Warum schwimmt Eis auf Wasser? Hat es nicht eine höhere Dichte?

7 Antworten

Hier aus der Wikipedia:

"Wasser hat

  • eine Dichte von rund 1000 kg/m³ (ursprünglich die Definition des Kilogramms), genauer: 999,975 kg/m³ bei 3,98 °C. Als Dichteanomalie bezeichnet man die auf der Wasserstoffbrückenbindung beruhende Eigenschaft, dass Wasser bei dieser Temperatur die höchste Dichte hat und beim Abkühlen unter diese Temperatur kontinuierlich und beim Gefrieren sogar sprunghaft an Volumen zunimmt, also an Dichte verliert, so dass Eis auf Wasser schwimmt"
Woher ich das weiß:Recherche

Nein, es hat eine geringere Dichte. Die höchste Dichte hat Wasser bei 4°C. Wenn es gefriert, bildet sich eine Kristallstruktur aus, die sogar um einiges mehr Platz einnimmt und so schwimmt Eis auf Wasser.

Genaueres und andere spannende Fakten über Wasser findest du unter dem Begriff "Anomalie des Wassers".

Der Schluss lautet doch ganz offensichtlich: da Eis auf Wasser schwimmt, muss es eine geringere Dichte haben. Es gibt keine andere Erklärung dafür.

Damit ist die Frage an sich schon ad absurdum geführt...

Nein, das Gegenteil ist der Fall.

Dichte Wasser bei 0 °C: 999,84 kg/m^3
Dichte Eis bei 0 °C: 918 kg/m^3

1 m^3 Eis ist also deutlich leichter (ca. 81 kg) als 1 m^3 Wasser.

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