Warum seid ihr Atheisten?

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Das Ergebnis besteht aus 15 Abstimmungen

Bin Atheist 53%
Bin Agnostiker 26%
Bin Buddhist 13%
Will was ganz anderes 6%

20 Antworten

Bin Atheist

Für mich hat Gott nie wirklich ''funktioniert''. Dabei bin ich jahrelang in den Kindergottesdienst gegangen, hatte in dieser Gruppe auch Freunde und hab mich viel beteiligt. Das Problem war aber, dass meine Eltern sehr engagiert in der Kirche waren, meine Mutter hat z.B. den Kindergottesdienst und den Kommunionsunterricht mit organisiert und geleitet, mein Vater gibt die Kommunion aus.

Ich hatte bereits als kleines Kind das unbestimmte Gefühl, dass die Kirche mir meine Eltern wegnimmt oder sie zumindest deutlich weniger Zeit für mich hatten. Deswegen habe ich mich auch häufiger mit meiner Mutter gestritten, weil sie während der Kommunionszeit auf einmal meine ''Lehrerin'' war und sich mir gegenüber sehr distanziert verhalten hat. Damit bin ich nicht klar gekommen, weil ich in der Zeit auch sehr unsicher war und mir eigentlich mehr Unterstützung gewünscht hab.

Die Zeit verging und meine Eltern haben es mir dann freigestellt, ob ich mit in die Kirche kommen möchte (mein Bruder ist zu dem Zeitpunkt schon seit Jahren nicht mehr hin gegangen) Zunächst noch zu Weihnachten und mittlerweile habe ich seit über fünf Jahren keinen Fuß mehr in diese Gebäude gesetzt. Die Firmung habe ich erst gar nicht angefangen. Letztes Jahr bin ich dann entgültig ausgetreten, da es für mich keinen Sinn mehr gemacht hat.

Ich kann mir nicht vorstellen, wer oder was Gott sein soll. So ein allmächtiges Wesen kommt in meiner Welt nicht vor, ich lehne diese Existenz grundsätzlich ab. Ich glaube auch nicht daran, dass meine verstorbene Oma oder mein Hund in den Himmel gekommen sind, sie existieren einfach nicht mehr, was für mich sicher nicht immer eine leichte, aber gleichzeitig auch eine sehr beruhigende Vorstellung ist.

Ich habe schon einige tolle Menschen kennengelernt, die mit ihrem Glauben an Gott unglaublich glücklich waren. Das freut mich für sie, aber genauso geht es mir ohne Gott. Meine beste Freundin ist das, was viele wohl als fundamental christlich beschreiben würden, aber das ist mittlerweile schon lange kein Thema mehr zwischen uns, wir respektieren uns einfach gegenseitig.

Jeder kann das tun und lassen was er will, solang er sich nicht selbst oder anderen damit schadet, nach dem Grundsatz lebe ich mittlerweile.

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Kommentar von crashy2002
25.06.2016, 09:08

Danke erstmal für deine ausführliche Antwort :)

Es tut mir leid falls du schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht hast, für mich hat ein Leben mit Jesus aber nichts mit der Kirche zu tun, es ist finde ich auch nicht nur ein Religionsbekenntnis, sondern eine Lebenseinstellung.

Ich kenne viele Leute die aus der Kirche ausgetreten sind, darunter es wird dich vielleicht wundern aber auch Leute aus meiner Gemeinde. Viele von ihnen waren vorher Katholiken, ausgetreten sind sie weil es hier keinen fundamentalen Glauben gibt, der Priester nimmt bei seiner Predigt keine Bibel sondern irgendein Gebetsbuch mit nach vorne. Außerdem gibt es viele Rituale die in der Bibel nicht angeführt oder teilweise schon als falsch hingestellt werden.
Außerdem ist für mich in einer Messe keine Überzeugung von dem was gesagt wird, es wirkt als würden diese Leute es nur für Geld machen und das bezweifle ich auch nicht.
Ich besuche eine FREIE Christen Gemeinde, das heißt frei von Geld, frei von Religion, frei von Heuchelei.

Jesus ist mein Retter, nicht meine Religion ;)

Jeder kann das tun und lassen was er will, solang er sich nicht selbst oder anderen damit schadet, nach dem Grundsatz lebe ich mittlerweile.

Danke auch dafür, es würde nicht schaden wenn es mehr Menschen mit dieser Einstellung geben würde :)

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Bin Buddhist

Zum einen bin ich der Ansicht, dass die Naturwissenschaften die meisten Phänomene mit hinreichend plausiblen Theorien belegen können. Für die Erklärung natürlicher Vorgänge ist somit kein Gottesglaube erforderlich.

Außerdem ist auf dieser Welt praktisch alles ständiger Veränderung unterworfen und nichts ist ewig, oder unveränderlich. Riesige Gletscher schmelzen und Gebirge werden abgetragen. Sogar ganze Galaxien entstehen und verschwinden wieder.

Da erscheint mir die Vorstellung eines ewigen, unveränderlichen Wesens, dass zudem noch allmächtig und allwissend sein soll, doch einigermaßen unwahrscheinlich.

Selbstkritik

Natürlich hinterfrage ich auch meine persönlichen Ansichten und religiösen Anschauungen. Das ist für mich selbstverständlich.

Ich gehörte zuvor nie einer anderen Konfession an und habe mich daher über die verschiedenen Bekenntnisse informiert, um kritisch hinterfragen und mir ein persönliches Bild machen zu können.

Kirche

Persönlich habe ich auch nicht das Bedürfnis nach einer Religion, die totalitäre Ansprüche auf alleinige Wahrheit, absolute Richtigkeit und Unfehlbarkeit ihrer Lehren äußert. Das erscheint mir dann doch sehr anmaßend dafür, dass alle Schriften von menschlicher Hand verfasst wurden.

Allerdings respektiere ich die religiösen Gefühle und Weltanschauungen anderer Menschen grundsätzlich, da ich sie als gleichberechtigt gegenüber meinen eigenen Überzeugungen ansehe.

Daher finde ich auch herablassendes Verhalten von Atheisten genau so unangemessen, wie religiöse Bekehrungsversuche.

Wenn Religion zur Diskriminierung, Manipulation, Einschüchterung und extremer Einschränkung der persönlichen Freiheiten missbraucht wird, sehe ich allerdings das Recht auf Protest.

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Bin Agnostiker

Ich bin klassisch "pseudo-christlich" aufgewachsen. Heißt ich wurde zur Kommunion geschickt, musste den Religionsunterricht in der Schule besuchen und hatte an Weihnachten und Ostern die Kirche aufzusuchen. Darüber hinaus war Religion nie wirklich ein Thema.

Das ganze Konzept hatte für mich von vorne rein zuviel widerrsprüchliches inne und vorallem die Präsenzphasen in der Gemeinde habe ich nur als lästige Pflicht wahrgenommen.

Als ich älter und selbstbestimmter wurde, vielleicht so mit 14, wollte ich schlussendlich nicht mehr mein Leben oder Gefühlslage von etwas bestimmen/beeinflussen lassen (z.B. Thema Sünden), was mir niemand überzeugend beweisen konnte.

(abgesehen davon konnte ich mir einen Gott nach dessen Ebenbild wir erschaffen worden sind einfach nicht als eine plausible Option vorstellen)

So kam ich eigentlich hauptsächlich aus Protest zum Atheismus und habe mich für ausgesprochen aufgeschlossen und ach soviel intelligenter als Gläubige gehalten, was ich auch gerne kommuniziert habe.

Das war aber auch nur eine von diversen Phasen. Über Interesse am Buddhismus kam ich schlussendlich zu meinem bis dato letzten Weltbild. Ich glaube das es einen Gott in dem Sinne gibt, dass Menschen daran glauben. Nicht mehr nicht weniger.

Diese Existenz äußert sich beispielsweise durch das Ausleben christlicher Tugenden. Für mich ist diese Religion eine Mechanik, die dafür sorgt, dass unser gesellschaftliches Leben überwiegend verhältnismäßig friedfertig abläuft (auch wenn dazu gesunder Menschenverstand eigentlich ausreichen sollte).

(Auf das Thema Kirche, Geld, Macht und vorallem "Doppelmoral" bin ich nicht weiter eingegangen, waren und sind aber noch die Hauptgründe warum ich Religion soweit es geht aus meinem Leben heraushalte)

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Bin Buddhist

Als solcher würde ich mich weder als Atheisten, noch als Agnostiker bezeichnen - obwohl ich nicht an Gott glaube...

...und nie geglaubt habe.

Meine Großeltern mütterlicherseits waren beide katholisch, meine Großeltern väterlicherseits waren beide evangelisch - alle 4 sind unabhängig voneinander und lange vor dem 2. Weltkrieg schon aus der Kirche ausgetreten -

Ich bin also ohne Gott groß geworden.

Meine Familie beäugt jede Religion - auch meinen Nichiren-Buddhismus - kritisch.

...tue ich genauso: Ich hinterfrage den Buddhismus und lege mich oft und gerne mit meinen Glaubensgenossen an (natürlich immer auf friedliche Weise:)

Eine lebendige Religion muss sich immer hinterfragen und kritisieren (lassen) - sonst ist sie tot. (und ich möchte jetzt keine Negativbeispiele nennen - die kennt eh jeder...:(

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Kommentar von HumanistHeart
26.06.2016, 23:45

Als solcher würde ich mich weder als Atheisten, noch als Agnostiker bezeichnen - obwohl ich nicht an Gott glaube...

Nicht an Gott zu glauben, ist aber nun mal als Atheismus definiert.

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Bin Atheist

ich bin einfach ein logisch, rational denkender mensch und da passen übernatürliche wesen, die "wunder geschehen" lassen, nun mal nicht in mein weltbild.

Und ich denke, dass es so etwas wie religion nur gibt, weil die menschen angst vor vielen dingen haben und etwas brauchen, an das sie sich festhalten können und auf das sie, ihrer meinung nach, vertrauen können.

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Bin Atheist

die Religion wurde mir von den Eltern "aufgedrängt" (da bin ich wohl nicht allein, wer hat sich die selbst ausgesucht oder ist später zu einer anderen gewechselt?). Irgendwann ging mir das Geschwafel (und die Skandale einiger krichlicher Oberhäupter) so am Geist dass ich ausgetreten bin. Ramen

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Bin Atheist

für mich gibt es keinen hinweis auf irgendetwas göttliches ... und keinen grund, in irgendeiner form darüber nachzudenken.

zudem sehe ich gott als eine art placebo-wesen, dass von menschen geschafffen wurde, um als projektionsfläche zu dienen. sei es für moralische standpunkte oder einfach nur als adressat für wünsche und träume. eine notwendigkeit besteht also nur für moralisch oder intelektuell schwache menschen, die so etwas brauchen, um nicht irgendeinen mist zu verzapfen.

an einen gott zu glauben hat meiner meinung nach keinen vorteil, bestenfalls verschwendet man einfach nur seine zeit, die man sinnvoller nutzen könnte.

zB mit der frage, was man mit seiner begrenzten zeit anfangen soll ...

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Bin Agnostiker

/ Atheist.

Ich glaube, es ist in erster Linie eine Frage der Erziehung. Meine Familie ist seit 3 Generation nicht mehr religiös. Religion war in der DDR verpönt.

Darum wurde ich auch nicht christlich erzogen und habe diesen Glauben auch nie angenommen.

In meinem Weltbild glaube ich durchaus an ein Schicksal, an Wiedergeburt.. einfach auch an höhere Mächte. Ich weiß, dass es um mich rum mehr gibt, als ich wahrnehme.

Aber ich würde es nicht Gott nennen, Himmel und Hölle gibt es für mich nicht. Nur diese Erde und die Evolutionstheorie.

Ich bin ein spiritueller Mensch und mit einen tiefgläubigen Christen verheiratet. Das hat auch mich sensibler gemacht. Ich hinterfrage mich immer wieder. Ich weiß nur sicher, dass ich es nicht weiß; aber ich habe meine Wahrheit.

Es ist ein bisschen so: An Gott zu glauben, ist wie an den Weihnachtsmann zu glauben.

Es wäre toll. Ich mein, wer liebt nicht einen alten Mann ,der Geschenke verteilt? Aber es geht einfach nicht, weil man das ganze Leben damit aufgewachsen ist, dass ein Gott absurd ist.

Und man glaubt es auch.

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Bin Atheist

was ist eure Motivation und warum seid ihr Atheist und keine Agnostiker?

Weil ich der Überzeugung bin, dass es keinen Gott gibt. 

Warum macht es Atheisten so viel Spaß sich über andere lustig zu machen?

Irrationalität ist nunmal sau komisch. Im Endeffekt geht es aber auch viel darum, Gläubige aufzuklären. Oftmals kennen die ihren eigenen Glauben nicht.

Hinterfragt ihr auch eure eigenen Theorien?

Natürlich. Atheisten folgen der wissenschaftlichen Methode und glauben nicht blind .... Sollte sich Gott mir gegenüber stellen und stichhaltig beweisen, dass er ist, wer er ist, dann würde ich gläubig werden. Aber aktuell sehe ich dazu keinen Grund.

hinterfragte das was ich selbst immer geglaubt habe und habe bemerkt dass ein Gott doch viel logischer ist als wenn alles aus dem nichts und ohne Grund entstanden ist. (es ist MEINE Meinung wenn ihr das nicht so findet bitte OBJEKTIV antworten!)

Das stimmt so nicht. Das Universum ist als Konsequenz des Urknalls entstanden. Einen "Grund" dafür gibt es nicht, aber es ist halt so passiert ... Gott passt Gläubigen da natürlich super rein, weil sie sonst einsehen müssten, dass kein höherer Sinn hinter dem Universum und ihrer Existenz steckt.

Du rollst hier mit dem ersten Argument gleich den "Deus Ex Machina" aus - Aus Denkfaulheit wird einfach alles auf einen allmächtigen Gott attribuiert.

Es gibt immer sehr interessante Diskussionen, allerdings nervt es mich teilweise immer wieder, wenn von vielen Atheisten ein so intolerantes Verhalten gegenüber Christen gezeigt wird.

Das geht in beide Richtungen. Christen drohen auch oft mit der "Hölle" oder so ... Da geben sich beide Seiten wenig.

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Bin Atheist

Ich bin in einer moslimisch geprägten Familie aufgewachsen, hab aber mit etwa 10-11 Jahren gemerkt dass ich eigentlich garnicht an Gott glaube.

Ein Grund ist dass ich nur glaube was Logisch ist, und da SO UNGLAUBLICH VIEL gegen die existentz eines Gottes oder eines Höheren wesens spricht welches alles erschaffen hat glaube ich nicht daran.

Der Hauptgrund allerdings ist das Religionen (und zwar alle) schon immer die Quelle von Hass, Ignoranz und Kriegen waren, sind und immer sein werden. Deshalb sollte wir aufhöhren an unbewiesenen Theorien festzuhalten.

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Kommentar von crashy2002
25.06.2016, 09:37
Ein Grund ist dass ich nur glaube was Logisch ist, und da SO UNGLAUBLICH VIEL gegen die existentz eines Gottes oder eines Höheren wesens spricht welches alles erschaffen hat glaube ich nicht daran.

Was spricht denn alles so gegen die Existenz von Gott?

Der Hauptgrund allerdings ist das Religionen (und zwar alle) schon immer die Quelle von Hass, Ignoranz und Kriegen waren, sind und immer sein werden. 

Ich denke nicht das die Bibel oder der Koran dafür verantwortlich sind das Menschen dafür sterben müssen, Vielmehr denke ich das es einer bewusste oder unbewusste Falsch-Interpretation zuzuschreiben ist.
Für das was der IS im Namen des Islam tut finde ich kein Verständnis und auch keine Aufforderung im Koran

Für das was die Katholische Kirche vor 500 Jahren getan hat geht es mit genauso, auch keine Aufforderung dafür in der Bibel.
Ich finde es dennoch unlogisch warum die Katholische Kirche tun und lassen kann was sie will, und das noch dazu im Widerspruch zur Bibel steht UND sie sich dann noch als Christen bezeichnen dürfen...

Vor 500 Jahren wurden ja ganz gezielt die Leute hingerichtet die die Bibel übersetzt haben, um sie für alle verständlich zu machen und alle die daran festhielten,

das heißt Katholiken töten Christen.

Lustigerweise gibt es das selbe auch beim IS und Islam

Der IS tötet Moslems.

Für mich:

Katholiken gar nichts mit Christen zu tun
Der IS hat gar nichts mit dem Islam zu tun

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Ich (16) war bzw. bin Christ, aber fühle mich schon lange nicht mehr wie einer. Nach meiner Konfirmation hab ich angefangen den Kram zu hinterfragen und da ich einer bin der sich eher auf Beweisen festlegt, ist mir relativ schnell bewusst geworden, dass es für mich nicht wirklich einen Gott gibt.
Ein weiterer Grund ist, dass wenn es einen gibt, warum tut er dann nichts gegen alles böse was auf der Welt passiert? Macht für mich wenig Sinn. Unseren Ursprung zu erklären ist natürlich schwer und eine höhere Macht halte ich eigentlich nicht für unwahrscheinlich, aber ich glaube nicht, dass sie so existiert wie in der Bibel oder in anderen Religionen beschrieben

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Kommentar von crashy2002
25.06.2016, 09:26

Wieso nennst du dich dann Christ? Nur weil du ein Religionsbekenntnis hast?

Jesus hat nichts mit Religion zu tun.

Christ ist man wenn man Jesus nachfolgt, da hat ein Religionsbekenntnis absolut nichts damit zu tun

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Kommentar von Jerrycrafting
26.06.2016, 10:25

Genau das habe ich auch versucht auszudrücken...

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Geboren wurde ich als Atheist und wurde mit einer Handvoll Wasser zum Christen gezwungen.

Später, in der Schule, erhielten wir dann Religionsunterricht bei einem sittenstrengen vormals kaiserlichen Oberlehrer. Es war nach dem Krieg die Zeit der Stromsperren. Mein Banknachbar (wir saßen in der ersten Reihe) bließ dem vortragenden Lehrer das Kerzenlicht am Pult aus, sodaß die biblische Geschichte vorerst sein Ende fand.

Das erforderte natürlich Konsequenzen, welche darin gipfelten, das ich eine gewaltige Ohrfeige erhielt. Ich verbuchte das als christliche Nächstenliebe und damit war ich zum Atheisten verkommen.

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Kommentar von HumanistHeart
13.07.2016, 11:26

:) Tolle Geschichte.

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Kommentar von crashy2002
13.07.2016, 11:51

Wie kann man denn bitte zu einem Christ gezwungen werden?

Man wird nicht als Christ geboren, auch nicht dazu gezwungen, es ist eine freie Entscheidung die man trifft.

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Ich bin Atheist, weil ich nicht zu irgendeiner Gruppe dazugehören möchte. Klar , damit , dass ich Atheist bin , gehöre ich auch irgendwie in eine Gruppe. Dennoch finde ich , dass es etwas anderes ist religiös zu sein. Ich möchte machen was ich will und frei sein. Für mich wäre Religion nur so eine Art Verpflichtung. Außerdem glaube ich an kejnen "Gott".Meiner Meinung nach, hat die Entstehung der Erde einen wissenschaftlichen Grund und hat nichts mit einem "Gott" o.ä zu tun. Ich bin glücklich damit und ich brauche so etwas wie Religion nicht in meinem Leben.

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Kommentar von roboboy
25.06.2016, 10:55

Nein, dass ist nichts anders. Du glaubst, dass es keinen Gott gibt. Der Atheismus ist genau so eine Religion, dieser glaubt auch an einen bestimmten Grund. 

hat die Entstehung der Erde einen wissenschaftlichen Grund

Wenn du das wirklich wissenschaftlich wehen würdest, wärest du Agnostiker. 

LG

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Kommentar von xxTOxx
25.06.2016, 13:47

Das ist falsch. Atheismus heißt lediglich , dass man überzeugt davon ist , dass es keinen "Gott" gibt. Das hat nichts mit Religion zu tun.

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Kommentar von xxTOxx
26.06.2016, 10:19

Ja , Atheismus ist ein Glaube , da stimme ich dir zu. Glaube ist aber nicht gleich Religion! Atheismus ist keine Religion. So definiert Wikipedia Religion: Religion (von lateinisch religio‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“)[1] ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicherWeltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmtetranszendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte[2] und damit verbundene heilige Objekte ist,[A 1]die nicht im Sinne derWissenschaftstheorie bewiesen werden können, sondern nur im Wege individuellerintuitiver Erfahrung. Deshalb ist Atheismus keine Religion.

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Bin Agnostiker

Niemand kann sagen, dass es eine höhere Macht/Instanz gibt. Deshalb sind für mich die Atheisten, die sagen, dass die Gläubigen doch bescheuert sind, genauso bescheuert, denn sie glauben auch nur. 

Aber glauben darf man ja, was man will, ob an einen Gott, viele Götter, oder an keinen Gott, wir werden es nach dem Tod wissen, was denn gestimmt hat. 

Das Problem sind die Religionen. Glaubt, was ihr wollt, das interessiert keinen. 

Religionen schaden. Fast Immer, Ausnahmen gibt es (Buddhismus).

Dass du an einen Gott glaubst, ist mir relativ egal. Glaube was du willst, ich kann das nicht verbieten, und möchte das auch nicht. Nur zwinge niemandem deinen Glauben auf. 

Das Problem sind die Menschen, die sich zu einer Religion bekennen, die haben meiner Meinung nach entweder nicht Nachdacht oder einen ordentlichen schaden. 

Warum? 

Religionen sind fast immer Institutionen, die nur Geld machen, Menschen ausnutzen und riesige Schäden anrichtet. 

Religionen haben uns Tausende Jahre in der Entwickelung zurückgeworfen. Man bedenke, dass die Ägypter OP's an offenen Herzen durchführen konnte, Astronomie so gut beherrschten, dass die 26.000 Jahre vorausrechen konnten, all das ist uns, unter anderem wegen Religionen verloren gegangen. Erst heute sind wir wieder auf diesem Stand.

Ablassbriefe, Hexenverbrennung, Dschihad, oder was auch immer du für ein Beispiel willst, Religionen haben in der Vergangenheit gewütet, heute tun sie es immer noch. 

Wenn du dich nur mit der Geschichte des Christentums beschäftigst, wird dir kotzübel. Dagegen erscheinen die Weltkriege wie ein kleines Unglück, das Christentum hat vielen Millionen Menschen das Leben genommen. Weil ihre Religion besser ist, als die von den anderen. So grob gesagt.

Kurz gesagt: Glauben, schön und gut, Religionen sind unter aller Kanone. Ich sage hier bewusst nicht, dass die Gläubigen schuld sind, das wäre die gleiche Kategorie, wie die heutige Generation für Hitler verantwortlich zu machen. 

Komisch ist nur, dass wir aus Hitler gelernt haben, wir haben die Partei verboten, und haben eine Demokratie... Und Hitler war echt Friedfertig verglichen mit dem Christentum.... 

Aus den Gräueltaten der Religionen lernen wir nichts. Das ist echt komisch.

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Kommentar von crashy2002
25.06.2016, 14:02
Religionen sind fast immer Institutionen, die nur Geld machen, Menschen ausnutzen und riesige Schäden anrichtet. 

Da hast du eindeutig Recht.

Wenn du dich nur mit der Geschichte des Christentums beschäftigst, wird dir kotzübel. Dagegen erscheinen die Weltkriege wie ein kleines Unglück, das Christentum hat vielen Millionen Menschen das Leben genommen. Weil ihre Religion besser ist, als die von den anderen. So grob gesagt.

Du sprichst hier vermutlich nicht von Christen sondern von Katholiken, was die Katholische Kirche lehrt hat absolut nichts mit dem zu tun was in der Bibel steht. Katholiken sind deswegen keine Christen, lustig dass der Staat das nicht anerkennen will...

Aber ob man Christ ist oder nicht hängt nicht von deiner Religion ab, es ist deine Lebenseinstellung, Jesus wollte nie eine Religion gründen, er hat sich sogar von Pharisäern ferngehalten.

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Kommentar von HumanistHeart
25.06.2016, 15:41

Du hast offensichtlich nicht verstanden was Agnostizismus und Atheismus überhaupt sind.

Falls Du darüber Dich austauschen willst, Roboboy, gib Bescheid. Ich erklär es gern.

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Bin Agnostiker

Ich bin zwar Agnostiker, aber wenn als Gott irgendeiner der in Religionen vorkommenden gemeint ist, bin ich Atheist, weil diese Geschichten in den heiligen Schriften einfach unbeweisbar und wissenschaftlich unmöglich sind. Woher sollten die Verfasser das alles gewusst haben, und wieso passieren jetzt solche Dinge nicht mehr?

Ich glaube, dass die Bibel und andere Schriften früher einfach Märchenbücher waren und von irgendjemandem falsch verstanden wurden. Ich glaube erst an einen Gott, wenn ich einen Beweis selber erlebe, erzählen kann jeder. Aber ausschließen tue ich die Existenz nicht, nur die der bekannten Götter, weil ich sie mit ihren Geschichten einfach dämlich finde.

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Kommentar von crashy2002
25.06.2016, 09:14
Woher sollten die Verfasser das alles gewusst haben

Genau das ist der springende Punkt, in der Bibel gibt es mehr als 3200 Prophezeiungen die sich bis jetzt erfüllt haben, sie haben es gewusst weil sie es z.b. bei Jesus gesehen haben. oder wie bei vielen anderen Büchern von Gott überliefert bekommen haben.

wieso passieren jetzt solche Dinge nicht mehr?

Es passieren heute viele Dinge, teilweise viel mehr als zuvor und was viele nicht wissen diese gigantischen, einzigartigen dinge werden in der Bibel beschrieben.

Die vier Reiter in der Offenbarung nach Johannes

Krieg, Hunger, Menschen töten sich gegenseitig... in einem so großen Ausmaß hat es alle drei dinge gemeinsam noch nie zuvor gegeben.

Ich glaube erst an einen Gott, wenn ich einen Beweis selber erlebe

Da muss ich dich leider enttäuschen, Gott kann man nicht beweisen, er liegt außerhalb von Raum und Zeit, vorstellen können wir ihn uns auch nicht, verstehen geht leider auch nicht...

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Ich habe nie an Gott oder sonstiges geglaubt.
Religionen sorgen für Konflikte und Krieg (natürlich lasse ich die Positiven Argumente nicht Außen vor )

Ich bin Atheist weil ich nur an das glaube was ich sehe und ich nicht glauben kann das es einen Gott gibt

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Bin Atheist

Meine Eltern waren zwar in der Kirche, haben mir aber nie etwas über Religion erzählt. Von Gott habe ich zum ersten Mal im Relgionsunterricht in der Schule erfahren, etwa zu der Zeit, als ich von selbst drauf gekommen bin, dass Nikolaus und Osterhase auch nicht existieren. Die Geschichten aus der Bibel, die uns vorgelesen wurden, waren für mich einfach nur Geschichten, wie sie in jedem Lesebuch für Kinder zu finden sind. Ich hab das einfach nie so ernst genommen. 

Als Teenager, zur Zeit der Konfirmation, hab ich mal versucht an Gott zu glauben, aber ich kam mir albern dabei vor, und habs schnell wieder gelassen. Seitdem war ich Agnostiker; Religion hat mich einfach nicht interessiert. Dann habe ich "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins gelesen, und seitdem bin ich bekennender Atheist.

Wann immer ich neugierig war und etwas über die Welt wissen wollte, kam die Antwort aus den Naturwissenschaften. Ich habe ein unerschütterliches Vertrauen in ihre Fähigkeit, uns die Welt verständlich zu machen und zu erklären, und auch in ihre Fähigkeit, eigene Fehler und Irrtümer zu entdecken und zu beseitigen. Alles ist logisch aufeinander aufgebaut, alles passt zusammen. Jede neue Entdeckung lässt sich problemlos, mit nur ein paar Anpassungen, in das bestehende Weltbild einbauen und macht die Wissenschaft nur noch stärker. Das ständige Hinterfragen, überprüfen, testen bis zur Belastungsgrenze, auf immer wieder neue, kreative Weisen, ist geradezu die Grundeigenschaft der Naturwissenschaft - etwas, das Religionen fast nie tun!

Es gibt in meinem Leben nicht eine einzige Lücke, die nur die Religion füllen könnte. Der Religion fehlt jegliche Logik. Religion ist für mich so überflüssig wie ein Kropf! 

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Bin Atheist

Bin Atheist aber habe kein Problem, wenn Leute gläubig sind. Glauben gibt sehr vielen Menschen die Kraft ihr alltägliches Leben zu bestreiten. Und wenn das so ist, will ich mich da nicht einmischen.

Was mich nervt sind Hardliner, die jedem ihre Religion aufzwingen wollen, an meiner Tür klingeln und logisches Denken im Gesamten ablehnen.

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Die Frage ist schon interessant; die Antworten sind noch interessanter. Ächä, ähm.

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Will was ganz anderes

Bin Apatheist.

Ist mir scheißegal ,obs da oben jemand gibt oder nicht

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