Warum seid ihr Atheisten?


02.07.2020, 12:21

Bei uns heißt es das Gott jedem die freie Wahl gibt ob er an ihn glaubt oder nicht. Diese Welt ist eine Testphase das soll bewirken schlechtes vom Guten zu trennen. Soll heißen wer an Gott glaubt wird belohnt und wer nicht an ihn glaubt geht mit dem Teufel und genau dahin kommt er dann auch. Wer kriegt hier den irgendwas ohne geprüft zu werden oder was dafür zu tun keiner. (Schule, Arbeit) von nichts kommt nichts. Also wieso sollte Gott jeden einfach so belohnen.

37 Antworten

Ich bin Atheist weil ich nicht an Gott/Götter glaube. Ich glaube einfach nicht, dass ein Wesen all das hier erschaffen hat. Ich glaube nicht dass es einen Himmel und eine Hölle gibt. Wir leben, sterben, und die Welt dreht sich weiter. Es muss nicht immer ein höherer Sinn dahinter stecken. Mythologische Wesen mit übernatürlichen Kräften gehören ins Kino und nicht in eine rational denkende Gesellschaft. Für mich liegt logisches Denken im Vordergrund, und damit erschließt es sich mir nicht, eine mystische Gottheit einer 2000 Jahre alten primitiven Hirtenkultur, zu meinem Weltbild zu machen. Ich beneide in gewisser Weise Menschen die gläubig sind, das muss einiges im Leben sehr viel leichter machen.

Atheist bin ich eigentlich schon immer, getauft und konfirmiert wurde ich auf Wunsch meiner Eltern. Ich habe dann lange versucht einen Sinn im Glauben zu finden. Aber nachdem ich mich dann irgendwann aus guten Gründen von der Kirche distanziert habe und ausgetreten bin, dauerte es auch nicht lange bis ich mich ganz vom Glauben entfernt habe. Ich habe erkannt was wirklich dahinter steckt. Wie heuchlerisch die Gläugigen, Gotteshäuser und Institutionen sind. Welche Gräueltaten im Namen einer fanatischen Ideologie hervorgingen. Und grade dann wenn man aufhört Gläubiger zu sein merkt man, wie schnell deren Toleranz und Herzlichkeit aufhören kann.

Die Frage ist nicht, warum jemand Atheist ist.

Die Frage kann nur lauten, warum jemand es nicht ist.

Wir werden alle als Atheisten geboren. Und manche entscheiden sich irgendwann, an einen Gott zu glauben. Atheisten treffen diese Entscheidung nicht. Sie bleiben einfach Atheisten.

Wir werden auch alle als Nichtraucher geboren. Manche treffen die Entscheidung zu rauchen, andere bleiben einfach Nichtraucher.

Es ist dabei nicht nötig, eine Entscheidung gegen das Rauchen zu treffen. Es reicht, wenn man keine Entscheidung für das Rauchen trifft.

Ebenso ist es mit dem Atheismus. Dies ist eine Negativdefinition. Ein Theist legt ein Bekenntnis zu einem Gott ab. Ein A-Theist tut das nicht. Er legt aber auch kein Bekenntnis gegen einen Gott ab. Er hält sich da einfach raus.

Das "A" ist eine Negation. So wie in asynchron oder asymmetrisch. Es dreht die Bedeutung des foldenden Begriffs um:

Theist = Gibt ein Bekenntnis zu Göttern ab.

A-Theist = Gibt kein Bekenntnis zu Göttern ab.

Du bist ja selber auch Atheist. Tausenden von Götter gegenüber, die nicht der Deine sind. Ich bin nur Atheist einem Gott mehr gegenüber als Du.

Bei uns heißt es das Gott jedem die freie Wahl

Das ist eine Lüge mit der freien Wahl. Das ist die Methode eines Schutzgelderpressers. "Ich verschone Dich, wenn Du meine Forderungen erfüllst. Wenn Du das nicht tust, zünde ich Dein Haus an. Deine freie Entscheidung."

Dein Gott ist ein Schutzgelderpresser.

Man sollte sich seine Freunde wirklich sorgfältig aussuchen.

Grundsätzlich stimme ich Dir zu. In einem Punkt möchte ich Dich korrigieren:

Wir werden alle als Atheisten geboren. Und manche entscheiden sich irgendwann, an einen Gott zu glauben.

Nein, das stimmt so nicht. Wenn die Eltern gläubig sind (reicht auch, dass sie einfach nur nichts hinterfragen und sich ihrem Umfeld beugen), dann plappern die Kinder das nach, was die Eltern vorplappern. Die Kinder entscheiden sich da noch nicht aktiv für den Glauben oder dagegen! Erst, wenn die Kinder anfangen, zu hinterfragen, kommen sie zum Atheismus zurück. Da die wenigstens Menschen dazu ermuntert werden, zu hinterfragen, gibt es noch viel zu viele Gläubige - oder die, die sich eben dafür halten (aus Prestigegründen).

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@AriZona04

Da hast Du natürlich recht. Frühkindliche Indoktrination zum Glauben ist tatsächlich eine primäre Methode der Multiplikation.

Man sollte das als Kindesmisshandlung werten.

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Weil es keine Hinweise darauf gibt, dass es einen gibt. Und selbst wenn es Hinweise geben würde, wäre noch unklar, ob er überhaupt angebetet werden will oder welches Verhalten er gutheißt.

Weil wir nicht Glauben, dass es so was wie Gott gibt.

Es spricht nichts wirklich überzeugendes dafür.

Das ist aber etwas anderes als Verneinen. Denn das müsste ja etwas da sein, dass man verneint.

Wenn ein Polizist fragt, "haben sie Alkohol getrunken", dann verneine ich das. Da gibt es aber die Möglichkeit, dass ich es gemacht hätte. Beide wissen dann, das es möglich wäre.

WEnn man sagt: "ich glaube nicht, dass es so etwas wie Gott gibt", und das eine Verneinung sein soll, dann verneinst auch du jeden Tag eine unzählige Anzahl von Sachen: Odin, die Gorgo, Legolas, Harry Potter, Gregor Samsa, Shiva, Horus etc. .

Das heißt auch nicht, dass ich oder du gegen die genannten Personen sind. Man glaubt nur nicht, dass es sie gibt.

Wir verneinen auch nur eine Sache mehr als du.

Bin nicht Atheistisch aber, wenn ich ehrlich bin gehe ich im Moment garnicht in die Kirche.

Bin Katholisch (Polnisch)

Und bin ehrlich das ich nicht so richtig an Gott Glaube und es nur bin, weil meine Familie in der Religion ist und das sozusagen geerbt wird.

Glaube das es vielen so geht. Besonders bei jungen leuten wie mir.

Glaub bei Manchen Muslimen Aufjedenfall auch, hab nähmlich paar Freunde die auch Haram sachen machen dies dass.
Das einzige was sie befolgen ist kein Schwein essen Wow.

Ich bin wenigstens ehrlich nicht wie meine Freunde ich habe einfach keine lust auf Religion uns so gehts vielen.

Ja da hast du recht aber wenn du dich damit verfassen würdest. Würde es dir vielleicht auch gefallen.

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Es freut mich, diese Worte von einem Polen zu lesen. Der Katholizismus in Polen ist menschenfeindlich, lebensfremd und schädlich. Es ist sehr im Interesse Polens, dass immer mehr junge Menschen sich davon abwenden und so in der Lage sind, das Land aus der Agonie in eine moderne Zukunft zu führen.

Du bist auf dem richtigen Weg.

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