Warum sehen wir uns im Spiegel seitenverkehrt aber nicht oben und unten verkehrt?

15 Antworten

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Wir sehen uns nicht Seiten verkehrt.

Bravo, wir sehen uns nicht Seitenverkehrt, wir sehen uns lediglich Spiegelverkehrt!! Das giebt den Punkt für die beste Antwort, kam schnell, zwar nicht vollständig aber absolut korrekt im Ansatz!

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@user200

Und ich habe dir die Antwort vollständig geschrieben, drum hats auch länger gedauert. Hätte somit eigentlich mir zugestanden :-)

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@ghost40

Deine letzten beiden Sätze sind verwirrend und die Schlussfolgerung mit dem Kopf nach oben natürlich richtig, aber der Frage nach natürlich unbefriedigend! Denn der mann im Spiegel hebt die rechte wenn du die linke hebst. Das dann der Kopf einfach oben sein muss, nur weil du es sagst, trägt nicht zur Klärung bei.

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Man könnte meinen, die anderen Antworten stammen grösstenteils von Leuten, die noch nie in einen Spiegel geschaut haben. Daher möchte ich hier eine Antwort hinzufügen, die nicht nur die meisten Vorredner widerlegt, sondern auch von jedem Fünfjährigen verstanden wird: Es kommt darauf an, wie der Spiegel positioniert wird.

Steht der Spiegel senkrecht, ist das Spiegelbild seitenverkehrt. (Dabei ist logischerweise vorne mit hinten vertauscht, sonst würde ich mich im Spiegel ja von hinten sehen.)

Liegt der Spiegel waagerecht, steht das Spiegelbild auf dem Kopf. Das kann man auch einem Fünfjährigen mit einem auf den Tisch gelegten Taschenspiegel ganz einfach vorführen.

Bitte hilf mir. Mein Spiegel liegt schon seit Minuten am Boden, also waagerecht positioniert. Mein Kopf ist aber immer noch oben, was mache ich falsch :-) ???

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Und deine Antwort zeigt, dass du in Physik Kreide holen warst, als Strahlenlehre und Optik dran waren.

Der Spiegel verkehrt keinerlei Seiten, das macht lediglich dein Gehirn. Dein rechter Arm ist wohl ganz offensichtlich auch im Spiegel immer noch auf der rechten Seite. Ansonsten hast DU, und nicht die Anderen, noch nie in einen Spiegel gesehen.

Dass der rechte Arm jetzt angeblich auf der linken Seite der Person im Spiegel hinge, das erzählt dir dein Gehirn, weil es keine andere Erfahrung kennt außer der, dass der Arm einer Person, die vor dir steht, der sich auf derselben Seite befindet, wie dein rechter Arm, ihr linker Arm ist. Un d DAS ist mit Seiten vertauschen gemeint, DAS ist es, was jedes kleine Kind ab 4 Jahren spätestens selbst beobachten lernt, nämlich dass sein rechter (oder linker) Arm im Spiegel sich NICHT auf der Seite hebt oder senkt, auf der er müsste, wenn eine Person vor dir stünde. Daher wird vom Seitenvertauschen gesprochen, obgleich es keinerlei physikalischen Seitentausch gibt, denn so, wie die Strahlen hineingehen, kommen sie auch wieder heraus: parallel. Zum Seitentauschen müssten sie sich kreuzen.

Statt des fehlinterpretierten Seitentauschens könnte man tatsächlich besser vom "Vorn und Hinten vertauschen", sprechen. Faktisch handelt es sich aber lediglich um ein psychologisches Problem, es sind tatsächlich vertauschte Seiten, jeder, der in einen Spiegel schaut (außer dir) erlebt das genau so, solange sein Gehirn normal funktioniert, der Punkt ist nur, dass nicht der Spiegel die Seiten vertauscht hat, sondern der Kopf.

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Wer sich in die Person im Spiegelraum hinein versetzt, der sagt natürlich:

"Wenn ich meine rechte Hand hebe, hebt mein Gegenüber seine linke."

Diese Hand ist allerdings genau wie meine auf der rechten Seite.

Tatsächlich sind vorne und hinten vertauscht, wie Pantex richtig festgestellt hat:

  • Strecke ich meine Hand Richtung Spiegel, (also von mir weg!), so kommt das Spiegelbild der Hand näher zu mir, (bewegt sich also genau in der entgegengesetzten Richtung!).

  • Von jemandem, der vor mir steht, sehe ich nur den Hinterkopf, im Spiegel sehe ich ihn jedoch von vorne.

Der Spiegel vertauscht also tatsächlich vorne und hinten.

Stell dir doch mal an Stelle deines Spiegelbildes deinen Schatten vor, den eine Lichtquelle hinter dir erzeugt.

Du hebst den rechten Arm - der Schatten tut es auch..aber es sieht auch, als wenn eine Person vor dir, SEINEN linken Arm hebt. Das ist Alles.

Ein Spiegel macht nämlich genau dasselbe: DU hebst den rechten Arm und es wird "im Spiegel abgebildet, wie auf einer Blaupause" [physikalisch inkorrekt, aber anschaulich).

Ein Spiegel zeigt nämlich nicht die Sicht des Spiegels (wie bei einer Kamera), sondern deine Sicht, ohne das sich die Betrachtung um 180° horizontal dreht/umdreht.

Ein Spiegel macht dasselbe, als wenn du dich in den Schnee wirfst, und ein Abdruck bleibt. Da ist dann gar nix vertauscht - der Abdruck ist nicht auf dem Kopf (Füße oben) und auch nicht horizontal gespiegelt (rechter Arm gehoben, im Abdruck plötzlich linker Arm gehoben).

Nicht b zu P (vertikal gesp.) - aber auch nicht b zu d (horizontal gesp.) .. einfach ein "Abdruck"!

Etwas trivial ausgedrückt, aber ich hoffe, es ist so leicht verständlich ;)

Weil unsere beiden Augen rects-links angeordnet sind. Stünden sie übereinander (versuche einmal den Kopf zu neigen), dann wäre oben-unten vertauscht.

Die Idee hatte ich auch erst, stimmt aber leider nicht, auch einäugig bleibt der Kopf oben und die Füße unten, damithat es also nichts zu tun.

Die richtige Antwort stammmt von Pantex.

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