Sünden bestraft. Solche haltlosen Spekulationen findet der Wissenschaftler wertlos und sagt statt dessen einfach, dass er es nicht weis.

Genauso wie der Gute Arzt sagen wird, nachdem er einen Sehnenanriss im Ellbogen behandelt hat, und der Ellbogen danach wieder ganz ist, dass er nicht weiss, ob die Behandlung angeschlagen hat, weil sich diese Verletzung in 25% der Fälle von selbst behebt, und er nicht unterscheiden kann, ob der Ellbogen sich selbst geholfen hat oder ob die Behandlung ausschlaggebend war.

Das ist Bescheidenheit vor der Wahrheit.

Der schlechte Arzt, z.B. der Homöopath, wird nach der Behandlung des Ellbogens hingegen genau wissen, dass die Wassermoleküle in dem endlosverdünnten Mittelchen sich noch an die Pflanzenwirkstoffe erinnern und dadurch den Ellbogen repariert haben. Zuzugeben, dass man es einfach nicht weiss, dass es eine Lücke im eigenen Weltbild gibt, die man nicht füllen kann, ist offensichtlich nicht möglich.

Zur Wissenschaftlichen Methode gehört auch Unvoreingenommenheit. Als normaler Mensch kann ich hierzulande aufwachsen und Christ werden, weil meine Eltern Christen waren. In Indien aufwachsen und Hindu werden, weil meine Eltern Hindus waren. In Japan aufwachsen und Buddhist werden, weil meine Eltern buddhisten waren. Oder ich kann unvoreingenommen an alle Religionen herangehen und keine Hinweise finden, dass eine mehr Wahrheit enthält als alle anderen, so dass ich diese eine Religion über alle anderen stellen könnte. Soviel Voreingenommenheit und Arroganz besitze ich einfach nicht.

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@waquo

Eben, wenn der Wissenschaftler etwas nicht weiß, dann muß auch er glauben. Oder warum wurde z.B. das ganze CERN-Projekt in Gang gebracht? Doch nur, um einen Beweis für den Glauben zu finden, wie das Leben entstanden ist.

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@waquo

"Genauso wie der Gute Arzt sagen wird..." - das glaube ich kaum. auch der gute Arzt wird immer sagen, dass das Medikament der Grund war, dass es verheilte. er weiß aber auch, dass, wenn er den schlechten Arzt beobachtet, der menschliche Körper über so ausgepägte Selbstheilungskräfte verfügt, dass er erstaunt und fasziniert ist von der Kraft der Psyche. dieser Mensch wurde vom Homöopathen nur deshalb geheilt, weil er daran glaubt... ist das nicht wunderbar?

"Der schlechte Arzt, z.B. der Homöopath..." - kein gutes Beispiel, das Problem ist nämlich, dass der Homöopath ja selbst glaubt, dass es wirkt, sonst würde er das gar nicht praktizieren. wenn man ihn vom Gegenteil überzeugen würde, würde er sicher weiterhin daran glauben, da er vielleicht der Meinung ist, dass die Schulmediziner sich gegen ihn verschworen haben, um seinen Einfluss zu schwächen und ihren eigenen zu verstärken. vergleichbar also mit einem Atheisten, der jede Form von Religiosität verabscheut und um jeden Preis weiterhin nicht glaubt, obwohl auch er nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen hat? und auch er wird alles darauf zurückführen, dass Gläubige dumm und/oder schwach sind und nur ihren Einfluss stärken und seinen schwächen wollen? vielleicht...

"...aufwachsen und Christ werden, weil meine Eltern Christen waren..." - es gibt Millionen Beispiele von Menschen, die in einen Glauben fanden, ohne damit aufgewachsen zu sein und sogar Beispiele von Leuten, die Atheist wurden, nachdem sie jahrelnag in ihrem Elternhaus damit drangsaliert wurden ;)

"Soviel Arroganz besitze ich einfach nicht." - Du besitzt aber anscheinend genug Arroganz, um zu sagen, dass dein Unglaube besser ist als der Glaube... damit übertriffst du sogar die meisten Christen/Muslime/Hindus etc....

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@ErsterSchnee

Nein, der Wissenschaftler vermutet und spekuliert. Er weiss, dass das stimmen könnte, oder auch nicht. Und dann sucht er nach Möglichkeiten, dass zu unterscheiden.

Es gibt in der Quantenphysik im moment durchaus das Problem, dass bei vielen Theorien nicht gesagt werden kann, ob sie stimmen oder nicht, weil man dazu keine Experimente konstruieren kann. Das führt dazu, dass da viel spekuliert und wenig gewusst wird. Aber das wissen die Physiker. Deswegen haben die diesen riesigen Teilchenbeschleuniger gebaut, weil damit eine der wichtigen dieser Theorien belegt oder widerlegt werden kann. Und wenn sie widerlegt ist, werden sich ihre Anhänger anderen Theorien zuwenden. Sie haben an die Theorie geglaubt, weil sie ihnen als die sinnvollste erschien. Wenn sie nicht mehr sinnvoll erscheint, sucht man woanders nach der Wahrheit.

Wenn man Christ ist, glaubt man an Christus, weil man Christ ist. Egal was passiert. Weil es Teil der eigenen Identität ist.

Führ mal ne Diskussion über den dritten Punischen Krieg. Das wird relativ sachlich abgehen, die Position der Teilnehmer wird von Argumenten gestützt werden. Und wenn man Fakten auf den Tisch haut, werden sich die Leute auch anderen Positionen annähern können. Es wird relativ "wissenschaftlich" zugehen.

Dann geh mal nach Amerika und führ ne Diskussion über die Schlacht von Gettysburg. Da hat man dann auf der einen Seite die Südstaatler und auf der anderen die Nordstaatler. Positionen hängen nicht von Argumenten ab, sondern von der eigenen Identität als Nord- oder Südstaatler. Und niemand wird von seiner Position abweichen. So ähnlich sehen Diskussionen über Religion aus, v.a. auf Seite der Religiösen.

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@warenjka

"vergleichbar also mit einem Atheisten, der jede Form von Religiosität verabscheut und um jeden Preis weiterhin nicht glaubt, obwohl auch er nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen hat?" - hier noch ein Nachtrag, damit man mich nicht falsch versteht: es bleibt auch dem Atheisten selbst überlassen, ob er glaubt oder nicht, so wie jedem anderen Menschen auch, allerdings habe ich das nur als Beispiel angeführt, dass man dieses "ablehnende" Verhalten durchaus auf beide Seiten anwenden kann...

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@waquo

"Wenn man Christ ist, glaubt man an Christus, weil man Christ ist. Egal was passiert. Weil es Teil der eigenen Identität ist."

Das ist mir etwas zu pauschal. Natürlich sollte der Glauben (woran auch immer) nicht beim ersten Zweifel umgepustet werden - aber Kritik sollte und muß in meinen Augen immer möglich sein. Ich halte nichts von missionarischem Eifer und Absolutheitsansprüchen, egal in welcher Beziehung. Und sollte ich eines Tages meinen Glauben verlieren, werde ich mich mit Sicherheit nicht vom Dach stürzen, weil ich meine Indentität verloren habe. Ich will aber nicht abstreiten, daß es solche Leute auch gibt.

Und, was ganz wichtig ist, ich weiß nicht, daß es einen Gott gibt, ich glaube es nur. Und sobald mir irgendjemand beweisen kann, daß es keinen Gott gibt, bin ich auch gerne bereit, mich anderen Theorien bzw. Glauben zuzuwenden.

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@warenjka

Nein, der gute Arzt wird nicht immer sagen, dass er geheilt hat. Der Hausarzt von der Ecke wird das vielleicht nicht zur Oma sagen, die sich komisch vorkommt, wenn er feststellt, dass sie ne Erkältung hat und sie einfach auskurieren soll, und nein, dafür braucht man keine Pillen.

Das mit dem Ellbogen war hingegen ein reales Beispiel eine Arztes, der einen Baseballprofi mit einer experimentellen Methode behandelt hat (wo man natürlich noch wissenschaftlich vorgehen muss, um herauszufinden, wie gut die experimentelle Methode überhaupt funktioniert). Dass Du meinst, dieser reale Fall könne gar nicht existieren...

Wenn man nach der Wahrheit sucht (z.B. dass sich die Erde um die Sonne dreht) und findet, ist die Verbreitung der Wahrheit immer ein Kampf gegen die Gläubigen, die an etwas glauben (Sonne dreht sich um Erde), ohne zu meinen, dass irgendwie begründen zu müssen.

Wenn man ein wenig Demut vor der Wahrheit besitzt, ist der Umgang mit gläubigen Menschen leider ziemlich frustrierend. Wenn Du das als Arroganz bezeichnen willst, bitte.

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@ErsterSchnee

Das Problem ist, dass der Glaube an die Existenz Gottes eine im Kern weder beweisbare noch widerlegbare Position ist.

Deswegen wird Dir nie jemand beweisen können, dass es Gott nicht gibt.

Genauso wie die Existenz des fliegenden Spaghettimonsters oder von Russels Teekanne, die sich in elliptischer Umlaufbahn um die Sonne bewegt, im Kern unwiderlegbare Thesen sind. Trotzdem glaube ich weder an das eine noch das andere. Und ich finde nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen müsste. Genauso will ich mich nicht dafür rechtfertigen, warum ich nicht an Gott oder Krishna glaube.

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@waquo

Den ersten Teil deiner Antwort verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht ganz, so dass ich jetzt nicht weiter darauf eingehen will (das war ja ohnehin nur ein Beispiel)...

"...immer ein Kampf gegen die Gläubigen, die an etwas glauben (Sonne dreht sich um Erde)..." - jetzt verwechselst du aber den Gottesglauben mit dem "einfachen" Glauben eines Menschen, der es einfach nicht besser weiß, weil er im Mittelalter aufwuchs, als es wissenschaftliche Forschung auf diesem Niveau noch gar nicht gab, und sich daran orientierte, was er sah bzw. was für ihn am naheliegendsten war -was soll er denn begründen, wenn er gar keine Möglichkeit dazu hat?... und ich gehe mal stark davon aus, dass auch Kopernikus und Galilei an Gott glaubten und "trotzdem" (das Wort füge ich nur für dich ein!) nach der Wahrheit suchten. wir reden hier ja -zumindest nach meiner Auffassung- nicht von der Kirche, sondern vom Glauben selbst. und gegen diesen musste man nicht ankämpfen, sondern gegen die Kirche! außerdem kannst du das mit den heutigen Verhältnissen nicht vergleichen, selbst der Papst erkennt mittlerweile schon an, dass die Erde keine Scheibe ist...;)

"...ist der Umgang mit gläubigen Menschen leider ziemlich frustrierend" - dann kennst du entweder nur dumme, gläubige Menschen (was durchaus sein kann) oder gar keine gläubigen Menschen (und deine Meinung beruht nur auf Vorurteilen).

"Wenn Du das als Arroganz bezeichnen willst, bitte." - Danke, gerne ;) - aber im Ernst: du weißt selbst, dass ich das so nicht gemeint habe....

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@warenjka

Wenn man Arzt ist und es kommt jemand mit einer schweren Erkältung zu einem, die man einfach auskurieren sollte indem man sicht schont, viel trinkt usw., finden die Patienten es doch häufig doof, nur mit diesem Ratschlag nach Hause geschickt zu werden. Dann wird leider häufig ein Antibiotikum gegeben. Besser ist hier natürlich das Homöopatische Mittelchen als Nichttherapie mit Placeboeffekt. Relativ preiswert isses dazu, und es belastet weder Krankenkasse noch das Arzneimittelbudget des Arztes, da der Patient es selbst bezahlen muss.

Gottesglauben hört selten auf, wenn durch den glauben "geklärt" wurde, ob es den Gott gibt und ob er uns erschaffen hat oder nicht. Religionen versuchen auch immer, einem die Welt zu erklären und bewerfen einen mit Moralvorstellungen.

Der Umgang mit modernen, aufgeklärten Christen ist natürlich wesentlich angenehmer als mit den anderen, aber die anderen gibt es auch noch (siehe den Papst und Kondome für Afrika, und der ist ja auch keineswegs dumm), und der Umgang mit den aufgeklärten ist auch nicht immer ganz reibungslos.

Der Mensch fühlt sich mit Wissenslücken leider nicht wohl, ist aber zufrieden, wenn die Wissenslücke mit irgendetwas gefüllt ist. Die Wahrheit muss es nicht unbedingt sein. Es wäre besser, den Menschen die Worte "ich weiss es nicht" beizubringen als sie dazu zu treiben, irgendwas zu glauben. Das antike Griechenland hatte eine lebendige Philosophische und wissenschaftliche Kultur, im Christlichen Abendland wurde das durch Kirche und Glauben unterdrückt und als Ketzerei abgetan.

Der grosse Unterschied zwischen den alten Wissenschaftlern von Galileo bis Einstein, die durchaus an Gott glaubten, und modernen Wissenschaftlern, die grossteils Atheisten sind, ist meiner Meinung nach kultureller natur. Wenn man den Bergsee wissenschaftlich erklären kann, ist das natürlich nur eine Sache weniger, für die man Gott braucht, aber keineswege ein Beweis gegen die Existenz Gottes. Von daher kann Galileo durchaus noch an Gott glauben. Es ist nichts unlogisches an einem Gott, der die Erde um die Sonne kreisen lässt, warum sollte das ihn areligiös machen?

Wenn man aber in der heutigen vernetzten multikulturellen Welt lebt, mit anderen Religionen Kontakt hat und trotzdem fähig ist, die eigene Religion ohne besondere Begründung über alle anderen Religionen zu erheben, lässt mich das durchaus an der Unvoreingenommenheit eines Menschen Zweifeln.

Atheismus bzw. vor allem Agnostizismus hat durchaus eine Sonderstellung und ist nicht nur eine weitere Religion, die sich über andere stellt, sondern statt einer Religion des Glaubens ist es eine Religion des nicht-glaubens, und damit irgendwie eine Nicht-Religion.

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Weil es schlicht und ergreifend keinen einzigen stichhaltigen Hinweis auf eine übergeordnete bewusste Macht im Universum gibt.

Wenn diese Information nicht vorhanden ist,

weshalb sollte ich dann an derlei glauben?

Denn einem jeden Glaubenssatz geht zuerst die Annahme einer These auf Basis der Ratio voraus.

Und diese existiert hier schlicht nicht.

...

Die meisten glauben an das, was sich für sie am besten anfühlt.

Ich hingegen interessiere mich dafür ob meine Ansichten sich mit der Realität decken.

Und eine Realität in welcher es keine Hinweise auf einen Gott gibt, wird, schon alleine nach Ockhams Rasiermesser, wohl eine Realität sein, in welcher es auch keinen Gott hat.

...

Desweiteren, für alle Gottesgläubigen, gilt:

Behauptungen die ohne Beweis aufgestellt werden, können auch ohne Beweis wieder verworfen werden.

...

Gruß,

Solipsist

Ich "glaube", dass es ganz viel gibt, von dem ich nichts weiß. Und ich weiß, dass man an so ziemlich alles glauben kann, wird es nur richtig schmackhaft gemacht... Die Wahrheit? Ich kenne sie nicht....

wurde so erzogen und glaub an wissenschaften und die bibel/koran kommen mir ein bisschen unwahr vor deshalb. und wieso sollte es einen gott geben? die vorstehlung geht mir einfach nicht in den kopf das es jemanden gibt der allwissend ist und einfach auf seinem allerwertesten sitzt und nichts tut

Damit Du selbst nichts tun musst, oder? Nein, wir müssen lernen diese Welt zum Guten zu verändern sonst sind wir ziemlich wertlos, nicht nur für ihn. Was wegen unserer Unvollkommenheit alles schiefgegangen ist wird er auch nachträglich noch beheben können, wenn er wirklich ewig ist. Deshalb haben die Ziegenhirten vor dreitausend Jahren am Lagerfeuer nicht nur einen grossen und starken, sondern auch einen ewigen Gott "erfunden".

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Das ist ganz einfach: weil es keinen Gott gibt.Götter sind nur dazu da um unerklärliches zu erklären. Das funktioniert ja auch ganz gut, wenn man sich mal ansieht wieviel die Leute mit Religion verdienen.Zwar glaub ich an das Leben nach dem Tod, das hat aber garnichts mit Gott zu tun.

sondern??

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Dann beweise, daß es keinen Gott gibt.

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@ErsterSchnee

ErsterSchnee, Misery muss einen feuchten Kehrricht beweisen. Ihr Gottesgläubigen stellt die These auf es gäbe ihn, also obliegt Euch die Beweispflicht. Solange die nicht erbracht ist, kann sie, können wir, uns bequem zurücklehnen.

Denn:

Behauptungen die ohne Beweis aufgestellt werden, können auch ohne Beweis wieder verworfen werden!

...

Wenn ich Dir sage ich hätte einen unsichtbaren, grünrosa Drachen in meiner Garage, musst DU mir dann beweisen, dass das nicht stimmt?

Oder müsste nicht erst ICH meine zuerst aufgestellte Behauptung belegen?

...

Erst denken, dann schreiben.

Hilft ungemein.

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Weil es mir nicht logisch erscheint und vom Verstand her nicht nicht erklärbar ist.

Ich verstehe "schwarze Löcher" im Universum auch nicht (wie wohl mindestens 98% der Weltbevölkerung) - und trotzdem bezweifel ich nicht ihre Existenz. Und so bin ich halt gezwungen, an vieles zu glauben, was ich unlogisch finde oder nicht verstehen kann.

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@ErsterSchnee

Jaja, Vertrauen ist so ein Problem. Da wurde vor 500 Jahren halt geglaubt, die Sonne kreist um die Erde, weil die Kirche das gesagt hat. Und man hat ihr vertraut.

Heutzutage sollten wir darüber aber hinaus sein. Die Wissenschaftliche Methode basiert ganz zentral darauf, dass Wissenschaftler sich gegenseitig überprüfen und dass die gesamte Argumentation und die Belege offengelegt werden, so dass jeder, der sich damit beschäftigen will, es nachvollziehen kann.

So einem Apparat vertraue ich mehr als dass die Kirche schon gottesfürchtig genug sein wird, die Wahrheit zu sagen, und dass die Dinge halt so sind und man das doch nicht hinterfragen solle.

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Atheist, obwohl ich in einer katholischen Schule bin (bin erst später auf meine Gesinnung draufgekommen. Ist aber kein Problem in der schule, solange ich das nicht zeige. Ist ja eine gute Schule, dh. will ich sie jetzt nicht verlassen. Bin ungetauft). Ich glaube, dass Gott nur eine Erfindung von Leuten ist, die "Gott" für alles verantwortlich machen, weil sie keine andere Lösung haben (Entstehung der Welt- Darwin hat ja wohl das Gegenteil BEWIESEN, wieso glauben dann noch Leute daran?). Und außerdem- wenn Gott so toll und gut ist, wieso lässt er dann all das geschehen, was eben geschieht. Was ist mit Totengeburten? Klar da ist die Frage mit Ursünde usw. aber eig. kann das Kind an sich nichts dafür. Außerdem will die Kirche nur, dass wir alle "brav" sind- 10 Gebote usw. das ist ja nichts schlechtes, aber jetzt kommt's: die ganzen Christenverfolgungen und Judenverfolgungen usw- so viele Tote nur wegen etwas, das sie sich möglicherweise nur einbilden. Ich finde das nicht ok. Ich glaube auch nicht, dass man in den Himmel kommt. Es ist einfach aus (wie ein Licht ausgeht). Lg

Darwin hat seine Theorie niemals bewiesen (weil das gar nicht möglich ist), genausowenig wie er jemals bestritten hat, daß es einen Gott gibt.

Darwin ist ein ganz schlechtes Argument dafür, daß es keinen Gott geben soll...

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@ErsterSchnee

Aber er hat auch gesagt "das ist wie ein Dolch in meinem Herzen" (oder so ähnlich). Er kam ja aus einer religiösen Familie, weshalb ich glaube, dass er es nie gewagt hätte, so etwas zu sagen. Und ja, er hat es nicht bewiesen, aber das, was er gesagt hat (evolutionstheorie), geschah einfach im Laufe der Zeit so oft, sodass ich einfach glaube, dass es so ist. Es ist ja nur meine Meinung und ich zwinge niemanden dasselbe zu glauben wie ich.

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@ErsterSchnee

Die Evolution ist keine Theorie sondern Stand der Wissenschaft ! Niemand der klar denken kann, wird behaupten wollen, das es Dackel schon immer gab ! Nur durch die Entwicklung der Arten haben wir diese Tiere und das nennt man Evolution !

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Die Bibel behauptet anderes, deshalb wird Darwins Endeckung der Evolution von ewig gestrigen immer noch bestritten !

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Die Bibel ist eben nur ein Buch von Menschen und hat nichts Göttliches an sich! Deshalb steht da auch so ein Unsinn drin wie mit der Jungfrau Maria, und das die Sonne sich um die Erde dreht ! Das Jesus über Wasser laufen konnte. Das Moses ein Meer in 2 Teile geteilt hat und das Noah 50 Millionen Tiere aus allen Ländern und Inseln der Welt auf ein Holzschiff von 300m Länge eingeladen hat !

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Wer das alles glauben möchte,.... bitte schön !

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@Indigo

Die Evolution ist seit mindestens 2600 Jahren bestens bekannt, die hat Darwin nicht entdeckt. Seine Evolutionstheorie gibt dagegen zusätzliche Erklärungen, die nach heutigem Stand der Wissenschaft unhaltbar sind.

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@ferdl

Die Evolution widerspricht der Bibel, wonach dieser Gott alle Lebewesen persönlich und einmalig erschaffen haben will !

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Seit Darwin wissen wir das es diesen Gott eben nicht geben kann, da die Tierarten sich entwickelt haben, zu dem was sie sind und nicht aus dem Nichts von diesem Gott erschaffen wurden !

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Aber das ist ja nur eine der Unsinnsgeschichten aus der Bibel, die widerlegt wurden !

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@Solipsist

"Ideen zur Evolution, wie die gemeinsame Abstammung und die Umwandlung von Arten, gab es mindestens seit dem 6. Jahrhundert vor Christus, wo sie von dem griechischen Philosophen Anaximander vertreten wurden."
(Zitat aus Wikipedia zu finden unter Evolution)

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@Indigo

Seit Darwin wissen auch Stadtmenschen, dass Tierarten sich verändern können wenn man sie züchtet. Jeder Bauer wusste das schon vorher.
Ansonsten war Darwin selbst Theologe, Deine Behauptung dass es Gott wegen ihm nicht geben kann ist frei erfunden.
Dass Evolution der Bibel widerspricht kann man ebenfalls nicht sagen. Sie mag Deiner Auslegung der Bibel widersprechen, die muss aber nicht die einzig Richtige sein.

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@ferdl

"Ideen zur Evolution, wie die gemeinsame Abstammung und die Umwandlung von Arten, gab es mindestens seit dem 6. Jahrhundert vor Christus, wo sie von dem griechischen Philosophen Anaximander vertreten wurden. ... Diese Ideen wurden in England als eine Bedrohung der politischen und religiösen Ordnung betrachtet und vom wissenschaftlichen Establishment heftig bekämpft."

...

Na dann ist ja alles beim alten.

...

Soli

...

P.S.

@Yanni. Darwins Evo lässt sich tatsächlich nicht zu einem Beweis gegen Gott verwenden. Sie ist freilich Fakt und auch richtig, einzig nur kein Beweis gegen Gott.

@Ferdl: "Dass Evolution der Bibel widerspricht kann man ebenfalls nicht sagen." Doch freilich. Schöpfung der Arten ist schlicht Humbug.

Aber sowas diskutier ich bitte nicht mehr.

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@Solipsist

Evolution ist Veränderung der Arten. Damit das funktioniert braucht es erst einmal Arten. Evolution setzt also Schöpfung voraus und widerspricht ihr keineswegs. Was eines Tages widersprechen könnte wären andere Theorien zur Lebensentstehung, aber mit denen ist es noch nicht weit her.

Eine Bedrohung für die politische und religiöse Ordnung war Darwins Begründung "Struggle for existance". Eine ziemlich unverhohlene Aufforderung zum Krieg jeder gegen jeden im Hirngespinst seines Überlebenskampfes. Obwohl das schon kurz danach abgeändert und heute ganz fallengelassen wurde, hältst Du Darwins Theorie immer noch für richtg. Nicht gerade pazifistisch diese These. Trotzdem steht die heilige Kuh des Atheismus nicht zur Diskussion, schon klar.

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@ferdl

Eine These wird deswegen nicht falsch, nur weil andere meinen sie mißbrauchen zu müssen.

Kernspaltung funktioniert nicht, weil man daraus Atomwaffen produzieren kann? Aha.

Artenselektion ist und bleibt ein Faktum, auch wenn Dir das in Deinen Götterkosmos nicht passt.

Ich bin es echt leid Dir das dauern erklären zu müssen.

...

Und das hier: "Damit das funktioniert braucht es erst einmal Arten. Evolution setzt also Schöpfung voraus" ist schlicht falsch.

Das Du keinen Begriff davon hast, was milliarden von Jahren in Kombination mit der Erfindung der verschiedenen Geschlechter anzurichten im Stande sind, dafür kann ich nichts.

Freilich können die Arten wie in einem umgekehrten Trichter im Laufe der Zeit entstehen.

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Dein Problem ist, das Du die Evo ums verrecken nicht annehmen würdest, ganz unabhängig davon welche Beweise dafür auf dem Tisch liegen. Weil Du Dich lieber von der Irrationalität deines Glaubens lenken lässt.

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@Solipsist

Die Evolution nehme ich an, Darwins Thesen nicht. "Struggle for existance" wurde damals schon ersetzt durch "Survival of the fittest". Letzteres ist genauso Unsinn, eine Tautologie. Das wars dann auch schon was Darwin zur Evo beigetragen hat, alles andere war schon vorher da und das neue ist falsch. Artenselektion ist Zucht, die gibts widerum. Jedoch nicht ausschliesslich und nicht so pauschal zu beurteilen wie das Darwins Evo tat. Nicht Krieg, sondern Friede trägt das meiste zur Entwicklung bei. Im Überlebenskampf entstehen höchstens aussterbende Monster fürs Museum.

Wenn Evolution keine Schöpfung voraussetzen soll, dann müsste das Leben anderweitig hergebeamt worden sein. Denn um an die zufällige selbständige Lebensentstehung zu glauben müsste sie erst einmal unter optimal gesteuerten Bedingungen gelingen. Und selbst wenn so etwas Ähnliches gelänge entgegen bestehender Naturgesetze, würden Milliarden von Jahren nicht ausreichen für die Entwicklung eines Einzellers, geschweige denn eines Menschen.

Die Irrationalität des Glaubens ist wenn überhaupt verschwindend klein gegen die Irrationalität der Hoffnung, Milliarden von Jahren werden schon irgendwie reichen, damit zufällig das irgendwie von selbst entsteht was man sich nicht erklären kann.

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@ferdl

Längere Zähne der Jäger, erzeugen längere Beine der Opfer. Fertig.

Wenn Du mit Moral versuchst darin herumzustochern, wunder Dich nicht das Du nichts erkennen kannst.

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was den Rest angeht, vergleichst Du wieder Äpfel mit Birnen. Das hab ich Dir auch schon mal gesagt. Evolution und Abiogenese sind zwei VÖLLIG unterschiedliche Paar Schuhe.

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und was Deine Wahrscheinlichkeiten angeht, so schlägt dieses kleine Filmchen -auch wenn ich es Dir schon mal unterbreitete- Deine transzendente Figur, die irgendwann mal sagte: "Es werde Licht!" in Punkto Plausibilität um Lichtjahre:

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http://www.youtube.com/watch?v=-zHlfUU1WY0&feature=channel_page

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Sag mir was an dem Film falsch ist.

Benenne die Minute, Sekunde, Punkt für Punkt, listenartig -und sag mir was davon GÄNZLICH UNMÖGLICH sein kann.

Was davon ist unwahrscheinlicher als ein Gott der Lebewesen designt hat.

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@Solipsist

Ach ja, der Säbelzahntiger, ein Fall fürs Museum. Gefährliches Gebiss, gross und stark, war dummerweise der Schwächere in Darwins Überlebenskampf. Aber was sind schon Tatsachen gegen eine so unmoralisch logische Theorie?

Der Link auf youtube ist mir neu, habe ich mir angesehen. Die Forschung an sich ist schon interessant. Da werden die Möglichkeiten eines intelligenten Designers ausgelotet, der mit primitiven Ausgangsstoffen etwas Komplexes schaffen soll. Die im Film versuchte atheistische Auslegung dessen war allerdings nicht möglich ohne schwere Fehler.

Schwerster Fehler sind die Wahrscheinlichkeiten. Von Anfang bis Ende wird von zufälligen Mutationen gesprochen, die zufällig zu fantastischen neuen Eigenschaften führen. Das sind alles Lottovolltreffer, einer nach dem anderen. Eine falsche Mutation genügt und es ist aus. Wenn der Autor dann am Ende behauptet "keine lächerliche Unwahrscheinlichkeit", dann hat der noch nie etwas von Stochastik gehört. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Folge von Mutationen lässt sich exakt berechnen. Die Wahrscheinlichkeiten für komplexere Gebilde lassen sich daraus abschätzen. Da der Autor das versäumt oder nicht kann oder wie auch immer habe ich das mal kurz überschlagen. Schon bei primitivsten Ketten von 100 Aminosäuren im Innern und Enzymbildung, entstanden durch 1000 Mutationen komme ich auf weniger als 1 : 10hoch1000. Die Wahrscheinlichkeit, dass dasselbe im Labor mit heutigen Mitteln möglich ist schätze ich dagegen auf 1 : 100. Der Film versucht das Gegenteil zu erzählen. Für wie blöd hält der Autor die Leute eigentlich?

Mutationen als Fortschritt hat schon Darwin als Trugschluss erkannt. In der Regel sind Mutanten gar nicht lebensfähig, zerstören also die vorausgegangene Entwicklung vollständig. Die echten Lebewesen haben extra Reparaturmechanismen gebildet, um die Zerstörungen von Mutationen wieder zu flicken so weit es geht. Der Film erzählt das Gegenteil, wie nützlich Mutationen doch sind.

Ein weiterer schwerer Fehler ist die Annahme, dass es sich dabei um Leben handelt. Nach dieser Definition wären Kristalle und Steine oder sogar gewöhnliches Plastik ebenfalls Lebewesen, weil sie unter bestimmten Bedingungen wachsen und geteilt werden können und weiterwachsen. Was vorgeführt wird, sind nur Fettaugen in der Ochsenschwanzsuppe. Wenn man sie mit dem Löffel zusammenbringt, dann wird eines das andere fressen. Und wenn man eines zerschneidet, dann hat es sich vermehrt. Der Vergleich mit Leben ist kindisch, es fehlt jegliche Software, die der Zelle sagt was gut für sie ist und was nicht. Nicht chemische Reaktionsgleichgewichte, sondern zielstrebiges Handeln sind gefragt. Reaktionen auf die Umwelt fehlen völlig wie bei einem Stein.

Selbst wenn diesen Fettaugen nun etwas Intelligenz eingetrichtert worden wäre, und sie nicht durch Mutationen zerstört worden wären, wovon hätten sie leben sollen? Doch wohl von sich selbst. Sie könnten keinen Planeten erobern, sondern werden in demselben Tümpel wieder sterben wo sie entstanden sind. Ausserhalb verhungern sie. Selbst wenn das Wunder wahr wäre, und eine solche Fettaugenfamilie hundert mal hintereinander im Lotto gewinnt ohne Aussetzer, dann würde es trotzdem bald wieder aussterben wegen Wetteränderungen oder Mutationen. Um überlebensfähig zu werden ist es noch ein weiter Weg. Lernen sich nicht selbst zu fressen, sondern nach nicht versiegenden Nahrungsquellen suchen. Wenn es das Dusel mit der Wahrscheinlichkeit aufgebraucht hat, dann ist es bei der nächsten Mutation nicht mehr fortpflanzungsfähig und alles war umsonst. Also bräuchte es zuerst wirksame Reparaturmechanismen gegen Mutationen. Nun, das dumme Fettauge ist entweder weitsichtig und intelligent genug, sich so etwas selber zu basteln, weil es weiss wie schädlich so eine Mutation sein kann, oder sie gewinnt nochmal hundert Sechser hintereinander im Lotto. Wer soll das glauben? Gewiss mag es eine ganze Menge Fettaugen auf der Welt gegeben haben. Aber selbst wenn es in jedem einzelnen Liter Wasser aller Ozeane 10 fortpflanzungsfähige Fettaugen gegeben hätte, was wohl ziemlich illusorisch ist, reduziert sich die Unwahrscheinlichkeit dass es eines davon geschafft haben könnte nur unwesentlich auf vielleicht 10 hoch -1900 statt 10 hoch -2000. Die Wassermenge der Ozeane habe ich gerade nicht im Kopf, aber mal so eine Grössenordnung gehört, dass es stimmen sollte. Das einzige was die Wahrscheinlichkeiten effektiv reduzieren könnte, wäre eine extreme Vermehrung und weltweite Ausbreitung des jeweils fortschrittlichsten Fettauges, bewusste Züchtung in einem sehr grossen Garten also. Solange aber die Vermehrung mittels mechanischer Zerteilung abläuft und die Dinger nur von ihresgleichen leben können ist das illusorisch. Wegen fehlender äusserer Merkmale gibt es keine Auslese, mehr noch: Weil gar nicht klar ist, welche Mutation dauerhaft gut ist und welche nicht kann man nicht sortieren ausser man hat einen Plan und weiss, dass eine ungünstige Mutation zusammen mit der nächsten zum Ziel führt, während eine momentan Günstige in einer Sackgasse endet. Nur ein guter Züchter mit Plan und der Erde als Garten kann die Unwahrscheinlichkeit reduzieren. Und dann hätte man erst ein primitives Teil mit einem Erbgut von 100 Aminosäuren. Stellt man das Teil im Labor her, dann ist es leichter möglich, es so auszustatten, dass es auch längere Zeit funktioniert und dann hätte es wirklich eine kleine Chance von selbst zu überleben falls es jemals leben sollte. Oder es bleibt einfach ein künstlicher Stoff so wie jeder andere Kunststoff auch, mit gewissen Eigenschaften osmotischer und katalysatorischer Natur aber ohne eigenes Handeln.

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@ferdl

"Ach ja, der Säbelzahntiger, ein Fall fürs Museum. Gefährliches Gebiss, gross und stark, war dummerweise der Schwächere in Darwins Überlebenskampf. Aber was sind schon Tatsachen gegen eine so unmoralisch logische Theorie?"

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Das Lebensbedingungen, Klima, Mikroben, Nahrungsvorkommen, etc. unmittelbar mit alledem zu tun haben, ist Dir nicht bekannt bezüglich der Wirkungsweisen der Evolution?

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Das Moral nichts mit der Richtigkeit eines Sachverhalts zu tun hat, ist Dir auch nicht bekannt?

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Würde ich gerne wissen, bevor ich auf Deine ausufernden Zahlenjonglagen eingehe.

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"Der Link auf youtube ist mir neu, habe ich mir angesehen. Die Forschung an sich ist schon interessant. Da werden die Möglichkeiten eines intelligenten Designers ausgelotet, der mit primitiven Ausgangsstoffen etwas Komplexes schaffen soll."

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Das hier eben nicht von einem intelligenten Designer ausgegangen wird, ist Dir nicht aufgefallen?

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Würde ich auch gerne wissen, bevor ich auf Deine ausufernden Zahlenjonglagen eingehe.

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Das letztere mag Ironie gewesen sein, aber je tiefer der Gottesglaube, desto weniger das Talent zur Ironie.

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Ist so meine Erfahrung.

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@Solipsist

Deine Erfahrung ist schon richtig. Ironie beinhaltet zum Teil eine Lüge und das Lügen ist bei Gläubigen nicht so selbstverständlich dass man dafür ein Talent ausbildet. Daraus folgt, ich meinte was ich sagte. Der Film und die Forschungsarbeiten sind nicht dasselbe. Einen Wissenschaftler, der solche Zellprototypen zusammenzubauen versucht, bezeichne ich als intelligenten Designer. Dass der Filmemacher Atheismuspropaganda macht ist mir schon aufgefallen. Die Behauptungen lassen sich prüfen und wenn man nicht Alles nur glaubt, dann kommst auch Du zu demselben Ergebnis wie ich, zum Beispiel bezüglich der Wahrscheinlichkeiten.

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Der Säbelzahntiger hat Dich ein wenig von Darwins Kampftheorie entfernt. Das ist was ich klarstellen wollte. Längere Zähne machen noch lange keine längeren Beine der Beute. Die Vorstellung des Überlebenskampfes ist total falsch. Zunächst einmal verursacht jede Veränderung eine Störung des ökologischen Gleichgewichts, die sehr oft nach hinten losgeht und den Verursacher trifft, egal wie toll entwickelt der ist. Dann wird aus dem Evolutionsfortschritt das Gegenteil. Darwin hatte davon keine Ahnung. Was er sagte von wegen Überlebenskampf ist nicht zutreffend. Schon an der fehlenden Ethik hätte er erkennen können, dass es nicht die göttliche Schöpfung ist, die er damit zu erklären versuchte. Jäger und Gejagte führen nicht Krieg, sondern sind ein Team, in dem sich der Jäger sehr abhängig macht von seiner Beute, während die Beuteherde durch Aussonderung aller kranken und mutierten Tiere gesund erhalten wird. Wenn Darwin meint die ganze Natur liegt im Krieg, dann hat er das gründlich missverstanden, die Strategien der Natur mit niederen menschlichen Gepflogenheiten verwechselt.

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@Solipsist

Ok, trotzdem glaube ich nicht an diesen Gott, den die katholische Kirche mir versucht näher zu bringen, aufgrund der anderen Argumente,die ich aufgelistet habe. ;)

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@Yanni

Ich bin da ganz (!) bei Dir.

Ich hatte nur den einen Fehler des korrekten argumentierens wegen herausgegriffen.

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"Es ist einfach aus (wie ein Licht ausgeht)."

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M.E. richtig. Weswegen sich die alle auch an eine Gottes- und jenseitsvorstellung klammern.

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@ErsterSchnee

1859 stellte C. Darwin seine Evolutionstheorie vor, welche auf der genetischen Variabilität der Nachkommen und der natürlichen Selektion als wesentlichen Faktoren zur Veränderung der Arten aufbaut. Darwin hatte seine Überzeugungen durch genaues Beobachten und unvoreingenommene Bewertung des Beobachteten gewonnen. Seine Evolutionstheorie wird von den modernen Erkenntnissen der Genetik glänzend bestätigt.

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Ein Pauschalargument von vielen Gläubigen ist:

Wenn die Geschehnisse anders von statten gegangen wären als sie es sind, hätte daraus vielleicht vielmehr Elend entstehen können.

oder

Gott gibt uns die Möglichkeit gut und böse zu sein, weil das die "beste" Lebensform ist, weil wir dadurch jede Freiheit haben.

was heißt Pauschalargument? warum braucht man überhaupt irgendwelche Argumente, um gläubig oder nicht gläubig zu sein? kann man nicht einfach denken, was man will?

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@warenjka

Doch aber wer sich Gedanken darüber gemacht hat und anderen Menschen Religion verständlich machen möchte, beteiligt sich auch an solchen Diskussionen, die den Glauben anzweifeln.

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@warenjka

klar kann man das. ich wollte niemandem auf den schlips treten. ich wollte das nur mal so wissen

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@moccajoghurt

schon, ja. aber an sich führt das zu nichts, das ist das Problem. ich habe nie festgestellt, dass irgendjemand durch eine einfache Diskussion "bekehrt" wurde. das ist allenfalls für Kinder, denen man etwas erklären will, geeignet.

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@warenjka

Manche Menschen haben eben Zweifel und finden Widersprüche, die beseitigt werden müssen, bevor sie wirklich daran glauben können.

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achso. aber die meisten leute sind weder nur gut noch nur böse. und die, die böse sind, sind böse weil sie böses mitgemacht haben. dafür werden sie dann bestraft (jüngstes gericht) während die, die eine tolle kindheit hatten und liebevolle eltern es ja leicht haben, gut zu sein. das ist unfair

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@Alex247

wenn es einen Gott gibt, dann wird ER sowas wohl auch berücksichtigen. wer in die Hölle oder in den Himmel kommt, können wir schlecht voruassehen.

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@Alex247

Auf das Argument habe ich noch keine Antwort gefunden, weil ich mich nicht mehr viel mit Religion befasse, aber wenn du nachforschst findest du auch darauf eine Antwort von einem Gläubigem.

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@warenjka

Himmel und Hölle, oh man. Ich dachte wir leben im Jahr 2009...

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@CameronP

und ich dachte, das wäre Glauben?? was hat man schon zu verlieren, wenn man nach moralischen Maßstäben handelt? sollte man sich geirrt haben, ist es nicht weiter schlimm, dann wird man zumindest in guter Erinnerung bleiben. aber was macht man im umgekehrten Fall?

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@warenjka

Es gibt nichts schlimmeres auf diesem schönen Planeten als fanatische Gläubige die alle anders denkenden Menschen töten wollen !

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Es gibt überhaupt keine Grundlage für einen Glauben, der auf einem Gott basieren soll !

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Das in der heutigen aufgeklärten Welt, immer noch Menschen an einen christlichen oder islamischen Glauben festhalten, ist sehr bedenklich.

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Da wollen Menschen glauben das Jesus über das Wasser gelaufen ist, oder Mohammed mit einem Fabelwesen ins All zu Allah geflogen ist. Da will man an einen Himmel mit Engel glauben, oder das 40 Jungfrauen alle Gelüste der frommen Moslems befriedigt werden.

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Wer glaubt ernsthaft so einen Unsinn ? Denken diese Menschen gar nicht nach ?

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Laut Bibel und Koran dreht sich die Sonne um die Erde und die Evolution wird als Lüge behandelt. Dabei ist es doch offensichtlich das es Dackel und bestimmte Katzenarten erst durch Zucht geben konnte ! Laut Bibel sind alle Tiere einmalig entstanden und eine Evolution gibt es nicht ! Wer will die Entwicklung der Arten (Evolution) ernsthaft leugnen ?

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Eins haben die Religionen aber gemeinsam ! Sie schüren Hass gegen andere Menschen ! Die Moslems predigen Tot den Juden und Amerikanern ! Die Christen sind etwas verhaltener und predigen das der Allah der Teufel ist. Fürchterlich sowas !

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Weil es für mich genauso wenig einen Gott wie den Weihnachtsmann oder den Osterhasen gibt.

Also ich finde der Weihnachtsmann ist glaubwürdiger, als so eine Unsinnsfigur wie Gott oder Allah, der uns nach seinem Ebenbild erschaffen haben will und uns eine Verdauung eingebaut haben will ! Wie sieht denn wohl die Verdauung dieses Gott oder Allah aus ?

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@Indigo

Soweit ich informiert bin, muss es sich hierbei um Irland handeln!

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Weil es keine Person etc geben kann, die allen Menschen hilft. Viele Geschichten aus der Bibel sind unlogisch, zum Beispiel dass Maria als Jungfrau schwanger wurde.

Weil es eine für mich unlogische Denkweise ist.

Woher weisst Du, dass Deine Logik die richtige ist? Eine absolute Logik haben wir nicht. Alles was wir prüfen können ist die innere Schlüssigkeit und Logik eines Systems.
Welches System hat nun mehr innere Logik, ein unvollständiges Weltbild das Erkenntnislücken aufweist oder ein vollständiges, in dem diese Lücken anhand einer Gottesvorstellung ebenfalls erklärbar sind?

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@ferdl

Dein Gott würde keine Lücken schließen, sondern eine Logische Inflation bewirken. Mit Gott kannst Du alles deckeln. Passt überall rein.

"Wie geht das?"

"Keine Ahnung."

"Das war Gott."

"Aha. Na dann."

Gott ließe sich auf jedwede Frage stülpen und ist somit die personifizierte Nichtantwort.

...

Wenn unsere Logik, die Ratio, nicht greift, wie Du sagst, dann gibst Du zu, dass Dein Gott und somit Dein Glaube also irrational ist.

...

...

...

Erkenntnislücken?

Ihr Gläubigen habt einfach keine Geduld.

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@Solipsist

Das menschliche Denken neigt dazu, Unvollständiges zu vervollständigen. Nur so können wir eine Textzeile lesen, die halb verdeckt ist oder in einer Disco jemanden verstehen der uns etwas sagen will. Für das Gehirn eine Selbstverständlichkeit, die es routinemässig ständig ausführt. Das Gelesene und Gehörte kann durch den Kontext der Fragmente zweifellos richtig ergänzt werden.

Im Weltbild gibt es ebenfalls Fragmente und Lücken, für denkende Menschen inakzeptabel. Auch da versucht das Gehirn automatisch aus dem Kontext und Hintergrundwissen die Lücken zu füllen. Das ist nicht irrational, sondern gesunder Menschenverstand, weil alles irgendeine Erklärung haben muss, nach der gesucht werden muss, gerade damit die innere Logik wieder greift. Aus dem Grunde gibt es Wissenschaft, weil uns Wissenslücken nicht egal sind.

Erkenntnislücken gibt es viele und Geduld hilft nur bei wenigen. Metaphysische Lücken werden gar nicht erforscht von der Wissenschaft, da kann man lange warten. Neben den Lücken gibt es auch Fragmente, die gar nicht ins materielle Weltbild passen. Begegnet man einem Fragment, dann muss man schnell den Kopf in den Sand stecken um es nicht zu sehen oder wenn man doch etwas davon gesehen hat, sich selbst vorübergehend für verrückt erklären. Denn nur so kann man ein rein materialistisches Weltbild aufrechterhalten, lol.

Wer keine Angst hat, die Augen offenzuhalten, der wird mehr sehen und kennenlernen, von dem Materialisten keine Ahnung haben. Diese zusätzlichen Erfahrungen und Erkenntnisse werden manche Lücken schliessen, auf die es keine Antwort gab.

Vorsicht, hier kommt ein materialistisch unerklärliches Fragment:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,496608,00.html

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@ferdl

Aus dem Bericht:

"Bei der Untersuchung einer Patientin stellte Teno fest, dass die Frau nichts mehr aß, schwer atmete und ihre Beine bläulich verfärbt waren - Anzeichen, die häufig auf den bevorstehenden Tod hindeuten. Oscar blieb aber nicht im Krankenzimmer, und Teno dachte, dass er sich diesmal wohl geirrt habe. Später stellte sich aber heraus, dass sich die Ärztin selbst um etwa zehn Stunden vertan hatte. Und Oscar erschien zwei Stunden vor dem Tod der Patientin an deren Bett."

Was immer die blauen Beine waren, sie sind Ergebnis eines chemischen Prozesses.

---> Nase.

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Das erklärt dies nicht mit Anspruch auf Richtigkeit und ist nur eine Skizze.

Aber dies ist unter dem Strich schicht wahrscheinlicher als Übersinnliches.

Und selbst wenn man das Übersinnliche wörtlich nimmt und unsere menschlichen Sinne als Ausgangspunkt genommen werden und Katzen etwas über(unseren)Sinnen hätten. Na, dann haben sie das halt. Das ist kein zwingender Hinweis auf irgendwas Göttliches.

Es gibt eine Käferart die Feuer Kilometerweit, bis zu 50, "riechen" kann. Übersinnlich? Nein, einfach erklärbar.

Mit Deiner Argumentation hätte man auch vor hundert Jahren noch dem Flugverhalten von Fledermäusen Göttlichkeit unterstellen können. Wider besseren Wissens eben.

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"Wer keine Angst hat, die Augen offenzuhalten, der wird mehr sehen und kennenlernen, von dem Materialisten keine Ahnung haben."

Das muss lauten, "Wer keine Angst hat, die Augen offenzuhalten, der wird mehr als die Materialisten die keine Ahnung haben, sehen und kennenlernen, wenn er gewillt dazu ist sämtliche Ratio über Bord zu werfen, Vernunft zu ignorieren und in allem unerklärlichen die Göttlichkeit einfach erkennen möchte."

Nur zeigt das eben nur den Willen, den Wunsch nach Göttlichkeit, nicht deren Existenz.

...

Deine ersten zwei Absätze unterstütze ich völlig.

Aber der dritte ist so ziemlich genau eine Abschrift meines weiter oben verfassten Dialogs.

Eben das meinte ich ja.

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