Warum sehen manche Menschen es als das beste einem Angehörigen im Koma die Maschinen abzuschalten?

17 Antworten

Weil ich persönlich das nicht wollen würde. Man erspart den Menschen Leid, wenn es nichts mehr zu retten gibt. Ich kann mir besseres vorstellen als geistig und/oder körperlich behindert aufzuwachen oder an Maschinen dahinzuvegetieren, nur weil meine Angehörigen nicht mit dem Tod zurechtkommen können oder wollen. Jeder stirbt irgendwann.

Aber da das jeder sehen kann wie er will, rede ich mit meinen Angehörigen über solche Themen. Wir wissen wie der Wunsch jeweils in solchen Situationen aussieht und das wird höchstwahrscheinlich auch respektiert. Eine Patientenverfügung werde ich mir allerdings auch noch zulegen um sicherzugehen.

Hallo Manu,

Du hast Deine Wünsche in Deiner Patientenverfügung festgehalten und möchtest, daß sie eingehalten und respektiert werden.

Warum willst Du dann die andere Variante, nicht von Maschinen abhängig sein zu wollen, nicht auch respektieren?

Ich stimme Deiner Mutter zu, manchmal ist es wirklich das Beste jemanden gehen zu lassen.

Ich persönlich möchte auch nicht hilflos ans Bett gefesselt dahinvegetieren. Ich sehe keinen Sinn in einer künstlichen Lebensverlängerung.

Du bist erst 17 Jahre alt und hast noch nicht so viel  Elend gesehen.

Warst Du schon einmal in einem Heim für Wachkoma Patienten? Wäre vielleicht mal einen Besuch wert....

"Warum sollte man" vs. "Warum sollte man nicht"

Genau dafür sind diese Patientenverfügungen doch prima...

Der eine hat die Einstellung, der andere die andere Einstellung.

Meine Einstellung: Es kommt drauf an. Es sind schon Leute aus dem Wachkoma wieder erwacht und halbwegs genesen (mit Hilfe von viel Reha). Andererseits bringt es einem Betroffenen nicht wirklich etwas wenn beispielsweise der Hirntod festgestellt wurde, "da oben" und nur noch der Körper am Laufen gehalten wird.

Nur weil "mal" etwas bei Ratten funktioniert heißt es noch lange nicht das es auch beim Menschen immer "so einfach" funktioniert.

Selbst wenn, was ist mit den möglichen irreparablen Schäden?

Mancher Mensch mit der Einstellung "lieber die Maschinen abschalten" hat Angst vor der Möglichkeit den Rest des Lebens über komplett auf andere Menschen angewiesen zu sein, nichts alleine machen zu können.

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Hallo, ich komme im Moment mal wieder mit meiner Mutter nicht klar. Sie lebt alleine mit mir in einem Haushalt. Sie hat seit Jahren kein Mann, leidet unter Rückenschmerzen seit ca. 4 Jahren. Hat seit kurzem noch ein Job gesucht. Arbeitet ab nächster Woche in einer Spielhalle.

Ich bin 22 und Ausbildungsuchend. Jobbe an zwei Stellen. Habe keine Freundin.

Meine Mutter lebt hier in Deutschland alleine, mit ihrer Schwester ist sie verkracht, weil sie zu viel für Ihre Schwester getan hat. Eltern leben in Polen.

Sie hatte nicht die beste Kindheit. Dominanz des Vater hat geherscht und zu der Zeit hat man nicht gerader sondern, dem Kind eine Tracht Prügel verabreicht. Nach über 40 Jahren hat sie es geschafft, dass ihr Vater normal zu ihr ist.

Damals ist sie nach Deutschland ausgereist. Konnte kein Deutsch also, wohnte mit meinem Vater zusammen. Mein Vater war ein Alkoholiker, hat sich das ganze Leben nicht um micht gekümmert. Mein Vater hat zu seiner Alkohol-Sucht meine Mutter fast immer zusammengeschlagen. Er war gewalttätig. Ich habe noch ein Bruder, aber wir haben mit Ihm auch seit 5 Jahren kein Kontakt mehr. Mein Vater hat ihm keine Werte vermittelt, weil mein Vater selber zu oft unter Alkohol stand. Früher, als ich noch zu Besuch bei meinem Vater war, also auch bei meinem Bruder, hat sich mein Vater auch an mein Bruder vergriffen. Mein Vater hat vor einem Jahr, so habe ich es erfahren - sich in den Koma getrunken, nicht wegen dem Alkohol, sondern, weil er Draußen schlief in der der Kälte.

Er war im Koma, aber er hats geschafft. Zu dem Zeitpunkt hat mein Bruder meiner Mutter eine lange Nachricht geschrieben. Er hat sie nur schlecht gemacht und hat nur Vorwürfe gemacht, wie sehr sie eine schlechte Mutter doch sei. Jedoch hat sie sich für in interessiert und versorgt. Er wollte halt selber nicht.

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