warum schützt das deutsche Gesetz dreckige Mietnomaden. Wann kommt eine Gesetzesänderung die Vermieter stärker zur Seite steht?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

warum schützt das deutsche Gesetz dreckige Mietnomaden.

Deine Frage weist nicht darauf hin, dass es sich hier um Mietnomaden handelt.

Ansonsten seid ihr, also der Vermieter und Du rechtlich vollumfänglich geschützt. Jedoch ggf. auch der jetzige Noch-Mieter.

1.: Du
Du bist auf ein Mietangebot eingegangen. Der Vermieter muss Dir die Wohnung pünktlich zur Verfügung stellen. Macht er das nicht, macht er sich schadensersatzpflichtig. Dabei ist es völlig unerheblich, ob er was für die Misere kann oder nicht, weil er eigentlich darauf vertrauen durfte, dass der rechtlich einwandfrei Gekündigte auch wirklich auszieht.
Möbeldienst: Dieser kann Dein Umzugsgut kostenpflichtig einlagern. Du kommst auf jeden Fall an Dein Geld.
Du selbst: Such Dir ein passendes Hotel oder eine Pension für vorüber gehende Unterkunft. Weitere Möglichkeiten: Airbnb, HomeCompany, HC24. Diese vermieten möbliertes Wohnen auf Zeit. Die Kosten bekommst Du vom Vermieter erstattet.
Telekom: Mach den Umstellauftrag rückgängig oder stoppe ihn.
Nachsendeantrag: Ändere ihn um auf Deine vorübergehende Unterkunft oder auf "postlagernd", was vermutlich noch besser wäre.
und und und. Kann man alles noch stoppen oder anhalten.
Jegliche Mehrkosten zahlt der Vermieter.
Solltest Du erhöhten Fahrtaufwand zum Arbeitsplatz haben: Zahlt der Vermieter!
Kümmere Du Dich auf jeden Fall darum, dass Du Deine jetzige Wohnung rechtzeitig übergeben kannst.

2.: Der Vermieter
Möglich, dass er rechtmäßig gekündigt hat. Egal ob fristlos oder fristgerecht. In diesemFall hat er Anspruch darauf, dass ihm die Wohnung in ordentlichem Zustand pünktlich zum Mietende übergeben wird. Geht der gekündigte Mieter aber nicht raus, hat er nur die Möglichkeit der Räumungsklage.
Gewinnt er den Prozess, hat ihm der Beklagte nicht nur alle Prozesskosten zu erstatten, sondern evtl. auch die Räumungskosten und alle weiteren Schäden, die er durch sein Verhalten verursacht hat und natürlich den Nutzungsausfall der von ihm blockierten Wohnung. Somit wäre rein rechtlich auch der Vermieter geschützt.
Wenn aber der Noch-Mieter kein Geld hat, dann hat er wirklich die A...karte gezogen, denn dann bleiben alle Kosten erst einmal an ihm selbst haften.

3.: Der Nochmieter
Bevor er sich dazu entschließt, die Wohnung aufgrund einer Kündigung vorschnell zu verlassen, hat er auf jeden Fall Anspruch darauf, dass geprüft wird, ob die Kündigung überhaupt berechtigt war. Er könnte z. B. einer fristlosen Kündigung auch dann noch widersprechen, wenn er im ersten Schreck gesagt hat, dass er auszieht. Dazu schaltet er einen Rechtsanwalt ein und dieser braucht erst einmal Zeit. Pünktlich drei Tage vor dem erwarteten Auszug stellt er dem Vermieter einen Brief zu, in dem er mitteilt, dass sein Mandant nicht ausziehen wird, weil nach seiner Ansicht die Kündigung zu Unrecht ausgesprochen wurde. Nun kommt es zu einer Räumungsklage und es könnte durchaus sein, dass der Vermieter diese verliert.

Wo Du mit Deiner Frau hin sollst? (s. o.) Jedenfalls nicht unter eine Brücke. Ich nehme eher an, dass Du ganz komfortabel wohnen wirst. Deine Möbel stehen währenddessen in einem Container oder im Lager Deines Umzugsspediteurs.

Dem Vermieter bleibt gar nichts anderes übrig, als einen Räumungstitel zu beantragen!

Es gibt Gesetze, die Vermietern helfen, Mieter schneller vor die Tür zu bekommen, aber auch die Wohnung ist rein rechtlich sehr gut geschützt und bedarf nun mal den normalen gerichtlichen Weg, wenn ein Mieter aus seiner Wohnung befördert werden soll, wenn dieser sich weigert, freiwillig zu gehen.

Dass der Vermieter verzweifelt ist, kann ich mir gut vorstellen. Während Du alle Kosten auf ihn abwälzen kannst und notfalls sein Immobilienbesitz dafür drauf geht, kann er womöglich von seinem Noch-Mieter nichts holen.

Allerdings hätte der Vermieter nicht so leichtsinnig sein dürfen und seine Wohnung sofort weiter zu vermieten, ohne sicher zu sein, dass sein Noch-Mieter freiwillig und pünktlich geht. Das ist Harakiri!

Was Du noch tun mußt, wenn es sich noch monatelang hinzieht: Eine andere Wohnung suchen, denn schon allein die Schadensminderungspflicht gebietet Dir das, um hohe Lagerkosten und Deine "besondere Unterbringung" möglichst bald zu beenden. Den jetzigen neuen Mietvertrag kannst Du sowieso fristlos kündigen, wenn Du nicht pünktlich einziehen kannst.

Vielen Dank für deine Antwort.

1.) Wieso kann ich fristlos kündigen wenn ich nicht mal eingezogen bin??? Müsste ich nicht dem Vermieter Schadensersatz zahlen?

2.) Hotel/Lagerhalle müsste ich vorher alles selber zahlen und danach gerichtlich gegen den Vermieter geltend machen? Das heißt ich müsste auch in Vorkasse für Anwalt und Gericht gehen?

3.) Mein zukünftiger Vermieter ist ein lieber Mensch. Ich will ihm keinen Schaden zufügen. Wie lange dauert eine Räumungsklage? Zahlt seine Rechtsschutz die Anwalts, Gerichtskosten sowie Räumungsklage?

0
@UweHui

BGB §543 (2) 1.:

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
1.
dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache ganz oder zum Teil nicht rechtzeitig gewährt oder wieder entzogen wird,

Wenn der Vermieter durch Deine fristlose Kündigung einen Mietausfall hat, muss ihm der Nochmieter diesen erstatten.

Andersrum: Wenn Du gemütlich 6 Monate im 3-Sterne-Hotel wohnst, weil Du immer noch daran glaubst, dass Du irgendwann doch noch in die Wohnung einziehen kannst, entsteht dem Vermieter ein noch viel größerer Schaden und die allgemein gültige Schadensminderungspflicht gebietet es Geschädigten, jeglichen Schaden so gering wie möglich zu halten. Oder andersrum: Schaden nicht noch mutwillig zu vergrößern.

Deine fristlose Kündigung würde also den Vermieter sogar entlasten, wogegen er ein Problem hätte, Dich zu kündigen. Wenn Du Dich dagegen wehrst...

2.: Das stimmt so. Insofern wäre es sinnvoll, wenn Du in enger Abstimmung mit dem Vermieter, diesem klar machst, dass Du auf jeden Fall Bezahlung Deiner Kosten in kurzen Abständen verlangen wirst, sodass Du nicht zu lange in Vorleistung gehen musst.

Bspw. wöchtenliche Abrechnung der Lagerkosten durch die Spedition. Du zahlst die Rechnungen und legst sie sofort dem Vermieter vor.

Lehnt er auch nur eine Zahlung ab, leitest Du das gerichtliche Mahnverfahren ein, was bis hin zu einer Vollstreckung auch für kleine Beträge gehen wird. Zahlt der Vermieter immer noch nicht, läßt Du eine Zwangsgrundschuld in seine Immobilie eintragen. Bis dahin brauchst Du keinen Anwalt und Gericht nur für den Mahnbescheid (kann online beantragt werden).

3.) Mein zukünftiger Vermieter ist ein lieber Mensch. Ich will ihm
keinen Schaden zufügen.

Wenn er so ein lieber Mensch ist, wird er problemlos Deine Kosten, um die er sowieso nicht herum kommt, auch bezahlen. Nicht Du fügst ihm Schaden zu, sondern sein Noch-Mieter oder er sich selbst durch die voreilige Weitervermietung. Was Du tun kannst ist, den Schaden, also Deine Kosten so gering wie möglich zu halten. Vielleicht findest Du eine günstige Lagermöglichkeit. Vielleicht kannst Du auch das übergangsweise Wohnen in Absprache mit dem Vermieter günstiger gestalten.

Wie lange dauert eine Räumungsklage?

Das dauert auf jeden Fall mehrere Monate.

Zahlt seine Rechtsschutz die Anwalts, Gerichtskosten sowie Räumungsklage?

Sofern er für seine Vermietungsangelegenheiten eine Versicherung hat, ja. Die soll er unbedingt in Anspruch nehmen.

Am Ende, wenn die Klage erfolgreich war, zahlt sie auch den Schadensersatzprozess, sofern ein solcher notwendig wird.

Bleibt nur das Problem, dass der Nochmieter womöglich die ganzen Kosten, die anfallen werden, nicht bezahlen kann. Ein Titel, auch wenn er 30 Jahre gültig ist, nützt nichts, wenn der Schuldner einfach nichts pfändbares hat.

Wenn Du so lieb bist und Deinen Vermieter mit Schadensersatz verschonen willst, bis klar ist, ob der Nochmieter zahlt, ist das Deine Sache, aber über die auflaufenden Kosten solltest Du ihn ständig informiert halten.

Wie ihr Euch am Ende verständigt steht Dir natürlich frei. Von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wirst Du wohl absehen, wenn ihr Euch auf einen bestimmten Betrag einigt, den der Vermieter Dir dann in Raten erstattet, sofern er nicht auf einmal zahlen kann. Du hast in jedem Fall den Vorteil, dass Dein Schuldner pfändbares Eigentum hat, wobei es natürlich schon die "Höchststrafe" ist, wenn es wegen Deiner Kosten zu einer Zwangsversteigerung kommen würde.

0
@bwhoch2

letzte Frage: Was ist eine Mietausfallversicherung. Kann ein Vermieter echt von seiner Versicherung Ausfall der Miete bekommen wenn der Mieter 1.) nicht auszieht und für den jeweiligen Monat und den danach nicht zahlt

2.) Keinen Mietinteressenten in die Wohnung lässt und genau am letzten auszieht und der Vermieter zu spät das Objekt vermiete weil er nicht reingelassen wurde?

3.) Zahlt ihm das die Versicherung? Fordert die Versicherung gleichzeitig den Vermieter das einzuklagen den Mietausfall?

Nicht bezogen auf meinen Fall sondern aus Neugier

0

Naja, ist doch gesetzlich alles geregelt.

Wenn dir die gemietete Wohnung nicht wie im Mietvertrag vereinbart zur Verfügung steht, haftet der Vermieter für entstehende Kosten. Der hält sich dann am jetzigen Mieter schadlos.

Du suchst dir jetzt eine andere Wohnung, im dümmsten Fall wirds ein Hotel und Möbel werden eingelagert.Schadensersatzansprüche hast du gegen deinen Vermieter.

Ein kurzer Termin bei einem Anwalt würde aber dennoch nicht schaden.

Wie kommst du darauf, dass es sich bei den Nochmietern um Mietnomaden handelt? Nur, weil sie die Wohnung nicht termingerecht räumen, sind sie keine Mietnomaden.

Wenn der Vermieter euch per Mietvertrag die Wohnung zu einem bestimmten Termin zur Verfügung gestellt hat und diesen Termin nicht einhalten kann, weil die Vormieter nicht ausziehen, so ist das nicht euer Problem. Der Vermieter haftet für alle Kosten, die euch dadurch entstehen. Das können Kosten für die Einlagerung eurer Möbel sein und Hotelkosten. Selbstverständlich könnt ihr kein 5*-Hotel beziehen, aber eine zumutbare Unterkunft steht euch zu und der Vermieter muß alles bezahlen.

Ich kann verstehen, dass du der Verzweiflung nahe bist, weil du nicht weißt, was wird. Schreibe dem Vermieter einen Einschreibbrief und weise ihn darauf hin, dass er alle eure Kosten übernehmen muß, wenn euch die Wohnung nicht zum vertraglich vereinbarten Einzugstermin zur Verfügung steht. Selbstverständlich braucht ihr dann für diesen Zeitraum auch keine Miete zu bezahlen. Teilt ihm auch das mit.

Der Vermieter wird spätestens dann "aufwachen", wenn er von euch erfährt, welche Kosten auf ihn zukommen.

Die erste und wichtigste Frage ist: Warum zieht der Mieter nicht aus? Ist die Kündigung überhaupt rechtswirksam? Erst danach kann hier resümiert werden, was wer wann zu tun hat und wer von wem und warum Schadenersatz etc. beanspruchen kann.

Ich lese hier nirgendwo eine Antwort diese meine Fragen. Womöglich ist der Mieter mit seiner Auszugsverweigerung sogar im Recht und er ist als Besitzer der Wohnung sogar durch das Grundgesetz geschützt?

Mal einer der es von der richtigen seite sieht :-)

0

Locker bleiben. Du hast einen Vertrag mit dem Vermieter. Diesen muss er einhalten.

Kann er das nicht (warum, ist sein Problem - dafür bekommt er jeden Monat ein paar hundert EUR an Miete), muss er für Abhilfe sorgen.

In Deinem Fall z.B.: Unterbringung in einem Hotel und Einlagerung der Möbel bis zum Einzug.

Am Besten lässt Du Dich beim Mieterverein beraten.

Mein Schwager hatte mal einen ähnlichen Fall. Da ist dann ein recht gut gebauter Bekannter beim Noch-Mieter vorstellig geworden und hat diesem ganz ruhig den zügigen Auszug empfohlen.

Der Mieter zog innerhalb einer Woche aus.

Das kann aber natürlich auch an dem Baseball-Schläger gelegen haben, den der Bekannte ganz zufällig dabei hatte...

WIE KRANK!!!

1

Da es menschenverachtend wäre, Menschen innerhalb von einem Tag zu kündigen und auf die Straße zu setzen, muss man eben auch damit leben, wenn das ausgenutzt wird.

Nja, von "innerhalb eines Tages" kann in solchen Fällen wohl keine Rede sein.

1
@tryanswer

Das war auch überspitzt. Zwei Wochen sind aber auch keine besonders lange Zeit von Kündigung bis zur Zwangräumung, besonders wenn man als Geringverdiener*in in einer nicht allzu günstigen Stadt wohnt.

0

Dummes Zeug! Wie alt bist du? 12?

0

MrHilfestellung, woher kennst Du im vorliegenden Fall die Rechtslage und weißt dass es ausgenutzt wird!

0

Da würde ich mir überlegen, selber nachzuhelfen - auch wenn das illegal ist. Wobei das von dir geschilderte keine Mietnomaden sind...

Was würdest Du empfehlen?

0

...., weil man ja damit auch die anderen auf die Straße setzen würde. Der Vermieter könnte eine Kündigungsfrist einleiten.
Das hättest du dir auch davor überlegen sollen, aber aus Fehlern lernt man ja.
Notfalls kannst du für die Überbrückung zur Familie (Schwester, Bruder, Eltern)

genauuu und der Mieter telefoniert auf meine Kosten usw. Er hat sie ja rechtens mit Frist gekündigt aber sie gehen einfach nicht raus

0

Das hättest du dir auch davor überlegen sollen,

Der Fragesteller hat ein Mietangebot angenommen. Er musste davon ausgehen, dass die jetzigen Mieter bis zu seinem Einzugstermin auch ausgezogen sind.

Der Fragesteller dürfte aber der am wenigsten geschädigte sein.

3

Du beschimpfst hier eine Person als dreckigen Mietnomaden.

Vor Anmietung wirst Du doch wohl die Wohnung besichtigt haben.

War die Mietsache unterwohnt oder und dreckig?

Woher willst Du wissen, ob die Kündigung des Vermieters rechtswirksam war?

Und wer hier im Recht ist?

Weil der Vermieter Dir das erzählt hat?

 

Ich habe von der Geschichte einen ganz anderen Eindruck. Konsultiere schnell einen Fachanwalt, unter Umständen steht Dir Rechtskostenbeihilfe zu.

 

 


 

Weil so was in Deutschland nicht gewünscht ist, da ist immer derjenige der dumme, der zahlt.

Allerdings kann man ja etwas nachhelfen... im legalen Rahmen versteht sich.

ich würde mich da glatt an diesem Tag in der neuen Wohnung einnisten.

Der Möbelwagen fährt vor,der Vermieter wartet mit dem Schlüssel auf euch und ihr schleppt alle Kartons in die Bude.

Das wäre doch glatt Hausfriedensbruch und würde den Schaden eher erhöhen, als begrenzen.

3
@bwhoch2

ihr habt doch einen Mietvertrag und dem anderen ist doch hoffentlich gekündigt?Manchmal erledigen sich durch solche Situationen dann die Dinge von selbst.

0
@oxygenium

wenn die Noch-Mieter - aus welchem Grund auch immer - der Meinung sind, sie müssten nicht ausziehen, dann werden sie sich auch nicht durch den Versuch des Einzugs der neuen Mieter einschüchtern lassen. Dann würden sie ja selbst auf der Straße sitzen. Und das nächste "Problem": Der Vermieter darf gar keinen Schlüssel haben. Unabhängig davon dass egal auf welchem Wege der Vermieter die Wohnung nur in Notfällen öffnen darf - und der Nicht-Auszug ist kein Notfall.

2
@Genesis82

vielleicht ist der Mieter ja ein Messi und dann kann das Ordnungsamt erst einmal vorbei schauen?

0

dann ist doch euer neuer vermieter schuld wenn er euch die Wohnung zusagt obwohl die gar nicht beziehbar ist.

nein er hat die rechtens gekündigt aber die wollen nicht raus

0
@UweHui

rechtes gekündigt sagt wenig aus. der Vermieter muss schon einen Grund haben wie zB Eigenbedarf (was zB aber nicht der Fall zu sein scheint). Sollte die Kündigung rechtens seins sollte mal langsam einen Anwalt einschalten.

0
@UweHui

nein er hat die rechtens gekündigt aber die wollen nicht raus

Für dich ist es völlig gleichgültig, ob die Kündigung rechtens war oder nicht. Das Vertragsverhältnis zwischen dem Vermieter und den Vormietern tangiert dich überhaupt nicht.

Für dich ist ganz alleine DEIN Mietvertrag mit dem Vermieter wichtig. Wenn er dir die Wohnung im Mietvertrag zu einem bestimmten Termin vermietet hat, dann hat er seinen Vertrag einzuhalten und dir die Wohnung termingerecht zur Verfügung zu stellen. Tut er es nicht, ist es ganz alleine sein Problem. Er muß dir alle Kosten erstatten.

Ihr seid zwar im Augenblick die Leidtragenden an dieser Misere. Aber wichtig für dich ist zu wissen, dass der Vermieter dir für alles Schadenersatz leisten muß, was durch SEINE Vertragsverletzung an Kosten entstanden ist.

Ihr könnt euch an den Mieterschutzverein wenden.

4
@Mignon5

Anders ausgedrückt: Möbel zwischenlagern (dafür gibt es Möglichkeiten) und Hotelaufenthalt wäre die blödeste Option. Für alle Kosten die dabei entstehen (Mietwagen, Hotelkosten (bitte keine 5 Sterne :D) etc.) die Rechung aufbewaren und dem Vermieter in Rechnung stellen

2

Was möchtest Du wissen?